12.05.2015 13:23 Strafanzeige gegen Springer - Journalisten

70 Jahre nach Kriegsende, Deutschland hat nichts gelernt - Springer und Co hetzen gegen Russland - Merkel zu feige

70 Jahre weltkriegsende Berlin.

Zehntausende von Berlinern haben auch ohne Politiker im Treptower Park den 70. Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkriegs gefeiert. Fotos (c) europaobjektiv.com

Der Deutsche Maler Georg Grosz.

So hat sich der Deutsche Maler Georg Grosz die Kriegstreiber vorgestellt.

Protest gegen Kriegstreiber.

Die Friedenswilligen zeigten in Berlin was sie von Merkels Politik halten.

Berliner feiern mit Russen.

Klarer Protest gegen eine eine unipolare Welt der Amerikaner.

Putins Rocker die Nachtwoelfe in Berlin.

Da mussten wir aber ganz viel Angst haben: Putins Rocker, die "Nachtwölfe", denen man schon die Einreise verweigern wollte, sind in Berlin eingefahren... vier Motoradfahrer (offizielle Lesart: "eine Rockerbande") haben brav einen Kranz am Siegesmal niedergelegt, um die russischen Gefallenen zu ehren und sich auf den Rückweg gemacht. - Foto: © commons.wikimedia.org/Администрация Волгоградской области

Von: Gottfried Böhmer und Rainer Kahni

Im Vorfeld der Feierlichkeiten zum 70. Jahrestag des Kriegsendes in Europa haben sich die Deutschen Medien, "FAZ", "ZEIT-Online" und die "Springer-Presse" noch mal mit allen Kanonen auf Putin und Russland eingeschossen. Die Berichte waren zum Teil so widerlich, dass wir sie nicht alle dokumentieren wollen. Anhand eines Beispiels können wir aber aufzeigen wie die Wahrheit in Deutschland von den Medien schamlos verdreht wird.

Die von der Springer-Propaganda-Presse hochgejubelte angebliche "Osteuropa-Expertin" Sonja Margolina durfte schon am 2. Mai 2014 auf "WELT-Online" ihre obskure Sicht auf Russland und Putin verbreiten. Damals meinte sie, "Putin ist Dschingis Khan mit Internet" und sprach von einem russischen Amoklauf.

Am 5. Mai 2015 durfte die Dame wieder (wahrscheinlich bestellten) Unsinn dank der Springer-Presse verbreiten. "Russland feiert den 70. Jahrestag des Kriegsendes. Noch nie wirkte Jubel so deplatziert wie an diesem Jubiläum. "Denn Putin schreibt die Geschichte um – jetzt nicht mehr in Rot, sondern in Braun."

Die "Kluge" Sonja schreibt: "Noch nie in den vergangenen Jahrzehnten wirkte der Tag der Befreiung so deplatziert wie an diesem Jubiläum. Denn der Krieg ist als unheimliches Déjà-vu an die Orte zurückgekehrt, wo er schon einmal verbrannte Erde hinterlassen hatte. Der Osten der Ukraine war zum Inbegriff von einem Blutland schlechthin geworden, wo deutsche Gräueltaten an der Zivilbevölkerung mit der Verwüstung ganzer Städte und Industrieanlagen einhergegangen waren."

Dreiste Lügen von Sonja Margolina in der Springer Presse

"Namen wie Donezk und Debalzewe tauchen schon in den deutschen Kriegschroniken und Siegesmeldungen auf. Seit Sommer 2014 hat die militärische Offensive Russlands auf den Schlachtfeldern des Zweiten Weltkriegs 6000 Tote, eine Million Flüchtlinge, vier Millionen zerstörter Existenzen und eine verwüstete Industrieregion zurückgelassen. Das Ende des Albtraums ist nicht in Sicht."

Zwei dreiste Lügen in einem Satz. 1) "Seit Sommer 2014 hat die militärische Offensive Russlands" 2) eine Million Flüchtlinge? Das werden wir mal widerlegen.

Die 1) Lüge: Meldung vom 11. April 2015 - Moskau plante nie eine Invasion in die Ukraine

Die US-Geheimdienste haben laut dem französischen General Christophe Gomart dank ihrem Einfluss in der Nato die Allianz mit falschen Berichten über eine Invasion russischer Truppen in die Ukraine versorgt. Russland habe in Wirklichkeit keine Handlungen unternommen, die eine militärische Intervention ermöglicht hätten.

„Wir haben in der Tat festgestellt, dass die Russen weder Kommandostellen noch Hinterland-Einrichtungen, etwa Feldspitäler, organisiert hatten, die ihnen eine militärische Intervention ermöglichen würden“, erklärte der General vor der Nationalversammlung des Landes. Wenn russische Soldaten in der Ukraine womöglich auch gesichtet sein sollten, so sei dies ein Manöver gewesen, um den ukrainischen Präsidenten unter Druck zu setzen, keinesfalls aber ein Versuch einer militärischen Invasion.

„Das Problem der Nato besteht darin, dass die US-Aufklärung das entscheidende Wort in der Allianz zu sagen hat, während die französischen Aufklärungsdienste nur mehr oder weniger berücksichtigt werden“, so der General. „In der Nato wurde erklärt, die Russen planen eine Invasion. Die von der französischen Militäraufklärungsbehörde gewonnenen Daten bestätigten diese Hypothese jedoch in keiner Weise.“

Die Zweite Lüge besteht aus einer Halbwahrheit

Die zweite Lüge besteht aus dem verschweigen, wohin die Flüchtlinge geflohen sind. - Die Ukrainer flüchten zum russischen Aggressor und Diktator Vladimir Putin und nicht zu der vom Westen instalierten Putschregierung.

Insgesamt 2,5 Millionen Menschen aus der Ukraine halten sich in Russland auf, teilte Konstantin Romodanovsky am Mittwoch den 6. Mai 2015 Staatspräsident Wladimir Putin mit. „Etwa 550.000 ukrainische Bürger verstecken sich offenbar in Russland, um einer Teilnahme an den Kampfhandlungen in der Ukraine zu entkommen.“ Etwa 970.000 der ukrainischen Bürger seien aus den östlichen Kampfgebieten eingereist, sagte Romodanowski weiter. Mehr als 500.000 von ihnen haben das Recht auf Erwerbstätigkeit.

Die OSZE hat schon 2014 bestätigt das über eine Millionen  Ukrainer nach Russland geflohen seien. An den nun von den Russen vorgelegten neuesten Zahlen gibt es also wohl keinen Zweifel. Den Medien in Deutschland sind diese Fakten und Zahlen ebenfalls bestens bekannt, trotzdem werden über Russland tagtäglich Unwahrheiten verbreitet und viele Deutsche glauben das auch noch.

Strafanzeige gegen Springer - Journalisten

„Wegen des Verdachts der Volksverhetzung und der Verunglimpfung des Andenkens Verstorbener“ hat der Berliner Rechtsanwalt Hans Bauer Strafanzeige gegen den Springer-“Journalisten” und B.Z.-Chefkolumnisten Gunnar Schupelius erstattet. Dieser habe sich, so die Argumentation, am 10. April im Boulevardblatt B.Z. hetzerisch gegen die Rote Armee und die Feierlichkeiten zum 70. Jahrestag der Befreiung vom Faschismus geäußert sowie das Andenken an den 1944 im KZ Buchenwald ermordeten Arbeiterführer Ernst Thälmann verunglimpft.

“Die Ausführungen von G. Schupelius überschreiten damit die Grenzen garantierter Presse- und Meinungsfreiheit des Artikel 5 des Grundgesetzes”. Bauer vertritt die Kläger Professor Dr. Siegfried Mechler und die Thälmann-Enkelin Vera-Dehle-Thälmann.

Angela Merkel hat vor den Amerikanern gekuscht

Laut dem Ex-Präsidenten der UdSSR, Michail Gorbatschow, hat die deutsche Kanzlerin Angela Merkel ihre Teilnahme an der Weltkriegsgedenkfeier am 9. Mai in Moskau unter dem Druck der USA abgesagt.

In einem Interview für „Interfax“ sagte der Ex-Sowjetführer: „Ich kann die Position von Merkel, ihre Absage der Reise zu den Feierlichkeiten am 9. Mai in Moskau nicht akzeptieren, aber ich kann ihr auch keine Vorwürfe machen. Ich habe Respekt vor ihr und Verständnis für ihr Verhalten. Ich bin überzeugt, dass die von ihr getroffene Entscheidung auf einen starken Druck der US-Regierung zurückzuführen ist“, so Gorbatschow.

Michail Gorbatschow meinte weiter: "Angela Merkel könne nicht umhin zu kommen und dem sowjetischen Volk, das gegen den Faschismus gekämpft hat, Tribut zu zollen." „Ihre Position ist mir und anderen gut bekannt: Sie ist Antifaschistin und Anhängerin der Mission zur Befreiung vom Nazismus und sie wird all derjenigen in Ehren gedenken, die mit der Waffe in der Hand oder im Untergrund, in Wäldern oder sogar in Gefängnissen kämpften“, so Gorbatschow.

Nebenbei bemerkt: Die höchst verschuldeten USA rüsten weiterhin soviel wie die EU, China, Russland, Saudi Arabien, Brasilien, Indien etc. zusammen. Wann wird der Wahn gestoppt?

Das sagte Wladimir Putin am 9.Mai 2015

Anlässlich des 70. Jahrestages des Sieges der Sowjetunion sprach sich Wladimir Putin für ein weltweites Sicherheitssystem ohne militärische Blöcke aus. Versuche, eine unipolare Welt zu schaffen, würden zunehmen. Um Frieden zu schaffen sei aber ein System nötig, das gleiche Sicherheit für alle Staaten garantiere, so Putin.

300.000 russische Bürger haben nach Schätzungen an dem Gedenkmarsch für die russischen Kriegsveteranen und Gefallenen teilgenommen. Viele trugen große Plakate mit den Porträts ihrer Väter, Mütter, Großväter und Großmütter, die am "Großen Vaterländischen Krieg" teilgenommen haben. Wladimir Putin reihte sich später in den Marsch ein. Putin hielt dabei ein Plakat seines Vaters Wladimir in der Hand.

Dazu hat Rainer Kahni geschrieben:

"Und wo waren der deutsche Bundespräsident und die deutsche Bundeskanzlerin, die sich sonst nicht entblöden, bei jeder passenden und unpassenden Gelegenheit ihren Betroffenheitskistch abzusondern und Kränze abzuwerfen? Wäre es nicht ihre historische Pflicht gewesen, an den Feiern dieses leidgeprüften Volkes der Russen teilzunehmen?

Die Deutschen haben Russland überfallen und ein Jahrhundertverbrechen an Millionen von Russen begangen. Die höchsten Repräsentanten Deutschlands nehmen mit ihrer Russland - Phobie die ganze deutsche Bevölkerung in Geiselhaft und beschmutzen unseren aufrichtigen Willen zum Frieden mit dem russischen Volk, nur um den USA zu gefallen. Schande über diese Geschichts - vergessenen und Macht - besessenen Vasallen des Schurkenstaates USA.

Es ist so ungeheuerlich dumm, undiplomatisch und verheerend taktlos, dass die deutsche Bundeskanzlerin am Tage der Befreiung der Deutschen vom Nazi - Regime durch die Alliierten den russischen Präsidenten coram publico als "verbrecherisch" bezeichnet.

Angela Merkel hat kein Recht für die Deutschen zu sprechen

Verbrecherisch war der Überfall auf Russland, verbrecherisch war der Vernichtungsfeldzug gegen die russischen "Untermenschen" durch die Nazis, verbrecherisch ist das Duckmäusertum der Kanzlerin gegenüber den USA, die tagtäglich von deutschem Boden aus in aller Welt mordet und das mit Zustimmung und Wissen der Bundesregierung.

Verbrecherisch ist es, Wirtschaftsspionage durch die USA in deutschen Firmen zuzulassen oder gar Beihilfe dabei zu leisten. Verbrecherisch ist es, faschistische Freikorps in der Ukraine finanziell zu unterstützen. Sind dafür 27 Millionen russische Männer, Frauen und Kinder gestorben, dass es eine deutsche Regierungs - Chefin wagt, an deren 70. Todestag die Russen als Verbrecher zu beschimpfen? Frau Dr. Merkel hat das Recht verwirkt, für die Deutschen zu sprechen. Sie hat sich spätestens heute erledigt.

 

Rainer Kahni, besser bekannt als Monsieur Rainer, ist Journalist und Autor von Polit - und Justizthrillern. Er ist am Bodensee aufgewachsen, lebt jedoch seit vielen Jahren in Paris und bei Nizza. Seine Muttersprache ist deutsch, seine Umgangssprache ist französisch. Er ist Mitglied von Reporters sans frontières und berichtet für Print - Radio - und TV - Medien aus Krisengebieten.

Gottfried Böhmer ist seit 1997 künstlerischer Direktor der Gesellschaft Freunde der Künste und Redaktionsleiter der GFDK.

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