Reden ist silber, Schreiben ist gold

01.04.2014 Wo ist da der Unterschied zu Deutschland?

GFDK - Rainer Kahni

Rainer Kahni schreibt aus Paris und Kommentiert die Französischen Kommunalwahlen.

Anders wie im föderalen Deutschland werden die Kommunalwahlen in Frankreich im ganzen Land an einem Tag abgehalten. In zwei Umläufen werden die Stadträte, Bürgermeister und Senatoren der zweiten Kammer des französischen Parlamentes neu gewählt. Gestern war die alles entscheidende Stichwahl, bei der die Sozialisten eine verheerende Niederlage einstecken mussten.

Insgesamt verloren sie 155 Bürgermeisterposten an die UMP oder die wiedererstarkte UDI. Elf Städte werden seit heute von Bürgermeistern regiert, die dem Front National angehören. Einzig das Rathaus von Paris konnte mittels eines Wahlbündnisses mit den Grünen von der sozialistischen Kandidatin Hidalgo erobert werden und fand so eine würdige Nachfolgerin für den überaus beliebten ehemaligen Bürgermeister Delanoë.

Franzosen verabscheuen Politiker, egal welcher Partei

Die Kommunalwahlen sind stets ein Gradmesser für den amtierenden Präsidenten. Die Franzosen sind berüchtigt dafür, dass sie ihre Politiker allesamt verabscheuen, egal welcher Partei sie angehören, doch diesesmal war die Wahl eine schallende Ohrfeige (Gifle) für François Hollande, die nun sogar zu einer Regierungsumbildung führen könnte. Aussichtsreichster Kandidat für das Amt des Premierministers dürfte der umtriebige Innenminister Manuel Valls sein.

Doch damit kann es der Präsident nicht belassen, will er bei den nächsten Präsidentschaftswahlen nicht krachend verlieren! Auch das Amt des Wirtschafts - und Finanzministers steht zur Disposition, hat Pierre Moscovici doch die reichen Franzosen aus dem Land verjagt und den Mittelstand und die Arbeiter mit einer fiscalischen Achterbahnfahrt an den Rand der Verzweiflung gebracht. Steuern hoch, Steuern runter, jeden Tag wurde eine neue fiscalische Sau durchs Dorf getrieben.

Die CGT streikt seit drei Wochen und hat ihre Gewerkschaftsmitglieder mobilisiert. Es gibt keine Post, Züge Fallen aus, Firmen müssen ihren Betrieb einstellen, ein einziges Fiasko! Doch wo ist die Alternative? Und schon bietet sich der Vergleich zu Deutschland an, das auch "schlecht und alternativlos" regiert wird. Ein neuer Präsidentschaftskandidat, der dem Land sein altes Selbstvertrauen zurück gibt, ist nicht in Sicht, obwohl sich Nicolas Sarkozy schon warm läuft.

Wo ist da der Unterschied zu Deutschland?

Doch der abgewählte Präsident hat noch sechs staatsanwaltschaftliche Ermittlungsverfahren am Hals und Frankreichs Untersuchungsrichter sind dafür bekannt, dass sie nicht aufgeben und jedem politischen Druck standhalten. Frankreich ist ein gutes, schönes und reiches Land, wird aber von einer kleptokratischen und unfähigen Zunft von Politikern regiert! Wo ist da der Unterschied zu Deutschland?

Nun wird also die Regierung umgebildet

Das ist an sich nichts besonderers, denn jeder Präsident tauscht seine Minister desöfteren aus, um sich für den kommenden Präsidentschaftswahlkampf fit zu machen. Wenn bei uns Franzosen eine neue Regierung gebildet wird, dann ist das allerdings eine bühnenreife Inszenierung, die aus einer Melange aus Drama, Kabarett, Comédie française, Verwirr- und Intrigenspiel, bewusster Fehlinformationen und Operette besteht.

Machiavelli hätte seine helle Freude daran gehabt, wie hier die Strippen gezogen werden. Am lautesten kräht Frankreichs Rechte, die heute moranlinsauer ihre eigenen Korruptions-Skandale gerne unter den Teppich der Justizgeschichte kehren würde. Die ehemalige Untersuchungsrichterin Eva Joly, die heute Europaabgeordnete der Ecoligisten ist, kann ebenso ein Lied von den Gauche caviar (linken Kaviarfressern) singen.

Es gibt in Frankreich mehrere Bonmots, die ständig zirkulieren und die Mentalität der Franzosen genau wiederspiegelt: «Uns steht das Wasser bis am Hals, aber dessen Qualität ist heute wieder ausgezeichnet!» Warum ist wohl der Hahn das Symbol der grande Nation? Antwort unisono: « C’est le seul animal qui chante avec les pieds dans la merde! (Das ist das einzige Tier, das noch singt, obwohl es mit den Füssen im Mist steht)».

Ausserdem halten die Citoyens Frankreichs ihre gesamte politische Kaste per se für Lügner, Betrüger und Diebe. Also ist es dem Franzosen eigentlich egal, was ihre Politiker so treiben. „Ils sont tous des Voyous!“ ( Es sind alles die gleichen Gauner) Gestern ging der Vorhang auf für die Opera buffo. In Deutschland würde man das Ganze nüchtern eine Regierungsumbildung nennen.

Nicht so im Lande der Gallier, im Lande der Macchiavellisten, im Lande des Intriganten Fouché und eines Kardinals Richelieu. Nein, in Frankreich wird eine Regierung nicht einfach umgebildet, im Frankreich eines Charles Gounod und eines Maurice Ravel wird eine Regierung k o m p o n i e r t. Man nennt das in unvergleichlicher Lyrik und Romantik « La Composition du gouvernement ».

Da fahren die Karrossen der Minister, Staatssekretäre, Parteibonzen und sonstigen Strippenzieher hinter den Kulissen, mit ihren Peugeot und Renault, erkennbar nur als Regierungsfahrzeug durch eine Kokarde an der Windschutzscheibe, zum Hôtel Matignon, dem Amtssitz des Premierministers, zu dem grandiosen Palais am Quai d’Orsay, dem Amtssitz des Aussenministers, in den Innenhof des Innenministeriums am Place Beauvau, der in die Faubourg Saint Honoré führt, zurück in den Palais Luxembourg in die erlauchten Clubs des Senates und dann wieder in den Cour d’Honneur des Elyséepalastes, dem Amtssitz des französischen Staatspräsidenten.

Monsieur Le Président de la République ist den ganzen Tag nicht zu sehen.  Die Herren kommen und gehen, schreiten die Treppen zur Empfangshalle hinauf, verschwinden im Cabinet des Ersatzmonarchen und verduften wieder durch den Torbogen des Elysée mit ihren bescheidenen französischen Autos.

Die lauernden Journalisten aus allen Herren Ländern, die auf das Bild des Tages warten, beschwatzen die Chauffeure der Regierungslimousinen, rauchen mit ihnen und versuchen herauszubekommen, wohin der Fahrer seinen Herr und Meister als nächstes fahren muss. Daraus lassen sich wieder neue Schlüsse ziehen.

So entstehen sogenannte Rumeurs! Verstärkt werden die Rumeurs (Gerüchte) durch die genaue Beobachtung der zahlreichen Möbelwagen, die sich verdächtigerweise heute alle in Paris eingefunden haben. Ganz Paris möbelt. In den Ministerien fahren Lastwagen vor, stämmige Möbelpacker laden achtlos die wertvollsten Staatspapiere in primitive Umzugskartons und schaukeln sie auf ihren Handkarren durch die engen Gassen von Paris.

Dabei wird natürlich geraucht, gelacht und zwischendurch fällt auch einmal ein wichtiges Dossier in den Bordstein. Man sammelt es wieder ein, stopft es in irgendeinen Karton und schiebt weiter zu seinem Camion. Von Sicherheit, Staatsgeheimnissen oder Polizeischutz weit und breit keine Spur.

Der Volksmund lästert heute in ganz Frankreich : Man wechselt keine Mannschaft, die ohnehin nichts mehr zu verlieren hat. (On ne change pas une equipe, qui n’a plus rien à perdre) Das ist dieselbe distanzierte Freude der Franzosen und der hämische Witz über ihre Politiker und die Fröhlichkeit, mit der ihr Hahn singt, während er mit den Füssen im Mist steht.

Voilà, c’est la France

Veröffentlicht in folgenden Medien: DIE ZEIT, LE MONDE, France soir, Le Figaro, Nice Matin, France Info und Gesellschaft Freund der Künste.

Rainer Kahni, besser bekannt als Monsieur Rainer, ist Journalist und Autor von Polit - und Justizthrillern. Er ist am Bodensee aufgewachsen, lebt jedoch seit vielen Jahren in Paris und bei Nizza. Seine Muttersprache ist deutsch, seine Umgangssprache ist französisch. Er ist Mitglied von Reporters sans frontières und berichtet für Print - Radio - und TV - Medien aus Krisengebieten.

Zwischen den Reisen recherchiert er für seine Polit - und Justizthriller, die meist auf historischen Ereignissen beruhen. Der Stil seiner Reportagen und Thriller wird wegen seiner exacten Recherchen, sehr guten Ortskenntnissen und einer unverwechselbaren Sprachgewalt bei seinen Lesern geschätzt.

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01.04.2014 Halt’s Maul und trink Deinen Rotwein

GFDK - Rainer Kahni

Wir werden seit Ausbruch der Krise in der Urkraine und der Krim von den "Meinungs- Bildenden - Medien" in eine apokalyptisch anmutende Russen – Hetze getrieben, wie es sie seit dem kalten Krieg nicht mehr gegeben hat.

Zu ihrer Erinnerung:

In den Medien macht ein neues Schlagwort seine Runde. Kritiker der USA und EU-Politik, die eine andere Meinung als die von den Medien propagierte Russland-Ukraine-Krim Berichterstattung vertreten, werden mittlerweile als "Putin-Russland-Versteher" diffamiert.

Auf Facebook gibt es sogar schon eine Liste von Personen, denen man unterstellt, sie würden eine Pro-Russische Meinung vertreten und das ist barer Unsinn. Wer sich die Mühe macht, die von uns veröffentlichten Artikel auf freundederkuenste-reden-ist-silber-schreiben-ist-gold, zu lesen wird leicht feststellen, dass keiner der Autoren das Vorgehen von Putin rechtfertig oder beschönigt.

Die Facebook Liste:

"Alexander Rahr, Konstantin Wecker, AfD-Gauland, Antje Vollmer, Jürgen Todenhöfer, Jakob Augstein, Sabine Schiffer, Sevim Dagdelen, Alice Schwarzer, Gerhard Fritz Kurt Schröder, Sahra Wagenknecht, Friedensforum Kassel, Peter Scholl-Latour, Egon Karl-Heinz Bahr Roger Köppel, Gottfried Böhmer, das Gaza-Frauendeck der Linkspartei, Günter Verheugen, Peter Gauweiler, Friedrich Küppersbusch, Rainer Kahni, Gabriele Krone-Schmalz, Jörg Baberowski, Gregor Florian Gysi und nun auch Helmut Schmidt

Nachdem die Ost – Beauftragte der Bundesregierung, die Grüne Bundestagsabgeordnete Marieluise Beck, im Netz gegen die Russen trommelt und eine absurde Wortschöpfung für die Ukraine mit ihrem immer wiederkehrenden „Euro - Maidan“ geschaffen hat, meldet sich, natürlich völlig unvermeidlich, nun auch der Metzgerbub aus Fellbach bei Stuttgart, Joschka Fischer, in der Süddeutschen Zeitung zu Wort, als ob man darauf im allgemeinen Medienrummel gegen die bösen Russen nicht getrost hätte verzichten können.

Fischer, ein verabscheuungswürdiger Wendehals und Opportunist

Übrigens: zur Zeit ist er wieder so aufgedunsen und so unförmig, wie sein krudes Gedankengut. Er wäre besser bei seinem manischen Marathon – Sport geblieben, obwohl das zu Zeiten des Aussenministers Fischer auch keinen klareren Blick für die Geschichte erbracht hatte. Aber immerhin war er damals noch kein Lobbyist bei allen möglichen Konzernen, die sich der Zerstörung der Umwelt zum Geschäftszweck erhoben haben.

Joschka Fischer und seine Ex – Freunde von den Grünen gefallen sich in der Rolle der Menschen – und Völkerrechtler und verspielen gerade ihre letzten Sympathien im Volk. Die Bürger sind gar nicht so dumm und so geschichtsvergessen, wie die Politiker sie eigentlich gerne haben wollen. Die Mehrzahl des deutschen Volkes hält dem Druck der Medien und dem politisch korrekten Geschwätz der CDU/CSU/SPD/GRÜNEN durchaus stand und will ums verrecken nicht glauben, dass die Russen alleine die Bösen sind.

Da helfen auch die Elogen des Riesenstaatsmanns Fischer nicht. Vom Metzgerbub zum Taxifahrer, vom Polizisten – Verprügler zum hessischen Umweltminister, von den Turnschuhen in feinstes Armani - Zwirn gepresst, ist dieser „Grösste Staatsmann aller Zeiten“ als Bundesaussenminister zum Falken der deutschen  Aussenpolitik mutiert! Einmal im Weissen Haus dinniert, auf dem Schoss von Madeleine  Albright gesessen, mit den Präsidenten der ganzen Welt konferiert und Klein – Joschka wird zum Völkerrechtler.

Er hat sich ganz klar in einer Kolumne der Süddeutschen Zeitung, die an Lächerlichkeit und Geschichts – Verzerrrung nicht mehr zu übertreffen war, auf die Seite der Russenbasher geschlagen. Hat das die sonst so ausgewogene SZ zum Spott gemacht, um den Herrn einmal richtig vorzuführen, oder um der Welt zu zeigen, wes Geistes Kind der Mann ist? Man kann es sich als geneigter Leser der Süddeutschen Zeitung eigentlich gar nicht anders erklären.

Der Wolf im Schafspelz

Hat Klein – Joschka schon vergessen, wie er damals die völkerrechtswidrige Bombardierung von Serbien begründet hat? Gut, damals fand ein Massacker an der kroatischen und kosovarischen Bevölkerung statt! Doch ein Beschluss des Weltsicherheitsrates und der UNO zur Bombardierung von Serbien lag nicht vor.

Das war völkerrechtswidrig, Herr Fischer und die Abgeordneten der Grünen! Und deshalb haben gerade Joschka Fischer und seine Ex – Freunde von den Grünen jedes moralische Recht verloren, nun die Russen wegen ihrer übrigens unblutigen Annexion der Krim einen Bruch des Völkerrechts vorzuwerfen. Vielmehr ist richtig, dass die Russen es waren, die die deutsche Wiedervereinigung erst möglich gemacht haben, in dem sie ihre Truppen aus der EX - DDR abzogen.

Richtig ist auch, dass daraufhin das Weltreich der Sowjetunion zusammen gebrochen ist. Die ach so heiss geliebte NATO hat keine Zeit verstreichen lassen und Russland durch die Aufnahme der ehemaligen Länder des Warschauer Paktes in ihre Organisation,  strategisch einzukreisen.  Russland fühlt sich zu recht betrogen vom Westen!

Auch die Ukraine gehörte zur Sowjetunion. Schon vergessen Herr Fischer? Und auf der Krim sind die überwiegende Mehrheit russischer Abstammung. Das scheint dem Herrn entfallen zu sein. Was aber ein Ex – Aussenminister in seinem Repertoire noch präsent haben müsste, ist die Tatsache, dass auf der Krim die gesamte russische Schwarzmeerflotte stationiert ist, der einzige eisfreie Weg ins Mittelmeer für die russischen Flotte. Wir hätten gerne das Gezeter des Riesenstaatsmannes Joschka Fischer hören mögen, wenn die Russen den gepachteten amerikanischen Stützpunkt in Guantanamo – Bay in Kuba blockiert hätten?

Halt’s Maul und trink Deinen Rotwein

Der Mann und seine grünen Müsli – Fresser haben sich erledigt! Niemand nimmt ihnen ihr Gutmenschentum und ihr Gefasel von Menschenrechten mehr ab, seit sie Serbien und Afghanistan legitimiert haben. Analog zu Günter Grass rufen wir Joschka Fischer zu: „Halt’s Maul und trink Deinen Rotwein.“

Letzte Meldung:

Die Deutschen haben ihren eigenen Kopf. Fast alle Umfragen belegen: Die meisten Leute glauben nicht an die Mär von der russischen Alleinschuld an der Eskalation in der Ukraine.

Anmerkung der GFDK Redaktion

Fischer traut sich nicht in die Schweitz: Weil man damit gedroht hat, Joschka Fischer anlässlich eines Vortrags in Winterthur mit Tomaten, Eiern, Torten, Schuhen und allem Möglichen zu bewerfen, kommt er nicht in die Schweiz. Das Anti- kapitalistische Bündnis Winterthur hatte 2012 zum Protest gegen Fischer aufgerufen.
Hier weiterlesen: Alles Schall und Rauch: Joschka Fischer in der Schweiz nicht willkommen http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2012/03/joschka-fischer-in-der-schweiz-nicht.html#ixzz2xYkq2u2P


Jürgen Todenhöfer zu der Fordernung von Joachim Gauck dass Deutschland mehr Verantwortung in der Welt übernimmt. Auch militärisch.


"Mir ist ein Präsident lieber, der sich auf dem Oktoberfest von Freunden einladen läßt, als einer der schon wieder deutsche Soldaten ins Feuer schicken will. Von seinem sicheren Büro aus. Fast bekomme ich Sehnsucht nach Wulff. Der wollte Menschen integrieren, nicht erschlagen".

Rainer Kahni, besser bekannt als Monsieur Rainer, ist Journalist und Autor von Polit - und Justizthrillern. Er ist am Bodensee aufgewachsen, lebt jedoch seit vielen Jahren in Paris und bei Nizza. Seine Muttersprache ist deutsch, seine Umgangssprache ist französisch. Er ist Mitglied von Reporters sans frontières und berichtet für Print - Radio - und TV - Medien aus Krisengebieten.

Zwischen den Reisen recherchiert er für seine Polit - und Justizthriller, die meist auf historischen Ereignissen beruhen. Der Stil seiner Reportagen und Thriller wird wegen seiner exacten Recherchen, sehr guten Ortskenntnissen und einer unverwechselbaren Sprachgewalt bei seinen Lesern geschätzt.

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30.03.2014 Willy Brandt würde sich im Grabe umdrehen

GFDK - Rainer Kahni

Die USA und die EU haben sich die falschen Freunde, das falsche Land und den falschen Feind ausgesucht! Wer mit Faschisten, Judenhassern, Mördern und Volksverhetzern paktiert, nur um neue Märkte für das Freihandelsabkommen mit den USA zu schaffen und damit den Weltfrieden riskiert, der hat nichts verloren an den Schaltstellen der Macht!

Es ist noch nicht lange her, da wurde die "Füchsin" Timoschenko im deutschen Kanzleramt begrüsst. Man scheint dort nicht sehr wählerisch im Umgang mit Mördern, korrupten Oligarchen und Despoten aus allen Herren Ländern zu sein! Zeig mir Deine Freunde und ich weiss, wer Du bist.

Die deutsche Bundeskanzlerin Merkel vertritt auf jeden Fall ganz offensichtlich nicht die Interessen Deutschlands, sie ist zum Pudel der USA mutiert und hat damit Tony Blair abgelöst. Weder die Bundeskanzlerin noch der Bundespräsident haben sich je in die Mentalität eines freien und demokratischen Deutschland integriert.

Sie reden und agieren im Stil ihrer alten Heimat DDR und verbreiten ihre traumatische Russen - Phobie über den Bundesdeutschen Volkskörper wie ein chronisch nässender Ausschlag. Wir aber wollen Frieden mit Russland und mit allen Menschen im Osten Europas und Asien. Kapiert das endlich, ihr ostzonalen Wendehälse oder verschwindet wieder in euren Kirchen und Laboren. ES REICHT!

Willy Brandt würde sich im Grabe umdrehen

Nachdem ihr Wendehälse im Kanzleramt und im Schloss Bellevue die mutigen Bürger der Ex - DDR verraten und verkauft habt, glaubt ihr nun, ganz Deutschland und ganz Europa an die Lobbyisten des US - Freihandelsabkommen und an die NATO verkaufen zu können. Ihr zerstört das Lebenswerk von Willy Brandt, der den Frieden und den Ausgleich mit dem Osten gesucht und gefunden hat! Willy würde sich im Grabe herumdrehen, wenn er das noch erleben müsste.

Anmerkung der GFDK Redaktion:

Einer globalen Umfrage von Gallup International zufolge werden die Vereinigten Staaten als größte Gefahr der Welt angesehen. Von Russland, so das Ergebnis, fühlen sich nur äußerst wenig Menschen bedroht.

Russland, welches derzeit von westlichen Politikern und Medien als „Aggressor“ diffamiert wird, sehen lediglich 2 Prozent der Befragten als Gefahr für die globale Sicherheit an.

Rund 70.000 Menschen in 65 Ländern wurden vom Umfrageinstitut Gallup International darüber befragt, welches Land sie für die größte globale Bedrohung halten.

Jürgen Todenhöfer zu der Fordernung von Joachim Gauck dass Deutschland mehr Verantwortung in der Welt übernimmt. Auch militärisch.


"Mir ist ein Präsident lieber, der sich auf dem Oktoberfest von Freunden einladen läßt, als einer der schon wieder deutsche Soldaten ins Feuer schicken will. Von seinem sicheren Büro aus. Fast bekomme ich Sehnsucht nach Wulff. Der wollte Menschen integrieren, nicht erschlagen".

Rainer Kahni, besser bekannt als Monsieur Rainer, ist Journalist und Autor von Polit - und Justizthrillern. Er ist am Bodensee aufgewachsen, lebt jedoch seit vielen Jahren in Paris und bei Nizza. Seine Muttersprache ist deutsch, seine Umgangssprache ist französisch. Er ist Mitglied von Reporters sans frontières und berichtet für Print - Radio - und TV - Medien aus Krisengebieten.

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29.03.2014 Exklusiv für Freunde der Künste

GFDK - Rainer Kahni

Nicht nur Rainer Kahni ist entsetzt, die Kriegeliteraten blasen zur Attacke auf Russland. - Das muss man sich erst einmal auf der Zunge zergehen lassen. Das Magazin CICERO  bezeichnet sich selbst in seinem Titelbild als „Magazin für politische Kultur“. Aha! Das dachte ich bisher auch und las und schrieb fleissig meine Kommentare in diesem bis dahin recht angesehenen und aus der Massenware der Mainstream – Medien herrausragenden Magazin.

Immerhin standen dort auch über jeden Verdacht erhabene, mutige und charakterlich edle Männer wie der ehemalige Staatsminister Naumann in leitender Verantwortung. Was ist aber aus diesem Blatt geworden, fragt sich der entsetzte  Leser, wenn er Sätze wie: „Merkel darf auch vor knallharten militärischen Signalen gegen Putin nicht zurückschrecken!“  im CICERO liest?

Das aber ist kein Journalismus mehr, das ist nackte Kriegshetze, vor der sogar die abgefeimteste Journaille der Mainstream – Medien mehr oder weniger verdeckt zurückschreckt! Solche verbalen Entgleisungen erlaubte sich bisher nicht einmal das zweite Sprachrohr des allgemeinen Putin – Bashing, der selbstgefällige und prollige Dr. Claus Kleber vom HEUTE – Journal des ZDF.

Im übrigen strotzt der Artikel im CICERO vor Rabulistik, Parteilichkeit, Geschichtslosigkeit, Ahnungslosigkeit und Dummheit!

„ Der russische Präsident Putin fühle sich vom Westen betrogen“, wird da postuliert. Ja was denn sonst? Haben die Journalisten etwa schon vergessen, wem Deutschland die Wiedervereinigung zu verdanken hat? Es waren die Russen mit ihrem Präsidenten Gorbatschow, der mit Kanzler Kohl einst im Kaukasus die Wiedervereinigung erst möglich machten.

Die Engländer unter der Premierministerin Thatcher sagten erst einmal NO, NEVER! Der französische Staatspräsident liess sich sein OUI durch die Einführung des EURO, der seine marode Wirtschaft vor dem Kollaps rettete, teuer bezahlen. Und die USA waren zunächst einmal recht skeptisisch unter ihrem Präsidenten Bush (Vater) und hatten alle Ausreden.

Für diese deutsche Wiedervereinigung haben die Russen ihre gesamten Truppen aus der DDR abgezogen und die Supermacht Sovjetunion verloren. Amerika, Frankreich und England haben gar nichts verloren, ihre Truppen stehen heute noch, bis an die Zähne bewaffnet mit nuklearen Raketen, auf deutschen Boden. Schlimmer noch:

Nachdem die Sovjetunion zerfallen war, nahm die von den USA gesteuerte NATO die ehemaligen Länder des Warschauer Paktes wir Polen, Tschechien, Ungarn, Bulgarien, Rumänien, sowie das gesamte Baltikum in ihre Organisation auf und stationierten dort ihre Truppen.

In Georgien und Abchasien befinden sich ebenfalls NATO – Truppen, um den schmählichen Rückzug der deutschen ISAF – Soldaten aus Afghanistan logistisch zu organisieren. Russland fühlt sich natürlich zu recht eingekreist und um die Früchte seiner Entspannungspolitik mit Willy Brandt und Helmut Kohl betrogen.

Leider gibt es laut dem ehemaligen Kanzler - Berater Teltschik, der bei allen Verhandlungen zwischen Kohl und Gorbatschow dabei war, keinen schriftlichen Vertrag zwischen den Ländern, dass die NATO niemals seine Truppen in die Länder des Warschauer Paktes ausdehnen wird.

Diese Aussage ist glaubhaft, denn bei der Wiedervereinigung Deutschlands im Jahre 1989 konnte noch kein Mensch ahnen, dass das grosse Sowjetreich daran zerbrechen würde. Es gebrach also an der Aktivlegitimation für einen solchen Vertrag. Aber eines ist sicher: Die NATO – Aufnahme der ehemaligen Staaten des Warschauer Paktes verstösst gegen Treu und Glauben. Und deshalb fühlen sich die Russen zu recht betrogen!

Doch nun machen die Lobbyisten des Freihandelsabkommens mobil! Die USA und Europa verhandeln in geheimen Zirkeln ein geheimes Abkommen über eine riesige Freihandelszone zwischen beiden Kontinenten. Dazu braucht man Märkte.

Und Europa ist ein gigantischer Markt für den amerikanischen Junk – Food. Der US – Konzern Monsanto schielt schon lange auf das fruchtbare Ackerland der West – Ukraine, wo er endlich seine allseits verpönten GEN – Produkte anbauen kann. Da kommt eine sogenannte „Revolution“ in der Ukraine gerade recht! Es geht in der Ukraine also nicht um Menschen, sondern um riesige Märkte.

Und Bundeskanzlerin Merkel soll diesen ganzen schmutzigen Deal „militärisch“ absichern? Wer so etwas schreibt, der gehört nicht in die Redaktion eines Magazins, schon gar nicht in die des CICERO, sondern bestenfalls in die geschlossene Psychiatrie.

Wie hat Konstantin Wecker geschrieben:

"Es war ja auch selten das Blut der Journalisten, das in Kriegen vergossen wurde, nicht wahr? "Nach Kriegsende sollte man die Kriegsliteraten einfangen und von den Kriegsinvaliden auspeitschen lassen" schrieb Karl Kraus.

Jürgen Todenhöfer zu der Fordernung von Joachim Gauck dass Deutschland mehr Verantwortung in der Welt übernimmt. Auch militärisch.


"Mir ist ein Präsident lieber, der sich auf dem Oktoberfest von Freunden einladen läßt, als einer der schon wieder deutsche Soldaten ins Feuer schicken will. Von seinem sicheren Büro aus. Fast bekomme ich Sehnsucht nach Wulff. Der wollte Menschen integrieren, nicht erschlagen".

Rainer Kahni, besser bekannt als Monsieur Rainer, ist Journalist und Autor von Polit - und Justizthrillern. Er ist am Bodensee aufgewachsen, lebt jedoch seit vielen Jahren in Paris und bei Nizza. Seine Muttersprache ist deutsch, seine Umgangssprache ist französisch. Er ist Mitglied von Reporters sans frontières und berichtet für Print - Radio - und TV - Medien aus Krisengebieten.

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28.03.2014 das ist kein kritischer Journalismus

GFDK - Rainer Kahni

Das ZDF hält sich einen eigenen Proleten, der dem deutschen TV - Publikum jeden Abend im Heute - Journal bräsig, breit und aufdringlich die Politik der Regierung zu verkaufen versucht. Dr. Claus Kleber ist aber eigentlich nicht der Regierungsprecher, dies ist sein Vorgänger Seibert.

Also haben wir zwei Regierungssprecher? Ja! Der Herr im Heute - Journal ist die Propaganda - Wind - Maschine des von den Politikern beherrschten ZDF und wird von den Gebührengeldern der Zuschauer bezahlt. Seibert ist Staatssekretär im Bundespresse - und Informationsamt und wird von den Steuerzahlern bezahlt. Dr. Kleber bezeichnet sich als Journalist,ist aber promovierter Jurist.

Das ist kein kritischer Journalismus

Er stellt die Nachrichten im Sinne seiner Auftraggeber dar, das ist aber kein kritischer Journalismus. Wer seine Meinung in Interviews nicht devot und demütig bestätigt, wird von ihm gnadenlos abgewatscht oder das Interview wird einfach abgebrochen. Mit dem Siemens - Chef ist er dabei an den Falschen geraten. Der wollte sich nicht für das allabendliche Putin-Bashing des Herrn Kleber missbrauchen lassen und warb für Dialog und Handel mit Russland.

Dr. Kleber war beleidigt, weil er mit dem Siemens - Chef seinen Meister gefunden hatte. Wir brauchen kein Staatsfernsehen mit willfährigen Selbstdarstellern, was wir brauchen, ist kritischer Journalismus, der unter Vernachlässigung seiner gebrauchten Meinung, Fakten berichtet. Nichts als Fakten. Das ist Journalismus, Herr Dr. Kleber.

Im Volksmund soll Dr. Claus Kleber auch schon "Sudel - Ede" genannt worden sein. Auf jeden Fall ist die ZDF - Wind - Maschine der CDU/CSU/SPD - Regierung kein Journalist, sondern ein Polemiker! Wir aber wollen Nachrichten und Fakten und keine Meinungsmache und Propaganda für die Regierung!

Anmerkung der GFDK Redaktion:

Woher kommt was? - Claus Kleber hat 1983 nach seiner zweiten juristischen Staatsprüfung einen Forschungsaufenthalt für seine Dissertation in Washington D.C. und New York City vom Deutschen Akademmischen Austauschdienst DAAD finanziert bekommen.

Peter Kloeppel ist Leiter der ZDF Nachrichtenredaktion und Kuratoriumsmitglied einer Stiftung des deutsch-amerikanischen Elitenetzwerks Atlantik Brücke.

Frank Schirrmacher geht hart mit ZDF-Mann Claus Kleber ins Gericht - Schirrmacher spricht von "Inquisition" und einer "Sternstunde der Selbstinszenierung des Journalismus".


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"Mir ist ein Präsident lieber, der sich auf dem Oktoberfest von Freunden einladen läßt, als einer der schon wieder deutsche Soldaten ins Feuer schicken will. Von seinem sicheren Büro aus. Fast bekomme ich Sehnsucht nach Wulff. Der wollte Menschen integrieren, nicht erschlagen".

Rainer Kahni

Rainer Kahni, besser bekannt als Monsieur Rainer, ist Autor von Romanen, Polit- und Justizthrillern. Auch seine Sachbücher und Kolumnen finden eine breite Leserschaft. Als Journalist und Mitglied von Reporters sans frontières hat er viele Reportagen publiziert !

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27.03.2014 Die Franzosen haben gewählt!

GFDK - Rainer Kahni

Die Franzosen haben gewählt! Im ersten Wahlgang konnte der Front National bereits in zwölf Städten die absolute Mehrheit erringen und die Bürgermeister stellen: Avignon, Perpignan, Fréjus und Bezier.

In über 200 Städten spielt der FN im zweiten Wahlgang das Zünglein an der Waage! In Paris ist alles noch offen! Die UMP - Kandidatin konnte nicht überzeugen, sodass die Sozialistin Hidalgo zusammen mit den Grünen eine grosse Chance hat, die Stichwahl zu gewinnen! Europa rückt nach Rechts.

Das muss nicht unbedingt die Radikalisierung der Bevölkerung bedeuten, sondern ist wohl eher ein Ausdruck des Überdrusses an den regierenden Parteien! Die Bürokratie in Brüssel wird es auf jeden Fall schwerer haben, ihre einsamen und frechen Entscheidungen an der Bevölkerung vorbei zu treffen, denn die Rechten könnten bei der Europa-Wahl sogar eine eigene Fraktion bilden, die die Macht von Brüssel erheblich einschränken kann.

Jämmerliches Versagen der Regierungen

Immer wenn die amtierenden Regierungen so jämmerlich versagen, wie in Deutschland und Frankreich, dann bekommen die Rechten Zulauf, das lehrt die Geschichte! Die Kommunalwahlen in Frankreich sind ein Signal gegen diese korrupten Regierungen, die von Lobbyisten und den USA ferngesteuert zu sein scheinen! Die Rechten sind jedoch die falsche Antwort auf das Versagen der amtierenden Regierungen.

Das Volk, die Bürger müssen andere Wege finden, um die Lobbyisten und Kriegstreiber los zu werden! Wir brauchen wieder friedensbewegte Bürger, wie einst gegen den NATO - Doppelbeschluss! Wir brauchen wieder erstarkte Gewerkschaften und eine ausserparlamentarische Opposition, die dem Treiben der Mächtigen Einhalt gebietet.

WEHRT EUCH MIT ALLEN LEGALEN RECHTSSTAATLICHEN MITTELN. Die Strasssen sind nicht nur für die Auto - Lobbyisten gebaut worden, sie gehören ALLEN BÜRGERN, denn sie haben sie auch bezahlt! Wer in der Demokratie schläft, wacht in der Diktatur auf!

Rainer Kahni

Rainer Kahni, besser bekannt als Monsieur Rainer, ist Autor von Romanen, Polit- und Justizthrillern. Auch seine Sachbücher und Kolumnen finden eine breite Leserschaft. Als Journalist und Mitglied von Reporters sans frontières hat er viele Reportagen publiziert !

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27.03.2014 Putin und Russland Versteher?

GFDK Redaktion - Konstantin Wecker

Anmerkung der GFDK Redaktion: In den Medien macht ein neues Schlagwort seine Runde. Kritiker der USA und EU-Politik, die eine andere Meinung als die von den Medien propagierte Russland-Ukraine-Krim Berichterstattung vertreten, werden mittlerweile als "Putin-Russland-Versteher" diffamiert.

Auf Facebook gibt es sogar schon eine Liste von Personen, denen man unterstellt, sie würden eine Pro-Russische Meinung vertreten und das ist barer Unsinn. Wer sich die Mühe macht, die von uns veröffentlichten Artikel auf freundederkuenste-reden-ist-silber-schreiben-ist-gold, zu lesen wird leicht feststellen, dass keiner der Autoren das Vorgehen von Putin rechtfertig oder beschönigt.

Die Facebook Liste:

"Alexander Rahr, Konstantin Wecker, AfD-Gauland, Antje Vollmer, Jürgen Todenhöfer, Jakob Augstein, Sabine Schiffer, Sevim Dagdelen, Alice Schwarzer, Gerhard Fritz Kurt Schröder, Sahra Wagenknecht, Friedensforum Kassel, Peter Scholl-Latour, Egon Karl-Heinz Bahr Roger Köppel, Gottfried Böhmer, das Gaza-Frauendeck der Linkspartei, Günter Verheugen, Peter Gauweiler, Friedrich Küppersbusch, Rainer Kahni, Gabriele Krone-Schmalz, Jörg Baberowski, Gregor Florian Gysi und nun auch Helmut Schmidt

Konstantin Wecker rückt das mal zurecht

Liebe Freunde,
unser menschliches Gehirn hat im Laufe der Evolution die großartige Fähigkeit entwickelt, nicht nur Schwarz - Weiß zu denken, sondern größere Zusammenhänge zu erkennen. Man muß es dazu allerdings verwenden und - frei nach Werner Schneyder - ist die Anwendung von Verstand nicht annähernd so schmerzhaft, wie es viele befürchten.


Ich habe hier viele kluge Kommentare gelesen und kein einziger passte in die Formel, die hier fast gebetsmühlenartig von meinen Gegnern abgespult wurde: Wer das Vorgehen der Westmächte kritisiert, idealisiert dafür Putin. Wer gegen Obamas Drohnenkrieg ist, ist für Putins undemokratischen Führungsstil.
Wer gegen moralische Belehrungen über das Völkerrecht von notorischen Völkerrechtsverletzern ist, muss automatisch für die russische Bestzung der Krim sein.


Diese Entweder-Oder- Haltung ist einfach eine infame Unterstellung und - Verzeihung - zeugt von einem simplen Geist. Man kann - man höre und staune - gegen den westlichen Imperialismus sein, gegen einen völlig verrückt gewordenen Spekulations-und Finanzkapitalismus und das bedeutet aber nicht automatisch, dass man Kommunist ist.


So wie die Befürworter des konfrontativen Kurses sich ja auch nicht unterstellen lassen wollen, sie seien alle Faschisten, weil in der ukrainischen Regierung Faschisten sitzen. Was mich allerdings richtig erschreckt hat, das waren Kommentare, die Frau Timoschenkos verbale Inkontinenz als kleinen Ausrutscher bezeichnen, für den man doch Verständnis haben müsse. In völliger Verkennung der Tatsache, dass das eben genau kein Ausrutscher war, sondern eine grundsätzliche Gesinnung zeigte. Die wohl von etlichen gut geheissen wird.


Ich kann mich des schrecklichen Verdachts nicht erwehren, dass manchen der Gedanke an einen möglichen Krieg insgeheim vielleicht näher liegt, als die Bereitschaft zur Versöhnung. Die Medien tun ja auch viel dazu diese Haltung zu unterstützen. Und unsere mitgefühlfreie und sinnentlehrte Leistungsgesellschaft hat das in unseren Herzen schon lange vorbereitet.
Give Peace A Change!

Euer Konstantin Wecker

PS:
Helmut Schmidt ist nach Gerhard Schröder der zweite Altkanzler aus der SPD, der die scharfe Kritik des Westens an Putin nicht teilt, und nun heulen alle auf. Nur Helmut Kohl hat sich noch nicht zu Wort gemeldet.


Jürgen Todenhöfer zu der Fordernung von Joachim Gauck dass Deutschland mehr Verantwortung in der Welt übernimmt. Auch militärisch.


"Mir ist ein Präsident lieber, der sich auf dem Oktoberfest von Freunden einladen läßt, als einer der schon wieder deutsche Soldaten ins Feuer schicken will. Von seinem sicheren Büro aus. Fast bekomme ich Sehnsucht nach Wulff. Der wollte Menschen integrieren, nicht erschlagen".

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26.03.2014 die Medien sind undemokratisch

GFDK - Rainer Kahni

Wer die Medien hat, der beherrscht die Meinungshoheit! In Deutschland herrscht eine Konzentration der Medien, die undemokratisch ist und an autokratische Regime erinnert. Die öffentlich - rechtlichen Sender stehen unter der Kontrolle der Politiker, der Gewerkschaften und der Kirchen.

Die privaten Sender, ebsenso wie die meisten Printmedien, gehören einigen wenigen Medien-Zaren, die die öffentliche Meinung in einem Ausmaße manipulieren, dass nur noch schwer zu unterscheiden ist zwischen Propaganda und Journalismus.

Und so sichern sich die Lobbyisten, die Kirchen, die Verbände und die Politiker ihre Macht! Was hat das mit Demokratie zu tun, fragt nun zurecht das Bundesverfassungsgericht und macht einen zaghaften Versuch, den Einfluss der Politik auf die Sender zu begrenzen.

Ich frage mich jedoch, wo eigentlich das Bundeskartellamt war, als die Medienzaren nach und nach ihre Macht über die veröffentlichte Meinung konzentrierte? Zerschlagt die Macht der Medien - Zaren, Politiker, der Kirchen und Lobbyisten über die Medien!

Massenmedien wurden nicht erfunden, um die Massen zu informieren; Massenmedien wurden installiert, um Massen zu kontrollieren.

Rainer Kahni, "Ich bin heute aus allen STÖRSENDER - Seiten ausgetreten und habe mich gelöscht! Dieter Hildebrand würde sich im Grabe herum drehen, wenn er mitansehen müsste, wie die Admin auf der Störsender Seite neuerdings ZENSUR ausüben"!

Kommentar von Sven Kirst

"Wir werden heute von Leuten regiert, die wir dummerweise nicht auf unsere Party eingeladen haben. Während wir in den '' goldenen 80ern '' bohemienhaft, selbst in den Nächten von Sonntag auf Montag, bis drei morgens gefeiert haben - was auf FB tagtäglich anhand historischer Fotografien und Geschichten dokumentiert wird -, saßen andere längst an ihren Diplomarbeiten um möglichst effektiv, voller Strebsamkeit und Opportunismus, an ihrer Karriere zu basteln um sich auf den entscheidenen Weg durch Gremien, Parteien und Parlamenten vorzubereiten.

Genau diese Generation von phantasielosen und uninspirierten Bürokraten sitzt heute in Politik, Wirtschaft und Kultur an den Schaltstellen der Macht und bestimmt über die Grenzen unserer persönlichen Freiheit und damit über die Gestaltung unseres Lebens und unserer Zukunft".

Rainer Kahni

Rainer Kahni, besser bekannt als Monsieur Rainer, ist Autor von Romanen, Polit- und Justizthrillern. Auch seine Sachbücher und Kolumnen finden eine breite Leserschaft. Als Journalist und Mitglied von Reporters sans frontières hat er viele Reportagen publiziert !

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26.03.2014 die verdammten Russen abknallen

GFDK - Konstantin Wecker

Liebe Freunde, ich erwarte, dass sich alle Politiker, die vor hatten, irgendwann einmal mit der ukrainischen Politikerin Julia Timoschenko politisch an gemeinsamen Strängen zu ziehen, sich öffentlich von dieser zwielichtigen Polkitikerin zu distanzieren.

Es geht um den Mitschnitt eines Telefonats des 18. März. Auch wenn es eventuell zusammengeschnitten wurde - Frau Timoschenko hat sich zu dem Gespräch bekannt. Insofern kann man annehmen, dass es auch so stattgefunden hat.

Putin in den Kopf schießen

Wer "dem Drecksack (Putin) in die Stirn schießen will" und "die verdammten Russen abknallen" will, hat in der Politik nichts zu suchen. So jemand gehört in Therapie. Vor allem der folgende Ausschnitt aus dem Gespräch sollte uns zeigen, dass man sich mit Frau Timoschenko nicht gemein machen darf:


Der Mann fragt: "Was machen wir jetzt mit den acht Millionen Russen, die in der Ukraine geblieben sind? Sie sind doch Ausgestoßene." Darauf die weibliche Stimme: "Man sollte sie mit Nuklearwaffen erledigen." Wo bitte bleibt der entrüstete Aufschrei unserer Politiker, die sich doch so schnell und gerne entrüsten, wenn irgendwer entgleist, der ihnen ideologisch nicht in den Kram passt?


Und ist das nun meine einseitige Wahrnehmung, wenn ich das Gefühl habe, die Meldung über diese Ungeheuerlichkeit war zwar kurz online in allen Medien, ist aber sehr bald darauf auch wieder in den Tiefen des Netzes verschwunden.


Vielleicht täusch ich mich ja und es wird noch so groß aufgemacht, wie es notwendig wäre.
Also meine Damen und Herren Politiker in Berlin. Empören Sie sich gefälligst.
Und zeigen sie dieser Frau die rote Karte.

CSU will Friedensnobelpreis für Julia Timoschenko

München 11. Januar 2013 - Julia Timoschenko soll den Friedensnobelpreis bekommen. Der außenpolitische Arbeitskreis der Bayern-CSU möchte damit ein internationales Zeichen setzen. Der stellvertretende Parteivorsitzende Christian Schmidt wird den entsprechenden Antrag bereits Anfang kommender Woche an die Vergabekomission in Norwegen schicken, kündigte er an.

...
Timoschenko soll den Friedensnobelpreis bekommen - weiter lesen auf Augsburger-Allgemeine: www.augsburger-allgemeine.de/neuburg/Timoschenko-soll-den-Friedensnobelpreis-bekommen-id28389467.html

Anmerkung der Redaktion GFDK

Getreu nach dem Motto: "Putins Feind ist mein Freund" ziehen die deutschen Medien und Kriegsliteraten schon seit Wochen in den verbalen Krieg. Unliebsame Berichterstattung ist nicht erwünscht.

Schon vergessen? Dmitrij Jarosch, Führer des militant rechtsextremistischen Rechten Sektors rief zum"nationalen Befreiungskrieg" für die "Entrussifizierung der Ukraine" auf. Die braune Swoboda-Partei stellt im Kiewer Kabinett mehrere Minister, einen Vizepremier und den Generalstaatsanwalt Oleg Machnitzkij".


Konstantin Wecker "Es war ja auch selten das Blut der Journalisten, das in Kriegen vergossen wurde".

ZAPP-Bericht im NDR enthüllt die Manipulation der deutschen Bevölkerung durch die hiesigen Medien im Ukraine-Konflikt. Aufwachen! Es geht schon lange nicht mehr um neutrale Berichterstattung. Deutsche Medien beteiligen sich nachweislich an Propaganda zum Nutzen der deutschen Bundesregierung.

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25.03.2014 Nie wieder Völkermord, nie wieder Krieg

Jürgen Todenhöfer - Redaktion GFDK

Jürgen Todenhöfer hat schlaflose Nächte: Wer war der größte Schlächter des 20. Jahrhunderts? Tagelang quälte ich mich durch das Standardwerk des Völkermord-Forschers Rummel. Sein Fazit: Stalin ermordete 43 Mio, Mao 38 Mio, Hitler 21 Mio, Chiang Kai-shek (China) 10 Mio, Hideki (Japan) 4 Mio, Pol Pot ( Kambodscha) 2,4 Mio, Mengistu (Äthiopien) 1,7 Mio, Yahya Khan (Pakistan) 1,5 Mio, Tito 1,1Mio Menschen.


"KRIEGSTOTE" im klassischen Sinn, d.h. im Gefecht Gefallene, sind hier nicht mitgezählt. Nur Morde aus rassischen, religiösen oder ethnischen Gründen an meist wehrlosen Menschen - Völkermorde.

Insgesamt starben durch "Völkermorde" von 1900 bis 1987 170 Mio Menschen. Durch "Kriegshandlungen" kamen weitere 39 Mio um.

Es gibt keine anständigen Kriege

Manche Forscher nennen niedrigere, manche höhere Zahlen. Rummel nennt stets nur Mittelwerte. Doch auch so ist die Dimension des Grauens unfassbar, ungeheuer, monströs.

Ich habe in den Wochen der Lektüre wenig geschlafen. Stundenlang lag ich wach. Tief hat sich in mich hineingebrannt: All das darf sich nie mehr wiederholen. Nie mehr Völkermord, nie mehr Krieg!

Deswegen reagiere ich hart, wenn in unseren Tagen wieder Rassen, Religionen oder Volksgruppen herabgesetzt und diskriminiert werden. Von Leuten wie LE PEN, WILDERS und SARRAZIN. Die großen Katastrophen der Menschheit sind meist aus kleinen Anfängen entstanden. Hass und Diskriminierung verbreiten sich rasend schnell. Wie eine Seuche.

Nie wieder Völkermord, nie wieder Krieg - wenn wir das schaffen, haben wir die Menschheit einen großen Schritt vorwärts gebracht. Jeder von uns kann einen Beitrag dazu leisten. Indem wir uns den Rassisten und Kriegsverharmlosern von heute noch entschlossener entgegenstellen! Die Würde des Menschen, aller Menschen, ist unantastbar. Euer Jürgen Todenhöfer

Ein Kommentar von Rainer Kahni

Guenter J. Lehnen schreibt: "70.000 Russen demonstrieren heute in Moskau gegen einen Krieg mit der Ukraine. Wir sollten auch demonstrieren und zwar in jeder größeren Stadt in Deutschland und der ganzen Welt, dass die mal endlich merken , wie uns der ganze Scheiß und ihr Falschspiel ankotzt !!!" Wo der Staat den Boden des Rechtes verlassen hat und sich offen als Kriegshetzer aufführt, wie in Deutschland, Frankreich, England und den USA, da ist Ungehorsam die erste Bürgerpflicht!

Die Medien und deren Kriegsliteraten haben dem Volk die Hirne vernebelt mit ihrer Kriegspropaganda, die Politiker hetzen gegen Russland, als ob es die Weltkriege I und II nie gegeben hätte! Und was tun wir? NICHTS! Sagt ja nicht hinterher, das haben wir ja alle nicht gewusst! Mit dieser Ausrede kommt ihr dieses Mal nicht mehr durch! WEHRT EUCH! Macht von eurem Recht auf Ungehorsam Gebrauch!


Rainer Kahni, besser bekannt als Monsieur Rainer, ist Autor von Romanen, Polit- und Justizthrillern. Auch seine Sachbücher und Kolumnen finden eine breite Leserschaft. Als Journalist und Mitglied von Reporters sans frontières hat er viele Reportagen publiziert !

Anmerkung der Redaktion: Sebastian Riemer in der Rhein-Neckar-Zeitung am 4.12.2013

Egon Bahr traf in der Ebert-Gedenkstätte Heidelberger Schüler

Egon Bahr schockt die Schüler: "Es kann Krieg geben"

Egon Bahr: "Hitler bedeutet Krieg", habe sein Vater 1933 zu ihm gesagt. Als Heranwachsender habe er das nicht geglaubt. Und so sei das jetzt wieder: "Ich, ein alter Mann, sage euch, dass wir in einer Vorkriegszeit leben." Und die jungen Leute, sagte er, würden es ihm nicht glauben.


Bahr schlägt einen Bogen, wie es nur ein politisch versierter Zeitzeuge kann: von Hitler über den Kalten Krieg bis zur seiner Ansicht nach größten Gefahr der Gegenwart - dem Internet. "Wir weigern uns, zur Kenntnis zu nehmen, dass es das erste Mal wäre, dass eine bahnbrechende neue Erfindung nicht für den Krieg missbraucht wird."

Das Internet als die Atombombe des 21. Jahrhunderts?

Der wichtigste Tipp Bahrs an die Schüler? "In der internationalen Politik geht es nie um Demokratie oder Menschenrechte. Es geht um die Interessen von Staaten. Merken Sie sich das, egal, was man Ihnen im Geschichtsunterricht erzählt."

Das werden die Schüler sicher nie vergessen

Jürgen Todenhöfer, geboren 1940, war bis 2008 Manager eines europäischen Medienunternehmens, davor 18 Jahre lang Bundestagsabgeordneter und Sprecher der Unionsparteien für Entwicklungshilfe und Rüstungskontrolle. Er schrieb die Bestseller "Wer weint schon um Abdul und Tanaya?", "Andy und Marwa – zwei Kinder und der Krieg", "Warum tötest du, Zaid?" und "Teile dein Glück". Mit seinen Buchhonoraren hat er u.a. ein Kinderheim in Afghanistan und ein Kinderkrankenhaus im Kongo gebaut sowie ein israelisch-palästinensisches Versöhnungsprojekt finanziert. Quelle: C. Bertelsmann/randomhouse

Sein Buch: Du sollst nicht töten - Mein Traum vom Frieden erschien im September 2013 beim Verlag C. Bertelsmann.

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