13.01.2021 Virus-Overkill in den Medien

Ein guter literarischer Anfang - Neues Jahr. Neues Bücherglück

von: GFDK - Reden ist Silber - Sönke C. Weiss

Neues Jahr. Neues Bücherglück. Und hinsichtlich Corona eine gute Ablenkung vom Virus-Overkill in den Medien. „Alle sind so ernst geworden“ heißt zeitgemäß das erste gemeinsame Völkerfreundschaftsbuch der Autoren Martin Suter aus der Schweiz und Benjamin von Stuckrad-Barre aus Deutschland.

Kurzer Hintergrund: Suter ist für seine Romane, darunter die Allmen-Serie, international bekannt; von Stuckrad-Barre hat sein Publikum mit Büchern wie „Soloalbum“ und „Panikherz“ erobert.

Worum es auf den 272 Seiten geht: Die beiden Männer plaudern über Dinge wie grelle Badehosen, Glitzer, Hochzeiten, Drogen, die Verliebtheit als solches, verschiedenste Wiedersehen im Besonderen, etc.

Alles sehr unterhaltsam und kurzweilig, wie ein gutes Abendessen unter Freunden. Will sagen, es wird nie langweilig und man ist in der Tat ein wenig traurig, wenn die Lektüre ausgelesen ist.

Ein zweiter Band wäre schön, denn was das Buch vor allem transportiert, ist der Anfang einer wunderbaren Freundschaft zwischen diesen beiden doch sehr unterschiedlichen Autoren.

„Alle sind so ernst geworden“ kostet 22 Euro und ist bei Diogenes (www.diogenes.ch) erschienen. Eine ganz andere Anleitung zum Zeitvertreib während der Pandemie und darüber hinaus liefert die Influencerin und aktive Feministin Jüne Plã in „Kommt gut - 1001 Sex-Tipps und Illustrationen für mehr Oohs und Aahs“, das ebenfalls jüngst zeitgerecht für 15 Euro bei echtEMF (www.emf-verlag.de) erschienen ist.

Das Buch ist in erster Linie eine Anleitung, Komplexe abzulegen und richtet sich an alle: hetero, lesbisch oder schwul. Ob allein oder als Paar, die 251 Seiten bieten für jeden etwas. Dabei geht es der Autorin um Kreativität, Fantasie und Leidenschaft.

Unverkrampft und humorvoll beschreibt sie anhand von einfachen Illustrationen und mit klaren Worten, wie man/frau/divers mehr Spaß im Bett oder an anderen x-beliebigen Orten hat.

Dabei geht es ihr nie um Leistungsdruck, sondern vielmehr um Erfüllung. „Kommt gut“ ist ein befreiendes Buch. Jüne Plã schreibt:

„Wie schön ist es doch, jemandem Vergnügen zu bereiten und zu sehen, dass man es richtig anstellt.“ Weitere Infos gibt es auf ihrem Instagram-Kanal unter www.instagram.com/jouissance.club. Das ist doch schon mal ein guter literarischer Anfang für 2021.

Sönke C. Weiss

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