Reden ist silber, Schreiben ist gold

17.09.2012 Eine einzige Jammerei über ihr "hartes" Leben

Alexandra Amber

Das wohl überflüssigste Buch des Jahres ... die angebliche PR-Expertin (immerhin hat sie wohl Medienmanagement studiert - nun ja, der Schuster und seine Leisten ...) demontiert sich hier mit jedem Kapitel selbst. Eine einzige Jammerei über ihr "hartes" Leben, gekrönt von Sätzen wie diesen hier:

"Ich bin keine der Frauen mit einem überquellenden Schuhschrank. Ich denke, ich besitze so an die 40 Paar." (Ach sooo - na gut, in einem begehbaren Kleiderschrank verschwinden die ja förmlich, da kann man wirklich nicht von Überquellen sprechen)

"Nach Abzug von Steuer und Unterhaltsverpflichtungen blieben uns noch 3500 Euro zum Leben." (Mir kamen die Tränen!)

"und weil man selbst auch nicht mehr wichtig ist. Denn natürlich streichen eine Michelle Obama oder eine Prinzessin Maxima mich von ihrer Liste der vermeintlich bedeutenden Frauen." (Ach was? Das ist wohl das größte Problem, plötzlich nicht mehr wichtig zu sein ... klingt jedenfalls im ganzen Buch so)

"Gerne hätte ich an dem einen oder anderen Morgen zu Christian gesagt: "Du, ich bleibe noch mal 20 Minuten länger im Bett", und dies nicht aus Müdigkeit, sondern aus dem Bedürfnis nach Ruhe und Alleinsein." (Gottchen, das sage ich meinem Mann und meinem Kind jeden Morgen, wenn ich dieses Bedürfnis habe. Was interessiert es mich denn, dass die eine zur Schule und der andere ins Büro muss? Ich hab schließlich auch Bedürfnisse morgens! Puh, wie gut, dass ich nicht Frau des Bundespräsidenten bin, wenn die sich das nicht mal erlauben kann ...)

"Mehrmals fragte ich mich, ob ich das falsche Studienfach gewählt hatte und nicht doch besser den Weg zur Pastorin hätte einschlagen sollen." (mein Rat: ja, Frau Wulff, das haben Sie! PR ist wirklich nicht Ihr Ding. Und unter Pastoren - da kennt man sich. Die lassen auch gerne mal Fünfe gerade sein, wenn es um Mein und Dein geht. Oder um das Ausschöpfen von gewissen Begünstigungen. Passt schon!)

"Es ist alles ein großes Spiel, bei dem es nur ein Ziel gibt: Auflage zu machen! Und plötzlich Teil dieses Spiels zu sein, ein Spielball der gesamten Medien, das war für mich schon merkwürdig und hat mich von Beginn an überrumpelt." (Ich erwähne es noch mal - die Frau hat Medienmanagement studiert! Der Ruf deutscher Universitäten ist wirklich nicht so schlecht, wie es offenbar in Wahrheit darum bestellt ist)

"Mich beschlich das Gefühl, dass dies alles eine mächtige Inszenierung ist. Zugegeben perfekt. Dass so eine Fassade mit zum Spiel gehört, wusste ich damals noch nicht." (siehe Kommentar oben)

"Mir ist die Lust auf Urlaub vergangen. Ich kann kaum noch irgendwo hinfahren und mich entspannen. Immer und überall muss ich befürchten, dass man mir hinterherspioniert und Fragen stellt." (ich kann Sie beruhigen: jetzt können Sie hinfahren, wo Sie wollen, weil sich niemand mehr für Sie interessiert)

Mein persönliches Highlight:

"Trotzdem steht für mich fest, dass ich auf keinen Fall mehr derart zum Medienereignis werden möchte." (Na, dann ist die Taktik, ein persönliches Buch zu veröffentlichen mit angetrommeltem Medienzirkus ja genau der richtige Schritt an den kopf fass)

Mein Fazit: ein Desaster für eine vermeintliche PR-Expertin. Ein Hilfeschrei wie ein Selbstmordversuch, und zumindest ein medialer Selbstmord ist der "Autorin" hier auch vorzuwerfen. Es gibt keinerlei Einsicht, keine tieferen Erkenntnisse, nicht einmal das Thema der Emanzipation, das hier ja einigen Zunder bereitet hätte, wird ausgeleuchtet. Dabei hätte sie als jüngste "First lady" Deutschlands doch die Möglichkeit gehabt, das verstaubte Amt umzukrempeln und zu ändern. Hat sie aber nicht - stattdessen klagt sie darüber, dass sie ihr Leben so versaut hat, wie sie es versaut hat. Und zwar ganz selbstständig. Obwohl natürlich nur die anderen Schuld sind an ihrer Misere (ihr Mann, die Medien, die Kanzlerin, die Journalisten, die ganze Gesellschaft, noch mal die Medien ... ).

Seltsamerweise musste ich während der Lektüre ständig an das schöne Märchen vom Fischer und seiner Frau denken. Meine Frau, die Ilsebill, die will nicht so wie ich wohl will ...
ich bin fast geneigt, Mitleid mit ihrem Mann zu empfinden. Aber so wie sie die Ehe darstellt, wird er demnächst von seinem großzügigen Ehrensold wohl noch weitere Unterhaltsverpflichtungen leisten müssen und erspart uns Deutschen damit immerhin weitere Ergüsse aus der Feder seiner Frau. Das sollte uns das Geld wert sein!

Ich wünsche Frau Wulff sehr viel Glück bei ihrer zukünftigen Tätigkeit als selbstständige PR-Beraterin (!). Vor allem aber werden ihre potenziellen Kunden eine Menge Glück brauchen ...

Über Alexandra Amber:

Alexandra Amber ist ein Pseudonym, bestehend aus meinem realen Vornamen und einer Übersetzung meines realen Nachnamens.

Unter diesem und einigen anderen Pseudonymen schreibe ich seit 2010 erotische Romane und Kurzgeschichten, die bei verschiedenen Verlagen veröffentlicht werden.

In meinem Blog könnt Ihr über meine aktuellen Schreibfortschritte lesen, die Entstehungsgeschichte von neuen Geschichten verfolgen und natürlich einen Überblick über meine bisherigen Veröffentlichungen bekommen.

Ich wurde im Jahr 1974 im schönen Sauerland geboren, lebe und liebe aber seit fast zwanzig Jahren im Ruhrgebiet. Mein Mann hat zum Glück Verständnis für meine nunmehr größte Leidenschaft, das Schreiben, auch wenn der Haushalt meistens stark darunter leidet.

Das Schreiben ist die einzige Tätigkeit, die mich über eine langen Zeitraum hinweg mit Glück erfüllt. Wenn ich schreibe, bin ich ganz bei mir, tauche tief ein in die unergründlichen Seen meines Unterbewusstseins und krame hervor, was ich dort finde. Manchmal düster, manchmal heiter oder romantisch. Ich rauche zu viel und trinke zu viel Kaffee, bewege mich zu wenig und vergesse beim Schreiben gern alles andere, inklusive Freunde, Familie und Arbeit. Das ist der Preis, den ich zahle, um all diese Geschichten und Gedanken zu Papier zu bringen, die in mir sind. Und es sind verdammt viele.

Geschrieben habe ich schon als Kind, im Laufe der Jahre geriet es über Studium und Beruf jedoch lange in Vergessenheit. Erst vor rund drei Jahren entdeckte ich den Drang wieder, meine Gedanken und Fantasien zu Papier bringen zu müssen, und seitdem sitze ich in fast jeder freien Minute am geliebten Macbook und tippe. Sonst kümmere ich mich um meine kleine Tochter, versuche mich am Klavier oder fresse Bücher. 

Ein Interview mit mir hat die liebe Ivy Paul geführt, das könnt Ihr hier nachlesen

Interview mit Ivy Paul

Und wer mir eine E-Mail schreiben möchte, kann das natürlich auch gerne tun. Ich freue mich immer über Feedback!

alexandra.amber (at) gmx.de

Hier findet Ihr mich auf Facebook:

Facebook-Seite

http://alexandraamber.tumblr.com/books

 

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08.09.2012 Gott, bin ich wütend.....

Mukadder Bauer

"Die Biedermänner und Brandstifter gehen immer ungenierter vor, aus Opfern werden Täter, die wahren Täter werden beschützt und gefördert, Morde und Körperverletzungen billigend in kauf genommen und Menschen die sich diesem Rassismus in den Weg stellen kriminalisiert , ausgehorcht und angezeigt..Gerade sind wieder über 150 Menschen im Mittelmeer ertrunken, weil sie dem Krieg, der hier in Europa gefeiert und angestachelt wird, entfliehen wollten.

Kollateralschäden im Kampf um die Ressourcen, die Europa, die USA ganz selbstverständlich für sich beanspruchen und Wirtschaftskriege rechtfertigen, aber die Wirtschaftsflüchtlinge will keiner haben, sie werden dank Verträgen mit korrupten Politikern abgehalten oder mit Hochtechnologie made in Germany dem Ertrinken anheim gegeben.

Der arabische Frühling wird korrumpiert und den Menschen, die für Freiheit und Demokratie auf die Straßen gehen, gestohlen! Stattdessen setzt man Marionetten ein, die den Zugang zu den Ressourcen gewähren. In Frankreich werden Romalager mit Staatsgewalt geräumt, in Ungarn wissen sich die Roma nicht anders zu helfen, als Schutzttruppen zu bilden und prompt werden deren Anführer verhaftet,.

In Spanien, Italien und Griechenland werden Migranten gejagt und Flüchtlinge in nach wie vor zu unmenschlichen Bedingungen in Lager zusammen gepfercht. Und ja, Deutschland versucht seine Verwicklung in organisiertem Mord an unschuldigen Menschen mit einem Untersuchungsausschuss "aufzuklären", wobei das Ergebnis von vornherein feststeht:

Es waren "Einzeltäter", die Behörden haben sich bemüht, aber sind zu doof, um ihre Arbeit zu machen und Deutschland ist natürlich kein rassistisches Land, weil in Deutschland nur Antisemitismus als Rassismus anerkannt ist, Antiziganismus, Islamfeindlichkeit, Rassismus gegen People of Color, gegen Flüchtlinge existiert nicht.

Und natürlich bin ich eine undankbare Migrantin, die es nicht zu schätzen weiß, wie großzügig Deutschland Menschen wie mich, sprich meine Eltern nach Deutschland eingeladen hat, um sie auszubeuten, sie die gefährlichsten und giftigsten Arbeiten hat machen lassen und nebenbei viel Renten gespart hat, weil die Menschen rechtzeitig vorher gestorben sind oder mit "Rückkehrhilfen" abgezockt wurden.

Und jetzt könnt ihr gern ein "Vermisst"-Plakat mit meinem Bild machen. Ich bin radikal, weil ich Menschenrechte für alle fordere. Ich bin radikal, weil ich das Grundgesetz nicht als "weißes Buch" verstehe, dass nur für Deutsche gilt. Ich bin radikal, weil ich es satt habe, von bigotten Sozialdarwinisten gesagt zu bekommen, dass Menschen nur etwas wert sind, wenn sie wirtschaftlich verwertbar sind.

Ich bin radikal, weil ich den "Qualitätsmedien" die Zeitungen um die Ohren schlagen möchte, weil sie nur Stereotypen und Vorurteile transportieren und ich bin radikal, weil ich das Phlegma und die Untätigkeit all derer nicht mehr ertrage, die davon betroffen sind und trotzdem nichts unternehmen.

Gott, bin ich wütend.."

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06.09.2012 Das Bild von Berlin verändert sich

Lala Lopo

Das Bild von Berlin verändert sich.
Nicht nur strömen bunte Menschen aus allen Herrenländern in die Metropolem, um von der vielfältigen, kreativen und unkonventionellen Lebensart zu profitieren. Immer schneller und in größeren Ausmaßen unterzieht sich die Stadt auch einem Wandel, der nach Fremdkapital, ausländischen Investoren und Verdrängung stinkt!


Gestern den 04.09.2012 ist das Kunsthaus Tacheles durch die Anwaltskanzlei Schwemer, Titz und Tötter und den von ihnen beauftragten Anwalt Schultz von Schultz und Seldeneck geschlossen worden.


Das Tacheles, ein ursprünglich verfallener Kaufhauskomplex in Berlin-Mitte, ein Relikt aus einer Zeit, als die Stadt noch eine andere Mentalität an den Tag gelegt hat, die etwas wilder und freier zu sein schien, war ein Zufluchtsort für kreative Geister der neunziger Jahre. 22,5 Jahre gelang es den Künstlern das Haus als Sinnbild für ihr Schaffen, geistige Freiheit und finanzielle Unabhängigkeit vor den Privatisierungsversuchen zu schützen und mit aller Macht zu verteidigen.

Nun wurde das Gebäude final und friedlich an die Behörden übergeben.

Berlin führt eine Kulturpolitik, die das individuelle und weltweit beliebte Bild dieser Stadt verändert und ruiniert. Das Kunsthaus Tacheles in der Oranienburgerstraße hat nicht nur die letzten 20 Jahre dieser Stadt mitgestaltet und Geschichte geschrieben, sondern ist nun selbst als Schaffungsort ein Teil von ihr geworden.


Ist dies eine Entwicklung, die wir so hinnehmen und akzeptieren sollten, da es der normale Lauf einer Großstadt ist, oder sollten wir versuchen das Berlin, dass wir alle schätzen vor der Verstädterung zu schützen?
Wir alle lieben die Utopie, ein kulturell verwobener Stadtteppich, der im Rahmen der letzten Jahre geknüpft wurde und trotz der Masse an Menschen zu funktionieren scheint.


Keiner von uns Wahlberlinern oder Ureinwohnern möchte, dass die Stadt seinen Vorgängern London oder New York immer mehr angleicht und zu einem modernen, schnelllebigen, hässlichen Großstadtgewusel entwickelt!
Es wird Zeit etwas zu tun…

Links zum Thema:

Gesamtkunstwerk Tacheles zerstört - Kunstraub in Berlin - unter Zuhilfenahme von Gerichtsvollzieher und einem kleinen Polizeiaufgebot

http://www.freundederkuenste.de/aktuelles/medienpreise-ausschreibung/einzelansicht/article/gesamtkunstwerk_tacheles_zerstoert_kunstraub_in_berlin_unter_zuhilfenahme_von_gerichtsvollzieher.html

Berlin - Kunstraub unter Polizeischutz - Verwertbarkeits- und Wunschdenken von Klaus Wowereit

http://www.freundederkuenste.de/startseite/einzelansicht/article/kunstraub_unter_polizeischutz_verwertbarkeits_und_wunschdenken_von_klaus_wowereit.html

Berlin - Kunsthaus Tacheles - 175 000 Unterschriften für den selbst ernannten Kunstsenator und seine neoliberalen Zombies

http://www.freundederkuenste.de/startseite/einzelansicht/article/kunsthaus_tacheles_175_000_unterschriften_fuer_den_selbst_ernannten_kunstsenator_und_seine_neoliber.html

DR.Gregor Gysis will es ganz genau wissen - Kleine Anfrage der LINKEN zur Causa Tacheles im Bundestag

http://www.freundederkuenste.de/aktuelles/medienpreise-ausschreibung/einzelansicht/article/drgregor_gysis_will_es_ganz_genau_wissen_kleine_anfrage_der_linken_zur_causa_tacheles_im_bundesta.html

Berlin - Der Herr Kultursenator, Klaus Wowereit drückt sich vor seiner Verantwortung - Bis heute unbeantworteter Brief an die Politik

http://www.freundederkuenste.de/aktuelles/medienpreise-ausschreibung/einzelansicht/article/berlin_der_herr_kultursenator_klaus_wowereit_drueckt_sich_vor_seiner_verantwortung_bis_heute_unb.html

Berlin - Das Tacheles braucht eure Hilfe und Spenden - RECHTSHILFE FÜR DAS KUNSTHAUS TACHELES und die FREIHEIT DER KUNST

http://www.freundederkuenste.de/aktuelles/medienpreise-ausschreibung/einzelansicht/article/berlin_das_tacheles_braucht_eure_hilfe_und_spenden_rechtshilfe_fuer_das_kunsthaus_tacheles_und_di.html

Eilmeldung - Kunsthaus Tacheles Ev hat eine Einstweilige Verfügung gegen die Schließung des Tacheles bewirkt!

http://www.freundederkuenste.de/aktuelles/medienpreise-ausschreibung/einzelansicht/article/eilmeldung_kunsthaus_tacheles_ev_hat_eine_einstweilige_verfuegung_gegen_die_schliessung_des_tacheles.html

Berliner Kunsthaus von privaten Securitytrupps eingenommenem - KUNDGEBUNG AM TACHELES "TACHELES AUF".....Kommt Alle.....

http://www.freundederkuenste.de/aktuelles/medienpreise-ausschreibung/einzelansicht/article/berliner_kunsthaus_von_privaten_securitytrupps_eingenommenem_kundgebung_am_tacheles_tacheles_auf.html

Polizei und Security-Männer umzingeln das Tacheles - Klaus Wowereit muß sofort zurücktreten - 170.000 Unterschriften verweigert

http://www.freundederkuenste.de/aktuelles/medienpreise-ausschreibung/einzelansicht/article/polizei_und_security_maenner_umzingeln_das_tacheles_klaus_wowereit_muss_sofort_zuruecktreten_17000.html

Kriegserklärung des Senats - Klaus Wowereit verliert die Nerven und dreht durch - ALARM ALARM ALARM TACHELES WIRD jetzt gerade geräumt !!! DIES IST KEINE ÜBUNG

http://www.freundederkuenste.de/aktuelles/medienpreise-ausschreibung/einzelansicht/article/kriegserklaerung_des_senats_klaus_wowereit_verliert_die_nerven_und_dreht_durch_alarm_alarm_alarm.html

Vernichtung des Gemeinwesens in Berlin - Der selbsternannte "Kunstsenator" Klaus Wowereit verweigert die Übergabe von 170.000 Unterschriften für das Kunsthaus Tacheles

http://www.freundederkuenste.de/aktuelles/medienpreise-ausschreibung/einzelansicht/article/vernichtung_des_gemeinwesens_in_berlin_der_selbsternannte_kunstsenator_klaus_wowereit_verweigert.html

Krieg der Welten in Berlin - Das Tacheles wird am morgigen Mittwoch früh samt der zahlreichen dort arbeitenden Künstler und laufenden Ausstellungen eingezäunt

http://www.freundederkuenste.de/startseite/einzelansicht/article/krieg_der_welten_in_berlin_das_tacheles_wird_am_morgigen_mittwoch_frueh_samt_der_zahlreichen_dort_a.html

Krieg in Berlin um das Tacheles - Künstler und deren Kunstwerke hinter Gittern - Kunsthaus und Künstler werden eingezäunt

http://www.freundederkuenste.de/startseite/einzelansicht/article/krieg_in_berlin_um_das_tacheles_kuenstler_und_deren_kunstwerke_hinter_gittern_kunsthaus_und_kuenst.html

Kunstraub in Berlin - Mehr als dreißig gewaltbereite, schwarz gekleidete Security-Männer stehlen Kunstwerke von Alexander Rodin im Auftrag der HSH Nordbank

http://www.freundederkuenste.de/startseite/einzelansicht/article/kunstraub_in_berlin_mehr_als_dreissig_gewaltbereite_schwarz_gekleidete_security_maenner_stehlen_kun.html

Berlin - Die "Mauer" ist noch da, das Wasser ist noch weg, die gierigen Geschäftemacher zerstören weiterhin die Kultur und die Ausstrahlung Berlins

http://www.freundederkuenste.de/archiv/ausstellungsempfehlungen/einzelansicht/article/berlin_die_mauer_ist_noch_da_das_wasser_ist_noch_weg_die_gierigen_geschaeftemacher_zerstoeren_we.html

Berlin - „Die Mauer muss weg – Wir retten Berlin“- 110.000 Unterschriften von Unterstützern des Kunsthauses TACHELES

http://www.freundederkuenste.de/startseite/einzelansicht/article/berlin_die_mauer_muss_weg_wir_retten_berlin_110000_unterschriften_von_unterstuetzern_des_kuns.html

Berlin - Ein Zeichen gegen Billigarchitektur und Wegwerfhäuser - Offener Brief an den Regierenden Bürgermeister und Kultursenator von Berlin

http://www.freundederkuenste.de/archiv/ausstellungsempfehlungen/einzelansicht/article/berlin_ein_zeichen_gegen_billigarchitektur_und_wegwerfhaeuser_offener_brief_an_den_regierenden_bue.html

Kunsthaus Tacheles geht in die Offensive - Offener Betrug an den Steuerzahlern und der Öffentlichkeit ? - Offener Brief an die Verantwortlichen der HSH Nordbank

http://www.freundederkuenste.de/archiv/ausstellungsempfehlungen/einzelansicht/article/kunsthaus_tacheles_geht_in_die_offensive_offener_betrug_an_den_steuerzahlern_und_der_oeffentlichkei.html

"Berlin ist mehr wert" - Offener Brief an Berlins Kultursenator und Regierenden Bürgermeister Herrn Klaus Wowereit

www.freundederkuenste.de/empfehlung/ausstellung/einzelansicht/article/berlin_ist_mehr_wert_offener_brief_an_berlins_kultursenator_und_regierenden_buergermeist


Pressekontakt:
Linda Cerna (+49 (0)151 25699371 | office@tacheles.de)
Martin Reiter (+49 (0)163 1565916)

Kunsthaus Tacheles
Oranienburger Str. 54-56a
D-10117 Berlin

Tel. +49 (0)30 28 26 185

www.tacheles.de
office@tacheles.de

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31.08.2012 Vermisst-Terrorismus-Kampagne

Peter Jamin

Betr.: Vermisst-Terrorismus-Kampagne "kriminalisiert" echte Vermissten-Suche per Plakat und schadet den jährlich etwa 500.000 Angehörigen von Vermissten in Deutschland

Sehr geehrter Herr Bundesinnenminister Friedrich,


Ihre neue Vermisst-Terrorismus-Kampagne hat mich - zurückhaltend gesagt - sehr irritiert. Denn diese Werbemaßnahme "kriminalisiert" die echte Vermissten-Suche per Plakat. Etwa 500.000 Angehörige von rund 100.000 bei der Polizei jährlich registrierten Vermissten sind davon betroffen.
Durch ihre Plakataktion nehmen Sie den Angehörigen von Vermissten eines ihrer wenigen Kommunikationsmittel, die sie überhaupt bei der Suche nach den Verschwundenen haben.

Denn Ihre Vermisst-Terrorismus-Kampagne stört die positive Signalwirkung der bisher überall in Deutschland jährlich von Tausenden von Angehörigen wie auch von Polizeibehörden eingesetzten Vermisst-Plakate und schafft eine große Irritation bei den Betrachtern. Denn diese werden sich in Zukunft fragen müssen, ob es sich bei der abgebildeten Person unter der Überschrift "Vermisst" um einen potentiellen Terroristen oder eine vermisste Person handelt, - also beispielsweise um eine Studentin, die aus Prüfungsangst ihren Familie verlassen, oder um einen Rentner, der sich aufgrund seiner Demenz-Erkrankung in der Stadt verirrt hat.


Mit Ihrer Werbemaßnahme, deren gutgemeinten Ziele ich erkenne, schaden Sie einem Personenkreis, dem der Staat ohnehin nur minimale Zuwendung zukommen lässt. Denn bei dem Verschwinden eines Menschen finden die betroffenen Angehörigen bei einem von einer Stunde zur anderen einsetzenden organisatorischem und psychischem Chaos in keiner Stadt- oder Gemeindeverwaltung Unterstützung.

Die Arbeit wird alleine der Polizei überlassen, die aufgrund ihrer Ausbildung und ihrer kritischen Personalstärke nur in Einzelfällen in der Lage ist den Betroffenen Hilfe anzubieten.


Seit knapp 20 Jahren - so lange befasse ich mich mit dem Thema vermisste Menschen in Büchern, TV-Dokumentationen und durch die ehrenamtliche Beratung von Betroffenen durch ein von mir betriebenes Vermisst-Beratungstelefon - fordere ich Unterstützung durch die Behörden ein. Die meisten Vermissten verlassen ihre Familien nicht aus Abenteuerlust oder Egoismus, sondern aufgrund einer persönlichen Notlage oder Krankheit.


Sinnvolle Hilfen wären zwei Maßnahmen:


1. Eine nationale Vermisst-Internetplattform, betrieben etwa durch Bundesinnen- und Bundesfamilienministerium. Hier sollten umfangreiche Tipps für die Bewältigung von organisatorischen Anforderungen und Hinweise auf Selbsthilfe in psychischen Stresssituationen gegeben werden. Weiterhin könnten hier die Suchbilder und -plakate sowie Angaben zur Person etc. zentral eingespeist werden. Bislang ist es so, dass jedes Landeskriminalamt eigene Suchseiten im Internet veröffentlicht und darüber hinaus Angehörige ihre Suche im Internet selbst betreiben.


2. In jeder deutschen Stadt- und Gemeindeverwaltung sollte es einen Mitarbeiter geben, der sich in Fragen der Lösung von Problemen im Zusammenhang mit Vermisstfällen auskennt. Keine deutsche Sozialbehörde bietet den Angehörigen von Vermissten auch nur den Hinweis (etwa in der Leistungsbeschreibung der Sozialbehörde), dass man für ihre Sorgen zuständig ist. Anfragen wegen Unterstützung werden vielmehr schon von den Telefonzentralen an die Polizei weiter verwiesen.


So viel zur Betreuung. Ihre Vermisst-Terrorismus-Kampagne nutzt zu meinem großen Bedauern auf primitive und spektakuläre Weise die Popularität von echten Vermisst-Plakaten aus. Diese Plakate sind - neben dem Internet - die einzige Möglichkeit für die Angehörigen von Vermissten vor Ort aktiv in der Öffentlichkeit nach ihren vermissten Verwandten zu suchen.


Statt nun also den Betroffenen zu helfen, vermischen Sie als Bundesinnenminister mit der Veröffentlichung der Vermisst-Terrorismus-Kampagne zwei wichtige Themenbereiche: Terrorismus und Vermisst-Problematik.


Ich bitte Sie nachdrücklich auf die Veröffentlichung dieser Kampagne zu verzichten und bitte Sie darüber hinaus, sich für eine Unterstützung der  Angehörigen von Vermissten etwa im Sinne meiner oben genannten Forderungen zu verwenden. Zur weiteren Information über die Situation der Angehörigen von Vermissten lege ich diesem Schreiben mein Sachbuch "Vermisst - und manchmal Mord" aus dem "Verlag Deutsche Polizeiliteratur" bei. Wenn Sie dieses Buch gelesen haben, wissen Sie, wie verlassen sich die Betroffenen Angehörigen tatsächlich vorkommen.

Hochachtungsvoll

Peter Jamin
Journalist/Schriftsteller (u.a. Sachbuch "Vermisst - und manchmal Mord / Über Menschen, die verschwinden, und jene, die sie suchen" sowie Vermisst-Beratungstelefon 0211-38738494)

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30.08.2012 Information sollen monopolisiert werden

Die Piratenpartei fordert den Bundestag auf, das heute im Kabinett beschlossene Leistungsschutzrecht für Presseverlage abzulehnen. Die PIRATEN warnen, dass das neue Recht unter anderem die Meinungsvielfalt stark einschränken und die Recherchearbeit für Journalisten erschweren wird. Wirtschaftsverbände sprechen sich seit Wochen gegen das Leistungsschutzrecht aus, weil es unabsehbare Folgen für die ökonomische Entwicklung von Verlagen mit sich bringt.

Bruno Kramm, Urheberrechtsbeauftragter der Piratenpartei Deutschland, kritisiert Bundesregierung und Verlage scharf:

Mit dem Leistungsschutzrecht unterstützt der Gesetzgeber große Verlage dabei, zusätzliche Einnahmen zu generieren, während kleine Verleger benachteiligt werden. Weder profitieren davon die Urheber, noch die Netzwelt. Wir erwarten von Verlegern, dass sie aus eigener Kraft ihre Geschäftsmodelle entwickeln. Außerdem sollte der Gesetzgeber sich mit voller Kraft der dringend nötigen Reform des Urheberrechts widmen, um Urhebern und Nutzern endlich Rechtssicherheit zu geben.

Der aktuelle Gesetzesentwurf sieht vor, dass vor allem Betreiber von Suchmaschinen und automatisierten Nachrichtensammlungen zur Kasse gebeten werden sollen, wenn sie auch nur kleinste Teile von Presseerzeugnissen nutzen wollen.

Dem Gesetzesentwurf für ein Leistungsschutzrecht folgend sollen Verlage für ein Jahr das ausschließliche Recht erhalten, ihre Presseerzeugnisse öffentlich zugänglich zu machen. Nach Auffassung der PIRATEN greift die Regierung damit in nicht akzeptabler Weise in die Meinungsvielfalt eines freien Internets ein und beeinträchtigt die Entstehung einer vernetzten Wissens- und Informationsgesellschaft.

Kramm erläutert:

Verlage stellen ihre Inhalte freiwillig und kostenlos ins Netz. Sie haben bereits die Möglichkeit, Suchmaschinen an der Nutzung ihrer Inhalte zu hindern und Verstöße gegen das Urheberrecht zu verfolgen. Außerdem melden die Verlage jedes Jahr Rekordergebnisse. Es ist uns unbegreiflich, dass der Gesetzgeber der Argumentation der Verlegerverbände folgt, hier müsse eine Lücke geschlossen werden. Es gibt keine technische, rechtliche oder wirtschaftliche Notwendigkeit für diese Innovationsbremse.

Wichtiger Link: Der Perlentaucher bringt es auf den Punkt

http://www.perlentaucher.de/feuilletons/2012-08-30.html

 

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27.08.2012 Sie waren ein Hingucker im Occupy-Camp

GFDK - 9 Bilder

Kassel. Manfred Kielnhofers (45) Skulpturen in rot leuchtenden Kutten waren ein Hingucker im Occupy-Camp vor dem Fridericianum. Nun mussten die „Wächter der Zeit“ weichen und stehen auf einem Balkon in der Landgraf-Karl-Straße. Während die Occupy-Aktivisten behaupten, die documenta-Geschäftsführung habe sie aufgefordert, die Skulpturen zu entfernen, verneint dies die Pressestelle der d13.

Wir wollten von dem Künstler wissen, was er im fernen Österreich von dem Vorgang mitbekommen hat. Warum mussten die Skulpturen verschwinden?

Manfred Kielnhofer:

Dazu gab es von Seiten der documenta keine Rückmeldung an mich. Ich wurde nur von den Occupy-Aktivisten, die sich um die Kunstwerke kümmern, informiert, dass documenta-Mitarbeiter sie aufgefordert hätten, die Skulpturen wegzuräumen. Ich denke, dass es eine Aktion gab, bei der Kunstwerke entfernt wurden, die keine documenta-Kunstwerke sind. Weil ich erst nur eine Figur vor dem Fridericianum aufgestellt hatte, war dies wohl zunächst nicht störend. Es wurde als Dekoration des Camps geduldet. Als es fünf Figuren wurden, war es wohl ein bisschen zu viel.

Ärgert sie das?

Manfred Kielnhofer:

Nein, das ist okay. Nur für die Occupy-Aktion finde ich es schade. Mir gefallen die Ziele von Occupy. Bei einer ähnlichen Aktion hatte ich die Wächter vor dem Reichstag in Berlin aufgestellt - übrigens auch ohne Erlaubnis. Auch dies wurde geduldet. Es dauert auch einfach zu lange, auf eine offizielle Genehmigung zu warten.

Was passiert nun mit den Kasseler Skulpturen?

Manfred Kielnhofer:

Vorerst bleiben die Skulpturen bei dem Aktivisten. Aber wir werden sie noch öfter aufstellen, zum Beispiel bei einer Demo gegen die Kasseler Rüstungsindustrie am 31. August. (bal) http://www.mydocumenta.de/documenta-13/streit-waechter-fuenf-figuren-waren-wohl-viel-2472450.html

Wirbel um die roten Wächter Kassel. Viele Besucher haben sie schon vermisst: die roten Mahnskulpturen „Wächter der Zeit“ von Manfred Kielnhofer, die bis letzte Woche auf dem Friedrichsplatz standen. Nun sind sie auf einen Balkon in der Nähe des Bahnhofs Wilhelmshöhe umgezogen. Laut dem österreichischen Künstler ist das nicht freiwillig passiert.

„Von den Bewohnern des Occupy-Camps habe ich die Nachricht bekommen, dass die Skulpturen weg müssen“, erzählt Kielnhofer am Telefon aus Linz. „Sie waren der documenta-Leitung wohl zu auffällig.“ Ein Bewohner des Camps erzählt, dass die Order zum Wegräumen direkt von documenta-Geschäftsführer Bernd Leifeld kam. Dieser Aussage widerspricht jedoch die Pressestelle der d13, sodass Aussage gegen Aussage steht.

Weder Leifeld noch Chefkuratorin Carolyn Christov-Bakargiev hätten etwas in der Richtung veranlasst, heißt es. Die Kunstharz-Skulpturen sind nicht Teil der d13, sondern wurden von Kielnhofer eigenmächtig dort aufgestellt. Zunächst hatte „CCB“ ihr Okay gegeben. (str)

Nun sucht Kielnhofer einen neuen Standort für die Figuren. Kontakt über kielnhofer.com

 

 

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21.08.2012 Sprache: Fremde oder Heimat?

Liane Bednarz

Das Lustspielhaus unweit der Münchner Freiheit ist eine Kleinkunstbühne, ein Kabarett im Herzen Schwabings. Hier sitzt man an Tischen und diniert vor der Vorstellung. Axel Hacke, der zusammen mit Giovanni di Lorenzo den 2010 erschienenen Bestseller „Wofür stehst Du?“ geschrieben hat, tritt hier monatlich auf. An diesem Abend im August aber ist di Lorenzo zu Gast. Um aus dem gemeinsamen Werk zu lesen. Das klingt vielversprechend, auch wenn der Titel des Buchs zunächst etwas abgegriffen wirkt.

Denn „Wofür stehst Du“? ist keine gestelzte Selbstveredlungsfibel. Keine pathetische Ode an die Tugend. Keine selbstgefällige Plauderei zweier arrivierter Herren. Nein, „Wofür stehst Du“? ist ein kurzweiliger und dabei mühelos tiefer gehender Gesprächsband in sieben Kapiteln: Ehrliche und schonungslose Erinnerungen und Reflektionen, sich selbst und anderen gegenüber. Ja, selbst die Familie di Lorenzos kommt nicht immer gut dabei weg. Aber keine Angst, die Sache ist durchaus humorvoll gestaltet. Hier sind zwei echte Meister jener spitzen Selbstironie am Werke, die selten geworden ist.

Im vollbesetzten Publikum sind beinahe alle Altersklassen vertreten. Der Chefredakteur der ZEIT erscheint pünktlich um 20.30 Uhr auf der Bühne. Dunkler Anzug, weißes Hemd ohne Krawatte, dunkle Hornbrille. Lässige Intellektuellen-Eleganz.

Mit dem Nachtzug auf den fremden Planeten Hannover

Los geht es mit der Suche nach Heimat. Nach den eigenen Wurzeln. Es ist wohl so: Wenn alles unsicher wird, die Welt immer größer und unverständlicher erscheint, wird die Suche nach einem unverrückbaren Zuhause dringlicher. Eben nach diesem vielbemühten Anker im Treibsand des eigenen Seins in einer verrückter werdenden Welt. „Was ist Heimat“? titelte etwa DER SPIEGEL im April 2012. Für di Lorenzo - Kind einer deutschen Mutter und eines italienischen Vaters - ist es ein echtes „Lebensthema“, wie er betont. Ist es auch sein Lebensdrama?

Früh, zu Jugendzeiten nämlich, fühlte er sich einem regelrechten Kulturschock ausgesetzt. Eine Folge des durch die Trennung der Eltern ausgelösten Umzugs nach Deutschland. Das klingt dann so: „An einem kalten Wintermorgen landeten wir auf einem fremden Planeten namens Hannover. Wir waren mit dem Nachtzug aus Rom gekommen […].“ Gefühlte Heimatlosigkeit: „Ich machte mich auf die Suche nach einem Stück Heimat in Hannover, aber ich fand nichts. Das Essen in den Pizzerien schmeckte anders als das in Rom […].“ „Im Hintergrund dudelte trostlose italienische Schlagermusik, die ich in Italien noch nie gehört hatte: Mamma Leone, gesungen von einem gewissen Bino, und Tornerò von I Santo California.“ An den Tischen im Lustspielhaus hört man Lachen. Mit Melancholie Fröhlichkeit abzuholen gelingt nicht jedem. Hier klappt es auf Anhieb.

Sprache: Fremde oder Heimat?

„Heimat“ – das ist der Ort, die spezielle Region. Heimat aber kann, so erfahren wir, auch in der Sprache zu finden sein. Oder auch nicht. Denn Sprache kann ebenso zur Fremde werden, im wahrsten Sinne des Wortes sprachlos machen. Nämlich dann, wenn die Sprache am neuen Ort noch nicht richtig vertraut ist: „[…] aber ich spürte die Ohnmacht, wenn ich versuchte, etwas genauer zu beschreiben, und mir die Worte fehlten.“

Später, zu Abizeiten, als di Lorenzo bereits für die Hannoversche Neue Presse schrieb, wandelte sich das: „Meine Mutter und mein Bruder gingen zurück nach Italien. Ich blieb. Denn ich hatte endlich eine Heimat gefunden: die Sprache. Es war ein schönes Gefühl.“ Sprache als Heimat. Ein schöner Gedanke. Das Publikum applaudiert. Ja, das klingt eben auch dankenswert integrativ, ohne belehrend zu sein. Das kapiert man, das hat sogar etwas Vernünftiges.

„Mein Glaube an den Untergang“ – Der Deutschen Lust an der Panikmache

Ein Thema darf keinesfalls fehlen, wenn sich ein Intellektueller hierzulande fragt, wofür er steht: „Mein Glaube an den Untergang oder Warum ich früher in die Kirche ging und heute auf den Wertstoffhof“ heißt das zugehörige Buchkapitel. Ach ja, der Deutschen Lust an der Beschwörung immer neuer Untergangsszenarien. „Nachrüstung“, „atomare Bedrohung“ und „Vogelgrippe“ sind nur einige Beispiele, die di Lorenzo aus der schier endlosen Liste anführt. Gegen diese Dauerpanikmache hilft nur Ironie.

Di Lorenzo schildert deshalb eine Schmunzel -Szene, die sich 1984 auf seiner ersten Lesereise zutrug. Ein Paradebeispiel für die zermürbende Auswirkung kollektiver ökologischer Untergangsbeschwörungen auf das Alltagsleben: „erzählte eine Frau, die sich als Erzieherin vorgestellt hatte, wie sehr es ihr Lebensgefühl und das der ihr anvertrauten Kinder trübe, dass am Ende des Jahrzehnts in Deutschland kein einziger gesunder Baum mehr stehen werde, aller Wald werde dann gestorben sein, das sei gewiss.“

Diese Schilderung des seit den 80ern grassierenden apokalyptisch überhöhten Wald-Lamentos hat an Aktualität nichts eingebüßt. Weil es für viele andere Untergangsszenarien exemplarisch ist, die immer wieder an die Wand gemalt werden. Und die jenen Typus Mensch im Lande auf den Plan gerufen haben, den man heutzutage „Wutbürger“ nennt.

„Sind Bedürfnisse und Begehrlichkeiten in unserer Gesellschaft genau steuerbar?“

Aber dann wird di Lorenzo auch sehr ernst: „Sind Bedürfnisse und Begehrlichkeiten in unserer Gesellschaft genau steuerbar?“ Dafür spricht das Beispiel eines Tierfutterherstellers, der – da sich der Marktanteil kaum noch steigern ließ - durch geschickte PR-Maßnahmen in der Bevölkerung ein Bedürfnis nach der Anschaffung großer Hunde weckte. Die fressen bekanntlich mehr. Und es funktionierte: „Das Ergebnis der Kampagne war messbar. Zwar nahm der Marktanteil des Auftraggebers, wie erwartet, nicht weiter zu, wohl aber der Umsatz. Denn die Deutschen kauften plötzlich mehr Hunde, vor allem große und sehr große Hunde.“ Stille im Publikum.

Ein Glaubensbekenntnis: Wie di Lorenzo das Sterben von Papst Johannes Paul II. erlebte

Di Lorenzo berichtet, dass ausgerechnet der Teil des Buchs, der von seinem Glauben handelt, zu seiner eigenen Überraschung die größte Aufmerksamkeit provoziert habe, obwohl dies gar nicht seine Absicht gewesen sei. Er handelt davon, wie er das Sterben von Papst Johannes Paul II. im Jahre 2005 erlebt hat: „Wir zündeten Kerzen an und verharrten in Andacht. In diesem Moment fühlte ich mich ganz und gar eins mit meiner Kirche. Das Gefühl war: Nicht wir waren ihm, dem Papst, im Sterben nahe, sondern der Papst war sterbend bei uns.“ „Nein, es war kein Erweckungserlebnis.

Seit einigen Jahren jedoch haben wir zu Hause etwas aufleben lassen, was lange verschüttgegangen war: Vor dem Essen wird still gebetet, auch wenn Gäste da sind. Sehr oft ist das der schönste Moment des Tages.“ Das klingt echt, das berührt auf eine Weise, wie sie vor allem auch Matthias Matussek in seinem 2011 erschienenen „Katholischen Abenteuer“ wieder gesellschaftsfähig gemacht hat.

„Was sagen Sie dazu, Herr Schmidt“? Was sagen Sie dazu, Herr di Lorenzo?

Als besonderes Schmankerl serviert di Lorenzo dem Münchner Publikum zum Abschluss der inklusive Pause rund 100minütigen Lesung das von ihm verfasste Vorwort des nächsten Monat erscheinenden Bands „Was sagen Sie dazu, Herr Schmidt?“, einem Kompendium der gleichnamigen Kolumne di Lorenzos und Schmidts im ZEITmagazin.

Dann ist Zeit zum Fragen. Volle 45 Minuten lang. Die Fragen sind direkt, bisweilen provokant. Man will etwa wissen, welche Macht die Medien haben, wie di Lorenzo die EU-Politik sehe, wie es um die politische Kultur in unserem Lande stehe, wie die Familie die nicht immer schmeichelhaften Darstellungen verkraftet habe. Di Lorenzo gibt klare Antworten, weicht nicht aus. Zeigt sich als kritischer, dabei aber sehr besonnener, differenziert denkender Kopf.

Wehrt sich etwa gegen den Vorwurf, die Medien wären oft kampagnenhaft. Betont die Pressevielfalt im Lande, die sich vor allem im Vergleich zu Italien in ihrer ganzen Fülle erschließe. Bekennt sich zu Europa, ist aber kritisch, auf welche Weise die Europolitik unter Anrufung des alten Pathos durchgezogen wird. Und fordert eine auseichende politische Kommunikation der grundsätzlichen Fragen zur Zukunft Europas.

Sagt aber auch, dass man bei aller berechtigten Kritik nicht vergessen dürfe, was wir an unserem bundesrepublikanischen politischen System haben. Auch hierbei helfe ein Blick nach Italien. Di Lorenzos Antworten kommen an, an diesem Abend in München. Viele kennen ihn ja als Fragensteller in der Talkrunde 3nach9. Die Facette des Antwortgebenden steht ihm mindestens ebenso gut.

Dr. Liane Bednarz

Dr. Liane Bednarz studierte Rechtswissenschaften in Passau, Genf und Heidelberg. Sie wurde 2005 zum Dr. iur. promoviert. Liane Bednarz war Stipendiatin der Konrad-Adenauer-Stiftung und schrieb für die "Westfalenpost Schwelm."

 

 

 

 

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14.08.2012 Klarere Regeln für das Entfernen

Augusta King

Sobald wir Videos hochladen, Fotos teilen oder Artikel veröffentlichen machen wir uns in der Regel abhängig von Entscheidungen privater Firmen – unsere Inhalte können von heute auf morgen verschwinden… Im August 2010 zum Beispiel musste Mario Sixtus auf einmal feststellen, dass die Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen (GVU) seine eigenen Videos bei Vimeo entfernen lies.

Dasselbe Schicksal erleidete Alexander Lehmann und sein Video “Du bist Terrorist”. Im Juli 2011 sperrte der GEMA-Youtube-Streit einen Spielfilm von Nina Paley auf YouTube. Und erst vor kurzem wurde bekannt, dass momentan eine Mit-Eigentümerin eines Rüstungsunternehmen versucht, ein kritisches YouTube-Video löschen zu lassen. Die Fälle sind zahlreich, nicht nur Rechteinhaber oder staatliche Institutionen wollen Inhalte löschen lassen, sondern auch viele andere, denen irgend etwas im Netz nicht passt. Das ist oft gerechtfertigt, aber oft eben auch nicht.

Klarere Regeln für das Entfernen illegaler Inhalte sind in Europa längst überfällig. Dabei ist es aber besonders wichtig ein System zu finden, das nicht missbraucht werden kann, welches verhindert, dass kritische Videos einfach verschwinden können, und gleichzeitig sicherstellt, dass unser Recht auf freie Meinungsäußerung nicht verletzt und die Möglichkeiten, die ein offenes und freies Netz für unsere Demokratie bietet, nicht eingeschränkt werden.

Dass der Digital Millenium Copyright ACTA (DMCA) in den USA eine eher suboptimale Lösung bietet, ist schon lange bekannt. Wer Zweifel hat, kann sich die Takedown Hall of Shame der Bürgerrechtsorganisation EFF anschauen.

Jetzt möchte die Europäische Kommission aktiv werden. Bis zum 5. September läuft noch die Konsultation zu den sogenannten ‘Notice and Action’ Verfahren – den Fragebogen darf jeder ausfüllen und einsenden. Ob, wie und wann Provider für die Inhalte der Nutzer verantwortlich sind oder nicht, sollte in der sogenannten E-Commerce Richtlinie von 2000 zur Providerhaftung geregelt werden. In allen Mitgliedstaaten gibt es aber Auslegungen in vielen bunten Varianten – bei uns wurde die Richtlinie im Telemediengesetz §§ 8-10 umgesetzt.

Für unsere eigene Hall of Shame, möchten wir zahlreiche ge- oder missglückten Löschversuche der letzten Jahre in Deutschland sammeln und rufen Euch daher hier in den Kommentaren auf, uns weitere Beispiele oder eigene Erfahrungen zu nennen. Das Ganze schicken wir dann an die zuständige Direktion in der EU-Kommission, damit Grundrechte, Transparenz und Widerspruchsmöglichkeiten bei zukünftigen Leitlinien für ein europäisches Notice und Takedown-System nicht übersehen werden.

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01.08.2012 Klamauk, rote Haare und eine grandiose Stimme

Liane Bednarz - 6 Bilder

Die Zauberflöte im fürstlichen Schlosshof. Prinz Pamino und Prinzessin Pamina in der Märchenkulisse St. Emmerams. Was für ein Auftakt für die Thurn & Taxis Schlossfestspiele, die heuer zum 10. Mal einluden. Und auch diesmal ein zauberhaftes kulturelles Potpourri boten, von Katie Melua über Roger Cicero und Peter Kraus bis hin zu Vittorio Grigolo.

Oper für jedermann, für die ganze Familie hieß es also. Aufgeführt von der Oper Chemnitz. Die Inszenierung von Dominik Wilgenbus betonte passend dazu die lustigen Seiten des märchenhaften Stücks. Und die Gegensätze. Edle und filigrane (Guibee Yang als Pamina) bzw. ausdrucksstarke (Julia Bauer als Königin der Nacht) Frauenfiguren kontrastierten auffällig mit den männlichen Protagonisten, die - rollengemäß – mal eher derb (Andreas Kindschuh als Papageno) und- nicht rollengemäß – mal eher facettenlos (André Riemer als Tamino) waren.

Anmut und Abgrund – Pamina und die Königin der Nacht

Guibee Yangs Pamina be-, ja verzauberte die Zuschauer. So viel Anmut, so viel Grazie, so viel Zartheit und Feenhaftigkeit sind selten. Eine wahre Prinzessin im weißen, chiffondurchzogenen Gewand. Stimmlich unterstrichen durch ihren hellen, glasklaren und unschuldig wirkenden Sopran. Und die perfekte Antipode ihrer Mutter, der Königin der Nacht. Dominik Wilgenbus widerstand der Versuchung, jene durch eine überbordende gothichafte Optik zu überzeichnen.

Gewiss trug sie ein dramatisches schwarzes Gewand, gewiss wirkte sie düster. Aber wirklich ausgefüllt wurde die Figur durch Julia Bauers nahezu perfektes Mimikspiel, durch ihre zugleich subtile und dramatische Körpersprache. In jeder Sekunde spürte man die Boshaftigkeit und den Hass, sah man das rachsüchtige Herz der nächtlichen Königin, das die eigene Tochter zum Vatermord verführen will.

Auch Julia Bauers stimmliche Leistung war herausragend, unterstrich die Verdorbenheit, die Verlorenheit, den abgründigen und manipulativen Charakter, wenngleich ihrer Arie der Königin der Nacht vielleicht der allerletzte Tick Strahlkraft fehlte. Allerdings machten es die kühlen Temperaturen und der ab der Pause einsetzende Platzregen den Sängern auch alles andere als einfach.

Klamauk, rote Haare und eine grandiose Stimme: Kindschuhs Papageno

Bei den männlichen Charakteren Papageno und Tamino zeigte Wilgenbus ein Faible für leuchtend rotes Haar, gepaart mit einem Schuss Ironie – trugen doch zwei weiße Bauern des Schachspiels ebenfalls leuchtend rote Perücken. Der lustige Vogelsänger Papageno machte in seiner Schusseligkeit und fehlenden Tollkühnheit seiner Rolle alle Ehre, rutschte aber bisweilen arg ins Klamaukhafte ab. Stimmlich aber war Andreas Kindschuh herausragend und fing vor allem die hinter allen Albernheiten versteckte Wehmut des einsamen Papageno ein. Das Publikum dankte es ihm mit langem und begeistertem Applaus.

Sarastro als esoterische Fantasyfigur

Schade, dass demgegenüber der in der Oper eigentlich angelegte heldenhafte Charakter Taminos kaum zum Vorschein kam. André Riemer sang ihn zwar gut, wirkte aber inszenatorisch oftmals auf der Bühne etwas verloren. Sarastro (Kouta Räsänen) hingegen hatte zwar eine große Bühnenpräsenz, erinnerte allerdings in seinem weißen Gewand, mit seinen langen Haaren und der ornamentalen Esoterikkette an den Anführer einer nach Erleuchtung suchenden Hippiekommune oder den Helden eines Fantasy-Epos. Sein tiefer, sonorer Bass glich dies jedoch aus und verschaffte ihm die notwendige Gravitas.

Kontrastreiche Bühne im Schlosshof

Kontrastreich war auch das Bühnenbild: mal elegant-puristisch, mal kindlich-märchenhaft, und manchmal auch etwas naiv. Dreh- und Angelpunkt war die bereits im Libretto angelegte weiße Pyramide, die sich beliebig öffnen, schließen und ausdehnen ließ. Mit fortschreitender Dunkelheit zogen die irisierenden Lichtspiele das Publikum in den Bann. Mal tauchte die weiße Pyramide in ein sattes Grün, mal in ein strahlendes Rot und mal in ein tiefes Blau ein. Im Kontrast dazu stand das düstere schwarz-graue Weltall, das den Hintergrund für die Auftritte der nächtlichen Königin bot. Ein bisschen weniger Dampf aus der auf Hochtouren laufenden Nebelmaschine hätte es allerdings auch getan.

Kindlich-märchenhaft hingegen waren zumeist die Kulissen für Papagenos Szenen. Hier sah man einen schlaraffenlandartigen Baum, an dem überdimensioniertes Obst aller Art wuchs. Zu klamaukhaft hingegen wirkte der Kinderwagen mit den Babypuppen, den die schwerstverliebten Papageno und Papagena in Vorfreude auf künftigen eigenen Nachwuchs euphorisch über die Bühne zogen. Alles in allem jedoch war diese Zauberflöte ein schönes Erlebnis für das buntgemischte Premierenpublikum.

Keine hochintellektuelle Inszenierung, aber das muss ja gerade bei diesem Stück auch nicht immer sein. Schikaneders Libretto nämlich zeigt durchaus auch Singspiel-Züge. Und nur wenige Opern haben ähnlich viele weltberühmte Melodien hervorgebracht, wurden allgemeines Kulturgut. Nicht nur für die hochkulturelle Elite. Mozart, das Genie, begeistert einfach alle. Und deshalb gilt auch weiterhin: Rock me, Amadeus.

Dr. Liane Bednarz

Dr. Liane Bednarz studierte Rechtswissenschaften in Passau, Genf und Heidelberg. Sie wurde 2005 zum Dr. iur. promoviert. Liane Bednarz war Stipendiatin der Konrad-Adenauer-Stiftung und schrieb für die "Westfalenpost Schwelm."

 

 

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09.07.2012 welche dem ESM-Vertrag zugestimmt haben

Heinz Sauren

So ihr lieben. Ich war ja gerade auf der Polizeiwache.
Ich bin selbst hin, da ich mit postalischen oder Online Anzeigen bisher keine guten Erfahrungen gemacht habe, siehe 9-11.

Daher also jetzt ganz Amtlich und direkt hin. Der staunte nicht schlecht der Herr, als ich bei ihm in der Türe stand und ihm sagte was ich wollte, nachdem ich mich höflichst vorgestellt habe versteht sich. Wir fallen ja nicht mit der Tür ins Haus.
Warum offene Türen einrennen. ;-)

Na jedenfalls musste er (zuständig für solche Fälle) ersteinmal 2-3 Minuten suchen um das passende zu meinem Anliegen zu finden. Scheint wohl nicht allzu oft vorzukommen, das dort jemand steht und sehr detaillierte Informationen hereinreicht. Danke an dieser Stelle an die Innitiatoren für die äußerst gut ausgearbeite Vorlage zur Strafanzeige wegen Hoch und Landesverrates.

Nun, jedenfalls bin ich als patriotischer Bürger meines Landes meiner Pflicht nachgekommen und habe mein demokratisches Grundrecht zum Schutze der deutschen Demokratie wahrgenommen und kann behaupten, für mein Land einzustehen!

Und, wann machst du es mir nach..?? ;-)

http://eurodemostuttgart.wordpress.com/2012/07/08/esm-anzeige-wegen-hochverrat-durch-die-regierenden/

 

Heinz Sauren

Heinz Sauren studierte an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster,
Rechtswissenschaften und Philosophie. Im weiteren bezeichnet er sich als Autodidakt.

Beruf: Schriftsteller
Mitglied im Verband deutscher Schriftsteller (VS)

Berufung: Buchautor, Kolumnist, Essayist, Aphoristiker und Freigeist

Politische Ausrichtung
Politische Einstellungen sollten keinen Parteien-, sondern einen begründeten Sachbezug haben, daher reicht mein politisches Spektrum von rechtsliberal bis linkskonservativ und in Fällen empfundener Ungerechtigkeit, darf es auch mal etwas Anarchie sein.

Religiöse Einstellung
Die etwaige Existenz oder Nichtexistenz eines Schöpfergottes ist nicht, von persönlichen Präferenzen, gesellschaftlichen Definitionen oder einem Glauben daran, abhängig.

Seine Lieblingszitate

” Die meisten Menschen haben einen Erkenntnisradius gleich null, das nennen sie dann ihren Standpunkt.” Albert Einstein

“Es gibt kein richtiges Leben im falschen.” Theodor Adorno

Kontakt zu mir

E-mail: HeinzSauren@gmail.com

 

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