30.12.2015 09:04 Die Brandstifter sitzen in den Medien

Die Dresdner, die Erfurter und Sachsen sind nicht antieuropäisch - Jan Fleischhauer dafür um so mehr

Merkel und Gabriel vernichten Deutschland

Im Ausland kommt der Protest aus den Regierungspalästen, in Deutschland von der Strasse.

Angela Merkel soll zuruecktreten
Von: Marcus Brumme und Gottfried Böhmer

Sind die Sachsen anti-europäisch, böse und borniert, weil sie die gegenwärtige unkontrollierte Zuwanderung kritisch sehen? Das schrieb Jan Fleischhauer auf SPON. Marcus Brumme hat es analysiert:

"Fleischhauer stellt auf das kollektivistische und von Religion befreite Erbe des Ostens ab und leitet hieraus eine speziell ostdeutsche Haltung gegenüber dem Nonkonformen und Fremden ab. Was er nicht berücksichtigt, ist der Umstand, dass nicht nur das tiefreligiöse Polen, sondern auch die Slowakei, Frankreich, England, Italien und beinahe alle anderen europäischen Gesellschaften zu ähnlicher Ansicht wie die Menschen in Ostdeutschland kommen.

Dieser Protest gegen eine Zuwanderung ohne Regeln artikuliert sich in Frankreich und England freilich nicht am Rande von Asylunterkünften oder Aufnahmelagern, denn die gibt es in diesen Ländern aufgrund der dortigen Politik ja nicht. Nur um noch einmal die Dimension klarzumachen: der britische Premierminister hat voller Stolz verkündet, England wolle 20.000 Flüchtlinge aufnehmen.

Im Ausland kommt der Protest aus den Regierungspalästen, in Deutschland von der Strasse

In den nächsten 5 Jahren und nach sorgfältiger Auswahl wohlgemerkt. Die Engländer, Franzosen, Polen, Slovaken und Schweizer sind den Ostdeutschen also nicht unähnlich - sie artikulieren ihren Protest nur eben gleich aus den Regierungspalästen und Parlamenten heraus - ein Umstand, den Jan Fleischhauer geflissentlich übergeht.

Er merkt nicht, dass nicht die Dresdner, die Erfurter und Sachsen es sind, die sich anti-europäisch verhalten, sondern das er es ist, der die Menschen in zwei Kategorien einteilt: die die mitmachen und die die nicht mitmachen. Es ist schade das so sagen zu müssen, aber in Wahrheit ist Jan Fleischhauer der wahre Konformist und Brandstifter.

Was jetzt wichtig ist, dass ist nicht Ausgrenzung und Menschen noch stärker als bisher gegeneinander in Stellung zu bringen. Was jetzt zählt, dass ist eine Stärkung geltenden Rechts, ein konkreter Fahrplan für die Integration und ein gemeinsames Anpacken."

Bei Jan Fleischauer weiß man nicht mehr wo und für was sein Herz schlägt. Noch am 8. Dezember 2015 schlug er ganz andere Töne an.

"Am vergangenen Donnerstag haben die vier Richter des 4. Senats des Bundessozialgerichts in Kassel entschieden, dass jeder Ausländer aus einem EU-Land in Deutschland Anspruch auf Sozialhilfe hat, der zumindest den Anschein erweckt, er wolle hier arbeiten. Das ist mehr als ein Urteil, es ist eine sozialpolitische Revolution schreibt Jan Fleischhauer auf "Spiegel-Online".

Jan Fleischhauer, der ansonsten für seine Linientreue bekannt ist, man denke an seine Hass-Artikel gegen Russland und Putin, scheint die Fassung zu verlieren. Sein Artikel endet wie folgt.

Aber das lässt sich ändern

"Überall in Europa votieren Bürger für nationalistische Parteien, weil sie den Eindruck haben, dass man über ihre Interessen hinweggeht. Nur in Deutschland hat sich bislang keine dezidiert europafeindliche Kraft etablieren können. Aber das lässt sich ändern. Es braucht lediglich ein paar weitere Urteile wie das aus Kassel".

Die Brandstifter sitzen in den Medien

"Zeit-Online" stößt nach Fleischauer in die gleiche Richtung vor:

In der DDR waren Ausländer zu Propagandazwecken erwünscht. Im Alltag wurden sie angefeindet schreibt Stefan Wolle.

"Ausländer waren in der DDR lediglich als propagandistische Vorzeigeobjekte gefragt, als Arbeitskräfte wurden sie geduldet, als Menschen waren sie unwillkommen".

Manfred Fikenzer schrieb einem Kommentar dazu: Komisch alle die bei uns waren und die ich im Ausland antreffe, sprechen gut über die DDR. Betrifft Ungarn, Angola, Mosambik, Libyen, Cuba, Vietnam. Sie lebten bei uns im Wohngebiet u. ich hatte sie alle als Gäste. Selbst die Hausgemeinschaften luden sie zu Feiern ein. Vielleicht sollten Sie mal andere Leute fragen.

Die Ossis sind an allem Schuld

Am 26. Dezember 2015 legte "WELT-Online" nach, und titelte "Im Osten wird die Zivilgesellschaft vom Mob niedergetrampelt"

Besonders viele die Ost-West-Differenz in der Einstellung gegenüber Ausländern aus. Das zeige sich im Verhältnis zu Pegida und AfD. Und die Ossis haben wenig Vertrauen in politische Institutionen. Aber es kommt noch besser. Als auszugrenzende Personen sollen in der DDR die wenigen Ausländer gegolten haben, aber auch sogenannte Asoziale.

"WELT-Online" weiter: "Ein höheres Maß an Ausländerfeindlichkeit gab es – so das Ergebnis einer 1990 durchgeführten Befragung – im Süden, vornehmlich in Sachsen, insbesondere in den Städten Leipzig, Dresden und Chemnitz."

Das ganze Geschreibsel der "Deutschen Leitmedien" ist widerlich. Es wäre das gleiche, wenn man den Westdeutschen, die in den 60er und 70 Jahren gegen den Vietnamkrieg und gegen Atombomben protestiert haben, unterstellen würde sie hätten das getan, weil sie den verloren Krieg nicht verwunden hätten und nur deshalb gegen die US-Politik protestierten.

Merkel, Gabriel, Steinmeier und Co schauen dumm aus der Wäsche

Milos Zeman vergleicht Flüchtlinge mit einem "Trojanischen Pferd" - und warnt vor einer "organisierten Invasion".

In seiner Weihnachtsansprache hat sich der tschechische Präsident Milos Zeman entschieden dagegen ausgesprochen, Asylbewerber in Tschechien aufzunehmen: "Dieses Land ist unser Land, es ist nicht für alle da und kann auch nicht für alle da sein", sagte er zum Abschluss seiner von mehreren TV-Sendern ausgestrahlten Ansprache.

"Manchmal komme ich mir vor wie Kassandra, die davor warnt, das Trojanische Pferd in die Stadt zu holen. Aber ich bin zutiefst überzeugt, dass das, womit wir es hier zu tun haben, keine spontane Fluchtbewegung ist, sondern eine organisierte Invasion."

Man stelle sich vor, ein Deutscher Politiker würde das an Weihnachten gesagt haben.

Aber was könnte Milos Zeman gemeint haben? Am 2. September 2015 haben wir hier auf GFDK schon geschrieben:

Der US-Geheimdienst CIA kündigte schon 2008 für 2020 Bürgerkrieg und Unregierbarkeit in Deutschland und anderen europäischen Ländern an. Und wir fragen uns:

Wird das ganze Flüchtlingsdrama von den Amerikanern gesteuert?

"Die renommierte “Washington Post” zitierte den Chef des amerikanischen Geheimdienstes CIA, Hayden, mit den Worten, dass Deutschland spätestens im Jahre 2020 nicht mehr regierbar sei. Der Werteverfall, die Islamisierung, die Massenarbeitslosigkeit und der fehlende Integrationswille einiger Zuwanderer, die sich “rechtsfreie ethnisch weitgehend homogene Räume” selbst mit Waffengewalt erkämpfen würden, sowie viele andere deutsche Probleme werden sich nach dieser Studie in einem Bürgerkrieg entladen."

"Ein von Judical Watch in den USA veröffentlichtes 7 seitiges Geheimdiensdokument verdeutlicht, dass der IS von den USA im Kampf gegen Assad selber geschaffen wurde. Unterdessen hat der ehemalige CIA Chef und ehemalige Oberbefehlshaber der US-Truppen im Irak, Petraeus, sogar offiziell vorgeschlagen, mit Teilen des IS zu kooperieren.

Das freigegebene DIA-Dokument von 2012 bestätigt, dass der Hauptbestandteil der Anti-Assad Rebellen zu dieser Zeit islamistische Aufständische umfasste, die zur Entstehung von ISIS führen würden. Die Gruppierungen wurden dennoch weiterhin durch westliche Militärs und ihre regionalen Verbündeten unterstützt und mit Waffen beliefert.

Die Hauptrouten der Kriegsflüchtlinge sind jene aus Richtung Türkei und aus Libyen, wo es zuletzt gelang eine pro-westliche Regierungen durch strategische Kriegsführung an die Macht zu putschen. Das militärische Vorgehen der US-Regierung in den letzten 10 Jahren scheint der Blaupause eines renommierten US-Militär-Strategen zu entspringen:

Thomas Barnett hat in zwei Büchern – „The Pentagon’s New Map“ und „Blueprint for Action“ – die Strategie der Globalisierer zur Erreichung der Weltherrschaft dargelegt."

Quellenangabe und Verwendete Literatur:

The Pentagon’s New Map (Englisch) Taschenbuch – 3. Mai 2005
von Thomas P.M. Barnett
http://www.amazon.de/Pentagons-New-Thomas-P-M-Barnett/dp/0425202399/ref=asap_bc?ie=UTF8

Blueprint for Action: A Future Worth Creating (Englisch) Taschenbuch – 3. Oktober 2006
von Thomas P.M. Barnett
http://www.amazon.de/Blueprint-Action-Future-Worth-Creating/dp/0425211746/ref=asap_bc?ie=UTF8

Great Powers: America and the World After Bush (Englisch) Taschenbuch – 2. Februar 2010
von Thomas P.M. Barnett
http://www.amazon.de/Great-Powers-America-World-After/dp/0425232255/ref=asap_bc?ie=UTF8

http://thomaspmbarnett.com/

Die US- Autorin Kelly M. Greenhill veröffentlichte 2010 ein Buch mit dem Titel "Weapons of Mass Migration".

Darin untersucht Kelly M. Greenhill die heute an der Stanford University tätige Politologin, wie Vertreibung, Flucht und erzwungene Zuwanderung in andere Länder als politische Waffe eingesetzt wurden und werden, um andere Länder zu destabilisieren oder auch zu erpressen.

Das "Handelsblatt" veröffentlichte am 19. September einen Gastbeitrag von Veronika Bellmann „Merkels Ritt auf der Rasierklinge“

“The Grand Chessboard”

Soviel zu unseren Freunden und Bündnispartnern. Man kann jetzt noch das Buch von Zbigniew Brzezinski “The Grand Chessboard” anführen, in dem er die Taktik und Strategie darlegt, wie die USA die Weltherrschaft sichern und behalten. Das Buch gibt es auf Englisch kostenlos im Netz zum herunterlanden als PDF. Da bleiben auch keine Fragen mehr zu den Absichten der USA offen. All das, was an unglaublichen Grausamkeiten, Kriegen, Interventionen, Umstürzen und Farbrevolutionen geschah und geschieht, folgt den PLänen, die in diesem Buch dargelegt werden.


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