04.12.2018 gewalttätige Proteste

Die Gelbwesten fordern den Rücktritt von Macron und der Regierung

von: GFDK - Reden ist Silber - Gottfried Böhmer

Es ist gerade 18 Monate her und nun treffen alle Warnungen, die wir ausgesprochen hatten, zu.  Frankreich brennt, und das könnte erst der Anfang sein. Aber OK, wir hatten rechtzeitig gewarnt, was auf Frankreich zukommt, wenn Macron Präsident wird.

Advent Advent, die Bude brennt

Nun stellt sich nur noch die Frage, ob das Ganze zu einem Lauffeuer für ganz Europa wird. Die Linksliberalen Verharmloser des Neokapitalismus und Lifestyle-Linke verkannten die Lage in Frankreich, wie sich nun herausstellt.

Der Sonnenkönig ist am Ende

Die Proteste gegen die Politik von Präsident Emmanuel Macron sind in massive Gewalt umgeschlagen und nun erwägt man den Ausnahmezustand. Aber wie soll der aussehen? Soll die Polizei oder das Militär zu den Waffen greifen und schießen?  Die Proteste haben einen ganz klaren Adressaten, es ist der Präsident. Emmanuel Macron solle zurücktreten, darüber sind sich alle einig.

Der französische Historiker Emmanuel Todd hatte im "WELT" Interview gesagt  „Wir haben“, so Todd, „nur die Wahl zwischen Knechtschaft und Rassismus. Aber man kann sich nicht freiwillig für die Knechtschaft entscheiden“. Macron würde als Präsident dafür sorgen, dass Frankreich „durch die eigene Elite zerstört“ wird.

Unser linksliberales Establishment verblödet zusehends, schriebt Jens Berger von den "nachdenkseiten".

Le Pen sollte mit allen Mitteln verhindert werden

Donald Trump hat sich selber, gegen den Willen des gesamten Establishments, an die Macht gebracht. Macron ist eine installierte Marionette von dem niemand weiß, was für Aufgaben er zu erfüllen hat. Wenn er seine Maske fallen läßt, wird es für alle zu spät sein, hatten wir geschrieben.

Beängstigend war, dass alle Macron an der Macht sehen wollen, allen voran die "klugen Deutschen", wie man bei Maybrit Illner leidvoll erfahren konnte. In der Sendung sprachen alle von der ""Gefahrenabwehr" ohne zu ahnen wo und wer die Gefahr ist.

Vollkommen absurd. Was heißt es Macron zu wählen? Erst mal sei das alternativlos und deshalb muß man den Neoliberalismus wählen, um die Rechtspopulisten zu verhindern.

Und dann, fragte Jens Berger: Dann erzeugt die Überdosis Neoliberalismus eine Überdosis Rechtspopulismus, und wir sitzen in genau der Patsche, in die uns unsere linksliberalen Eliten zielsicher manövriert haben. Zuerst unterwerfen wir uns freiwillig der Knechtschaft und laufen dann den Faschisten hinterher, die uns „befreien“ wollen.

Macron ist kein netter Kerl mit kleinen Fehlerchen

"Wenn Frankreich am Sonntag seinen neuen Präsidenten wählt, so haben die Wähler die Wahl zwischen Pest und … stopp. Hätte ich diesen Satz ausgeschrieben, wäre ich für den linksliberalen Publizisten Robert Misik bereits ein „unterschlauer“ Teil der „dummen Linken“.

Misik weiß zwar nicht, was an Macron nun löblich sein soll – aber keine Wahlempfehlung für den Kandidaten der extremen Mitte zu geben, sei für ihn eine „kriminelle Dummheit“.

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