20.01.2017 16:14 Donald Trump ein Troll aus Moskau?

Donald Trump ist Präsident, der Hass kommt aus Deutschland

Deutsche Journalisten und Politiker Schmutzkuebel ueber Donald Trump

Wochenlang haben Deutsche Journalisten, Politiker und Medien ihre Schmutzkübel über Donald Trump ausgeschütet, geholfen hat es nicht.

Schuld haben die Russen

Und wer ist daran Schuld? Der Russe.

Putin ist schuld Donald Trump Praesident

Nicht Russland, sondern Angela Merkel und andere europäische Politiker hätten sich in die US-Wahl eingemischt.

Von: GFDK - Gottfried Böhmer

Die Zentralorgane der Trump-Verteufelung, "Spiegel", "FAZ", "WELT-Online", "TAZ", "ARD", und ZDF sind krachend gescheitert. "Die Trump-Gegner pfeifen aus dem letzten Loch", schrieb der Schweizer Journalist Roger Köppel sehr treffend.

Die Intellektuellen, Liberalen und Möchtegern-Aufgeklärten sehen mit Fassungslosigkeit und totaler Empörung auf Donald Trump. Die "Transatlantischen Werte" sollen Trump egal sein, und er rüttelt an den Grundfesten des Westens, schreibt der NATO-Freund und Russland-Feind Richard Herzinger auf "Welt-Online".

Elmar Brok (CDU), auch kein Freund von Russland, attestierte Herrn Trump, dass er "schwachsinnig" wäre, und "wir müssten auf das Schlimmste gefasst sein". Hier hat nur noch gefehlt, dass er vor dem Weltuntergang warnte. Die transatlantischen Beziehungen stehen auf der Kippe, wird aus allen Rohren posaunt.

Donald Trump ein Troll aus Moskau?

Der Herausgeber der "FAZ" Bertold Kohler schrieb sogar: "Trump hätte für strategische Fragen der Weltpolitik ganz offensichtlich keinen Sinn. Er schaut auf die Welt mit den Augen eines milliardenschweren, selbstverliebten Krämers, den nur seine „Deals“ interessieren. Er verhalte sich, als sei er nicht der Präsident der Führungsmacht des Westens, sondern ein Troll aus einem Moskauer Vorort."

Paranoid und kriminelle Medien

Auf "Welt-Online" durfte der US-Autor T:C. Boyle verkünden: " der Psychopath ist untauglich für den Präsidentenjob". Sonia Mikich, Chefredakteurin des WDR-Fernsehens, meinte in einem „Tagesthemen“-Kommentar",Trump sei „eine Kreuzung aus Nero und Dagobert Duck“, ein „Narzisst von altrömischer Größe“ und attestierte Trump "verbale Erektionen und eine Gedankentiefe von höchstens 140 Zeichen".

Im „Auslands-Journal“ des ZDF hieß es, Trump sei ein „Semi-Faschist“, der nur von einer Minderheit der Amerikaner gewählt wurde. Die Unterstellungen der deutschen Medien und Politiker sind schon paranoid, wenn nich sogar kriminell.

Donald Trump und das Ende der Demokratie?

Die Deutschen flippen aus. Alle scheinen sich darüber einig zu sein und zittern sich das "Ende der Demokratie" zusammen. Der Mann, den der Deutsche Außenminister Frank Walter Steinmeier nach seiner Wahl, einen „Hassprediger“ genannt hatte, hat sein Amt als Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika angetreten und sogar Hollywood konnte es nicht verhindern, Meryl Streep liegt wohl für die nächsten acht Jahre in Ohnmacht.

Es ist sehr befremdend, wie alle europäischen Politiker und Medien über einen demokratisch gewählten US-Präsidenten hergefallen sind, noch bevor er im Amt war.

Taktische Korrektur hat zur Wahl Trumps geführt

Ein FB-Freund schreibt: Die inneren Probleme der USA konnten mit den Methoden der bedingungslosen Globalisierung und dem damit verbundenen Abbau von Produktionsstätten und Arbeitsplätzen in den USA nicht mehr bewältigt werden, so wie sie in kurzer Zeit auch nicht mehr in Deutschland bewältigt werden.

Die USA besinnen sich auf die eigene Wirtschaft und Trump will in erster Linie diese Wirtschaft stärken. Ob das nun für uns gut oder schlecht ist, bleibt dahin gestellt. Wir sollten uns auf unser eigenes Land und Glück fokusieren und uns von dem atlantischen Druck befreien, eine unserem Land dienliche friedliche Außenpolitik betreiben und den Großmachtambitionen unserer Eliten entgegentreten.

Und JA, Donald Trump ist ein ungehobelter Klotz und Grobian, dem der Feinschliff noch fehlt, dem kann ich zustimmen. Und JA, Trump betrachtet Politik vielleicht tatsächlich wie ein Geschäft. Gewinn und Verlust, von Verlusten will er sich trennen, Gewinne für Amerika will er machen. So hat er es gelernt, so ist er groß geworden, und was soll daran NUR schlecht sein? Wir werden es erleben.

Das muss auch noch gesagt werden - Soros erklärte Trump den Krieg

Eine Woche nach Donald Trumps Wahlsieg traf sich der US-Strippenzieher und Finanzoligarch Georg Soros mit dem Clinton-Lager zu einem geheimen Treffen in Washington, um zu besprechen wie man dem neu gewählten Präsidenten der USA schaden könnte. Dazu wolle man eine Strategie entwickeln.

Sogar einige, wenn auch wenige deutsche Medien berichteten darüber. Der "Focus" titelte, "Treffen in Washington: US-Milliardär Soros erklärt Donald Trump den Krieg". Noch ärgerlicher für Soros war, dass ihm Trumps Wahl eine Milliarde Dollar gekostet hat.

Wie das "Wall Street Journal" berichtete, hat sich Soros an der Börse verzockt, weil er nach dem Trump Sieg auf fallende Kurse gewettet hatte. Das Gegenteil passierte, die Kurse stiegen, die Wette verloren. Aber das sind Soros kleinste Sorgen. Für ihn steht zu befürchten, dass seine Milliarden Investitionen in der Ukraine auf dem Spiel stehen, sollte sich Trump und Putin annähern.

Mit Dreck und Denunzinationen gegen Trump

Georg Soros hatte den Sturz des Ukrainischen Präsidenten Wiktor Janukowytsch, an dem auch die EU und Deutschland beteiligt waren, sowie die Maidan-Proteste maßgeblich finanziert. George Soros hatte 2014 de facto die Macht in der Ukraine. Er steckt hinter den blutigen Maidan Unruhen. Kein Wunder also, dass Soros Trump den Krieg erklärt.

Auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos schlug Soros noch einmal um sich. Trump sei ein Hochstapler und Möchtegern-Diktator. Bald würden die Akteure aufwachen und einen Crash auslösen.

Mit Dreck und Denunziationen unter mithilfe amerikanischer Geheimdienste, die Obama und dem Clinton-Lager noch einen Gefallen tun wollten, versuchte man das Ansehen von Donald Trump weiter zu zerstören.

Wer jetzt nicht ganz blöd ist und eins und eins zusammen zählen kann, sollte wissen was hinter den angeblichen und nie bewiesenen Hacker Angriffen aus Russland, sowie die noch letzte Woche verbreiteten Gerüchte über Trumps Aufenthalt in Russland steckt. Unsere Medien haben mit Wollust diese Geschichten aufgegriffen und versuchen sie als Wahrheit zu verkaufen.

Henryk M. Broder: "Alle Versuche diese Wahl zu delegitimieren sind gescheitert, einschließlich einer Last-Minute-Kampagne, die ebenso schmutzig wie durchsichtig war. Der Rufmord allerdings scheiterte. Die Intrige verpuffte mit Getöse folgenlos".

Der russische Außenminister Lawrow sagt: Nicht Russland, sondern Angela Merkel und andere europäische Politiker hätten sich in die US-Wahl eingemischt. Russland sei zur Zusammenarbeit mit den USA, der EU und der Nato bereit.

Ach ja, Obamas letztes Telefongespräch ging an Angela Merkel, die Retterin des "freien Westens" soll die Führerin gegen Trump sein. Von was träumen die? Was für Pillen haben die genommen?

Gottfried Böhmer

 

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Gottfried Böhmer ist seit 1997 künstlerischer Direktor der Gesellschaft Freunde der Künste und Redaktionsleiter der GFDK.

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Weiterführende Links:
Von der Restauration ins Zeitalter der Gedankenlosigkeit und des politischen Desinteresses. Schlaglichtartig sichtbar am Aufschrei über Trumps „NATO = obsolet“.
http://www.nachdenkseiten.de/?p=36668