15.08.2015 09:02 Alle Opfer, alles Geld waren umsonst

Afghanistan, der dümmste Krieg seit Erfindung des Schiesspulvers

USA wollten Einsatz am Hindukusch

Der Einsatz am Hindukusch basierte vor allem auf dem schlechten Gewissen gegenüber den Vereinigten Staaten. Die USA wollten den Einsatz am Hindukusch.

Von: GFDK - Rainer Kahni

Reiner Kahni schreibt: Ein ehemaliger Brigade - General der Bundeswehr schrieb mir, dass der Einsatz in Afghanistan der dümmste Krieg sei, seit der Erfindung des Schiesspulvers. Dem ist nichts mehr hinzuzufügen. Überall, wo die USA einen Krieg angezettelt haben hinterlassen sie ein Land dem Chaos! Und wir sind mitten drin.

Alle Opfer, alles Geld waren umsonst

Da Deutschland den Rückzug der Allierten im Norden Afghanistans decken muss, gilt für die deutschen Soldaten, die letzten beissen die Hunde. Die Taliban werden wieder die Macht übernehmen. Alle Opfer, alles Geld waren umsonst. Doch irgendjemand verdient immer an einem Krieg. Die Politiker, die solche Kriege anzetteln oder unterstützen müssen entfernt und angeklagt werden.

Ihre Lügen stinken zum Himmel. Weil aber niemals ein Politiker von seinen Bürgern zur Rechenschaft gezogen wird, machen sie einfach weiter. Die Politiker vertrauen zu Recht auf die Interesselosigkeit, auf die Apathie und die Obrigkeitshörigkeit ihrer Bürger. Mich regt es auf, dass sich niemand aufregt!

Erlebnisbericht - Der frühere Isaf-Kommandeur in Kundus, Rainer Buske berichtet in der FAZ


"Der Einsatz am Hindukusch basierte vor allem auf dem schlechten Gewissen gegenüber den Vereinigten Staaten. Daher beeilte sich Deutschland Ende 2001 mit der Entscheidung über eine rasche Beteiligung."

Peter Struck, SPD - Bundesminister der Verteidigung der Bundesregierung am 4. Dezember 2002.

„Die Sicherheit Deutschlands wird auch am Hindukusch verteidigt.“


Rainer Kahni, besser bekannt als Monsieur Rainer, ist Journalist und Autor von Polit - und Justizthrillern. Er ist am Bodensee aufgewachsen, lebt jedoch seit vielen Jahren in Paris und bei Nizza. Seine Muttersprache ist deutsch, seine Umgangssprache ist französisch. Er ist Mitglied von Reporters sans frontières und berichtet für Print - Radio - und TV - Medien aus Krisengebieten.

 

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