Reden ist silber, Schreiben ist gold

09.03.2019 Ursula von der Leyen

GFDK - Reden ist Silber

Das Versagen unterhält im Verteidigungsministerium von Ursula von der Leyen seine Zentrale. Die Berater sind vor allem dann erfindungsreich, wenn es um das Ersinnen von Folgeprojekten geht. Kein Rat darf so gut sein, dass er tatsächlich wirkt.

Dubiose Beraterverträge

„Der Einfluss der Berater im Verteidigungsministerium ging so weit, dass sie die Anforderungen für Folgeprojekte definierten und sich so quasi selbst wieder beauftragen konnten“, sagte der SPD-Bundestagsabgeordnete Fritz Felgentreu dem „Tagesspiegel“.

Gabor Steingart bringt es wie immer auf den Punkt: "Folgende Arbeitsteilung hatte sich offenbar eingebürgert: Die Armee versagt, der Berater berät und der Steuerzahler zahlt. McKinsey benutzt das Ministerium mittlerweile wie einen Geldautomaten."

Berater mit vollen Taschen der Steuerzahler

Das Wehrressort hat seit 2014 mit rund 660 Millionen Euro wohl sehr viel mehr Geld für Berater ausgegeben als bisher bekannt. Details aber hält das Ministerium selbst gegenüber Abgeordneten unter Verschluss, meldet der "Spiegel" am 9. März.

Aber: " Nur wenn das Staatswohl durch die Offenlegung von geheimen Informationen gefährdet ist, können Informationen für den Bundestag in der Geheimschutzstelle hinterlegt oder auch komplett verweigert werden."

Foto: https://www.securityconference.de/en/legal-advice/

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06.03.2019 Das ergeht vielen von uns so

GFDK - Reden ist Silber - Eva- Maria Horstick

OK, die Künstlerin schreibt aus eigener Erfahrung. Die GFDK war 20 Jahre als Ausstellungsmacher aktiv am Kunstgeschen beteiligt und hat mit Gottfried Böhmer als Kurator über 200 Ausstellungsprojekte gefördert und kann zu einem Teil bestätigen, was uns die Künstlerin schreibt.

Das Thema beschäftigt mich seit vielen Jahren. Schon im Jahr 2008 habe ich dazu einen Artikel geschrieben, der mit der Überschrift „ Wa(h)re Kunst" im Lions Magazin Deutschland erschienen ist.

Heute, nach  15 Jahren in diesem Kunstzirkus, mit mehr als 130 Ausstellungen in Galerien, Museen und anderen Orten wie Rathäusern und Kunstvereinen, kann ich sicher mitreden.

Seit es massenhaft Galerien gibt, mit unendlich hohen Auflagen per Werk ( eine Galerie mit 5 Buchstaben z.B.), die teuer verkauft werden, macht es Künstlern mit geringen Auflagen das Leben nicht gerade leichter.  

Die Menschen da draußen wissen oftmals nicht, dass eine hohe Auflage von 100  und mehr Arbeiten einer bestimmten Fotografie kaum etwas wert sind. Erst eine Auflage bis zu 10 Arbeiten per Werk hat einen Wert.

Wenn du dich heute als Künstlerin oder Künstler bewirbst, kommt oftmals die Antwort von  Galeristen „ Wir bekommen jeden Tag so viele Bewerbungen“ und können diese auch nicht beantworten. Von etlichen Museen kommt oft nichts. Sönke hat wirklich eine super Vita mit internationalen Ausstellungen. Sie nehmen sich oft nicht die Zeit auch nur 3 Worte einer Absage zu senden.

Das ergeht vielen von uns so oder ähnlich

Da fragen wir uns als freischaffende Künstler,  weshalb manche Galeristen eine Galerie eröffnet haben. Hobby? Was macht ein Museum aus, welches den Bewerbungen keinen Raum gibt? Nicht mal zu antworten, weil der Künstler von ihnen nicht selbst ausgesucht wurde, ist doch irgendwie tot.

Museen und Galerien leben von der Kunst unserer Energien

Eine Galerie verkauft die Kunst mit einer Marge/Aufschlag  von 50 bis 60 Prozent. Er ist wie ein Makler, der abhängig ist von Künstlern, aber sie dennoch nicht genug wertschätzt?

Wieso fragen wir nicht den Galeristen, wo er seine Ausbildung gemacht hat, woher er sein Wissen nimmt, uns adäquat zu präsentieren. Woher nehmen manche die Arroganz professionellen Künstlern unterirdische und dumme Absagen zu erteilen?

Der Spruch „ Ihr Werk passt nicht in das Profil unserer Galerie“ ist Standard. Wir haben das schon selbst getestet. Ich habe Bewerbungen meines Freundes Sönke zu Galerien gesendet und genau darauf geachtet, dass es zum Profil der Galerie passte. Trotzdem kam die lapidare Absage er würde nicht passen.

Wenn Galeristen so mit Künstlerinnen oder Künstlern umgehen, sollte man sich nicht wundern, dass diese sich selbst vermarkten, z. B. über andere Plattformen. Dass Galerien immer mehr verschwinden im Nichts… wieu.a. in Berlin jedes Jahr zu beobachten ist.

Einerseits stöhnen Galeristen über schwindende Umsätze und anderseits nehmen sie neue Künstler /innen nicht an oder auf.

Trauen sie sich nichts, ausser den Mainstream zu bedienen?

Wir als Künstler sollten Wege suchen uns vernetzten und z.B. Sammlern gegenseitig empfehlen. Ich habe andere Künstlerinnen weiter vermittelt. Das funktioniert auch sehr gut. Jeder profitiert von jedem, ohne Neidfaktor.

Ich hatte gute Ausstellungen und auch mit einigen professionellen Galerien. Galeristen, die sich wirklich um die Künstlerinnen und Künstler kümmern. Die sich engagieren. Aber oftmals fehlt den Galeristen auch der Mut, abseits vom Mainstream zu arbeiten. Meine politischen Bilder passen einfach nicht herein, weil politische Kunst in DE leider oftmals  noch nicht angekommen ist.

Der Mainstream wird ja auch vorgebetet durch manche andere Künstler, die sich z.B. durch Agenturen hypen lassen. Marketingstrategie, die offenbar aufgeht. Da gibt es einen Maler, der sogar ein Museum bezahlt, um dort ausstellen zu dürfen.

Der Kunsthistoriker wird bezahlt, damit sie ihn hypen

Der das Geld seines Vaters nimmt und eine PR Agentur bezahlt für sein weiterkommen. Da zählt nicht mehr die Wahrheit eines Weges, sondern nur noch PR Strategie. Unfassbar ist es auch, dass ein sehr bekannter Künstler mein Konzept auf der Biennale Venedig ausstellte, samt meiner Ideen für diese Installation.

Auf meine Frage an ihn, weshalb er mir das antut, weil ich Jahre an dem Konzept gearbeitet habe, kam die Antwort ;“ Ich habe eine Mission!“. Ich daraufhin ; „ Heisst deine Mission, andere Künstler zu beklauen und deren Leben zu adaptieren? Das tat er nämlich mit aller Kraft.

Mein Werk zu adaptieren und zu präsentieren auf der grössten Biennale der Erde. Ich wünsche ihm einen Weg, der ihn noch in den Spiegel schauen lässt, ohne sich zu schämen.

Galerie Erfahrungen

Da steht  z.B. eine Kunsthistorikerin vor einem meiner Werke, findet es gut, aber will den Preis von 4000 Euro für ein Werk, limitiert auf 8 in der Größe 70/105 cm, nicht zahlen. Wieso fragst du dich will sie den Preis nicht zahlen, der doch ein Leben lang mit dem WERK gute Energie gibt, mehr als jede Handtasche oder Felgen eines PKW.

Da steht ein Mann vor einem meiner Bilder und will es erwerben.

Er hat sich verliebt. Daneben steht seine Frau, schaut mich von oben bis unten an und sagt zu ihm „ Nein ich will nicht , dass du es bekommst!“ Er hat es sich dann später in ganz klein gekauft. Normalerweise verkaufe ich keine kleinen Werke, aber er tat mir leid.

Selbst der Galerist, einer der richtig guten Typen, dem blieb die Spucke weg.

Da steht eine Frau mittleren Alters vor eine meiner Arbeiten in Österreich in einer Galerie, möchte es haben, hat aber das Geld nicht. Ihr Verlobter, ein mehrfacher Millionär kauft es ihr nicht. Er ist selbst Hobby-Maler und gönnt es ihr nicht, somit neidet  er mir auch meinen Erfolg.

Sagt zu mir, ich solle doch mit der Kunst aufhören, wenn ich nicht genug verkaufe. Versucht mir den Weg der Kunst madig zu machen mit allen Mitteln. Ich habe seiner Verlobten dann das Bild in klein geschenkt und sie damit glücklich gemacht.

Aber in DE ist es u.a. auch so, dass gut verdienende Professorinnen und Professoren Preise gewinnen mit ihrer Kunst. Sie sind fest im Sattel der verdienenden Klasse und nehmen denen, die davon leben müssen noch die Butter vom Brot?

Dieses Land der Titel und Blockaden in all den Schubladen, die sie bedienen, ist dem Untergang gewidmet und nicht dem Fortschritt. Der Untergang ist vorbestimmt, weil sich nur wenige etwas trauen.

Dieses Land ist am Abgrund, weil es sich auf der Vergangenheit ausruht und dem Fortschritt keine Bedeutung beimisst. Siehe Digitalisierung. Auch so ein Wort. Wir leben seit den 90 er Jahren in einer digitalisierten Welt und erst jetzt kommen sie hier dahinter, dass DE es verpeilt hat.

Wir haben in DE eine Neidkultur, in der manche Ehemänner oder Ehefrauen, Freunde oder Freundinnen ihren Liebsten nichts gönnen. Das mag verstehen wer will. Dieser Planet Erde mit seinen Menschen ist vergänglich. Wir alle leben so gut es geht und wieso stehen wir uns dann noch gegenseitig im WEGE?

In HH traf ich letzte Woche eine Frau, die mir mit Kontakten geholfen hat, weil sie meine Kunst liebt. Sie hat mir geholfen, ohne dass ich sie kannte. Einfach so. Das ist mir in 17 Jahren noch niemals so passiert. Ich habe viele Künstlerinnen unterstützt im Leben und von dieser einen Frau bekomme ich alles doppelt zurück.

Das ist für mich wie ein kleines Wunder

Danke auch an die, die an die Kunst glauben, eben nicht als WARE zu sehen, sondern als pure Energie. Es gibt genug Galeristen, die freundlich und professionell arbeiten, auch mit Künstlerinnen und Künstlern sich sehr engagieren.

Ich bewerbe mich nicht mehr persönlich, ohne die Vita einer Galeristin oder eines Galeristen zu kennen. Wenn diese für meinen Weg stimmt, bin ich auch bereit meine Kunst mit aller Energie zu präsentieren. Es muss auch keine Galerie sein, um gute Kunst zu zeigen.

Für Maklerinnen oder Makler ohne Seele habe ich in Sachen Kunst keine Verwendung in meiner Vita.

2018 im DEZ.

Eva- Maria Horstick

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01.03.2019 Heute reden viele von "Dunkeldeutschland"

GFDK - Reden ist Silber - Gottfried Böhmer

Das war der meistgelesene Artikel im Jahr 2015. Veröffentlicht am 2. September 2015, und immer noch lesenswert.

Angela Merkel meinte am Montag (31. August 2015) "Wir schaffen das" Wir sagen euch, wir schaffen das nicht.  Liebe Freunde der Künste, wir wollten uns aus der Flüchtlings - und Asyldebatte heraushalten, weil das nicht unser Thema ist.

In den letzten Tagen haben wir allerdings den Eindruck gewonnen, dass die Medien und sehr viele Politiker breite Schichten der Bevölkerung, die mit dem ungebremsten Zustrom nicht einverstanden sind, und das zunehmend kritisieren, in eine "rechte" Ecke gedrängt werden sollen. Das können und wollen wir so nicht hinnehmen.

Heute reden viele von "Dunkeldeutschland" und "Hass im Netz", mit Denkverboten argumentieren und gleichzeitig "Toleranz" fordern, paßt für uns aber nicht zusammen. Den Politikern und Medien kommen ein paar Krawalle gerade recht, jetzt kann man die bürgerlichen-Kritiker mit der NAZI-Keule mundtot machen.

Ganz Deutschland JUBELT "Wir schaffen das"

Aber ganz Deutschland JUBELT "Wir schaffen das!" Na ja vielleicht nicht alle, aber Kanzlerin Angela Merkel habe nun die moralische Führung in Europa inne, schreibt die "New York Times". Der "arabische Frühling" hat das Sommermärchen weltweit bestaunter deutscher Barmherzigkeit ermöglicht, und die USA ist glücklich wieder mal ein Ziel erreicht zu haben. Flüchtlinge aufnehmen wollen die Amerikaner aber keineswegs.

Am Anfang hieß es noch Flüchtlingswelle, nun heißt es Flüchtlingskrise – wann heiß es Flüchtlingskatastrophe?

Bewunderung für Deutschland dank des "arabischen Frühlings"

Die ganze Welt zeigt nun Bewunderung für Deutschland, oder ist man nur erleichtert darüber, dass die Flüchtlinge nur zu uns wollen? Andere EU-Staaten haben die Massen nur durchgewunken und nehmen symbolisch ein paar Tausend auf, um ihr Gewissen zu beruhigen. Sie alle hoffen, dass der große Kelch an ihnen vorübergehen mag.

Das Sommermärchen deutscher Barmherzlichkeit kann auch ein Ende haben

Der britischen Premier David Cameron sieht das etwas anders. "Ausnahmeregelungen, wie die von Merkel würden nur noch mehr Flüchtlinge dazu bringen, die Lager im Libanon, in Jordanien und in der Türkei zu verlassen und sich mithilfe von skrupellosen Schlepperbanden auf den gefährlichen Weg zu machen, in Deutschland das Glück zu suchen."

Der arabische Nachrichtensender Al Jazeera sieht in der Flüchtlingskrise eine Spaltung der EU: "Die Europäische Union tue sich schwer, eine Lösung zu finden, während Deutschland Tausende weitere Flüchtlinge aufnehme."

Die spanische Zeitung "El País" schreibt: "Spanien sei für die Flüchtlinge nur ein Zwischenstopp auf dem Weg nach Deutschland: "Während deutsche und schwedische Städte große Zeltlager aufstellen, um die vielen Neulinge zu begrüßen, ist Spanien vom größten Flüchtlingsexodus seit dem Zweiten Weltkrieg ausgenommen."  

Seit Jahren geht die Kurve der Asylbewerberzahl in Deutschland nach oben. 2011: etwa 50.000 Anträge. 2012: fast 80.000. 2013: 130.000. 2014: über 200.000. 2015 werden über eine Millionen erwartet. 2016, 17 und 18...... wer weiß das schon. Und wie es dann um das Sommermärchen deutscher Barmherzigkeit bestellt ist, wissen wir auch nicht.

Dazu schreibt Dr. Christian Weilmeier:

Ich finde, wir leben in einem merkwürdigen Land. Anstatt Probleme offensiv anzugehen, die Fakten zu analysieren, den eigenen Werte-Kodex sich bewusst zu machen und dann entschlossen zu handeln, anstatt direkt mit den Menschen zu diskutieren, denen etwas nicht passt, die wütend sind, anstatt all das zu tun, weicht man aus, verzieht sich in seine gesicherten Büros und bittet Facebook und Co. um Zensur. Mir sind diese Leute peinlich, ich schäme mich, die gleiche Staatsbürgerschaft zu haben wie diese Repräsentanten der Angst und der Unfähigkeit.

Die Leute fragen sich, wie man fast 1 Mio. Flüchtlinge, dazu kommen dann später noch die Familien, in den Arbeitsmarkt integrieren soll. Und das nur 2015. Sie haben Angst, dass bei den einfachen Jobs noch mehr Dumping und Ausnutzerei betrieben wird. Das kommt alles nicht so gewählt rüber bei denen, aber es sind echte Fragen. Kein Politiker macht sich die Mühe diese Fragen zu beantworten. Da kommt dann zum x-mal die Story vom syrischen Kinderarzt.

Gestern Abend bei Maybrit Illner: Göring-Eckardt und Sascha Lobo wollen genauso die Stimmung aufpeitschen wie sie es anderen vorwerfen. Nur martialische Bekenntnisse ohne Rücksicht auf die Folgen. Deutsch sein heißt, etwas um seiner selbst willen zu tun. Die Grünen und Lobo sind urdeutsch in ihrer Gesinnung, sie wollen es nur nicht wahrhaben.

Wir müssen endlich wegkommen von ideologischen Parolen. Die deutsche Politik von CSU bis Grüne verweigert sich der Wirklichkeit. Wenn man nur die richtige Gesinnung hat, dann wird alles gut. Dieser Blödsinn ist Dogma deutscher Politik. Ein Kindergarten.

Hinter der Befürwortung massiver Einwanderung stecken natürlich massive Interessen. Über die Linke wird oft geredet, aber auch bei den Bürgerlichen, bei der Wirtschaft, gibt es diese: weiterer Modernisierungsschub und Abbau traditioneller Strukturen, billige Arbeitskräfte, die Chance, den Mindestlohn wieder abzuschaffen, Öko-Bestimmungen lockern usw.

Heimat ist da, wo man sich fremd fühlt; deutsches Sprichwort anno 2016

Es ist eine Allianz. Manche glauben, die Eliten anderer Länder abschöpfen zu können und durch mehr Einwohner mehr Macht zu haben. Bei richtig viel Einwanderung könnte Deutschland in 20 Jahren 100 Mio Einwohner haben. Das wäre eine Nummer, aber auch ein anderes Land. Man kann das aber nicht von oben verordnen. Ich persönlich glaube, dieses Land hat nicht die mentale Kraft und die Struktur so viele Menschen zu integrieren. Unser Land ist doch jetzt schon zersplittert und wird nur noch durchs Geld auf dem Konto zusammengehalten. Das reicht nicht.

Wenn wir bei diesen Einwanderungszahlen bleiben, dann müssen wir pro Jahr mindestens eine Stadt wie München aus dem Boden stampfen. Jedes Jahr. Die Forderung nach offenen Grenzen kommt aber genau aus der politischen Ecke, die sogar den Bau einer Bundesstraße wegen ein paar Fröschen gerne um Jahrzehnte verzögert. Und da will man Infrastruktur für jährlich 1,5 Mio Menschen schaffen. Eine der Widersinnigkeiten unserer Debatte. Niemand bringt das auf den Tisch.

Bettina Röhl schreibt:

"Die fortschreitende Dynamik des durch und durch kaputten Mechanismus muss offenkundig werden, um sie zu stoppen: Je ratloser solche Göring-Eckart, aber auch Sigmar Gabriel und Kanzlerin Merkel in der Flüchtlingspolitik werden, desto getriebener scheinen sie zu Feindbildern und Sündenböcken Zuflucht zu suchen. Wie armselig ist das denn, dass sie bei dieser Suche auf ein paar Bürger in Heidenau oder ein anderes Mal in Freital oder irgendwo sonst zurückgreifen und von ganz oben auf ganz unten schießen müssen?"

"Um es zu wiederholen, mit solcher Selbstverständlichkeit Kritik an der Aufnahme von Flüchtlingen und Wirtschaftzuwanderern überhaupt als undiskutierbar hinzustellen und unterbinden zu wollen, wäre – wenn es hoheitlich geschieht – ein klarer Verfassungsbruch."

Durch fragwürdige „Kämpfe gegen Rechts“ und „Aufstände der Anständigen“ wird kein einziges Flüchtlingsproblem gelöst.”

Iris N. Masson schreibt:

WIR SIND DAS PACK

Darüber besteht KEIN Zweifel: Übergriffe auf Polizisten, Angriffe auf Flüchtlinge sowie Abfackeln von Asylunterkünften sind absolut zu verurteilen. Sie sind verabscheuungswürdig. Sie sind kriminell. Sie sind kontraproduktiv.

Aber: Sieht SOO ein "brauner Mob" aus?
Die Medien hetzen unisono über angeblich ausschließlich „rechte" Demonstranten – und unterschlagen dabei in bewährter Manier Bilder von mehrheitlich ganz normalen Bürgern, die ihrem Unmut Luft machen.

Gezielt ausgeblendet wird auch, dass am vergangenen Freitag in Heidenau zunächst mehr als 1.000 Demonstranten vollkommen friedlich vor Ort waren und berechtigte Fragen nach der Bevorzugung von Asylbewerbern zu Ungunsten deutscher Bürger stellten. Erst drei Stunden später eskalierte die Situation, und es kam zu Ausschreitungen. Dass hier zwecks Meinungsmache zur Durchsetzung staatlicher Willkür mal wieder Agents provokateurs am Werk waren, ist nicht auszuschließen ...

Ganz im Sinne kadavergehorsamer Auftragserfüllung bedienen die Medien politische Idiotie – und DIE ist es, gegen die sich das Volk wehrt. Denn ausschließlich JENES hat die Zeche zu zahlen für die angeblich mehrheitlich bejubelte "Willkommenskultur".

Von "überschaubaren" Kosten zu sprechen für "lediglich 800.000 Asylbewerber" ist Volksverdummung. Es ist eine Milchmädchenrechnung. Denn jeder einzelne dieser Neudeutschen in spe wird u.U. seine Erst-, Zweit-, oder Viertfrau, seine Kinder, Geschwister, seine Eltern nachholen, wie bereits in vielen ihrer Statements angekündigt.

Wenn sich das Pack, das ja laut unserem Bundesgauckler "nicht in der Lage sei, komplexe Entscheidungen kompetent zu beurteilen " (DWN vom 24.01.2014) – also zu DUMM sei –, sich dennoch erdreistet, logische Folgerungen zu treffen, wird es im Auftrag der Politik medial niedergebrüllt.

Wenn aber linke Gewalttäter ihr kriminelles Potenzial öffentlich ausleben, auf die Polizei losgehen oder wie in Leipzig am 5. August Büroräume der AfD-Vorsitzenden Frauke Petry und eine Polizeistation verwüsten, einen Polizeiwagen anzünden und dabei sogar auf frischer Tat ertappt, aber unverzüglich freigelassen werden – dann misst die Staatsmacht mit zweierlei Maß: Auf dem linken Auge ist sie blind, auf dem rechten schwingt sie die Nazi-Keule, sobald ein politisch versierter Bürger auf Einhaltung der Asyl-Gesetze besteht.

Wen wundert´s, wenn die Stimmung eskaliert?

Die junge freiheit schreibt:

"Der Umgang der Medien mit der Massenzuwanderung läßt sich nur noch mit Sarkasmus kommentieren. Angeblich treffen vor allem Herzchirurgen, Computerspezialisten, Handwerker mit goldenen Händen und fürsorgliche Krankenpfleger ein und fiebern der Gelegenheit entgegen, das Bruttosozialprodukt zu steigern, die Sozialsysteme zu sanieren und die entvölkerten Gegenden im Osten in blühende Landschaften zu verwandeln".

Der Schriftsteller und Autor Akif Pirinçci schreibt

"daß der verblödete deutsche Steueresel erst aufhören wird, Gold zu kacken, wenn man ihn zum Abdecker führt. Bis dahin wird er noch getreulich seinen Dienst tun und seine Metzger mästen, z. B. dieses Jahr allein mit knapp 48 Milliarden Euro für die Willkommenskulturträger".

Stephans Spitzen schreibt bei WIWO - Die Bürger in „Dunkeldeutschland“ sind nicht doof

"All die starken Sprüche gegen das, was hierzulande nunmal geächtet ist und wogegen Widerstand vaterländische Pflicht ist – die ganze Nation kämpft schließlich „gegen rechts“! - , all diese zur Schau gestellte Verachtung dient auch der Ablenkung davon, dass „besorgte Bürger“ in der Tat Grund zur Sorge haben.

Nüchterne Zahlen aber lassen eine Zukunft erkennen, die es verbietet, beschönigend das „Bunte“ und „Kulturbereichernde“ zu beschwören. Migranten sind keine besseren Menschen, sie bringen ihre Konflikte mit. Aus Afrika und dem Nahen Osten kommen überdies vor allem junge Männer, darunter in der Mehrzahl Muslime, deren Integration an Sprache und Ausbildung scheitern dürfte. Das begünstigt die Entstehung ethnisch und kulturell abgegrenzter No-go-Areas, in denen das Gewaltmonopol des Staates nicht gilt".

"Die Lage verbessert sich übrigens nicht gerade dadurch, dass die vielen jungen Männer im Zweifelsfall keine Frau finden. Das ist seit Menschengedenken die denkbar ungünstigste Basis für ein friedliches Zusammenleben."

Auf diesen Punkt der nicht unerheblich ist  sind wir in unsem Artikel schon eingegangen

Der US-Geheimdienst CIA kündigte schon 2008 für 2020 Bürgerkrieg und Unregierbarkeit in Deutschland und anderen europäischen Ländern an. Und wir fragen uns:

Wird das ganze Flüchtlingsdrama von den Amerikanern gesteuert?

"Die renommierte “Washington Post” zitierte den Chef des amerikanischen Geheimdienstes CIA, Hayden, mit den Worten, dass Deutschland spätestens im Jahre 2020 nicht mehr regierbar sei. Der Werteverfall, die Islamisierung, die Massenarbeitslosigkeit und der fehlende Integrationswille einiger Zuwanderer, die sich “rechtsfreie ethnisch weitgehend homogene Räume” selbst mit Waffengewalt erkämpfen würden, sowie viele andere deutsche Probleme werden sich nach dieser Studie in einem Bürgerkrieg entladen."

Das meldet heute n.tv

"Ein von Judical Watch in den USA veröffentlichtes 7 seitiges Geheimdiensdokument verdeutlicht, dass der IS von den USA im Kampf gegen Assad selber geschaffen wurde. Unterdessen hat der ehemalige CIA Chef und ehemalige Oberbefehlshaber der US-Truppen im Irak, Petraeus, sogar offiziell vorgeschlagen, mit Teilen des IS zu kooperieren.

Das freigegebene DIA-Dokument von 2012 bestätigt, dass der Hauptbestandteil der Anti-Assad Rebellen zu dieser Zeit islamistische Aufständische umfasste, die zur Entstehung von ISIS führen würden. Die Gruppierungen wurden dennoch weiterhin durch westliche Militärs und ihre regionalen Verbündeten unterstützt und mit Waffen beliefert.

Die Hauptrouten der Kriegsflüchtlinge sind jene aus Richtung Türkei und aus Libyen, wo es zuletzt gelang eine pro-westliche Regierungen durch strategische Kriegsführung an die Macht zu putschen. Das militärische Vorgehen der US-Regierung in den letzten 10 Jahren scheint der Blaupause eines renommierten US-Militär-Strategen zu entspringen:

Thomas Barnett hat in zwei Büchern – „The Pentagon’s New Map“ und „Blueprint for Action“ – die Strategie der Globalisierer zur Erreichung der Weltherrschaft dargelegt."

Warum nimmt Saudi-Arabien keine Flüchtlinge auf?

Saudi-Arabien hat nach Angaben von Amnesty International bis heute nicht einen Flüchtling aus Syrien aufgenommen. Und WARUM nicht? Weil die großen Flüchtlingsströme als Migrationsströme nach Europa geleitet werden sollen?

Den dahinter stehenden Plan hat der renommierte muslimische Sozialwissenschaftler Professor Bassam Tibi schon vor Jahren in seinem Buch »Der wahre Imam« (erschienen 1996) auf Seite 64 veröffentlicht. Dort heißt es: Die Islamische Liga hat anlässlich ihrer Tagung im Juli 1993 ein Arbeitspapier verabschiedet, wonach die Migration nach Europa und der Aufbau islamischer Zentren als Mittel der Islamisierung Europas gesehen werden. (Veröffentlicht in: Asharq al-Awsat vom 28. Juli 1993.)

Das auch noch

Der Bürgermeister von Heidenau, Jürgen Opitz über die Vorfälle im Ort. In Nacht zwei und drei ging es wohl nicht mehr um das Flüchtlingsheim. Es ging fast ausschließlich gegen die Polizei und das wohl auch mehrheitlich von "links"

Viktor Orbán nennt Flüchtlingskrise "ein deutsches Problem" schreibt heute "ZEIT-ONLINE"

»Der ungarische Regierungschef Viktor Orbán sieht die Ursachen der jüngsten Zuspitzung der Flüchtlingskrise in Deutschland. "Das Problem ist nicht ein europäisches Problem, das Problem ist ein deutsches Problem", sagte er in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit EU-Parlamentspräsident Marin Schulz. Keiner der Flüchtlinge wolle in Ungarn bleiben. Alle wollten nach Deutschland.

Und das grenzte schon an Frechheit

Der Verursacher der Flüchtlingswelle von der ganz Europa überschwemmt wird, gratuliert Deutschland für die Aufnahme von Flüchtlingen. US-Präsident telefoniert mit Merkel wegen Ukraine. Frecher geht es nimmer.

Dazu schreibt Oskar LAFONTAINE (27.8.15):
"Wertegemeinschaft? Heuchlergemeinschaft!

Präsident Obama hat Kanzlerin Merkel gelobt, weil Deutschland so viele Flüchtlinge aus Syrien aufnimmt. „Kohls Mädchen“ wird sich gefreut haben. Welch eine Heuchelei. Die USA haben den Vorderen Orient in Brand gesetzt. Sie haben Saddam Hussein aufgerüstet, sie haben die Taliban und Al-Kaida mit Waffen versorgt, sie haben im Verein mit Saudi Arabien und den Golfstaaten den Islamischen Staat aufgebaut. Es ist Zynismus und Heuchelei wenn der Drohnenmörder Obama Deutschland für die Aufnahme von Flüchtlingen aus Syrien dankt.

Wie lange müssen wir warten, bis wir in Deutschland eine Regierung haben, die den USA den blinden Gehorsam verweigert, keinerlei Unterstützung für Ölkriege gewährt und fordert, dass die USA die Kosten für die Unterbringung der Kriegsflüchtlinge zu tragen haben?"

Sarah Wagenknecht fordert: USA sollen für Flüchtlinge in Europa zahlen, denn die USA hätten das Chaos geschaffen. Na, das ist doch ein Wort.

Das konnte man am 22. März. 2011, in der FAZ lesen: Ein Beitrag von Gregor Schöllgen

Migration & Erpressung: Die neue Superwaffe

"Nicht die Distanzierung vom Terror war der entscheidende Grund zur Annäherung des Westens und Gaddafis. Ausschlaggebend war vielmehr das libysche Versprechen, an der Eindämmung des Stroms afrikanischer Einwanderer mitzuwirken. Das Ergebnis einer Erpressung?"

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20.02.2019 durch und durch inszeniert

GFDK - Reden ist Silber - Eva Horstick-Schmitt

Am 20. 02.2014 besuchte Eva Horstick-Schmitt für die GFDK die Ausstellung von Karl Lagerfeld in Essen. Begeistert war sie nicht. 

Karl Lagerfeld ist sicher ein wahnsinns Perfektionist. Nur leider ohne Seele und jegliche Wärme. Was glauben Sie warum er nie seine Augen zeigt?

Die Dortmunder Künstlerin Eva Horstick-Schmitt besuchte die Ausstellung von Karl Lagerfeld im Folkwang Musem Essen und macht sich ein kritisches Bild von Lagerfelds Selbst-Inszenierung.

Die Ausstellung «Parallele Gegensätze» läuft noch bis 11. Mai 2014

Ein echter Künstler ist er nicht, denn dazu macht er alles zu perfekt. Ich gönne ihm seinen Erfolg von Herzen. Nur leider ist seine Kunst ohne Herz und Schmerz. Sie ist zu perfekt inszeniert und das macht sie kalt und seelenlos. Sie spricht nicht zu einem Wesen, sondern sie existiert einfach als perfektes Bildnis an der Wand oder im Raum.

Ich denke trotzdem, dass genau diese Kunst auch in diese Welt passt. 

Diese Welt ist seelenlos und kalt, selbstsüchtig und eigenartig- genau wie er. Lagerfeld spiegelt das Spektrum seiner Selbst in seinen perfekten Bildern, die überinszeniert gewaltig gut sind, aber niemals Seele zeigen. Herr Lagerfeld kann mit seinen Foto- Werken aus meiner Sicht in keiner Weise an den Fotografen Peter Lindbergh heranreichen, um mal die Liga zu vergleichen in der sie spielen.

Alle überpinselten Eitelkeiten der Zeit sind sein Maß der Dinge.

Schau - es gibt ein einziges Bild aus der Zeit gerade mit seinen Augen, aus denen Kälte spricht. Keine Tiefe drin. Nur Leere. Füllt Lagerfeld sein Leben als workaholic, weil er ansonsten eine leere Hülle wäre? So leer, dass er sich selbst ohne mal nichts zu tun - sich nicht aushalten würde.

Hat das einfach niemand begriffen? Er wird getäschelt wie ein Heiliger und ist doch ein armer Mann ohne Wärme. 

Werbeikone und Sonnengott aus Deutschland

Lagerfeld, der gehypte Sonnengott aus Deutschland ist für mich ein Bild der Zeit und Menschen, die sich auf den hohen Hacken der Eitelkeiten bewegen. Die Welt neben ihnen existiert nur durch eine getönte Brille. Lagerfeld ist ein Verführer, der das Licht aller Eitelkeiten unter der Sonne zusammen bringt.

Seine Kleider sind der Inbegriff von Perfektion. Lagerfelds Fotografien sind überinszenierte Modefotografien und kaum zu überbieten an schönen Frauen, Gegenständen, sowie Hintergründen. Aber sie bleiben eine kalte Version seiner Selbst.

Der Sinn des Lebens ist Seele und nicht den Mammon "Gier" zu vertreten, wie er es in meinen Augen tut. Die Gier ist das, was er für mich darstellt in höchster Form. Sie ist das, was auch die Menschheit der Jetztzeit ausmacht. Er repräsentiert in seinen vornehmen und modernen Anzügen mit seiner dekadenten Art unsere Zeit wie kein anderer.

Lagerfeld - ein Genie und Modepabst zugleich

Dieser Mann ist ein Genie des 20. Jahrhunderts, der seinen gierigen Atem nach "Mehr und Allem" mit ins 21. Jahrhundert brachte. Der ein  helles Licht vor sich her trägt, aber niemals in sich selbst verspüren wird - dieses eine Licht von Wärme und Seele.

Der Abglanz seiner Objekte als Spiegel unserer Zeit, in dem wir uns selbst prüfen müssen, ob unser Licht bei uns selbst noch nicht erloschen ist, wenn wir uns derartig beeindrucken lassen - durch die Oberflächlichkeit seiner hochglanzpolierten Gesichtsmimik.

Eva Horstick-Schmitt 

Art@Live.de

Foto:  Wikipedia/ Georges Biard CC BY-SA 3.0 commons.wikimedia.org/wiki/File:Karl_Lagerfeld_Cannes.jpg

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20.02.2019 Mahnungen ignoriert Wohnung weg

GFDK - Reden ist Silber

Bald könnte es 1,2 Millionen Menschen ohne Wohnung geben medet heute die "ZEIT"
Immer mehr Menschen in Deutschland werden wohnungslos. Doch was heißt das? Wer ist betroffen, warum und was tut die Politik dagegen? Antworten auf die wichtigsten Fragen hier.

Die Zahlen, so die "ZEIT" sind alarmierend: Hunderttausende sind in der Bundesrepublik wohnungslos, vor allem in den Großstädten schlafen Zehntausende als Obdachlose unter freiem Himmel – auch im Winter. Und es werden immer mehr.

Ein paar Mal die Miete nicht bezahlt, Mahnungen ignoriert und so schnell kann es gehen: Der Gerichtsvollzieher kommt und setzt Sie vor die Tür.

Haben Sie als Mieter Ihre Zahlungspflicht mehrere Monate lang ignoriert oder den Eigenbedarf des Vermieters nicht akzeptiert und sind Sie nach der Kündigungsfrist nicht ausgezogen, lassen Sie dem Vermieter meist keine andere Wahl als eine Zwangsräumung zu veranlassen.

Wenn der Gerichtsvollzieher vor der Tür steht, ist es zu spät

Das ist sicher die schlechteste Möglichkeit seine Wohnung aufzugeben, da Sie gegen einen Räumungstitel, der durch ein Gericht erwirkt wurde, als Mieter nicht ankommen.

Der Vermieter muss die Zwangsräumung zunächst schriftlich beantragen, indem er eine Räumungsklage einreicht. Ist der Räumungstitel vom Richter erteilt, muss der Vermieter einen Gerichtsvollzieher mit der Räumung der Wohnung beauftragen.

Dieser fordert dann vom Vermieter einen Vorschuss für die Kosten der Räumung. Davor wird er nicht mit der Arbeit beginnen. Ist die Zahlung eingetroffen, muss der Gerichtsvollzieher dem Mieter eine Frist zur Räumung seiner vier Wände von mindestens drei Wochen erteilen.

Die Kosten für die gesamte Zwangsräumung hängen immer von der Größe der Wohnung und somit von der Größe des Hausrates ab. Sie belaufen sich im Regelfall aber auf einige Tausend Euro.

Es klingelt: Wie geht es weiter?

Sind Sie am Tag der Räumung in Ihrer Wohnung anzutreffen, muss der Gerichtsvollzieher immerhin keinen Schlüsseldienst beauftragen, um das Schloss aufbrechen zu lassen. Es sei denn, Sie weigern sich, die Tür zu öffnen.

Dem Gerichtsvollzieher steht es frei, ob er zum Termin Polizeibeamte, den Schlüsseldienst oder auch gleich eine Spedition mitbringt.

Letztere muss ebenfalls zunächst vom Vermieter bevorschusst werden. Die Kosten werden anschließend auf den Mieter übertragen. Allerdings sind die Chancen, dass der Vermieter das Geld vom verschuldeten Mieter zurückbekommt in den meisten Fällen eher gering.

Anschließend wird der Schuldner aufgefordert, seine persönlichen Sachen zu nehmen, die Schlüssel auszuhändigen und sich dann von der Wohnung zu entfernen.

Die Hauptaufgabe eines Gerichtsvollziehers bei einer Zwangsräumung ist es, den verschuldeten Mieter aus dem Besitz zu setzen und diesen an den Gläubiger, meist den Vermieter, zu übertragen. Dafür muss der Vermieter bei der Räumung anwesend sein.

Was passiert mit dem Eigentum des Mieters?

Bei einer Zwangsräumung werden alle beweglichen Gegenstände aus der Wohnung geräumt. Dies erledigt meist ein Speditionsunternehmen. Die Sachen werden dann für maximal einen Monat eingelagert. Der Vermieter kann dafür eigene räumliche Kapazitäten anbieten, um nicht noch mehr für den Vorschuss der Räumung zahlen zu müssen.

Innerhalb dieses Monats kann der Verschuldete sein (ehemaliges) Eigentum nur gegen Geld, also in diesem Fall gegen eine Erstattung der entstandenen Kosten für die Zwangsräumung zurückbekommen.

Nach der Frist wird Müll entsorgt und die übrigen Sachen ggf. versteigert, um den Vorschuss des Vermieters ansatzweise decken zu können. Allerdings ist es unwahrscheinlich, dass etwas von Wert dabei ist, da die meisten Menschen, denen eine Zwangsräumung widerfährt, mittellos sind.

Tatsächlich gibt es auch unpfändbare Gegenstände, wie Schränke, Waschmaschine, Staubsauger, Haustiere, Betten, Sofas oder Eheringe. Auch Bargeld kann nicht ohne weiteres eingezogen werden.

Natürlich gibt es auch die Möglichkeit, dass der Schuldner innerhalb der dreiwöchigen Frist mitsamt seiner Sachen auszieht. So wird die zumeist unangenehme Begegnung mit dem Zwangsvollstrecker unterbunden.

Der Vermieter sollte aber in jedem Fall neue Schlösser einsetzen lassen, da sich doch einige Mieter Schlüssel nachmachen lassen.

Berliner Räumung – der gängige Weg der Zwangsvollstreckung

Bei der sogenannten Berliner Räumung können sich Mieter und Vermieter darauf verständigen, dass der Mieter bis zu einem bestimmten Tag all sein Hab und Gut aus der Wohnung entfernt. Dadurch spart der Gläubiger die Kosten für die Spedition, die sonst damit beauftragt werden müsste. Hält der Schuldner diesen Termin nicht ein, darf der Vermieter die Sachen entsorgen (lassen).

Diese Methode bietet sich vor allem dann an, wenn die Chancen, dass der Vermieter das Geld vom Mieter zurück bekommt, sehr schlecht stehen.

Am Tag der Zwangsvollstreckung wird der Verschuldete dann nur noch vor die Tür gesetzt, sofern er sich in der Wohnung befindet.

Lässt sich die Zwangsräumung noch abwenden?

Nach der Zustellung des Räumungstermins hat der Schuldner drei Wochen Zeit, das Schlimmste zu verhindern. Er kann einen Antrag auf Vollstreckungsschutz stellen. Eine Genehmigung kommt nur dann zustande, wenn das Gericht der Meinung, dass eine gewisse Härte vorliegt. Diese kann z.B. eine Obdachlosigkeit, aufgrund der Zwangsräumung beinhalten.

Droht diese dem Mieter tatsächlich und kann er nicht etwa bei Familie oder Freunden unterkommen, kann die zuständige Behörde einen Ersatzwohnraum zur Verfügung stellen.

Ein Anwalt kann Ihnen helfen, die Räumung noch abzuwenden. Sie können dafür einen Antrag auf Prozesskostenhilfe stellen, um die Kosten decken zu können.

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20.02.2019 als Steuereintreiber missbraucht

GFDK - Reden ist Silber

Heute haben wir unschöne News vom nächstgelegenen Finanzamt. Denn wer an US-Riesen wie Google & Co. Rechnungen überweist, muss aufpassen, dass er künftig nicht als Steuereintreiber missbraucht wird. Quellensteuer heißt das Unwort des Tages.

Das beste ist ja, dass die US-Tech-Konzerne nicht einmal Steuern im eigenem Land bezahlen. Bezahlen sollen die Steuern jetzt die deutschen Unternehmer. Gehts noch? Nahezu alle Unternehmen, die im Internet tätig sind, wären davon betroffen, auch die GFDK. Denn auch wir haben Werbegelder an Google bezahlt, auch wenn das schon länger her ist.

Um das einmal klarzustellen. Wir kaufen bei google Werbung ein, bezahlen die Rechnung, google zahlt darauf keine Steuern, und das Finanzamt will diese nun bei uns eintreiben. Wir sollen uns dann mit Google anlegen, und uns das Geld zurück holen. HA HA HA.

Sieben Jahre rückwirkend

Die deutschen Finanzämter versuchen bei Werbekunden neuerdings eine Quellensteuer von 15 Prozent auf Zahlungen an die Internetkonzerne einzutreiben – und das sogar bis zu sieben Jahre rückwirkend, berichtete das ZDF-Magazin "Frontal 21"

"Für viele Unternehmen sind solche Steuerforderungen existenzbedrohend", so Christoph Wenk-Fischer, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes E-Commerce und Versandhandel (bevh), gegenüber "Frontal 21".

Die Chance dieser deutschen Mittelständler, sich die Summe bei den Internetkonzernen zurückzuholen, tendiere gegen null, so Experten. "Das ist reine Theorie", sagt Steuerrechtsexperte Professor Manuel Theisen, "wie soll ein bayrischer Einzelunternehmer an Google herankommen, an dem sich die Finanzverwaltungen dieser Welt die Zähne ausbeißen"?

Oft geht es um Beträge von mehreren Millionen Euro. Denn die Steuerbelastung soll nicht nur für die Zukunft gelten, sondern vielmehr rückwirkend, zum Teil für bis zu sieben Jahre. Für die betroffenen Unternehmen bedeutet das, Rückstellungen in Millionenhöhe in der Bilanz vorzusehen - Beträge, die kaum eines der oft jungen Unternehmen zur Verfügung hat.

Die ersten bekannt gewordenen Fälle dieser Art kommen ausgerechnet aus Bayern. Das ZDF nennt zum Beispiel den Markisenhersteller Schoenberger. Der Chef des Mittelständlers rechnet mit einer Nachforderung zwischen zwei und vier Millionen Euro.

Die bayerischen Finanzämter seien angewiesen, "die betroffenen Fälle bis zur endgültigen Festlegung einer bundeseinheitlichen Verwaltungsauffassung offen zu halten", heißt es nun aus dem bayerischen Finanzministerium gegenüber "Frontal 21".

Das beste zum Schluß: Der Bundesfinanzminister will sich noch nicht festlegen, kommt noch, wetten das.

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17.02.2019

GFDK - Reden ist Silber

"Als Ultima Ratio wäre das durchaus auch denkbar“, so beantwortete CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer in einem Interview mit den „Tagesthemen“ die Frage, ob sie im Falle einer schwer kontrollierbaren Flüchtlingswelle die Grenze schließen würde.

Kehrtwende der CDU

Kramp-Karrenbauer äußerte sich nach einem "Werkstattgespräch" ihrer Partei, das die umstrittene Migrationspolitik von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) aufarbeiten sollte.

Merkel war bei dem "Werkstattgespräch" nicht dabei. Es ist auch bemerkenswert, dass die Ostdeutschen Ministerpräsidenten Merkel nicht im Wahlkampf sehen wollen. "Merkel muß weg"-Rufe, können die wohl nicht gebrauchen.

"Wir müssen deutlich machen: Wir haben unsere Lektion gelernt", hatte Kramp-Karrenbauer im Anschluss gesagt. Im Ergebnispapier der Veranstaltung heißt es: "Wir müssen Humanität und Härte vereinen." Der Chef der Werteunion, Alexander Mitsch sagte dem "tagesspiegel"

 "Es wäre allerdings „naiv zu glauben, dass die Umstände und Folgen der unkontrollierten Masseneinwanderung seit 2015 mit dem ‚Werkstattgespräch‘ nun abschließend aufgearbeitet“ seien. Vielmehr gelte es, eine „Asylwende“ einzuleiten".

Madame Gnadenlos?

Daraus machen die Medien: Verrat und Merkel-Kritik. Die „Zeit“ sprach von einer „gefährlichen Kurskorrektur“, die den Kern von Merkels Flüchtlingspolitik und die dahinterstehenden Prinzipien infrage stellen würde. Die "bild"  schreibt von einer krassen Aussage zum Thema Flüchtlinge, und die "taz" titelte "Madame Gnadenlos" und weiter " Die neue CDU-Vorsitzende wischt in der Flüchtlingspolitik mit einem Satz weg, was Angela Merkel jahrelang verteidigt hat."

Eine angewandte Vernunft und ein Realitätssinn kommt für die unsere Medien einfach nicht in Frage.

Auf Facebook schreibt einer, "Jetzt vertritt die CDU die AFD Position, für die sie von Anfang an angefeindet wurde."

Die Fraktionsvorsitzende der AfD im Deutschen Bundestag, Alice Weidel, bezeichnete das Werkstattgespräch als „Alibi-Verantstaltung“. Die CDU weigere sich, ihre „katastrophale falsche Weichenstellung“ klar zu benennen: „Sie will keinen Politikwechsel, sondern einen Schlussstrich unter die Debatte über ihr Versagen“, sagte Weidel.

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07.02.2019 Die Meinungsmacherin Gabi Bauer

GFDK - Reden ist Silber - Gottfried Böhmer NDR

Pressemeldung des NDR. Aber eines vorweg. Es gibt in Deutschland nicht wenige, die froh sind Gabi Bauer nicht mehr sehen zu müssen. Ob ihr Abgang von dieser sehr prominenten Position ganz freiwillig ist, können wir nicht beurteilen, aber es läßt aufhorchen, wenn sie sagt, "Das Angebot des NDR habe sie hoch erfreut".

Die Meinungsmacherin Gabi Bauer

Tatsache ist, eine „korrekte Einbettung“ der Nachrichten konnten viele bei Gabi Bauer nicht feststellen. Die von ihr vermeldeten Nachrichten waren häufig genug eine Art zusammengeschraubte Informationswirklichkeit und noch schlimmer - ihre Kommentare zu der Ukraine, Putin, Trump,Syrien, Flüchtlingskrise,etc.

Die Informationsdarstellung ließ bei ihr viel zu wünschen übrig. Den Nachrichtenwert von Frau Gabi Bauer haben viele als gleich null empfunden. Wir auch.

Die skandalös falsche und grob irreführende Berichterstattung von Nachtmagazin Moderatorin Gabi Bauer über die Folgen des AtomGau von Fukushima, in der sie behauptete 18.000 Menschen wären bei dem Unglück getötet worden, war ein unrümlicher Höhepunkt ihrer Berichterstattung.

In Wahrheit war kein einziger ums Leben gekommen. Die genannten 18.000 Menschen sind im laufe der Jahre an den Folgen des Tsunami verstorben und das hatte viele Gründe. Die totalitäre politisch-korrekte Berichterstattung von ihr, war oft nicht zu ertragen. Und wer ihr nicht paßte, wurde umgehend mit der Nazi-AfD Keule überzogen. Das eigene Weltbild war ihr immer wichtiger als die Information.

PRESSE NDR

Gabi Bauer gibt nach 13 Jahren die Moderation des „Nachtmagazins“ im Ersten ab. Künftig wird sie als Redakteurin und Autorin im Programmbereich Kultur und Dokumentation des NDR tätig sein und sich vor allem auf lange Formate konzentrieren. Sie wird für das NDR Fernsehen vor und hinter der Kamera arbeiten.

Gabi Bauer: „Ich hatte viele spannende, erfolgreiche und schöne Jahre bei ARD-aktuell. Aber jetzt will ich mal wieder die Perspektive wechseln. Insofern hat mich das Angebot des NDR sehr gefreut - und überzeugt.“

Gabi Bauer führt seit Anfang 2006 durch das „Nachtmagazin“; im Wechsel mit ihr moderieren Susanne Stichler, Anna Planken, Julia-Niharika Sen, Kirsten Gerhard, Thorsten Schröder und Constantin Schreiber die Sendung.

Gabi Bauer (56) wurde in Celle geboren. Nach ihrem Studium in Hamburg, Grenoble, Michigan und Hannover (Anglistik, Romanistik und Philosophie) arbeitete sie zunächst als Reporterin und Moderatorin beim Radio. 1995 wechselte sie zum NDR Fernsehen.

Nach zwei Jahren im NDR Landesfunkhaus Niedersachsen kam Gabi Bauer als erste Moderatorin der „Tagesschau“-Nachmittagsausgaben zu ARD-aktuell. Im September 1997 übernahm sie die Moderation der „Tagesthemen“.

Mit der Geburt ihrer Kinder 2001 verließ Gabi Bauer die Sendung und kehrte 2006 als „Nachtmagazin“-Moderatorin zu ARD-aktuell zurück. Für ihre Arbeit erhielt Gabi Bauer zahlreiche Auszeichnungen und Preise, darunter den „Goldenen Löwen“, den Bambi und den Hanns-Joachim-Friedrichs-Preis.

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04.02.2019 aktuelle Anti-RT-Kampagne

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Mit Schmuddelkindern soll man nicht sprechen? Wenn es nach dem DJV geht, ist RT Deutsch, das Schmuddelkind der Medien. Im Kontext der aktuellen Anti-RT-Kampagne, hier lässt "heise" den Chefredakteur von RT Deutsch zu Wort kommen und der haut so einiges raus, was einfach mal so stehen gelassen werden kann - und zugleich die ganze Debatte treffend beschreibt:

"Es gehört eine gewisse Unabhängigkeit und geistige Souveränität dazu, mit RT Deutsch zu sprechen. Vor allem, wenn man eine Karriere in Politik, Medien oder Staatsdienst vor sich hat. Diejenigen, die sich trauen - wie Matthias Platzeck, Sahra Wagenknecht oder Sigmar Gabriel - müssen danach viel Schelte einstecken.

U.a. vom DJV, wie im Fall Platzeck. Es war sein Interview, dass Hendrik Zörner zu einer Eskapade mit dem Lisa-Fake im DJV-Blog veranlasste. Bemerkenswert ist, dass die "Kritik" sich nie inhaltlich mit dem jeweiligen Interview auseinandersetzt.

Allein schon die Erscheinung auf RT Deutsch reicht den "Kritikern", um in Wallung zu geraten. Es ist schwer zu übersehen, dass zu bestimmten Themenblöcken wie etwa EU, NATO, Euro, Russland, Ukraine, pro-atlantische Beziehung, Syrien alle deutschen Mainstream-Medien unisono berichten.

Bestimmte Narrative werden gar nicht erst hinterfragt. Dabei lassen sie viel Raum, zumindest für Nachfrage und Diskussion."

(RT-Deutsch-Chefredakteur Ivan Rodionov)

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29.01.2019 Angriff deutscher Klimapolitiker

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Die Kohlekommission und die Verkehrskommission werden uns noch ruinieren. Die Bundesregierung sollte noch weitere Kommissionen ins Leben rufen, damit Deutschland entgültig platt ist. Die Angriffe deutscher Klimapolitiker brechen uns eines Tages das Genick. Kohle wird es in Deutschland nur noch zum Grillen geben.

RWE stellt sich nach dem Kompromiss für den Kohleausstieg auf einen Arbeitsplatzabbau ein. Wie viele Mitarbeiter betroffen sein werden, könne er noch nicht sagen, erklärte RWE-Chef Schmitz in einem Zeitungsinterview. Also: Wie viele Mitarbeiter betroffen sein werden, kann oder will, der RWE Boss noch nicht sagen, aber er deutet an, dass es viele werden.

Die Deutschen steigen aus, die ganze Welt steigt ein

Weltweit befinden sich aktuell 491 Großkohlekraftwerke im Bau, 790 weitere sind in Planung. Und mit Polen hat sich gerade erst ein direkter Nachbar der Bundesrepublik für die Kohleförderung ausgesprochen. Präsident Andrzej Duda sagte auf dem UN-Klimagipfel im Dezember in Kattowitz:

„Solange ich Präsident bin, lasse ich nicht zu, dass irgendjemand den polnischen Bergbau ermordet.“ Am rande bemerkt, in Deutschland sind derzeit noch ca, 120 aktive Kraftwerke am Netz, kleine wie große.

Politisch korrekt und total verblödet

Manfred Haferburg schreibt dazu auf www.achgut.com: Eines steht fest: Der deutsche Kohleausstieg wird die globale Erwärmung genauso wenig verzögern wie der deutsche Kernenergieausstieg die weltweite Sicherheit vor Atom-GAUs verbessert und die deutschen Dieselfahrverbote ein fiktives Massensterben von fiktiven Feinstaubopfern verhindert.

Das kostet NIX, das zahlt der Staat? Schön wäre es

Die Energiewendeumlage darf nicht über 3,5 Cent steigen“ sagte Bundeskanzlerin Merkel 2011 im Bundestag. Heute liegt sie mehr als doppelt so hoch und steigt weiter.

Die Energiewende kostet eine Familie nicht mehr als eine Kugel Eis (6:35min)“ sagte Bundesumweltminister Jürgen Trittin im Jahre 2004. Eine vierköpfige Familie zahlt bis 2025 direkt und indirekt über 25.000 Euro für die Energiewende

Die heutige „FAZ“ zeigt die wahren Kosten dieses Kohle-Beschlusses: Es geht um Ausgleichszahlungen für Konzerne, Kohle-Kumpel und die betroffenen Regionen. Der „Solidarpakt Kohle“ würde demnach mehr als 80 Milliarden Euro in den nächsten 20 Jahren verschlingen. Die „FAZ“ prophezeit: Entweder werden die Strompreise oder die Steuern steigen.

Der Irrsinn geht noch weiter

Mit höheren Spritsteuern, einem Tempolimit auf Autobahnen und einer Pflichtquote für Elektroautos will die Verkehrskommission der Regierung stärker zum Klimaschutz beitragen. Diesel- und Benzinsteuern sollen laut der Verkehrskommission ab 2023 erhöht werden, zunächst um drei Cent und dann jährlich jeweils um einen weiteren Cent. Der Liter Treibstoff würde dann bis 2030 um 52 Cent teurer.


Diese Änderungen bei Steuern und Abgaben würden fast die Hälfte der Einsparungen an Treibhausgas liefern, so diese Irren.

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