03.01.2019 Fachkräfte gesucht

Wer zu spät jammert, den bestraft das Leben

von: GFDK - Reden ist Silber - Gottfried Böhmer

Der Generalsekretär des CDU-Wirtschaftsrats, Wolfgang Steiger kritisiert, dass seit 2015 rund eine Million Zuwanderer neu in Hartz IV gefallen seien. Na, da können wir nur sagen, aber Hallo Herr Steiger, da hätten sie sich mal 2015 zu Wort melden sollen, als damals schon viele Wirtschaftswissenschaftler der Meinung waren, dass es sich bei den Flüchtlingen keineswegs um Facharbeiter, Ärzte, Ingenieure und Raketenbauer handelt, wie es die Politik und die Medien uns verkaufen wollten.

Neue Wortschöpfung - Relotiuspresse

Noch 2017 jubelte der "tagesspiegel" , dass fast zwei Drittel einen Schulabschluss hätten. 35 Prozent hätten sogar eine weiterführende Schule abgeschlossen. Diese Zahlen aus einer Befragung von knapp 5000 Erwachsenen-Geflüchteten, so der tagesspiegel, würden ein vollkommenes anderes Bild von dem Bildungsgrad der Flüchtlinge zeichnen.

2018 stellt sich heraus, 80 Prozent der Flüchtlinge sind Analphabeten. Nix mit Schulabschluß und Fachkraft.

2. Dezember 2019 - Der CDU-Wirtschaftsrat sieht nach wie vor erhebliche Defizite bei der Integration der seit 2015 nach Deutschland gekommenen Flüchtlinge. Generalsekretär Wolfgang Steiger sagte der Deutschen Presse-Agentur, die Aussage „Wir schaffen das“ von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) aus dem Herbst 2015 sei „leider pauschal bis heute nicht erfüllt. Ich warne davor, wieder in die damalige Blauäugigkeit zu verfallen.“

Weiter meinte er: „Zur ganzen Wahrheit gehört, dass seit 2015 rund eine Million Zuwanderer neu in Hartz IV gefallen sind.“ Dieser Zusammenhang werde in den Debatten regelmäßig unterschlagen. „Gerade unser gutes Sozialsystem zieht ja offensichtlich Flüchtlinge aus der ganzen Welt an.“

Ja, da fragen wir uns, wo war denn der CDU Wirtschaftsrat als es um die Abstimmung des UN-Migrationspakt ging?

In der „Welt am Sonntag“ war ein umfassender Artikel von Herausgeber Stefan Aust erschienen, der den UN-Migrationspakt untersucht und eine in dieser Präzision bisher nicht veröffentlichte Abrechnung mit Merkels Migrationspolitik enthält. Aust hat die Protokolle der UN-Unterhändler ausgewertet und ihre schriftlich hinterlegten Motive studiert. Die fünf wichtigsten Schlussfolgerungen seiner Analyse:

1. „Der UN-Migrationspakt verzaubert wie mit Aladins Wunderlampe illegal Zugereiste in legale Einwanderer mit vollem Zugriffsrecht auf die Leistungen des Sozialstaats.“

2. „Der Lockruf des Geldes dürfte nachhaltige Folgen haben: auf die Zahl der Zuwanderer und damit auch auf die Stabilität des Sozialstaates.“

3. „Der Pakt geht von einer Gleichrangigkeit der Sitten und Gebräuche aus. Er unterschlägt die Realität der gegenwärtigen Migration und ihrer Schattenseiten.“

4. „Die Rechte der Bevölkerung eines Zielstaates spielen praktisch keine Rolle.“

5. „Die Sogwirkung des Papiers dürfte mindestens so groß sein wie die der Willkommenskultur im Herbst 2015.“

Gabor Steingart: Es gilt das Motto von Oscar Wilde: „Am Ende wird alles gut! Und wenn es nicht gut wird, dann war’s noch nicht das Ende.“

Und: "Den Erfahrungen der Bürger im Zusammenleben mit den Migranten wird der Status als Tatsache aberkannt. Und der Souverän fühlt sich von seinem parlamentarischen Dienstleister nicht bedient sondern verraten".

Recherchen der WELT AM SONNTAG hatten ergeben, dass Deutschland an der Ausarbeitung sowohl des UN-Migrationspaktes als auch des Flüchtlingspaktes der Vereinten Nationen weit stärker beteiligt war als das Kanzleramt bisher eingeräumt hat. Die Bundesregierung habe dazu ihre Zusammenarbeit mit den zuständigen UN-Organisationen „weiter intensiviert“, heißt es in einem Dokument des Auswärtigen Amtes.

Zum Schluß noch einmal Gabor Steingart: "Um es mit dem irischen Schriftsteller George Bernard Shaw zu sagen: „Was wir brauchen, sind ein paar verrückte Leute; seht euch an, wohin uns die Normalen gebracht haben.“

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