03.07.2018 14:23 Schattenboxereien der Politiker

Die Verlogenheit der Politik - Die Grünen freuen sich, die anderen haben keinen Plan

Von links bis rechts, alle Parteien und Politiker koecheln ihr Sueppchen, keiner verhaelt sich verantwortlich, und am besten ist es fuer die, die keine Regierungsverantwortung tragen muessen

Von links bis rechts, alle Parteien und Politiker köcheln ihr Süppchen, keiner verhält sich verantwortlich, und am besten ist es für die, die keine Regierungsverantwortung tragen müssen. Foto: screenshot

Von: GFDK - Reden ist Silber - Heiko Ostendorf

Heiko Ostendorf hat für uns einmal aufgezeigt wie es um die Verantwortung unserer Parteien und Politiker steht. Und ja, der Bürger steht im Regen.

Aktuell zeigt sich wieder die Verlogenheit der Politik. Es gibt die Grünen, die sich freuen, dass sie nicht in der Verantwortung stehen, denn da kann man als Opposition natürlich das volle Programm frei von Konsequenzen fordern. Da kann man "auf der richtigen Seite" stehen und all das "Nette" raushauen, es kostet ja nichts.

Anmerkung der Redaktion:

Grünen-Chef Robert Habeck:
„Vaterlandsliebe fand ich stets zum Kotzen.
Ich wusste mit Deutschland noch nie etwas anzufangen und weiß es bis heute nicht.“

Staatsmännische Verantwortung sieht anders aus

Dann gibt es da die SPD. Die mutete uns ein Jahr lang den jämmerlichen Schulz zu, brachte von Woche zu Woche "Erfolgsmeldungen", um dann am Wahlabend krachend zu scheitern. Ohne Not floh man damals aus der Verantwortung, musste vom Bundespräsidenten ermahnt werden.

Heute reden die SPD-Politiker, als wären sie die Garanten von politischer Noblesse und staatsmännischer Verantwortung, ärmlich und lächerlich. Die FDP nutzt das Sommerspektakel nur noch zur Eigen-PR. Den anderen wird der schwarze Peter zugeschoben, man selbst habe ja schon vor Jahren das "Richtige" gefordert.

AfD der heimliche Gewinner

Die AfD steht lächelnd in der Ecke und reibt sich die Hände, ihren aktiven Wahlkampf machen alle anderen. Und die Unionsschwestern? Da steht Merkels einsam entschiedenes "Wir schaffen das", innerhalb der letzten drei Jahre deutlich erodiert, gegen Seehofers angeblichen Alleingang gegen Europa.

Dabei hat in der Union niemand grundlegendes Interesse eine Lösung abseits Europas zu finden. Jedoch, Merkel gewinnt in Europa keine Partnerschaften, die substantiell wirken würden. Vielen unter großem Druck in letzter Minute ausgehandelten Optionen stehen handfeste Absagen und Zweifel entgegen.

Merkels Verhandlungsspielraum ist begrenzt, sie ist europäisch schwach und ihre Haltung, insbesondere in der Flüchtlingsfrage, ist nicht mehrheitsfähig.

Wie will man dem Wähler klar machen, dass man Knöllchen für Parkvergehen bis ins Letzte ahndet, an der deutschen Grenze aber Straftäter einreisen lässt, die anderswo in Europa bereits registriert sind oder rechtkräftig abgelehnt?

Welcher Steuerzahler, der den Verfall von Schulen und Bildung erlebt, den Mangel im Gesundheits- und Pflegewesen (um nur wenige Stichworte zu nennen), will solche Individuen Mal um Mal durchfüttern, nur weil sie "Asyl" sagen können.

So betreiben alle ihre Schattenboxereien, auf dem Rücken der Bevölkerung Deutschlands und, was besonders perfide ist, auf dem Rücken derer, die tatsächlich auf den Asylgedanken angewiesen sind. Um diese Menschen müsste es gehen, aber scheinbar sind die fast allen egal.

Von links bis rechts, alle köcheln ihr Süppchen, keiner verhält sich verantwortlich. Verantwortung dafür trägt die politische Spitze dieses Landes. Vielleicht verhält Seehofer sich unklug nun das Rückgrat durchzudrücken und nicht nochmals vertrauen zu wollen.

Aber die Verantwortung für dieses unsägliche Geschachere trägt die Bundeskanzlerin. Ihr Abtritt wäre eine Erleichterung für Deutschland und würde die Spaltung Europas zumindest verlangsamen.

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