07.06.2016 13:10 Abstreifen von Verantwortung

Politische Loopings von Angela Merkel führen zu Chaos, Krisen, Katastrophen

Politische Loopings von Angela Merkel

Politische Loopings - So in etwa muß man sich Deutschland vorstellen, wenn man sich den Politikbetrieb von Merkel und Co anschaut.

Von: GFDK - Andreas Stein

Chaos, Krisen, Katastrophen: Wer kümmert sich um die Probleme der offenen Gesellschaft?

Unsere etablierte Politik entschuldigt sich dafür, dass sie für die Umbrüche in der globalisierten Welt und in Europa keine überzeugenden Lösungsansätze entwickelt hat, immer wieder mit dem Vorwurf gegenüber den "Populisten" damit, dass es keine einfachen Lösungen gibt. Wie wenig erfolgreich dieser Versuch des Abstreifens von Verantwortung auf Dauer ist sieht man gerade wieder am Beispiel Österreich.

Am Wochenende habe ich am Workshop "Wer kümmert sich um die Probleme der offenen Gesellschaft?" mit Wolfgang Baumbast in Ehingen teilgenommen. Ein zentrales Ergebnis der Veranstaltung: Die Probleme der offenen Gesellschaft werden z. Z. eher zahlreicher als dass sie abnehmen und der etablierte Politikbetrieb drückt sich weiterhin, diese angemessen wahrzunehmen und zu bearbeiten.

Politikmarketing der Parteien bieten keine Lösung

Die Parteien bieten nicht den offenen Raum zur Meinungsbildung der notwendig wäre, damit sich alle Bürger ernstgenommen und verstanden fühlen, weil sie stärker mit ihrem eigenen Politikmarketing beschäftigt sind als mit den Sorgen von großen und größer werdenden Teilen der Bevölkerung.

Die politischen Loopings von Angela Merkel in den letzten 9 Monaten sind nur ein hervorstechendes Beispiel für die immer unbefriedigenderen Politiksimulationen, die Chaos, Krisen und Katastrophen nicht lösen sondern zunehmend selbst produzieren.

Ein Teil der Bevölkerung reagiert auf diese fortgesetzten Fehlentwicklungen mit zunehmender Resignation ("Wir können daran sowieso nicht ändern", "Das macht alles keinen Sinn mehr", "Wir kümmern uns nur noch um unsere eigenen Interessen").

Ein anderer Teil macht Wut und Empörung zum Gegenstand von Wahlkämpfen und polarisiert damit das politische Spektrum, nutzt das Chaos und beschwört auf diesem Hintergrund die nächsten Krisen und Katastrophen herauf. Aber dadurch droht die offene Gesellschaft nur vom Regen in die Traufe zu geraten.

Mit Wolfgang Baumbast und meinen Mitstreitern im Verein Liberale Zukunft Deutschland teile ich vor desem Hintergrund die Überzeugung, dass sich die Bürger selbst wieder stärker um die Probleme der offenen Gesellschaft kümmern müssen. Befriedigende Lösungsansätze und Impulse für die offenen Fragen unserer Zeit sind anders kaum zu erwarten.

Deshalb werden wir unseren Workshop in diesem Jahr an unterschiedlichen Orten in Deutschland fortsetzen und laden zu einer aktiven Beteiligung daran ein. Für jede Form der Unterstützung sind wir dabei dankbar.

Andreas Stein

"Niemand unter den Tätern, die Europa durch Rechtsbrüche und Verfassungsverstöße retten wollen, bringt für die lautlose Sprengung der Pfeiler, auf denen Europa und seine Staaten ruhen, eine so natürliche Qualifikation mit wie die deutsche Kanzlerin Angela Merkel", Professor Gertrud Höhler am 2.8.2012 in der FAZ.

Der ehemalige griechische Finanzminister Yanis Varoufakis über Angela Merkel, sie hat keinen Plan. "Von Merkel weiß man: Ihr Horizont ist drei Monate. Sie sieht nicht über diese drei Monate hinaus, nur darauf, was sie die nächsten drei Monate tun wird, und dann die nächsten drei Monate und die nächsten drei Monate."

Drei Viertel der deutschen Bevölkerung werfen den etablierten Parteien vor, sich von der Lebensrealität der Bevölkerung entfernt zu haben. Das geht aus einer Umfrage von Emnid im Auftrag von N24, dem Fernsehsender der "Welt"-Gruppe, hervor.


Hier geht es zu unserem Feuilleton, Reden ist Silber....Schreiben ist Gold

GFDK ist ein unabhängiges Nachrichtenportal mit einer etwas anderen Sichtweise auf das Weltgeschehen.

Nachrichten, Stories, Meinungen und Unterhaltung

Freunde der Künste,
das Sprachrohr der Kreativwirtschaft