13.12.2019

Niederlage der Medien, Boris Johnson gewinnt haushoch

von: GFDK - Reden ist Silber - Gottfried Böhmer

Boris Johnson ist nicht der Clown, den die deutschen Medien aus ihm machen wollten. Die Wahlempfehlungen der Hamburger Redaktionen und die Warnhinweise zu den Tories, formuliert von den Meinungsführern aus Berlin-Mitte, haben nichts genützt. Boris Johnson hat die Wahl haushoch gewonnen.

Boris Johnson, die Zielscheibe des deutschen Hasses

Boris Johnson fährt den größten Sieg seit Thatcher ein, und die deutschen Medien haben sich ein weiteres Mal blamiert. Der "Spiegel" kommentierte den Sieg von Johnson wie folgt: "verloren haben Anstand, Aufrichtigkeit und Integrität." Was soll man dazu noch sagen?

Weiter behauptet der "Spiegel", Boris Johnson sei der unbeliebteste Premier der Geschichte und hat die Wahl trotzdem klar gewonnen. Och nee, Donnerwetter, wusste bisher nicht, dass man als unbeliebtester Politiker eines Landes Wahlen klar gewinnen kann.

Die Krönung, der "Spiegel" beleidigt auch noch die Wähler. Bei „Spiegel Online“ wurden die Wähler mit Gänsen verglichen, die zu Weihnachten die falsche Entscheidung getroffen haben.

Die deutschen Medien haben hinreichend deutlich gemacht, dass es nicht okay ist, diesen Mann und seine Partei zu wählen. So oder so ähnlich formulierte es Ulf Poschardt, Chefredakteur der "WELT".

Poschardt meinte weiter: " Diese neue ungebrochene deutsche Sehnsucht, es dem Rest der Welt beizubringen, wie er zu denken und zu wählen hat, ist nicht nur ahistorisch, sondern einfach auch auf interessante Art selbstvergessen."

Die deutschen Besserwisser haben wie schon bei Donald Trump ins Klo gegriffen

Ulf Poschardt stellt richtiger Weise fest: Wenn die Bürochefin der ARD in London auf ihrem Twitteraccount kaum von einer Anti-Johnson-Aktivistin zu unterscheiden ist und gar nicht mehr spürt, wie anmaßend und unjournalistisch das sein kann, muss man sich nicht wundern, warum viele deutschen Medien so falsch lagen in ihren Prognosen und rituellen Grabreden auf Boris Johnson. Da war der Wunsch Vater der Berichterstattung.

Trullala aus Berlin greift tief ins Klo

Ulrike Guérot, eine der „Vordenkerinnen“ der Berliner Republik konnte nicht tief genug ins Klo greifen, und verglich die Wahl von Boris Johnson mit der Wahl von Adolf Hitler 1933. Die Trullala kann ja nicht alle Tassen im Schrank haben. Wenn solche Leute unsere politischen Vordenker sein sollen, sollten wir anfangen nachzudenken.

Peter Handke, der Nobelpreisträger für Literatur 2019 zu den viel beschworenen europäischen Werten

"Europäische Werte, das ist ein Schmäh. Alle tiefen, feinen, zarten Werte der Menschheit sind überall. Die Augen der Menschen sind ein Wert, die Blicke, die Augen. Und nicht die europäischen Werte. Arschlöcher. Wenn die das anführen, dann als Erpressung und als Rechthaberei. Die sollen aufhören, aus den europäischen Werten eine Axt gegen andere zu machen. Leute, die so reden, sind das neue Gesindel.“

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