12.08.2018 13:00 Der Sieger heißt Donald Trump

Donald Trump ist der Master of the Universe

Die GFDK Redaktion bleibe dabei, sollte Trump weiter wirtschaftlichen Erfolg haben, bleibt er noch lange Praesident, und das Bild ein feuchter Traum seiner Gegner

Die GFDK Redaktion bleibt dabei, sollte Trump weiter wirtschaftlichen Erfolg haben, bleibt er noch lange Präsident, und das Bild ein feuchter Traum seiner Gegner. screenshot

Von: GFDK - Reden ist Silber - Gottfried Böhmer

Im Januar 2018 habe ich geschrieben: Eines sollte man auch in Deutschland wissen, die Amerikaner wählen den Erfolg, das Geld und die Jobs. Wer das liefert, bleibt Präsident und sollte Trump auch aussenpolitisch Erfolge erzielen, wird er noch lange Präsident bleiben.

Trump bleibt Trump, da helfen keine Pillen

Schon vergessen? Was hat Donald Trump bei seiner Amtseinführung angekündigt, er werde acht Jahre Präsident bleiben. Und nun: Trumps Wiederwahl ist nicht mehr ausgeschlossen, das glauben sogar jetzt seine politischen Gegner.

Trumps Anhängerschaft schert nichts

Angebliche Sex-Affären, Personalwechsel, außenpolitische Fehlgriffe, bewuste und unbewußte Lügen, menschenverachtende Kommentare, Russenkontakte und so weiter, nichts kann Trump stoppen. Übrig bleibt ein US-Präsident, dem alle Erregungswellen der Medien und politischen Gegner nichts anhaben können. Einen Präsidenten wie Donald Trump hat Amerika noch nicht erlebt.

Der Trump-Zug rollt weiter

Laut Umfragen hat er 88 Prozent der republikanischen Wähler hinter sich vereint, und das gegen den erklärten Willen der gesamten "liberalen" Presse. Der Münchner Merkur zitiert den Meinungsforscher Fred Yang: „Je mehr Trump von den Medien kritisiert wird, umso mehr scheint seine Basis hinter ihm zu stehen“.

Trump steht vor sicheren Mehrheiten

Die Zustimmung zur Trumps Politik hat in den letzten Wochen sogar stark zugenommen. Die Mehrheiten im Senat, im Abgeordnetenhaus und unter den Gouverneuren der Bundesstaaten sind für Trump hervorragend und dürften bei den Zwischenwahlen im November bestätigt werden.

Gabor Steingart meint dazu: "Wir lernen: Das System Trump funktioniert wie ein Konverter, der den Wechselstrom der politischen Debatte in den Gleichstrom der Macht transformiert. Der Hass seiner Gegner befeuert die Zuneigung seiner Anhänger.

Die kollektive Wut der Progressiven verwandelte Trump in regressive Energie. Er braucht das Schlagzeilengewitter wie der Windparkbetreiber die Sturmböe".

Trumps Spritzen zeigen Wirkung

Wie haben wir schon im Januar geschrieben: Dumm ist nur, dass Trump immer mehr Erfolge einfahren kann. Apple will in den kommenden fünf Jahren 30 Milliarden US-Dollar in den USA investieren und 20 000 neue Stellen schaffen.

Als Ergebnis der Steuerreform von Donald Trump will Apple 38 Milliarden Dollar als Steuer auf im Ausland angesammelte Gewinne an den US-Fiskus zahlen und mehr als 250 Milliarden Dollar zurück in die USA holen, die im Ausland gelagert wurden. Viele weitere Unternehmen werden dem folgen.

Eine ganze Reihe von US-Konzernen hat schon Milliarden Investitionen angekündigt, wenn nur die 500 größten Firmen der USA durchschnittlich 2 Milliarden Dollar investieren, sind das schon EINE BILLION Dollar. Es könnte auch noch viel mehr werden.

Nur sechs Monate sind seither ins Land gegangen und die Erfolge stellen sich schon ein. Trumps radikale Steuersenkungen und Deregulierungsmaßnahmen haben die amerikanische Wirtschaft angeworfen wie lange nicht mehr. Mit 4,1 Prozent wächst die Wirtschaft so stark wie zuletzt 2014.

Die Arbeitslosenquote ist mit 4,0 Prozent die niedrigste seit etwa 10 Jahren. Die Exporte stiegen im zweiten Quartal 2018 um 9,3 Prozent und das Handelsbilanzdefizit verminderte sich 2018 um bisher mehr als 50 Milliarden Dollar.

Geschenke für die US-Autobauer

Und nun auch noch das. Abgasgrenzwerte adee - Trump macht den US-Autoherstellern ein weiteres Geschenk über 320 Milliarden Dollar. Und erwartete Strafzahlungen für die US-Hersteller in Höhe von 3 Milliarden Dollar für das Verfehlen der Umwelt-Standards würden entfallen. Die Spritschlucker dürfen dann weiter viel schlucken, Trump bleibt sich auch in dieser Frage treu, und für die US-Wirtschaft verläßlich.

Trump hatte im Frühjahr 2017 bereits angekündigt, die Auflagen für den Spritverbrauch neuer Pkw überprüfen zu lassen.

Erfolgsstory und Jubelstimmung

Und nun? Man glaubt es kaum. Die Springer Presse die seit zwei jahren gegen Trump schießt, und zwar aus allen rohren, schwenkt angesichts von Trumps wirtschaftlichen Erfolgen um, und meint nun, Angela Merkel solle sich ein Beispiel daran nehmen. Aber Hallo, das geht nun schnell. Trump ist nun eine "Erfolgsstory" und die Amerikaner sind, in einer Jubelstimmung.

"Welt-Online" - "Der amerikanische Präsident hat mit seiner Wirtschaftspolitik einfache, verständliche Regeln aufgestellt. Sie kurbeln aktuell die US-Wirtschaft kräftig an. Angela Merkel sollte sich ein Beispiel daran nehmen. Es ist eine Bestätigung seiner Politik, die jetzt auch seine größten Kritiker anerkennen müssen".

So, jetzt warte ich nur noch darauf, wann der "Spiegel" auch noch in dieses Horn bläßt.

Die GFDK Redaktion bleibe dabei, sollte Trump weiter wirtschaftlichen Erfolg haben, bleibt er noch lange Präsident.

Gottfried Böhmer

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