25.07.2020 Zeichen aus der rechtsextremen Szene

Vorsicht vor musizierenden jungen Mädchen mit Liederbüchern und Instrumenten

von: GFDK - Reden ist Silber

Völkische Symbole am Ärmel – Uniformierte junge Mädchen wandern durch Sachsen meldet "Welt-Online". Neueste Bilder zeigen eine Gruppe junger Frauen vor der Altbaukulisse auf dem Dresdner Neumarkt. Offenbar musizieren die jungen Mädchen, sie halten Liederbücher oder Instrumente in den Händen.

Die jugendlich wirkenden Frauen tragen weinrote Matrosenhemden und knielange blaue Röcke. Manche haben ihre Haare mit Tüchern bedeckt, sie tragen Wanderschuhe oder Sandalen. Auffällig sind die schwarzen Embleme mit weißer Fahne und einer stilisierten Sonne darauf, die auf ihren Ärmeln prangen.

Laut der Sprecherin des Vereins Dresden Nazifrei, Annalena Schmidt, handelt es sich bei diesem Symbol um die „schwarze Fahne“, das Symbol des Freibunds.

Die Jugendorganisation sieht sich in der Tradition von völkischen Jugendbünden in der Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg und wird der Strömung der Neuen Rechten zugeordnet.

Bereits am Dienstag waren in der Nähe der sächsischen Stadt Rathen im Elbsandsteingebirge Fotos von uniformierten Mädchen gemacht worden.

Die jungen Frauen auf diesem Foto tragen lange schwarze Röcke und beigefarbene Blusen. Auf ihren Ärmeln ist der Wotansknoten zu sehen – ein germanisches Zeichen aus der rechtsextremen Szene. Laut Schmidt ist die Gruppe in der Sächsischen Schweiz bisher noch nicht in Erscheinung getreten und kann daher keiner konkreten Organisation zugeordnet werden.

Was an dem Wotansknoten nun "Rechts"sein soll, hat sich mir aber noch nicht erschlossen. Bei Wikipedia steht dazu: "Der oder die Valknut, deutsch auch Wotansknoten, ist ein germanisches Symbol, bestehend aus entweder drei ineinander verschlungenen Dreiecken oder einem in sich verknoteten Polygon mit sechs Ecken, ähnlich der Triqueta.

Die Herkunft des Wortes valknute ist ungewiss; es ist zusammengesetzt aus valr ‚im Kampf erschlagener Krieger‘ und knut ‚Knoten‘." Von einer "Rechten-Symbolik" ist bei Wikipedia nichts zu lesen.

Der Sprecherin von Dresden Nazifrei Schmidt zeigt sich alarmiert über die Bilder. Zwar handle es sich bei rechtsradikalen Jugendbünden nicht um neue Phänomene.

Oftmals seien die Kinder und Jugendlichen, die dort Mitglied sind, schon von klein auf in völkisch-rechtsradikalen Familien aufgewachsen und erzogen worden, schrieb Schmidt WELT. „Für uns neu und alarmierend war das so offene Auftreten in Dresden in der Altstadt oder auch am Tag zuvor, als die Gruppe durch die Neustadt lief.“

Wie der Sender RTL am Donnerstag berichtete, hat die Dresdner Polizei angekündigt, dass sich das Dezernat Staatsschutz um den Fall kümmern werde.

Fazit: Junge Mädels in schönen Röcken und Blusen, die mit Liederbüchern und Instrumenten musizierend auftreten sind Nazis, und sollen von der Polizei und dem Staatsschutz verfolgt werden. PS: Auch Wanderschuhe und Sandalen sind in Deutschland sehr verdächtig.

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