14.10.2020 Schwarze Musiker

Gibt es eine weiße Dominanz in Orchestern, zu wenige Schwarze Musiker?

von: GFDK - Reden ist Silber

Hier einmal ein schönes Beispiel, wie das ZDF arbeitet. Hier wird ein Rassismus Problem aufgebaut, was es so nicht gibt.

„Weiße Dominanz in Orchestern – Hat die Klassik ein Rassismus-Problem?“ lautet der Titel eines Artikel s von Hannah Kristina Friedrich auf den Netzseiten des ZDF:

Schwarze Musiker gehören zu den ganz Großen im Jazz, Blues, Hiphop. In der Klassik spielen sie - Orchestermusiker, Solisten, Komponisten oder Dirigenten - dagegen kaum eine Rolle.

Die Welt der klassischen Musik hält hartnäckig fest an den Konventionen einer fernen Vergangenheit, schreibt sie allen ernstes. Und daran sei die Klassik-Industrie schuld. Immerhin räumt sie ein, dass "Schwarze" auch kaum in Zuschauersälen zu sehen seien.  Die gute Frau kommt einfach nicht auf die Idee, dass sich "Schwarze" einfach nicht für klassische Musik interessieren.

Was die Autorin nicht sehen will, ist die Tatsache, dass es nur sehr wenige Schwarze gibt, die klassische Musik studieren.

Da Vorspiele für Orchesterstellen in der Regel hinter einem Vorhang erfolgen, kann man auch nicht behaupten, dass nach der Hautfarbe oder anderen äußeren Kriterien geurteilt wird.

Nicht zuletzt ist die klassische Musik eine „weiße“ Musik. Sie hat zwar auch den Fernen Osten erobert (o welch kolonialistischer Begriff!), so dass es inzwischen viele asiatische klassische Musiker gibt, aber in den schwarzafrikanischen und übrigens auch arabischen Ländern ist das Interesse gering.

Vielleicht sollte man besser überlegen, wie man diesen Menschen klassische Musik näherbringen kann, anstatt wieder einmal Rassismus zu wittern, wo es keinen gibt. Aber das würde dann wieder als Kulturimperialismus ausgelegt werden, nicht wahr?

Klaus Miehling

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