06.01.2019 Migrantenanteil nicht umkehrbar

Aufstand der Gemüter, die große Schwester und Türkenbärbel

von: GFDK - Reden ist Silber

In der eigenen Partei war sie die „Türkenbärbel“, Einwanderer nannten sie „große Schwester“. Die Dame glaubt sogar, Sie sei das Vermächtnis von Richard von Weizsäcker.

Wie sie darauf kommt, wissen wir nicht. Wer bei Google nach Barbara John sucht, wird überschüttet mit Artikeln von der "taz" und dem "tagesspiegel", immer geht es um Migration und die Rechte der Flüchtlinge etc, von den Rechten der Einheimischen ist bei ihr kaum oder nie die Rede.

Ein Artikel erregte 2018 besonders die Gemüter in den Sozialen Medien. Am 6. August 2018 schrieb Barbara Jons für der "Tagesspiegel", dass die Deutschen im eigenem Land bald in der Minderheit sein würden und das wäre auch nicht so schlimm. Das haben nicht alle so gesehen.

Die Deutschen sollen keine Angst davor haben, in Städten zu leben, in denen Einwanderer die Mehrheit stellen, erklärte die langjährige CDU-Politikerin und frühere Berliner Ausländerbeauftragte, Barbara John, in einem Gastbeitrag der Zeitung "Tagesspiegel".

John schrieb weiter, es sei nur noch eine Frage der Zeit, bis in Deutschland in größeren Städten Menschen mit Migrationshintergrund die Bevölkerungsmehrheit stellten.

Dies sei bereits in Frankfurt am Main der Fall. Als nächstes würden voraussichtlich Stuttgart und Augsburg folgen. Wie das Statistische Bundesamt vergangene Woche mitteilte, habe bereits jeder vierte Einwohner Deutschlands ausländische Wurzeln.

"Der Trend zum rasant wachsenden Migrantenanteil ist nicht umkehrbar", lässt uns die 80-jährige Christdemokratin wissen. Es brauche aber deshalb niemand Angst zu haben. Dies beweise zum Beispiel ein Blick auf Rotterdam oder Amsterdam, wo Einwanderer bereits die Mehrheit bildeten.

Deutsche sind bedeutungslose Minderheit

"Es zeigte sich, dass die größte Angst vieler Ur-Einheimischer unbegründet war, sie würden nun selbst zu einer bedeutungslosen Minderheit werden. Es war ein Irrtum zu glauben, es gäbe eine neue Mehrheit, die an ihre Stelle tritt.", sagt die Berlinerin.

Es bestehe schließlich die neue Bevölkerungsmehrheit aus vielen bildungsmäßig, ethnisch, religiös, kulturell und wirtschaftlich unterschiedlichen Einwanderergruppen, die teilweise auch untereinander zerstritten seien. So bildeten sich neue politische Allianzen jenseits von Menschen mit und ohne Migrationshintergrund.

 „Abla“, „große Schwester“ titulierten die türkischen Zeitungen sie lobend; die eigene Partei  (CDU) gab ihr den weniger schmeichelhaften Namen „Türkenbärbel“.

Foto: Harald Bischoff

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