19.03.2015 14:54 Kampf dem Kapitalismus

Mehr Mut zum Sozialismus - Polizei provoziert schon durch ihre Anwesenheit

Frankfurt brennt

Neues Weihnachtslied für Frankfurt von Uwe Ostertag.

Bomber Harris

Bomber Harris nach Frankfurt eingeladen.

Uwe Ostertag

Uwe Ostertag.

Von: GFDK - Uwe Ostertag

Nachdem gestern in Frankfurt die halbe Stadt verwüstet wurde, um dem Kapitalismus der EZB den Widerstand der Antifa-Blockupy-isten zu vermitteln, so hatte nach der Meinung der Veranstalter die Polizei erst die gewaltvolle Situation heraufbeschwört.

Böse Polizei

Natürlich hat die Polizei alles provoziert, schon alleine durch ihre Anwesenheit, weil diese ja angeblich für Ordnung uns Sicherheit sorgen wollten, da wurden die Demonstranten dazu animiert, militant zu werden, dass diese dann nach Hause gingen, sich Vermummungskleidung zu besorgen, die leeren Bierflaschen aus der Küchenecke geholt, an der Tankstelle etwas umweltfreundliches E 10 Brandbeschleunigertum besorgten, um dann Widerstand gegen den Polizeistaat zu demonstrieren.

Wisst Ihr, dass der Anblick eines "Bullen in Uniform" die Gefühle eines EZB Gegners verletzt, noch nicht? Aber Jetzt. Das Zerstören sowohl zivilen als auch gesellschaftlichen Eigentumes als Statussymbol des Widerstandes gegen einen Polizeistaat? Hätte nur noch gefehlt, man hätte Bomber Harris nach Frankfurt eingeladen.

Wer sind denn die Bösen?

Nach Ansicht von Gregor Gysi ist der Extremismus von Links ein gerechter Extremismus, gerade deshalb weil liberaldemokratische Grundwerte den Kapitalismus verkörpern, eine unmenschliche Gesellschaftsordnung, die von jedem Bürger abverlangt, Leistungsdruck zu haben, um sich und seine Familie zu ernähren, wogegen der Sozialismus darauf hin zielt, dass jeder Mensch von jedem Anderen alles das wegnehmen darf, was er zum Leben benötigt, unabhängig davon, ob er auch Engagement bei der Eigenleistung zur Gesellschaft zeigt, man kann es sowohl Umfairverteilung des Erwirtschafteten nennen als auch die Inklusion der Faulen mir gerechter Verteilung, damit kein Bürger einen höheren Lebensstandard aufweisen kann als der Andere.

Kampf dem Kapitalismus

Indem man Werte zerstört, unabhängig davon, dass es auch Verletzte wie gestern bei der Demonstration gab, da zeigt man den Widerstand gegen den Kapitalismus, denn nichts trifft den Kapitalismus härter, als wenn man enormen Sachschaden bereitet, egal ob im privaten oder gesellschaftlichen Sektor, weil man damit beweisen will, dass materielle Dinge, die Menschen im Schweiße ihres Angesichtes schufen niemals dauerhaft sind.

Diskriminierung

Schon allein das riesige Aufgebot an Polizisten war diskriminierend, weil dadurch die Aktivisten in ihrer Zerstörungsorgie stark beeinträchtigt wurden, welches eigentlich menschenrechtswidrig und rassistisch gegenüber militanten Wutbürgern ist. Es hätte noch viel mehr von Frankfurt zerstört werden können, wenn die Polizei nicht das demokratische Demonstrationsrecht der Anti-EZB Aktivisten eingeschränkt hätten. In diesem Moment ist es nicht nur richtig, von Polizeiterror zu sprechen, sondern von einem Polizeiterrorismus zu Gunsten einer kapitalistischen Regierung.

Militanter Aktivismus kurbelt die kapitalistische Konjunktur an Man spricht zwar von einem Schaden in Millionenhöhe, aber man sollte auch das Positive daran sehen, denn Medaillen haben auch zwei Seiten. Denn wenn auch die Aktivisten eine Einheit sind, die mittels Hartz IV von Steuergeldern und einigen Bonussen aus staatlichen Mitteln im Kampf gegen Rechts finanziert werden, so werden dann zur Schadensbeseitigung Steuergelder bereit gestellt, dieses kurbelt nicht nur dann den Arbeitsmarkt an, sondern Firmen haben dann wieder mehr Möglichkeiten, Arbeiter auszubeuten, um den Zustand von vorher wieder herzustellen.

Selbst der Finanzminister grinst dann über beide Backen, wenn er dann dankt des vandalischen Aktivistenterrorismus höhere Einnahmen in seiner Schatulle verzeichnen kann. Ohne den militanten Linksterrorismus würde dann sicherlich an Hand der mir genannten Vorzüge der Kapitalismus zu einer Armutsgesellschaft verkümmern, denn auch dieser sichert Arbeitsplätze.

Die Welt hat Erbarmen

Selbst der türkische Präsident Erdogan war über das Ausmaß der Frankfurt Katastrophe erschüttert und will im Rahmen der Soforthilfe mehrere tausend türkische Trümmerfrauen zwecks Aufbauhilfe nach Frankfurt entsenden, denn Deutschland hatte bereits gute Erfahrungen mit dem Ausleih türkischer Trümmerfrauen gemacht, als der zweite Weltkrieg verloren wurde, denn ohne diese wäre Deutschland jetzt noch eine zerbombte Weltkriegsruine. Die Vereinten Nationen haben für diese auch Hilfslieferungen an Kopftüchern bereitgestellt, als Symbol des Aufbaues Deutschland.


Uwe Ostertag, Ochsenfurt

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