23.06.2016 08:31 Ost- West-Dialog

Qin Feng in Venedig - EIN BILDERSTÜRMER SETZT AUF DIALOG

Qin Feng begruendet seine Arbeit mit der Faszination der Seidenstraße

Qin Feng begründet seine Arbeit mit der Faszination der Seidenstraße. Foto: (c) Francesco Allegretto

Von: GFDK - Silvia M.Philipp

Die Architekturbiennale in Venedig hält eine spannende Begegnung bereit: mit

„Waiting vor Qin Feng“ ist ein gelungener cross-kultureller Dialog zwischen der europäischen Rennaissance und der zeitgenössischen chinesischen Kunst gelungen.

Mit gewohnt emotionalen und explosiven Bildern und Performances versteht der Künstler die Besucher in seinen Bann zu ziehen. Die vertraute Architektur der venezianischen Paläste erscheinen fremd und vertraut zugleich. Klassische chinesische Kalligrafie verbindet sich mit moderner westlicher abstrakter Kunst, um einen neuen Ost- West-Dialog zu schaffen.

Qin Feng begründet seine Arbeit mit der Faszination der Seidenstraße, die Länder verband und zum Austausch anregte. Der Künstler macht Venedig zu seiner Bildfläche, zu seiner Seidenstraße und stürmt mit seinen riesigen Tuschezeichen das Kloster von San Maggiore, das Armenisch-Katholische Kloster in San Lazzaro und die Internationale Universität von San Servolo.

Verfremdet, fordert zum Dialog heraus – doch wer wartet?

Zu sehen sind seine Arbeiten noch bis zum 19. Juli.

Silvia M.Philipp