02.09.2018 14:45 Geschichten erfinden

Medien und Journalisten verdienen prächtig mit Donald Trump

Der amerikanische Praesident Donald Trump beschuldigt Carl Bernstein, Geschichten zu erfinden

Der amerikanische Präsident Donald Trump beschuldigt Carl Bernstein, Geschichten zu erfinden. Foto: Screenshot

Von: GFDK - Reden ist Silber - Gottfried Böhmer

Gestern habe ich mich noch schlapp gelacht. Donald Trump stellte tatsächlich fest, dass Google Suchergebnisse verfälscht. Das hätte er schon lange wissen müssen. Er hätte auch mit mir oder mit jedem anderen Webseitenbetreiber darüber sprechen können.

Bei Google wird nur angezeigt, was Google will oder besser gesagt, wer am meisten bezahlt. Aber andere wollen auch Geld verdienen.

Mit und durch Trump Geld machen

Wer in Amerika nichts mehr werden kann, schreibt ein Buch über Donald Trump. Die Medien stürzen sich darauf und alle sind glücklich dank voller Kassen. Das dachte sich auch Carl Bernstein und Bob Woodward, die 1974 die Watergate-Affäre ins Rollen gebracht hatten.

Nun ja, das ist nun über 40. Jahre her, aber auch die beiden Herren müssen ihre Rente etwas aufbessern. Und daher erscheint in kürze, na was, ein Buch. Und das muß man im Vorfeld der Erscheinung natürlich promoten. Und wer eignet sich dafür besser als CNN?

Ein verdorbener Idiot

Der amerikanische Präsident Donald Trump hat einen der Watergate-Enthüllungsreporter, Carl .Bernstein, verbal attackiert und ihm das „Erfinden“ von Geschichten vorgeworfen. „Der schlampige Carl Bernstein - ein Mann, der in der Vergangenheit lebt und wie ein verdorbener Idiot denkt, eine Geschichte nach der anderen erfindet - wird im ganzen Land verlacht“, twitterte Trump am Mittwochabend.

Der Anti-Trump-Kampfsender CNN hatte einen Bericht über ein Treffen von Trump-Vertrauten mit einer russischen Anwältin im Präsidentschaftswahlkampf 2016, an dem auch Carl Bernstein beteiligt war gesendet.

Bericht in Frage gestellt, Sender bleibt bei seiner Darstellung

In dem CNN-Bericht wurden Quellen zitiert, denen zufolge Trumps Ex-Anwalt Michael Cohen gesagt haben soll, Trump habe im Vorfeld von dem Treffen gewusst. Der CNN-Bericht wurde später in Frage gestellt, nachdem eine der Quellen ihre Aussagen zurückzog. CNN hält aber an dem Bericht fest. Warum?

Trump antwortete wie immer per Twitter und beschuldigte den Sender. Dieser werde „von innen heraus zerrissen“, weil er „einer großen Lüge überführt“ worden sei und sich weigere, „den Fehler zuzugeben“.

CNN antwortete darauf „machen Sie keinen Fehler, Herr Präsident, CNN lügt nicht. Wir berichten die Nachrichten." Das hörte sich mehr als Drohung an. Und weiter, so CNN, "Und wir berichten, wenn Leute in Machtpositionen Lügen erzählen." Auf die Idee, das CNN sich selber an der Verbreitung von Lügen beteiligt, kommt der Sender aber nicht.

CNN steht zu seiner Berichterstattung und seinen Reportern. Objektivität sieht aber anders aus.

Trump legt nach:

Nun forderte er die Entlassung des CNN-Chefredakteurs Jeff Zucker. Trump schrieb: "Der Hass und die extremen Vorurteile von CNN mir gegenüber haben ihr Denken vernebelt und es ihnen unmöglich gemacht, zu funktionieren. (...) Der kleine Jeff Z hat einen üblen Job gemacht, die Einschaltquoten sind schlecht, AT&T sollte ihn feuern, um sich Glaubwürdigkeit zu bewahren."

Auch warf Trump NBC News vor, ein Interview mit ihm im Mai 2017 manipuliert zu haben.

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