08.06.2016 11:00 Deutsche Medien wissen von nichts?

Überangebot an Pseudo - Journalisten - Dann doch lieber das Dschungelcamp

Medien Luegen Deutschland

EILMELDUNG der Medien. Putin hat das Wetter manipuliert, um Deutschland mit dem U-Boot zu erreichen.

Mit Journalismus hat das alles nichts zu tun

Mit Journalismus hat das alles nichts zu tun. Stellt sich nur noch die Frage: Wer kotzt zuerst.

Von: Rainer Kahni - Gottfried Böhmer

Deutsche Medien wissen von nichts?

Deutschland leidet an einem Überangebot an Pseudo - Journalisten. An der Spitze des Bundespresseamtes sitzt ein ein blasses, nervöses Männlein, das wenig weiss, noch weniger sagt und das bisschen, was er sagen darf, hilflos in die anwesende Journaille stottert.

Die akkreditierten Journalisten scheinen sich damit abgefunden zu haben und versuchen aus dem Gestammel des Regierungssprechers so etwas wie eine Nachricht zu fabrizieren. Abends bläst sich der Anchorman des heute - Journals mit der hauseigenen Luftpumpe auf und ergiesst sich dann mit dem wenigen NICHTS wie ein Platzregen über die gespannten Zuschauer.

Mit Journalismus hat das alles nichts zu tun

Auf dem Panoramaschirm hinter ihm erscheint ein bebrilltes Männlein, gekleidet wie ein Obersekretär des nichttechnischen Postdienstes, bebrillt mit einem AOK Kassengestell und versucht vehement 17 geschlagene Minuten Sendezeit NICHTS zu sagen: Man sollte, man hätte, man würde, man könnte, man wollte, man verhandle und sowieso, das alles sei ein europäisches Problem.

Man ist versucht, diesem Minister entgegen zu schleudern, "Wenn Du nicht endlich meine Frage beantwortest, dann stelle ich Dir eben keine mehr und schalte Dir das Mikrofon ab." Aber nein, das Anchormännlein bedankt sich artig und kommt zum Sport und dem Wetter.

Der Zuschauer ist froh, dass die quälenden Nachrichten vorbei sind und will endlich das Dschungelcamp sehen. Stellt sich nur noch die Frage: Wer kotzt zuerst, derjenige der sich diese Form von Journalismus antut, oder der Underdog, der im Camp die Würmer frisst? Mit Journalismus hat dies auf jeden Fall alles nichts zu tun.

Empörungsmaschine lief sich heiß - niemand muß Gauland mögen, aber.... was hatte das mit Journalismus zu tun?

Die "FAZ" hat dem Journalismus einen Bärendienst erwiesen und alle schreibenden Kollegen in ein schlechtes Licht gerückt. Die beiden "FAS"-Journalisten Eckart Lohse und Markus Wehner haben einfach unnötig schlechte Arbeit geleistet. Niemand muß Alexander Gauland und die AFD mögen, aber man sollte auch niemanden etwas unterstellen was man am Ende nicht mal beweisen kann. Aber die Empörungsmaschine lief erwartungsgemäß heiß, und das war wohl das Ziel von Eckart Lohse und Markus Wehner.

Der SUPER-GAU der FAZ zu Gauland

Sind das "Frankfurter Würstchen" oder Journalisten muß man sich ja fast schon Fragen. Sogar der DJV Berlin Brandenburg schreibt: "Totalitäre Gauner-Methoden gegen den AfD-Politiker Gauland: Deutschland spinnt. Zuerst stellte sich die Frage, ob diese Äußerung überhaupt beleidigend sei oder zumindest rassistisch. Klaus D. Minhardt, Vorsitzender des Deutschen Journalistenverbands Berlin-Brandenburg, über Medien als Akteure. "Journalisten mit „Jagdinstinkt“ und Skandalisierung durch die Medien.

Nachrichten-Populismus der der FAZ

Eigentlich besagt sie ja nicht, dass Gauland etwas gegen den Nationalspieler hat, sondern stellt nur die Ressentiments in der Bevölkerung dar. Man muss schon sehr gewagt interpretieren, um das als Rassismus von Gauland zu sehen."

Kolportage und Inquisition

Roger Köppel (Weltwoche) schreibt: "Die Inquisition ist zurück; Schauprozesse überall. Mit totalitären Methoden ver­suchen die Etablierten, ihre Weltsicht, ihre Machtansprüche durchzusetzen. In Deutschland bekommt dies gegenwärtig Alexander Gauland zu spüren. Das Wesen der Inquisition besteht darin, dass sie nicht herausfinden will, wie es wirklich gewesen ist. Die Inquisition will denunzieren, verurteilen, vernichten".

Kein Interviewpartner wird sich je wieder auf ein vertrauliches Gespräch mit Journalisten einlassen können. Nicht nach diesem Debakel."Die Öffentlichkeit ist wie die Wildnis: Wenn das angeschossene Tier zurückweicht, greifen die Aasfresser an."

Schrott-Journalismus

Der Schweitzer "Tages-Anzeiger" schrieb: "Und so haben die Leute bei der «Frankfurter Allgemeinen» zwar die Schlagzeilen dominiert, dabei aber weder sich selbst noch der Branche insgesamt einen Gefallen getan. Man mag sich über die gesteigerte Aufmerksamkeit gefreut haben, aber solche Gefühle währen kurz. Schrott-Journalismus schadet hingegen langfristig. Das Publikum ist nicht blöd. Und für Wertloses bezahlen will niemand."

Angela Merkel ist zunehmend unruhig

Angela Merkel hat sich nun besorgt über den Glaubwürdigkeitsverlust der Medien geäußert. 60 Prozent der Bürger hätten laut Umfragen wenig oder gar kein Vertrauen in die Medien, sagte Merkel am Donnerstag den 2. Juni bei der CDU-Veranstaltung "MediaNight" in der Parteizentrale in Berlin. Merkel macht es zunehmend unruhig, dass die meisten Menschen der Presse kaum noch Glauben schenken.

Aber nun kommt ein entscheidender Satz von Angela: "Die Politik habe die Aufgabe, die nötigen Rahmenbedingungen für "eine meinungsstarke und freie Presse zu setzen". Was will Merkel uns damit sagen? Uns ist bekannt das die großen Zeitungs-Medien-Verlage schon länger von der Politik Unterstützung angesichts immer weiterer Auflagenverluste fordert.

Soll hier der Weg für eine Mediensteuer vorbereitet werden? Wir die Steuerzahler sollen am Ende die "Lügenpresse" auch noch Finanzieren, damit diese, ohne wenn und aber, die Politik von CDU-CSU-SPD und Grünen weiter schön schreiben können. Uns würde das nicht Wundern.

Wenn Regierungen lügen und Medien mitmachen

Hier noch ein schöner Beitrag auf den "nachdenkseiten" Das Vertrauen in die Medien ist so gering wie selten zuvor. Man fühlt sich nicht repräsentiert, einseitig informiert, „belogen“ sogar. Doch was ist dran an solchen Vorwürfen, die von Leitmedien und Arrivierten in aller Regel mit dem Hinweis, niemals zu lügen, abgetan wird? Jens Wernicke sprach hierzu mit dem Autor, Journalisten und Medienkritiker David Goeßmann, Mitbegründer des unabhängigen TV-Nachrichtenmagazins Kontext TV.

Simone Solga - Kabarett: "Wir zahlen jeden Monat Geld dafür, dass Leute, die wir gar nicht sehen wollen, uns im Fernsehen Sachen sagen, die wir gar nicht hören wollen, damit ihren eigenen Marktwert steigern, von dem wir uns nichts kaufen können."

 

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Rainer Kahni, besser bekannt als Monsieur Rainer, ist Journalist und Autor von Polit - und Justizthrillern. Er ist am Bodensee aufgewachsen, lebt jedoch seit vielen Jahren in Paris und bei Nizza. Seine Muttersprache ist deutsch, seine Umgangssprache ist französisch. Er ist Mitglied von Reporters sans frontièresund berichtet für Print - Radio - und TV - Medien aus Krisengebieten.

Gottfried Böhmer ist seit 1997 künstlerischer Direktor der Gesellschaft Freunde der Künste und Redaktionsleiter der GFDK.

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Weiterführende Links:
Wie seriös ist eigentlich der AfD-Aufreger der FAS? Die Mär vom ungeliebten Nachbarn Boateng
http://meedia.de/2016/05/31/wie-serioes-ist-der-afd-aufreger-der-fas-die-maer-vom-ungeliebten-nachbarn-boateng/