Reden ist silber, Schreiben ist gold

13.11.2011 Wütend macht sie die „falsche Toleranz“ in Deutschland

Iris Nicole Masson

Fatma Bläser, Betroffene, Autorin, Gründerin einer Hilfsinitiative und mit dem Ludwig-Beck-Preis für Zivilcourage ausgezeichnet, nimmt bei ihren öffentlichen Lesungen und Referaten in Kauf, immer wieder bedroht zu werden: Manipulation der Bremsen ihres Autos, eine Pistole wird auf sie gerichtet.

Wütend macht sie die „falsche Toleranz“ in Deutschland: „Viele Politiker bekennen keine Farbe oder zeigen ein seltsames Verständnis für Traditionen, die die Menschenrechte verletzen.“

In Deutschland könnten sich die Islamisten ihrer Erfahrung nach hervorragend organisieren: „Unter dem Deckmantel der Religionsfreiheit wird ihnen zu viel erlaubt.“

Rund 300 Betroffene kommen jährlich in Bläsers Beratungsstelle. Es sind junge Mädchen darunter, die vom Vater mit Rattengift getötet werden sollen, weil sie sich nicht Verheiraten lassen. Aber auch junge Männer, die verzweifelt erzählen, dass sie ihre Schwester im Namen der Familienehre umbringen sollen.

www.welt.de

Eine neue Studie untersucht das Problem Zwangsheirat in Deutschland. 30 Prozent der Betroffenen sind erst 17 Jahre alt oder jünger.

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11.11.2011 Ahnungslosigkeit trifft Größenwahn.: Bushido f*ckt den BAMBI

Iris Nicole Masson

WIE verblödet ist unsere Republik tatsächlich? Da wird jemand wegen seiner "gelungenen Integration" und seines Bemühens um "respektvolles Miteinander" mit dem BAMBI aus dem Hause BURDA ausgezeichnet, der es nachweislich an Respekt, Klasse und Stil missen lässt.

Der unsere schöne Sprache zu einer Fäkalsprache verkommen lässt. Für den Frauen nichts anderes sind als „Huren“, „Fotzen“ und „Schlampen“. („Ein Schwanz in den Arsch, ein Schwanz in den Mund / Ein Schwanz in die Fotze, jetzt wird richtig gebumst“.

Diese Ehre wird seinen Fans Auftrieb geben, seine Vorbildfunktion bei den Heranwachsenden stärken.

Im Zuge des Zukreuzekriechens vor Bürgern mit Migrationshintergrund werden unsere Parlamentarier sicherlich rasch per Gesetzesbeschluss das Wort "Frau" als Anrede durch eines der oben Genannten ersetzen ...

"Bushido ist ein geistiger Brandstifter mit einem archaischen Männlichkeitsbild", sagte Jörg Steinert, Geschäftsführer des Lesben- und Schwulenverbandes Berlin-Brandenburg.

Grünen-Chefin Claudia Roth, 56: "Bushido ist sicher kein Beispiel für gelungene Integration, sondern eine Kunstfigur, die auf dem Rücken von Minderheiten große Kasse macht.

Dass er dabei Frauen nur als 'Schlampen' bezeichnet und Botschaften wie 'Schwuchteln verkloppen' rappt, scheint den Burda-Verlag nicht zu stören."

Ahnungslosigkeit trifft Größenwahn.: Bushido f*ckt den BAMBI

jennifernathalie.blogspot.com

www.abendblatt.de

Kritiker verurteilen den Integrations-Preis an den Rapper Bushido. Pop-Duo Rosenstolz ist empört. Viele Galagäste verweigern Applaus

WELTPREMIERE IN BERLIN - Riesenandrang bei Bushidos Leinwanddebüt

http://www.freundederkuenste.de/galerie/bildergalerie-veranstaltungen/gallery/113/1/1x1.html?tx_lzgallery_pi1[pointer]=2

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11.11.2011 Beginnen Sie, einfache Fragen zu stellen

Iris Nicole Masson

Einfach und plausibel: Immerfort treten dicke Männer auf und brüllen „Wachstum!“, während Spekulanten Länderdomino spielen. Beginnt endlich, Fragen zu stellen:

Warum muss man immer mehr arbeiten, wenn man immer mehr arbeitet bei immer weniger Lohn? Warum werden die Schulden größer, wenn immer mehr gespart wird? Warum werden unsere Schüler immer blöder? Warum gibt es immer mehr verblödende TV-Sender?

Warum erhöhen sich unsere Politiker fortlaufend ihre Diäten bei gleichzeitiger Verweigerung von menschenwürdigem Mindestlohn? Warum schrumpft alles andere, wenn die Wirtschaft wächst?

Warum wandert das Gesparte in fremde Taschen? Warum bilden börsennotierte Unternehmen staatsferne Parallelgesellschaften? WEIL WIR SIE GEWÄHREN LASSEN! Hört auf, Europapolitikern zu glauben. Hört auf, Wirtschaftsforschungsinstituten zu glauben.

Und hört um Gottes willen damit auf, Euch widerspruchslos erzählen zu lassen, irgendeine Entscheidung sei alternativlos gewesen. So etwas gibt es in Demokratien nicht.

www.faz.net

‎Beginnen Sie, einfache Fragen zu stellen; hören Sie auf, Europapolitikern zu glauben; nutzen Sie Ihre Handlungsspielräume.

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10.11.2011 Warum keine Gegenwehr:

Iris Nicole Masson

Die Festlegung einer Lohnuntergrenze sei "ordnungspolitisch nicht vertretbar"? Ein branchenübergreifender Mindestlohn widerspreche "den Prinzipien der Marktwirtschaft"? Wie kaltschnäuzig und bar jeglicher Realität sind diese Äußerungen von Menschen, die sich nicht bekümmern müssen um ihr Wohlergehen?

Die NICHT der auch nur geringfügigsten Teilhabe an den Grundbedürfnissen des Lebens entbehren müssen? Die sich im Halbjahresrhythmus ihre Diäten erhöhen und nach vergleichsweise kurzer "Arbeits"-Zeit eine hohe Rente beziehen?

Und für diesen kalten Hundt, seines Zeichens Präsident der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), sind diese Pläne "nicht nachvollziehbar, sehr unverständlich, außerordentlich bedenklich" - und möglicherweise lediglich der Stimmung in der Bevölkerung geschuldet ... Pfui Teufel!

Warum keine Gegenwehr:

Jemand, der seine gesamte Zeit damit zubringt, um seine Existenz zu kämpfen, hat eben keine Muße, sich AKTIV mit den ungerechten Verhältnissen zu befassen - außer darunter zu leiden.

Das ständig über uns geschwungene Damokles-Schwert der Angst - vor Armut, Arbeitsplatzverlust, der mit dem ersten Schritt, der Aufweichung des Kündigunsgsschutzes eingeleitet wurde, vor angeblichen Pandemien,Terrorismus, Kriegstreiberei, Wirtschaftskrise, Eurozusammenbruch, Online-Überwachung etc. lässt uns in dumpfer Lählmung verharren. Dies leistet der Ausdehnung derer Macht über uns Vorschub - ganz GEZIELT.

Und als einem Volk, dem griechischen, das Instrument "Demokratie" in die Hand gegeben wurde, ging ein Aufschrei durch die Reihen der Gangster, die sofort mit der Manipulation der Börsen antworteten.

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09.11.2011 Es gibt keine harmlose Unterdrückung

Carsten Reinhold Schulz

Aus kulturell interessierter Sicht gibt es gute Gründe, auf die schleichend anmutende Einengung der vom Grundgesetz als unantastbar klassifizierten Begriffe der freien Meinungsäußerung näher einzugehen.

Die im Internet vielfach anzutreffenden, eher zweifelhaften Elaborate zum soeben erneuerten Terror-Bekämpfungs-Ergänzungs-Gesetz, z.B. in Diskussionsforen rechter Nationalisten wie auch in denen linker Verschwörungstheoretiker, sollten nicht davon abhalten, die Stimme als Demokrat kritisch zu erheben.

Gegen ein Klima beginnender Angst

Die Vorstellung, das weitgehend unkontrolliert, bisher strikt von der Exekutive getrennte Geheimdienste durch neue Befugnisse Möglichkeiten einer Geheimpolizei erhalten könnten, dürfte für Bürger ebenso beunruhigend sein, wie es für den Freiburger Staatsrechtler Ralf Poscher der ominöse Begriff des „Aufstachelns“ ist.

Im Regierungsentwurf soll es durch diese Wortfindung möglich sein, kritische journalistische Äußerungen, wie es das einfache Befürworten einer Sitzblockade in einem Artikel oder Blog sein könnte, zu erfassen und damit faktisch zu kriminalisieren.

Selbst wenn sich vorerst keine direkten Strafen ergeben, schaffen solche Formen der Kontrolle ein beginnendes Klima der Angst. Wer das Rückgrat der meisten Menschen einmal aus eigener Anschauung heraus kennengelernt hat, dem dürfte klar sein, welche rigiden Formen gesellschaftlicher Selbstkontrolle mit Angst zu erreichen sind.

Da kann es niemanden beruhigen, dass die Regierung einen weisen Umgang mit dem Gesetz anmahnt. 


Es gibt keine harmlose Unterdrückung


Gerade für Deutsche dürften die 1933 plakatierten Thesen zur infamen „Sammlung des zersetzenden Schrifttums“, anklingen. Dort stand geschrieben, heute eigentlich undenkbar: „Der Deutsche, der deutsch schreibt, aber undeutsch denkt, ist ein Verräter.“

Sollte in Zukunft das positive Bewerten von Sitzblockaden wieder ein verräterischer Akt gegen Deutschland sein? Vergleiche wie diese können verdeutlichen, wie dünn die Grenze zur Kulturlosigkeit ist.

Wie wir alle wissen könnten, waren die Folgen der Thesen nicht nur das Schweigen freier Kunst, sondern eine Flut kulturschaffender Exilanten und der Horror rechter Nazihorden. 

Sobald man beginnt Kontrolle über die Denk-, Meinungs- oder Anschauungsprozesse von Menschen erhalten zu wollen, beginnt der Prozess der Unterdrückung, ja, der versuchten Unterwerfung.

Dass heutzutage in demokratische Findungsprozesse eingebundene, harmlos wirkende Veränderungsabsichten als Salamitaktik daherkommen, kann nicht mehr wundern.

Genau für diese Technik der Verschleierung haben japanische Behörden, die sich bis heute alle Mühe geben den Skandal von Fukushima zu vertuschen, einen internationalen Preis für herausragende öffentliche Berichterstattung erhalten ...  

Solidarität gegen Kulturlosigkeit

Einer Äquivalenz folgend, wird man bei den im erweiterten TBE-Gesetz angedeuteten Aushöhlungen von Grundrechten, an die notstandsähnlichen Zustände während der innerdeutschen Terrorismusbekämpfung in den 1970er Jahren erinnert.

Sie führte zu kräftiger Aufrüstung in den Waffenarsenalen der Polizeikräfte und den Organen der inneren Sicherheit. Dieses, damals vom Terrorismus gewünschte Verhalten des Staates, wurde mit seiner Entlarvung als militaristischem Unrechtsstaat gleichgesetzt: ein Teufelskreis entstand. Der Effekt tritt seit geraumer Zeit praktisch deckungsgleich im „Nach-Nine-Eleven“ Zeitalter ein.

Jedes, die ­­Grundrechte einschränkende Gesetz, spielt demnach den Falken im Staat, den Extremisten und Kulturlosen in die Hände. Gesetze nämlich, zur Verhinderung von Straftaten gegen Demokratien, sind selbstverständlich notwendig.

Das kann von niemandem bestritten werden, der den fünften Artikel des Grundgesetzes jemals gelesen hat. Das Recht der freien Lehre gerät auch dort an Grenzen, wo sie den Boden des Verfassungsmäßigen verlässt.

Sobald Regierungen jedoch beginnen, Grundrechte in Abrede zu stellen, um mit solchem Reglement angeblich die Freiheiten der Demokratie zu schützen, ist nicht nur starke Vorsicht geboten: dann ist bereits die Solidarität der Menschen gefordert. Eine menschliche Solidarität, die sich gegen Anfänge sich durchsetzender Kulturlosigkeit wehren kann. 

Zwischen Reaktion und kultureller Bewegung

Politik setzt die erschaffenen Maßstäbe der menschlichen Freiheiten, Rechte und Pflichten formal ein und garantiert sie. Sie darf auf keinen Fall, demokratische Auseinandersetzungen oder Entwicklungen gegen die Demokratie selbst richten. Das nannte man früher wie heute reaktionär.

Damit steht sie Entwicklungen der Zukunft und der Kultur feindlich gegenüber. Es deutet zudem auf ein eingetretenes Verständnisproblem bei Volk und Regierung hin, die damit begonnen zu haben scheint, sich als Machtapparat vom Souverän zu entfernen.

Zugesicherte Menschenrechte und Freiheiten, wie die Freiheit der Meinungsäußerung und die Freiheit der Kunst, werden mit den erneut vorgelegten und erweiterten Gesetzen zur Terrorbekämpfung und den entsprechenden gesetzlichen Begleittexten, durch eine undurchsichtig bis teildemokratisch agierende Bundesregierung in Frage gestellt.

So sind jene bereits erwähnten, die Gesetzesverlängerung begleitenden kryptischen Äußerungen zum Thema „Aufstacheln“ gegen den Staat bestimmt nicht geeignet das Vertrauen in unsere Regierungen zu revitalisieren.

Ebenso wenig machen unter den Teppich gekehrte Entdeckungen über das Gremium der sogenannten „Neun“, das offenbar von niemandem legitimierte Entscheidungsbefugnisse besessen hat, wirklich Mut.

Auch wenn das Geheimgremium dankenswerterweise soeben vom Bundesverfassungsgericht gestoppt wurde. Wer denkt sich so etwas gefährliches aus und kommt damit durch?

Damit eine Demokratie funktionieren kann, darf sie – man traut sich kaum es zu sagen – nicht einmal kurzfristig außer Kraft gesetzt werden. An diesem Punkt scheidet uns offenbar die Macht die wir riefen.


Kontrollwahn als Ratlosigkeit der Macht

Die Liste der Länder, die in Zeiten unsicherer politischer Machtverhältnisse, über den Weg der Einschränkung und Manipulation meinungsoffener Kultur, nach neuer Stabilität streben, dürfte lang sein. So zeigen sich derzeit in Ungarn merkwürdige Verflechtungen von nationaler Überheblichkeit und einer ebenso interpretierten Freiheit der Meinung und der Kunst.

Aus ähnlichem Holz geschnitzt sind die vor einigen Jahren nachgewiesenen Eingriffe der US Regierung, die gegen Zahlungen von Millionenbeträgen mit redaktionellen Berichten in irakischen Zeitungen die Öffentlichkeit lenken wollten.

Wir denken mit Unbehagen an die Verwicklungen der Murdoch-Presse mit dem Regierungsviertel Londons oder die Verheiratung Italiens mit der Presse durch Berlusconi. Angstvoll blickt man nach Russland, wo mutige Journalisten von stillen Kräften nicht nur mundtot gemacht werden.

Selbstverständlich zeigen solche Sachverhalte und die überregulierenden Gesetzgebungen eine gewisse Ratlosigkeit der Macht. Sie hat dazu geführt, den Souverän selbst als ein mögliches Problem anzusehen. Dies ist die eigentliche Crux.

Nach fünfzig Jahren überbordender deutscher Gesetzgebung für alle Fälle, ist für die neuen Technokraten der Demokratie vermutlich kaum noch vorstellbar, das nur eine Hinwendung zu den Wünschen der Menschen und die unbedingte Durchsetzung einer nachvollziehbaren, offenen Demokratie, Perspektive und Gebot der Stunde sein kann.

Auf keinen Fall ist es die weitere Einschränkung der Menschheit durch immer engmaschigere, alle Eventualitäten einschließende Gesetzesvorgaben.

Es muss weiterhin möglich sein, einen Staat, der sich von seinen demokratischen Grundsätzen entfernt, als einen solchen zu bezeichnen.

Das gilt für die Kunst, das gilt für die Presse und für jeden einzelnen Menschen sowieso. Gesellschaftliche, kritische Auseinandersetzungen bleiben demokratische Notwendigkeiten und dürfen nicht einem angstvollen Kontrollwahn geopfert werden. 

Link zum Video:

Gesetzesänderung: »Aufstacheln« gegen Staat wird strafbar

Von: KOPP Nachrichten/ Torben Grombery

http://www.freundederkuenste.de/galerie/videogalerie/vorschau/article/gesetzesaenderung_aufstacheln_gegen_staat_wird_strafbar.html

Carsten Reinhold Schulz

Düsseldorf
Das zweite Feld der Kunst


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08.11.2011 Klassenziel erreicht!

Iris Nicole Masson

Lest bitte diesen jüngsten Skandal: Das, was unsere Politiker nunmehr planen, um der Finanzmafia zu dienen, ist nicht mal mehr mit Schwachsinn oder Geistesgestörtheit zu entschuldigen.

Haben diese Euro-Trottel denn immer noch nicht bemerkt, worauf das Ganze hinausläuft? Gezielter Ausverkauf von Europa, Ausverkauf der "Demokratie" (???), Ausverkauf der Scholle, auf der das Volk als Leibeigener dieses feudalistischen Systems noch hocken darf.

Und für diese feindliche Übernahme lecken unsere Politiker den Heuschrecken auch noch unterwürfigst deren Speichel der Gier, der aus ihren triumphierenden Mäulern trieft: Klassenziel erreicht!

Link zum Artikel:

www.sueddeutsche.de

Einige Teilnehmer des G-20-Gipfels wollen offenbar, dass Notenbanken wie die Bundesbank einen Teil ihrer Währungsreserven verpfänden, um den Euro zu retten. Das geht aus übereinstimmenden Zeitungsberichten hervor. Für Deutschland würde dies eine höhere Haftungssumme im Rettungsschirm EFSF bedeuten. ...

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08.11.2011 verjagt, denunziert, abgehört, ausspioniert, verunglimpft

Hier noch eine Verdeutlichung, warum Protestbewegungen verunglimpft werden - werden MÜSSEN von denen, die die Krise verursacht und davon profitiert haben, die weltweiten Scherben aber vom Steuerzahler aufheben lassen.

Denn allmählich bemerken diese Herrscher des Universums, dass ihre Position moralisch nicht länger vertretbar ist. Obwohl immer wieder vom Bürger herausgepaukt, profitieren sie weiterhin von expliziten und impliziten staatlichen Garantien.

Doch jeder, der auf das Offensichtliche hinweist, wird verteufelt, von der Bühne verjagt, denunziert, abgehört, ausspioniert, verunglimpft, als spinnerter Verschwörungstheoretiker abgetan, als Linker, Brauner - oder TERRORIST bezeichnet.

Doch die WAHREN Extremisten sind die Oligarchen, die jede Kritik an ihrem kriminellen Handeln zu unterdrücken suchen - mit WELCHEN Mitteln auch immer.

www.fr-online.de

Amerikas Wohlhabendste merken, dass ihre Position moralisch nicht haltbar ist. Also verteufeln sie ihre Gegner umso mehr.

WAHREN Extremisten sind die Oligarchen, die jede Kritik an ihrem kriminellen Handeln zu unterdrücken von denen, die Angst vor ihr haben, um sie durch ihre ignoranten Bemerkungen zu verunglimpfen, sich lustig zu machen über die Ängste, Nöte und Bedürfnisse der Menschen - und um ihnen u.U. dadurch den Wind aus den Segeln zu nehmen. Einfach nur UNSÄGLICH menschenverachtend.

www.fr-online.de

Die Medien finden Verständnis und Spott für die Occupy-Bewegung. Unser Autor hat sich umgesehen.

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07.11.2011 ein Hoch auf die Renaissance des gesellschaftlichen Mittelalters!

Iris Nicole Masson

Au JAA - nun kann ich endlich meine neue Burka zur Schau stellen. Und auf Prügelstrafe steh ich sowieso; da verzichte ich doch gern auf meine Gleichberechtigung als Frau.

Warum nicht auch gleich den Bürgern mit italienischem Migrationshintergrund das Recht einräumen, ihre Streitigkeiten nach den Regeln der Cosa Nostra austragen zu dürfen?

In diesem Zuge bitte auch den Verkauf von Schweinefleisch aus Rücksicht auf die Gefühle von Juden einstellen und Kühe für unantastbar erklären, um die Integration der in Deutschland lebenden Hindus nicht zu erschweren.

Ach, ja - und dafür sehen wir dann über die Abschlachtung von Christen und die Zerstörung von Kirchen in islamischen Ländern großzügig hinweg. Die Kultur des Abendlandes ist eh ein Schmarrn - und die Demokratie ebenso.

Juchhu: ein Hoch auf die Renaissance des gesellschaftlichen Mittelalters!

Link zum Artikel:

http://www.welt.de/debatte/henryk-m-broder/article13688685/Islamische-Moralpolizisten-fordern-Scharia-Zonen.html

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06.11.2011 So kann das nicht weitergehen

Iris Nicole Masson

AUFWACHEN: Einem Volk wird sein Demokratie-Bestreben abgesprochen, an die Auszahlung einer weiteren Tranche an Griechenland sind zusätzliche Bedingungen geknüpft. Und WELCHE? Na, da lassen sich die Banken schon noch was einfallen.

Wie wär´s denn mit dem Verkauf der Kultstätten der griechischen Antike, für deren Besichtigung die neuen Besitzer, die Gangster in Nadelstreifen, dann Eintritt kassieren? Wie wäre es zudem mit einem Maulkorb-Erlass für das griechische Volk?

Die Verschuldung Griechenlands ist den Reichen, Großunternehmen und der Kirche geschuldet, die kaum Steuern zahlen. Zugleich drängen die USA, Deutschland, Frankreich und andere Staaten Griechenland auch weiterhin zum Kauf von teuren Rüstungsgütern:

Das Land hat die sechst höchsten Rüstungsausgaben der Welt (pro Kopf). Die "Rettungspakete" der Troika haben vor allem dem Zweck gedient, den Banken Zeit zu geben, ihre gefährdeten Staatsanleihen loszuwerden und das Risiko auf die EZB - und die Steuerzahler abzuwälzen.

Schon einmal leisteten bürgerliche Politiker, Parteien und Medien mit ihrer als „Rettung aus der Krise“ getarnten Entmündigung der Parlamente der Einführung der Diktatur Vorschub: in der Weltwirtschaftskrise der dreißiger Jahre – nicht nur in Deutschland, sondern in vielen Staaten der heutigen EU.

Soll sich das jetzt wiederholen? Mit ihren Budget-Diktaten beseitigen die Euro-Retter in den Schuldenstaaten die Demokratie. Mit dem Dauer-„Soli“ der Nordhälfte für die Süd-Hälfte Europas und die Finanzierung der Rettungsfonds über deren „Hebelung“ – nur ein anderes Wort für Geldschöpfung mit oder ohne Einschaltung der Notenpresse – zerstören sie die Grundlagen der Europäischen Union.

Denn die bislang noch der Krise trotzenden Nord-Staaten der EU – allen voran Deutschland – können weder mit grenzenlos eskalierenden Staatsschulden noch der offenen Entwertung des Euro leben. Wann stehen Volk und Wirtschaft zusammen auf, diesen Wahnsinn zu stoppen?

Zu den Artikeln:

http://staseve.wordpress.com/2011/11/04/franzosischer-abgeordneter-bezeichnet-sarkozy-und-merkel-als-diktatur-praktikanten/  

http://www.jungefreiheit.de/Single-News-Display-mit-Komm.154+M573dac2a714.0.html?PHPSESSID=77f3fc85dfe215cf221c31e6fab22dab

 

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18.10.2011 Es lebe die Meinungsfreiheit. Es lebe die Freiheit der Kunst.“

Carsten Reinhold Schulz

Ein Blog eignet sich wegen seiner vorgegebenen Diskussionsfunktion besonders gut, um ein öffentliches und interaktives, kritisches Medium zu sein: jedem Leser steht eine Kommentarfunktion permanent zur Verfügung.

Der Düsseldorfer Friedenspreisträger von 2007, Herr Hubert Ostendorf scheint den massiven Klageweg gegen das Kunst- und Blogprojekt „Der Künstler als Kritiker“ und gegen den Blogger persönlich als Form der Auseinandersetzung zu bevorzugen.

Zumindest ist, wegen angeblicher Beleidigungen innerhalb eines konstruktiv-kritischen Artikels, eine mehrseitige Klageandrohung und Schrift seines Anwalts in der Redaktion dieses Blogs eingegangen, die mit einer fünfstellig angesetzten Schadenssumme und hohen zusätzlichen Anwaltskosten versucht, eine kritische Stimme über zweifelhafte Methoden der öffentlichen Kunstvermittlung der Galerie- und Obdachlosen-Organisation fifty-fifty mundtot zu machen.

Es zeigt sich darin eine Form der Auseinandersetzung, die man nicht von Menschen erwartet, die im Allgemeinen die eigenen Ziele und Ansichten stets auf der richtigen Seite der Güte verorten.

Aggressiver Schlag gegen ein Kunstprojekt

Tatsächlich soll hier nicht nur die jounalistische Freiheit und damit die Meinungsfreiheit mit dem Holzhammer finanziellen Drucks zertrümmert werden.

Allemal ist es auch ein aggressiver Schlag gegen ein dokumentiertes Kunstprojekt, das sich seit 2009 mit den Zusammenhängen von Macht und Kunst beschäftigt - ein Angriff also, den man von einem Galeristen, dem der aktuelle Diskurs innerhalb der Kunst nicht fremd sein dürfte, am wenigsten erwartet.

Schlimm ist jedoch, dass der Anwalt des Klägers Ostendorf von der Blogredaktion sogar die Herausgabe von Daten und Adressen Dritter (es sind tatsächlich Ihre Namen und Daten, liebe Leser), unter Androhung von Strafen und Gericht, zu erpressen versucht.

(Der anwaltliche Brief steht als PDF-Download zur Verfügung: siehe link unten). Dies ist durchaus mit dem Aufruf zu einer Straftat vergleichbar.

Klassische Unterdrückungsmethoden

Das der Galerieleiter einer sozial orientierten Beschäftigung nachgeht, um die Gewinne aus Kunstverkäufen Obdachlosen zugute kommen zu lassen, scheint den Einsatz klassischer Macht- und Unterdrückungsmethoden, wie den Gebrauch starken finanziellen Drucks gegen die Meinungsfreiheit anderer Menschen, offenbar nicht zu verhindern.

Das sich bei einem solch rigiden, antidemokratischen Vorgehen überhaupt anwaltliche Hilfe, durch den Düsseldorfer RA Rainer F., finden lässt, überrascht vollends.


Es gilt: an der in diesem Blog vom 16. September 2011 geposteten Kritik und gestellten Frage ist jetzt mehr denn je festzuhalten: wie weit haben sich Teile der Leitung des Obdachlosenprojekts „fifty-fifty“ von Ihrer eigenen sozial-verantwortungsvollen und sinnvollen Idee entfernt?

Die gute Absicht als Grundlage der Rechtsbeugung?

Mit der unreflektierten Reaktion gegen die Meinungsfreiheit und die Freiheit der Kunst hat Herr Ostendorf erneut die ursprünglich gute Idee der Organisation um Bruder Matthäus beschädigt und offenbart, dass er sich selbst zubilligt über dem Recht und den Vorstellungen anderer zu stehen oder stehen zu wollen.

Das ist überaus bedenklich zu nennen, denn die gute Tat rechtfertigt niemals die Unterdrückung anders Denkender oder gar Formen der Rechtsbeugung. Diese Art gesellschaftlicher Vorstellung berührt die beängstigende Logik der Ideologien, die freien Menschen unter Androhung von Strafen gute und schlechte Anteile zuweisen möchten.


Geforderte Einsicht, Haltung und die Suche nach neuen Formen sozialer Solidarität scheinen dringlicher denn je. Ansonsten gilt es mit lauter Stimme zu verkünden:

„Es lebe die Kritik.

Es lebe die Meinungsfreiheit. Es lebe die Freiheit der Kunst.“

Sie können die Klagedrohung hier nachlesen. Bitte klicken.


Carsten Reinhold Schulz

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