01.09.2015 10:35 schöne Meldungen verkaufen sich besser

Kluft zwischen den Mainstream-Medien und den Alternativ-Medien wird größer

Mainstream Medien oder besser Alternativ Medien

Nur eine Frage der Zeit. Die Alternativ-Medien werden die Mainstream-Medien verdrängen. GUT SO

Von: Dr. Christian Weilmeier

Ein Kommentar zu den neuen Medien von Dr. Christian Weilmeier: Immer mehr deutsche Medien verschreiben sich dem Konzept "constructive news" oder "constructive journalism". Die Redaktionen sollen dabei auf die positiven Meldungen setzen und den negativen weniger Nachrichtenwert zubilligen.

Also passt auf, wenn ihr nächstes Mal z.B. einen Bericht über Syrien lest und dort nicht von Islamischen Staat und Krieg die Rede ist, sondern wie ein Einzelhändler in Damaskus es fertig bringt, gute Geschäfte zu machen. In Zukunft muss man in den Mainstream-Medien noch mehr zwischen den Zeilen lesen als vorher.

Kluft zwischen den Mainstream-Medien und den Alternativ-Medien

Aber ist klar, schöne Meldungen verkaufen sich besser, wer will nicht im Niedergang angenehm unterhalten werden. Die Kluft zwischen den Mainstream-Medien und den Alternativ-Medien wird größer. Nur die Alternativ-Medien werden dann noch glasklar die Probleme ansprechen.

Was an diesem "constructive"-Ansatz richtig ist: Es genügt nicht, einfach negative Meldungen zu verbreiten, die Dinge in Grund und Boden zu analysieren. Man muss auch das Positive in den Dingen entdecken. Ein Börsensturz ist für viele, die z.B. eine Änderung des kapitalistischen Systems wollen, positiv.

Frohe Botschaft ist besser als Miese Botschaft

Darüber hinaus braucht es Anregungen, was man konkret tun kann, noch besser, was andere Menschen bereits tun. Nicht umsonst hat das Christentum sich durch die "Frohe Botschaft" verbreitet und nicht durch die "Miese Botschaft".

Insofern müssen etliche alternative Medien noch hinzulernen. ABER: Bei diesem Vorgehen handelt es sich um (politische) Werbung und nicht um Journalismus. Das ist es, was ich dem sogenannten "constructive journalism" vorwerfe.

Journalismus
Wir haben es mit Wahnsinnigen zu tun

Eine Gruppenvergewaltigung in den Medien

Auf der Webseite des Gatestone-Instituts ist zu lesen, dass Schweden dank seiner Zuwanderer inzwischen an Nummer zwei der Länder mit der höchsten Rate an Vergewaltigungen liege und nur von Lesotho übertroffen werde. Die Vergewaltigungen hätten in den vergangenen 40 Jahren – seit 1975, als das Parlament beschloss, das Land in eine multikulturelle Gesellschaft umzuwandeln – um 1.472 Prozent zugenommen. Folgen wir den Ausführungen:

„Diesen Monat berichteten alle schwedischen Medien über eine brutale Gruppenvergewaltigung an Bord der finnischen Fähre Amorella, die zwischen Stockholm und der Stadt Åbo in Finnland verkehrt. In großen Schlagzeilen wurde den Lesern mitgeteilt, dass die Täter Schweden gewesen seien.

So wird auch die Wahrheit vergewaltigt

‚Etliche schwedische Männer der Vergewaltigung auf der Finnland-Fähre verdächtig‘ (‚Dagens Nyheter‘), ‚Sechs schwedische Männer vergewaltigen Frau in Kabine‘ (‚Aftonbladet‘), ‚Sechs Schweden wegen Vergewaltigung auf Fähre verhaftet‘ (‚Expressen‘), ‚Acht Schweden der Vergewaltigung auf Fähre verdächtig‘ (‚TT‘ – die schwedische Nachrichtenagentur).

Bei genauerer Betrachtung stellte sich heraus, dass sieben der acht Verdächtigen Somalier waren und einer ein Iraker. Keiner von ihnen hatte die schwedische Staatsangehörigkeit, sie waren also nicht einmal in diesem Sinne Schweden. Laut Zeugen war die Gruppe der Männer über die Fähre gestreift auf der Suche nach Sex. Die Polizei ließ vier von ihnen frei (sie sind aber immer noch Verdächtige), während vier (alle Somalier) in Gewahrsam bleiben.

Die Mainstrem-Journalisten sind zutiefst beleidigt

Der Internetradiosender Granskning Sverige hat die Mainstreamzeitungen ‚Aftonposten‘ und ‚Expressen‘ angerufen und gefragt, warum sie die Täter als ‚schwedische Männer‘ bezeichnet hatten, obwohl es sich in Wirklichkeit um Somalier ohne schwedische Staatsangehörigkeit handelte. Die Journalisten zeigten sich zutiefst beleidigt, als sie gefragt wurden, ob sie irgendeine Verantwortung fühlten, schwedische Frauen zu warnen, sich von bestimmten Männern fernzuhalten.

Einer der Journalisten fragte, warum das in seiner Verantwortung liegen solle. ‚Wenn die Frauen das gewusst hätten, hätten sie sich vielleicht von diesen Männern ferngehalten und auf diese Weise vermieden, vergewaltigt zu werden‘, sagte der Reporter von Granskning Sverige. Woraufhin der beleidigte Journalist den Hörer aufs Telefon knallte.“

Lügenpresse hat kein deutsches Copyright

Das Phänomen „Lügenpresse“ hat naturgemäß kein deutsches Copyright. Bemerkenswert bleibt, dass man sich in Schweden wie in England (Rotherham) wie auch hierzulande als „Rassist“ verdächtig macht, wenn man diese finsteren Tatsachen problematisiert.

Nicht die Schändungen stören das Zusammenleben, sondern der Hinweis auf die ethnische Herkunft der Täter, obwohl dieser Hinweis signifikant ist

Als sich der jugoslawische Kommunist Milovan Djilas 1945 bei Stalin über die Massenvergewaltigungen von Rotarmisten beschwerte, fragte der, was denn schon dabei sei, wenn sich ein Soldat „mit einer Frau amüsiert, nach all den Schrecknissen“; auf die Gegenwart übertragen: Was ist schon dabei, wenn sich der nordafrikanische beziehungsweise morgenländische Zuwanderer ein bisschen mit einer Blondine amüsiert, nach all den Schrecknissen der Diskriminierung?

Zugleich lese ich in Birgit Kelles neuem Buch „Gender-Gaga“, dass Schweden im Zuge des Gender-Mainstreamings einen neutralen grammatikalischen Artikel als Alternative zur maskulinen und femininen Form eingeführt hat, um Sprachdiskriminierungen abzubauen. Wir haben es ersichtlich mit Wahnsinnigen zu tun, näherhin: mit tendenziell ethnosuizidären Wahnsinnigen.

Doch bekanntlich ist Schweden unser aller sozialistisches Vorbild. „Geh unter Schwed‘, doch werd nicht wunderlich/Im Untergang, die Zukunft sieht auf dich“ (frei nach Peter Hacks).

Dieser Artikel erschien zuerst auf Acta diurna.

Und wie sieht das bei uns aus?

Nach heftigen Protesten aus der Bevölkerung - "Aktenzeichen XY" zeigt doch Beitrag mit schwarzem Täter

"Seit 2014 sucht die Dortmunder Polizei einem Vergewaltiger. Doch der "Aktenzeichen XY"-Beitrag sollte nicht gesendet werden – wegen der Hautfarbe des mutmaßlichen Täters. Nun rudert das ZDF zurück."

Mönchengladbach -  28. August 2015  
Jugendliche von fünf Männern vergewaltigt

"Die Polizei Mönchengladbach fahndet mit Hilfe eines Phantombilds nach einem Vergewaltiger. Fünf unbekannte Männer haben in der Nacht zum 10. August 2015 eine Jugendliche am Berufskolleg vergewaltigt. Die fünf Personen folgten ihr, holten sie in Höhe des Berufskollegs auf der Güterstraße ein und hielten sie fest. Vor einer Grünhecke, zwischen dem Berufskolleg und dem Gehweg der Güterstraße wurde sie dann von allen fünf Männern vergewaltigt"

"Das Opfer konnte die Täter wie folgt beschreiben: Alle fünf waren zwischen 18 und 20 Jahre alt, hatten ein südländisches Erscheinungsbild (vermutlich türkischer Abstammung oder Balkan), alle sprachen akzentfrei deutsch".

5. September 2015 - Mann aus Senegal verhaftet
Nach Vergewaltigung: Schnelle Festnahme

Mühldorf - Es dauerte nur wenige Stunden, da erfolgte nach der Vergewaltigung auf der Innlände die Festnahme. Der mutmaßliche Täter ist ein Asylbewerber. Nachdem am frühen Freitagmorgen eine junge Frau auf der Mühldorfer Innlände Opfer einer Vergewaltigung geworden war.

Dazu hat Bettina Röhl geschrieben:

"Auch die routinierte Nachrichtengebung jeden negativen Bericht über Ausländer oder Menschen mit ausländischen Wurzeln nach Möglichkeit zu unterlassen, weil der Bericht nur Wasser auf die Mühlen der Rechten wäre, in umgekehrter Richtung aber jeden negativen Bericht über Fehlverhalten von Menschen mit deutschen Wurzeln aufzubauschen, von Linksradikalen oder sonst systemkonformen oder nützlichen Tätern abgesehen, muss im Kontext gesehen und kritisiert werden."

"Die Flüchtlings- und Wirtschaftszuwanderungsfrage ist den oberen Zehntausend über den Kopf gewachsen, sie lassen die Kiste einfach laufen und versuchen für sich selber schnell noch das Beste abzustauben."

Ein Interview zur „Gedankenpolizei“ – vom Neuen Deutschland wieder aus dem Netz genommen.

Das ist ein Interview von Jens Wernicke mit Albrecht Müller. Es war für das Neue Deutschland bestimmt. Das Blatt hatte es im Netz und nahm es nach einer internen Intervention wieder raus. Albrecht Müller.

J.W.: Warum geht es mit der gesellschaftlichen Linken eigentlich nicht mehr voran? Weil sie sich oft lieber zerstreitet und spaltet statt das Notwendige zu tun, meint der Publizist und NachDenkSeiten-Herausgeber Albrecht Müller im Gespräch mit Jens Wernicke. Für besonders bedenklich hält er dabei das Agieren einiger Pseudo-Linker als „Gedankenpolizei“.

Herr Müller, Sie sind Herausgeber der NachDenkSeiten.de, kritisieren seit Langem die Meinungsmache und Medien im Land und sprechen zurzeit von einer „Gedanken- bzw. Gesinnungspolizei“. Was meinen Sie damit? Weiter gehts hier.




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