Reden ist silber, Schreiben ist gold

17.01.2019 Knapp 252.000 Kinder

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Gabor Steingart schrieb in seinem Morning Briefing: Deutschland ist wahrscheinlich nicht das großartigste Land auf dieser Erde. Aber mit Sicherheit das großzügigste. 2018 hat der deutsche Staat 402 Millionen Euro an Kindergeld ins europäische Ausland überwiesen. 17 Prozent mehr als im Vorjahr.

Knapp 252.000 Kinder wären das, die damit Hilfszahlungen aus Deutschland beziehen. 2012 waren es nur rund 75 Millionen Euro, die auf diese Art nach Polen, Rumänien oder andere Länder transferiert worden sind. Zwei Erklärungsmodelle bieten sich an: Entweder beteiligen sich immer mehr Menschen am Sozialbetrug oder im Ausland fand eine wundersame Kindervermehrung statt.

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17.01.2019 AFD Prüffall

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Die politische Klasse in Deutschland der Gegenwart, verweigert sich wahrzunehmen, dass die AfD schon lange die Debatten im Bundestag, ja in ganz Deutschland bestimmt. Die sogenannte wehrhafte Demokratie ist gerade dabei vollkommen zu versagen. Die Partei als "Prüffall" einzustufen ist der falsche Weg. Viele, die auch nur den geringsten Zweifel an unserem Rechtsstaat haben, werden so in die Hände der AfD getrieben.

Die AfD ein Sammelbecken für Rassisten?

Die Parteien haben keine tauglichen Argumente. Sanktionen und Verbieten sind ein Zeichen der Schwäche, von mangelndem Problemverständnis und fehlender Strategie. Die AfD sitzt im Bundestag und mittlerweile in allen 16 Landtagen. In Ostdeutschland ist sie sogar zu einer Volkspartei aufgestiegen.

Die AfD wäre ein Sammelbecken für Rassisten, die auf Minderheitenrechte pfeifen und die Stimmung im Land gezielt vergiften, so die Meinung der meisten Medien und Politiker.

Dass der stellvertretender Vorsitzende der Grünenfraktion im Bundestag, Konstantin von Notz, diese Entscheidung begrüßt, sollte niemanden wundern. Der Innenpolitiker der Grünen unterstellt der AfD sogar Verbindungen ins rechtsextreme bis terroristische Spektrum.

In einigen Kommentaren in den Sozialen Medien wurde sogar die Anwendung des Artikel 18 GG ( Verwirkung von Grundrechten) gefordert. Methoden, die bisher nie angewandt wurden wie Vermögensentzug, Reiseverbote und Einschränkung der Bewegungsfreiheit,

Verbot öffentlicher Auftritte, all das könnte das BVerfG gegen Einzelpersonen der AfD verhängen. Radikaler geht es wohl nicht mehr, und man müßte sich schon Fragen, wer hier die Feinde der Demokratie sind.

Kommentare von AfD Politikern

AfD-Bundessprecher Prof. Dr. Jörg Meuthen MdEP: "Nachdem man unsere Partei monatelang geprüft hat, erklärt der neue Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz, dass man die Partei nun zum Prüffall erkläre. Das ist ebenso bizarr wie die vermeintlichen Argumente, die zur Rechtfertigung dessen vorgebracht werden, denn keines davon trägt. Wir sind Rechtsstaatspartei und stehen uneingeschränkt hinter der FDGO. Mögen sie also prüfen, am Ende wird nichts dabei herauskommen."

AfD-Bundessprecher Dr. Alexander Gauland MdB: "Wir leben Gott sei Dank noch immer in einem Rechtsstaat und werden gegen diese Art von Verdachtsprüfung juristisch vorgehen. Die Argumentation von Herrn Haldenwang ist durchgehend nicht tragfähig. Zu der Entscheidung hat nach unsrer Meinung ein gewisser politischer Druck geführt."

AfD-Vorstand Dr. Alice Weidel MdB: "Wir wissen nun, warum Hans-Georg Maassen als Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz seinen Hut nehmen musste. Und zwar, um den Weg frei zu machen, damit die AfD nun zum Prüffall erklärt werden kann."

Dr. Roland Hartwig MdB, Leiter Arbeitsgruppe VS: "Es ist überraschend, wenn nach Monaten der Prüfung verkündet wird, dass nun weiter geprüft wird. Das ist eigentlich keine Information, denn geprüft wird ja schon seit Monaten. Es zeigt, dass die gegen uns zusammengetragenen Informationen in keiner Weise ausreichen, um gegen uns weiter beobachtend vorzugehen."

JA-Vorsitzender Damian Lohr MdL: "Die Junge Alternative hat in der Vergangenheit klar und deutlich gezeigt, dass sie konsequent gegen Personen, die sich nicht im Rahmen der freiheitlich-demokratischen Grundordnung bewegen, vorgeht. Das Vorgehen gegen die JA ist reine Willkür."

Schlußpunkt

Wir sagen mal so: Der Art. 21 GG ist ja auch noch da. Der erklärt einiges. Das Parteienprivileg des Art. 21 GG stattet die politischen Parteien in Deutschland wegen ihrer besonderen Bedeutung für die parlamentarische Demokratie mit einer erhöhten Schutz- und Bestandsgarantie aus.

Insbesondere legt Art. 21 Abs. 4 GG die Entscheidung über die Verfassungswidrigkeit einer politischen Partei ausschließlich in die Hand des Bundesverfassungsgerichts. Bis zur Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts ist von der Verfassungsmäßigkeit der Partei auszugehen.

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15.01.2019 bis an die Zähne bewaffnet

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Wir haben es ja alle mitbekommen, die Medien haben auf allen Kanälen lautstark berichtet. Das ganze hörte sich wie ein riesiger Schlag gegen die Clankriminalität an. In Dortmund, Essen, Duisburg, Recklinghausen und Gelsenkirchen waren 1.300 Polizisten, bis an die Zähne bewaffnet und unzählige Staatsanwälte, im Einsatz.

Im gesamten Ruhrgebiet zugeschlagen

Hunderte Kräfte aus anderen Behörden waren auch dabei. Das hört sich erst einmal großartig an, ist das so? Sogar der Innenminister Herbert Reul war persönlich dabei. Er sprach vom größten landesweiten Einsatz gegen die Clans.

Wohlmöglich könnte es sogar der größte Einsatz in der Geschichte der Bundesrepublik sein. 1.500 Menschen wurden in dieser Nacht kontrolliert mit einen sehr mäßigem Erfolg. Nur in zwei Fällen wird geprüft, ob ein Haftbefehl beantragt wird.

Der Löwe ohne Zähne

Der Kriminologe Thomas Feltes von der Ruhr-Universität Bochum zog den Sinn der Aktionen in Zweifel. „Generell sind solche Großrazzien eher eine öffentlichkeitswirksame Maßnahme, als eine angemessene kriminalpolizeiliche Maßnahme“, sagte der Professor. Wir meinen: Man kann den Einsatz auch so zusammenfassen - Der Löwe hat gebrüllt, aber keiner hat sich erschrocken.

Ruhestörung bei arabischen Großfamilien

Gabor Steingart rückt das mal zurecht. 1.300 Polizisten sind im Ruhrgebiet in der Nacht zu Sonntag ausgerückt, um in Shisha-Bars, Wettbüros und Teestuben den Drogen-Dealern, Schleppern und Geldwäschern einen Schrecken einzujagen. Mit dieser Großrazzia, sagt NRW-Innenminister Herbert Reul, wolle er zeigen: „Wir lassen die nicht in Ruhe – zu keiner Zeit und an keinem Ort.“

Gewöhnt wie die Kuh an die Fliege

Diese Ruhestörung, die lediglich 14 Festnahmen brachte, ist für die Clans unbequem, aber nicht bedrohlich. Ihre Strukturen werden getestet, aber nicht zerstört. Das Paralleluniversum der real existierenden Schattenmächte in Deutschlands Städten hat sich an die Großrazzia gewöhnt wie die Kuh an die Fliege.

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11.01.2019 Ruchlosigkeit und Einschüchterung

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Gabor Steingart hat die so beschrieben:

1. Ruchlosigkeit. Dieser Mann zuckt vor nichts zurück. Nicht vor den Europäern oder der NATO. Selbst bewusste Fehlentscheidungen, wie im Falle des Syrien-Rückzugs, nimmt er in Kauf, wenn er sich davon einen Geländegewinn im innenpolitischen Stellungskrieg verspricht.

2. Direkte Kommunikation. Andere sprechen, er kommuniziert. Im Grunde besteht dieser Mann zu hundert Prozent aus Public Relations: Seine Unterstützer streichelt er mit Worten, um sie in unregelmäßigen Abständen bis zur Ekstase zu treiben. Das Wort Kompromiss kommt nicht vor: „My way or the Highway.“

3. Einschüchterung. Bei den Demokraten, die Trump im nächsten Präsidentschaftswahlkampf herausfordern müssen, ist noch immer kein Gegenspieler erkennbar. Jeder Kandidat weiß ja, was ihm blüht: Trump will seine Gegner nicht kritisieren, er will sie vernichten. Die US-Wahlkampfstrategen nennen das Pitbull-Politics. Das wichtigste Instrument: die Charakterattacke.

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11.01.2019 Kulturschaffende sind Einzelkämpfer

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Dank der modernen Kommunikations- und Informationsmöglichkeiten hat sich im Kunst- und Kulturbetrieb ein Netz von sozialen Beziehungen gespannt, das in seinen Ausdehnungen und seiner Dichte stark zugenommen hat. Die digitalen Medien und die zunehmende Mobilität haben diesen Prozess intensiviert.

Auf Seiten der Akteure des Kunstbetriebs findet sich daher häufig die Einschätzung, dass der Bereich der Kunst und Kultur bereits global vernetzt ist. Dem ist jedoch nicht so.

Viele Kunst- und Kulturschaffende sind Einzelkämpfer und von gelebter Vernetzung weit entfernt. Die Gesellschaft der Freunde der Künste - GFDK beschreitet jetzt einen  weiteren Weg um Kreative in ein Netzwerk einzubinden.

Botschafter der Gesellschaft der Freunde der Künste

Jetzt beschreitet die Gesellschaft einen weiteren Weg, um Kreative in ein Netzwerk einzubinden. Mit der Aktion Botschafter der Gesellschaft Freunde Künste macht das Internetportal  www.freundederkuenste.de einmal mehr einen Vorstoß, Kultur in Deutschland zu erhalten und zu fördern.

„Die kulturelle Vielfalt in Deutschland ist ohne die Arbeit der freiberuflichen Kunst- und Kulturschaffenden nicht denkbar. Deshalb ist es wichtig, dass die Leistungen dieser Menschen auch in der Öffentlichkeit wahrgenommen werden“, so Gottfried Böhmer.

Unsere Botschafter sind Kreative, die wie wir daran arbeiten, das Kulturgut in unserem Land zu erhalten, zu fördern und zu stärken. Ihnen geben wir jetzt eine in dieser Form einzigartige Plattform“, so Böhmer weiter. 

In Zeiten bröckelnden Sozialstaates, wirtschaftlicher Krisen, wachsender Armut ist auch ein dramatischer Verfall humaner und kultureller Werte zu konstatieren. Dazu gehört besonders die Vernachlässigung der ästhetischen Erziehung unserer Kinder und Jugendlichen.

Anfang der kulturellen Wertschöpfungskette

Es braucht engagierte „Botschafter“, die hier im Sinne der Kultur entgegenwirken. Die Kreativen, die am Anfang der kulturellen Wertschöpfungskette stehen, haben  ein großes Interesse, ihr Schaffen zu vermitteln.

Sie brauchen Unterstützung und Vernetzung, um Ihre schöpferische Arbeit in die Gesellschaft zu tragen und auf diese Weise etwas zu bewirken.

Die Botschafter der Gesellschaft Freunde der Künste sind Menschen, die für eine künstlerische oder kulturelle Idee tätig sind. Es sind Bildende KünstlerInnen, AutorInnen, FotografInnen, MusikerInnen, SchauspielerInnen und Kulturschaffende aller Professionen.

Obwohl die Mehrzahl von ihnen selbst in einem existentiellen Spagat lebt, schaffen sie für den Einzelnen und für die Gesellschaft einen Mehrwert. Der findet zwar die verbale Anerkennung der Politik, lässt sich aber in der Wirklichkeit immer schwerer umsetzen.

„nice to have“

Allerorten werden Theater geschlossen, städtische und staatliche kulturelle Förderung gekürzt und gestrichen. Kunst und die Kultur sind auf dem verheerenden  Wege, für die Mehrzahl der Politiker und der Bevölkerung zu einem bloßen  „nice to have“ zu werden.

Der Niedergang von Theatern, freien Kultureinrichtungen, Galerien und Bibliotheken wird am deutlichsten in den Städten und Kommunen, die den Hauptanteil der Kulturfinanzierung in diesem Land tragen.

Die gelebte Realität – ist Schweigen

Die Instabilität auf allen Ebenen der Gesellschaft und der Moral reißt die Kultur mit – sie geht buchstäblich den Bach runter. Längst nähert sie sich einer kritischen Marke, die gesetzlich verankerte Kultur- und Bildungspflicht ist tatsächlich nur noch gesetzlich verankert,  die gelebte Realität – ist Schweigen.

Umdenken und Umkehr tut not.

Vernetzung und zielgerichtete Kommunikation sind erste Schritte um Kunst- Kulturschaffenden in der Außenwahrnehmung eine Lobby und damit Unterstützung für ihre Arbeit zu geben“, sagt Gottfried Böhmer, „sie sind diejenigen ohne die sich weder die Kunst noch die Kulturwirtschaft entwickeln.

Ohne sie und ihren Einsatz für Kunst und Kultur ist eine facettenreiche Kulturnation überhaupt nicht denkbar.“

Die Botschafter der Gesellschaft Freunde der Künste sind nicht nur Boten für die Erhaltung und Förderung unserer Kulturlandschaft, sie sind Netzwerker, indem sie andere Kreative als Botschafter gewinnen und so den Kreis initiativer Menschen, die kulturell bedeutsame Impulse in die Gesellschaft tragen, erweitern.

Ihr Engagement schafft einen Mehrwert, den Deutschland dringend nötig hat. Wie sagte einst Theodor Heuss:

"Mit Politik kann man keine Kultur machen, aber vielleicht mit Kultur Politik."

Einen Versuch ist es wert.

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09.01.2019

GFDK - Reden ist Silber - Michael Stückl

Das neue Jahr ist erst ein paar Konzerte alt, da muss ich mich über einen Kollegen ärgern. Das passiert mir nie, denn Jazzveranstaltern geht es ja von Natur aus darum, diese Musik möglichst häufig auf die wenigen Bühnen zu bringen, die den vielen großartigen Musikern verbleiben.
 
Natürlich verbietet es sich irgendwie, dass ein internationaler Musiker sich in einem Ort wie München mehrere Veranstalter sucht und seinen eigenen Konzerten Konkurrenz macht. Wenn der Exklusivitätsanspruch jedoch soweit geht, dass ein Künstler im gleichen Jahr nicht in einem Radius auftreten darf, der mit dem Auto nur in etwa 1 1/2 Stunden erreichbar wäre, dann geht das zu weit.

Es gibt sogar ein österreichisches Festival, das den auftretenden Künstlern verbietet, innerhalb eines Zeitraums von mehreren Monaten vor oder nach dem Festival, irgendwo anders in ganz Österreich zu spielen. Sprachlich ist das Thema auch ganz interessant. Vom Musiker wird ein Jazz-Veranstalter "promoter" genannt, also "Förderer".

Wenn man den "Veranstalter" direkt übersetzen wollte, käme etwas anderes heraus. Vielleicht ein "organizer". Es gibt aber nach den obigen Beispielen wohl Jazzveranstalter, die eigentlich keine "jazz promoter" sind sondern eher "jazz obstructors".

Denn eigentlich ist es doch ein Wahnsinn, wenn wir auf unserer Bühne ganz oft ankündigen dürfen, dass ein Musiker sein einziges Konzert in Deutschland bei uns gibt und das nicht nur an einem Mangel an Spielstätten sondern auch an einem Konkurrenzdenken zwischen diesen liegt.

Seit Flüge meist billiger sind, als vergleichbare Bahnreisen, kommt es auch zu abenteuerlichen Tourverläufen quer durch Europa wie: Warschau, Bari, Tampere, München, Barcelona, Oslo, Rom, Amsterdam, Budapest, Tallin, Istanbul.

Größere Strecken sind im kleinen Europa kaum denkbar. Ökologischer und natürlicher wäre doch: Freiburg, Stuttgart, Augsburg, München, Rosenheim, Salzburg, Linz, Wien und dann vielleicht nach Budapest. Ein "Take the green train" eben.


Und irgendwie wäre ja auch schwer vorstellbar, dass ein Musiker, wenn er in einem Jazzclub in Manhattan spielt, 6 Monate danach nicht Brooklyn spielen darf.

Michael Stückl
und das Team der Unterfahrt

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06.01.2019 Migrantenanteil nicht umkehrbar

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In der eigenen Partei war sie die „Türkenbärbel“, Einwanderer nannten sie „große Schwester“. Die Dame glaubt sogar, Sie sei das Vermächtnis von Richard von Weizsäcker.

Wie sie darauf kommt, wissen wir nicht. Wer bei Google nach Barbara John sucht, wird überschüttet mit Artikeln von der "taz" und dem "tagesspiegel", immer geht es um Migration und die Rechte der Flüchtlinge etc, von den Rechten der Einheimischen ist bei ihr kaum oder nie die Rede.

Ein Artikel erregte 2018 besonders die Gemüter in den Sozialen Medien. Am 6. August 2018 schrieb Barbara Jons für der "Tagesspiegel", dass die Deutschen im eigenem Land bald in der Minderheit sein würden und das wäre auch nicht so schlimm. Das haben nicht alle so gesehen.

Die Deutschen sollen keine Angst davor haben, in Städten zu leben, in denen Einwanderer die Mehrheit stellen, erklärte die langjährige CDU-Politikerin und frühere Berliner Ausländerbeauftragte, Barbara John, in einem Gastbeitrag der Zeitung "Tagesspiegel".

John schrieb weiter, es sei nur noch eine Frage der Zeit, bis in Deutschland in größeren Städten Menschen mit Migrationshintergrund die Bevölkerungsmehrheit stellten.

Dies sei bereits in Frankfurt am Main der Fall. Als nächstes würden voraussichtlich Stuttgart und Augsburg folgen. Wie das Statistische Bundesamt vergangene Woche mitteilte, habe bereits jeder vierte Einwohner Deutschlands ausländische Wurzeln.

"Der Trend zum rasant wachsenden Migrantenanteil ist nicht umkehrbar", lässt uns die 80-jährige Christdemokratin wissen. Es brauche aber deshalb niemand Angst zu haben. Dies beweise zum Beispiel ein Blick auf Rotterdam oder Amsterdam, wo Einwanderer bereits die Mehrheit bildeten.

Deutsche sind bedeutungslose Minderheit

"Es zeigte sich, dass die größte Angst vieler Ur-Einheimischer unbegründet war, sie würden nun selbst zu einer bedeutungslosen Minderheit werden. Es war ein Irrtum zu glauben, es gäbe eine neue Mehrheit, die an ihre Stelle tritt.", sagt die Berlinerin.

Es bestehe schließlich die neue Bevölkerungsmehrheit aus vielen bildungsmäßig, ethnisch, religiös, kulturell und wirtschaftlich unterschiedlichen Einwanderergruppen, die teilweise auch untereinander zerstritten seien. So bildeten sich neue politische Allianzen jenseits von Menschen mit und ohne Migrationshintergrund.

 „Abla“, „große Schwester“ titulierten die türkischen Zeitungen sie lobend; die eigene Partei  (CDU) gab ihr den weniger schmeichelhaften Namen „Türkenbärbel“.

Foto: Harald Bischoff

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03.01.2019 Fachkräfte gesucht

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Der Generalsekretär des CDU-Wirtschaftsrats, Wolfgang Steiger kritisiert, dass seit 2015 rund eine Million Zuwanderer neu in Hartz IV gefallen seien. Na, da können wir nur sagen, aber Hallo Herr Steiger, da hätten sie sich mal 2015 zu Wort melden sollen, als damals schon viele Wirtschaftswissenschaftler der Meinung waren, dass es sich bei den Flüchtlingen keineswegs um Facharbeiter, Ärzte, Ingenieure und Raketenbauer handelt, wie es die Politik und die Medien uns verkaufen wollten.

Neue Wortschöpfung - Relotiuspresse

Noch 2017 jubelte der "tagesspiegel" , dass fast zwei Drittel einen Schulabschluss hätten. 35 Prozent hätten sogar eine weiterführende Schule abgeschlossen. Diese Zahlen aus einer Befragung von knapp 5000 Erwachsenen-Geflüchteten, so der tagesspiegel, würden ein vollkommenes anderes Bild von dem Bildungsgrad der Flüchtlinge zeichnen.

2018 stellt sich heraus, 80 Prozent der Flüchtlinge sind Analphabeten. Nix mit Schulabschluß und Fachkraft.

2. Dezember 2019 - Der CDU-Wirtschaftsrat sieht nach wie vor erhebliche Defizite bei der Integration der seit 2015 nach Deutschland gekommenen Flüchtlinge. Generalsekretär Wolfgang Steiger sagte der Deutschen Presse-Agentur, die Aussage „Wir schaffen das“ von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) aus dem Herbst 2015 sei „leider pauschal bis heute nicht erfüllt. Ich warne davor, wieder in die damalige Blauäugigkeit zu verfallen.“

Weiter meinte er: „Zur ganzen Wahrheit gehört, dass seit 2015 rund eine Million Zuwanderer neu in Hartz IV gefallen sind.“ Dieser Zusammenhang werde in den Debatten regelmäßig unterschlagen. „Gerade unser gutes Sozialsystem zieht ja offensichtlich Flüchtlinge aus der ganzen Welt an.“

Ja, da fragen wir uns, wo war denn der CDU Wirtschaftsrat als es um die Abstimmung des UN-Migrationspakt ging?

In der „Welt am Sonntag“ war ein umfassender Artikel von Herausgeber Stefan Aust erschienen, der den UN-Migrationspakt untersucht und eine in dieser Präzision bisher nicht veröffentlichte Abrechnung mit Merkels Migrationspolitik enthält. Aust hat die Protokolle der UN-Unterhändler ausgewertet und ihre schriftlich hinterlegten Motive studiert. Die fünf wichtigsten Schlussfolgerungen seiner Analyse:

1. „Der UN-Migrationspakt verzaubert wie mit Aladins Wunderlampe illegal Zugereiste in legale Einwanderer mit vollem Zugriffsrecht auf die Leistungen des Sozialstaats.“

2. „Der Lockruf des Geldes dürfte nachhaltige Folgen haben: auf die Zahl der Zuwanderer und damit auch auf die Stabilität des Sozialstaates.“

3. „Der Pakt geht von einer Gleichrangigkeit der Sitten und Gebräuche aus. Er unterschlägt die Realität der gegenwärtigen Migration und ihrer Schattenseiten.“

4. „Die Rechte der Bevölkerung eines Zielstaates spielen praktisch keine Rolle.“

5. „Die Sogwirkung des Papiers dürfte mindestens so groß sein wie die der Willkommenskultur im Herbst 2015.“

Gabor Steingart: Es gilt das Motto von Oscar Wilde: „Am Ende wird alles gut! Und wenn es nicht gut wird, dann war’s noch nicht das Ende.“

Und: "Den Erfahrungen der Bürger im Zusammenleben mit den Migranten wird der Status als Tatsache aberkannt. Und der Souverän fühlt sich von seinem parlamentarischen Dienstleister nicht bedient sondern verraten".

Recherchen der WELT AM SONNTAG hatten ergeben, dass Deutschland an der Ausarbeitung sowohl des UN-Migrationspaktes als auch des Flüchtlingspaktes der Vereinten Nationen weit stärker beteiligt war als das Kanzleramt bisher eingeräumt hat. Die Bundesregierung habe dazu ihre Zusammenarbeit mit den zuständigen UN-Organisationen „weiter intensiviert“, heißt es in einem Dokument des Auswärtigen Amtes.

Zum Schluß noch einmal Gabor Steingart: "Um es mit dem irischen Schriftsteller George Bernard Shaw zu sagen: „Was wir brauchen, sind ein paar verrückte Leute; seht euch an, wohin uns die Normalen gebracht haben.“

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30.12.2018 Claas Relotius ist kein Betrüger

Reden ist Silber - Gottfried Böhmer

Oh ho, das Gejammer ist groß. So soll ein Reporter des Spiegel jahrelang die Leser und den Spiegel und andere Medien betrogen haben, mit Geschichten und Personen, die seiner Fiktion entsprungen sind.

Er schrieb über Leute, die er nicht getroffen oder sogar erfunden hatte. Er beschrieb Szenen, die es so nie gab, räumte der Spiegel ein. Der Reporter Claas Relotius hat also etliche Geschichten und Personen komplett erfunden und nun sind alle empört, das ist pure Heuchelei.

Claas Relotius ist kein Betrüger

Aber hat Claas Relotius die Leser wirklich betrogen? NEIN, er hat mit seinen Geschichten das Weltbild seiner Leser und des Spiegels bestätigt, genau diese Geschichten wollten sie lesen. Die armen Füchtlingskinder aus Syrien in der Reportage "Königskinder"  hat sie bestätigt, dass sie das Richtige tun, das Richtige denken und richtig handeln. Wir sind die Guten.

Super geil war auch seine Reportage "Löwenjungen" über zwei minderjährige Brüder, die im Irak vom IS angeblich zu Selbstmordatentätern ausgebildet worden sind. Leider war das zwar eine tolle Geschichte, nur war die auch frei erfunden. Und was war das Ziel? Mitleid für die Flüchtlingskinder erregen, das gefiel den Spiegel-Machern und ihren Lesern auch sehr gut.

Als ein Reporter von Spiegel TV einige Wochen später allerdings im Nordirak nachforschte, um die Geschichte zu verfilmen, stieß er auf massive Widersprüche schreibt ZEIT-Online.

Vorsicht, meinungsstarker Journalismus

Ein Kracher war gleich zu Beginn der Flüchtlingskrise 2015 sein Artikel "Verlust".  Ein Flüchtling aus Syrien findet 1.000 Euro auf der Straße und übergibt das Geld der deutschen Polizei und will keinen Finderlohn, so seine rührende Geschichte. Und der Flüchtling gibt für sein Handeln folgende Erklärung ab, so Claas Relotius, Zitat: "Abdullah ging noch am selben Tag zur nächsten Polizeiwache und gab das Sparbuch mit dem Geld ab. Bald darauf meldete sich der Besitzer des Sparbuchs, er wollte einen Finderlohn zahlen, aber Abdullah lehnte das Angebot freundlich ab."

Die Botschaft - Flüchtlinge sind gute und gerechte Menschen

Da, wo er herkomme, sagt er, sei man nicht ehrlich, um eine Belohnung zu bekommen, "sondern um ein guter und gerechter Mensch zu sein". Da hat sich Relotius selber übertroffen, rührender kann man so eine Geschichte nicht noch besser bringen. Leider auch erfunden, die Leser und der Spiegel waren begeistert.

Preisregen

Und Claas Relotius wurde für seine Geschichten umfangreich bestätigt und mit Preisen überhäuft, warum hätte er damit aufhören sollen?

Stefan Winterbauer schrieb auf meedia.de

"Zu allererst ist der Fall Relotius ein trauriger Höhepunkt beim fatalen Hang von Qualitätsmedien, Geschichten zu erzählen, zu pointieren, zu drechseln. Und zwar so lange, bis am Ende ein geschliffener Text da steht, der möglichst einen Henri-Nannen-Preis oder einen Reporterpreis oder sonst einen Preis gewinnt, von denen es viele gibt. Solche Preise sind schon lange eine Währung in der Kaste der Edelfedern und Qualitätsmedien geworden.

Geschichten werden mit Blick auf mögliche Preise hin in Auftrag gegeben und geschrieben. Einer wie Claas Relotius, der in dieser Disziplin ganz groß abgeliefert hat, ist für die Redaktion ein Held."

Weder die Leser noch der Spiegel sind Opfer

Nun stellt sich noch die Frage, ist der Spiegel ein Opfer von Claas Relotius? NEIN. Auch der Spiegel konnte die Geschichten gut gebrauchen. Angela Merkels Flüchtlingspolitik konnte man so in unzähligen Leitartikeln rechtfertigen und die politischen Gegner zum Schweigen bringen.

Wiederkäuen der herrschenden Meinung

Claas Relotius ist kein Betrüger, er hat geliefert, geliefert für die Leser, geliefert für den Spiegel, geliefert für die Kollegen in den weiteren Leitmedien (Herdentrieb), geliefert für die Politik und das Gesellschaftsbild, dem sich Deutschland verschrieben hat, und alle waren damit glücklich.

Bernd Ziesemer, Publizist und Ex-Handelsblatt-Chefredakteur schreibt: "Der Fall Relotius zeigt, dass der Blick für die harte Recherche verlorengegangen ist. Der Fall Relotius beim Spiegel sollte Anlass für die Branche sein, etwas über sich selbst nachzudenken. Seit vielen Jahren beobachte ich in vielen Medien eine Verschiebung weg von der harten Recherche und hin zur Inszenierung."

Eine Bombe für die ganze Branche?

NEIN - Die berühmten W-Fragen. Wer? Was? Wann? Wo? Wie? Warum? werden schon seit Jahren von den Journalisten aller Medien mit Füssen getreten. Da werden zum Beispiel Geschichten und Nachrichten der syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte mit Sitz in London, wo ein einziger Mann, Eigner eines Bekleidungsgeschäftes sitzt, von allen Leitmedien und TV-Sendern als Wahrheit verkauft.

Erst nachdem Russland die Glaubwürdigkeit der Beobachtungsstelle angezweifelt hat, wies die Tagesschau darauf hin, dass „die Informationen der Beobachtungsstelle sich nicht unabhängig überprüfen“ lasse.

„Die Beobachtungsstelle und jeder andere Berichterstatter aus Syrien haben das gleiche Problem. Es bleibt ein Rest Unsicherheit." Da möchte man doch gleich sagen, wenn ihr es nicht überprüfen könnt, dann verbreitet doch bitte diese Meldungen nicht.

Und wie sieht das mit den Kriegs-Reportagen aus, die uns sieben Jahre aus Syrien geliefert wurden? Wie glaubhaft sind die, wenn der Kriegsreporter allein unterwegs ist und uns seine Geschichten erzählt, die keiner überprüfen kann?

Aber das ist auch ganz einfach zu durchschauen. Wenn alle Medien in Deutschland den gewählten Präsidenten von Syrien als "Machthaber und Diktator" bezeichnen, was glaubt ihr, wird der Reporter wohl für einen Artikel abliefern. Er liefert genau das, was die Redaktion von ihm erwartet, aber mit der Wahrheit hat das nichts zu tun.

Die "Salonkolumnisten" bringen es schön auf den Punkt: "Die Karriere des Reporters Claas Relotius wurde von einer Form von Journalismus ermöglicht, vielleicht sogar gemacht, die Fiktionen und Fakten miteinander vermischt und die Rolle des Erzählers über die des Rechercheurs stellt.

Eine Form des Journalismus, die sich mit Reporterpreisen selbst feiert, die politische Aktivisten wie Michael Moore mit Dokumentarfilmern verwechselt und die es für eine besondere Leistung hält, den Nachrichtenkern von Enthüllungen wie den „Panama-Papers“ unter Abertausenden von schön formulierten Sätzen zu vergraben. Fühlen, was sein könnte – statt sagen, was ist."

Zum gutem Schluß: Claas Relotius ist ein hervorragender Geschichtenerzähler, Geschichten die sich gut lesen lassen, er ist nur kein Reporter oder Journalist. Er hätte Schriftsteller werden sollen, und das kann er ja auch noch, nachdem der Spiegel ihn öffentlich hingerichtet hat, noch werden. Ich bin davon überzeugt, dass sich seine Romane prima verkaufen lassen, er müßte nur unter einem anderen Nahmen schreiben.

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18.12.2018 Die Form der Elitenherrschaft

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Wer die Wahrheit sagt, braucht ein schnelles Pferd, und wer die Wahrheit schreibt, braucht ein noch schnelleres. Wenn Bücher, die nahe legen, dass Demokratie im Westen nur Fassade ist, zu Bestsellern werden, schweigen die Leitmedien – oder unterstellen, die Autoren wären verwirrte Scharlatane. Jüngste Fälle: Rainer Mausfeld und Dirk Müller.

Indoktrination statt Information

„Warum schweigen die Lämmer?“ fragt Professor Rainer Mausfeld im Titel seines aktuellen Buches provokant und schaffte es damit auf Anhieb auf die Spiegel-Bestsellerliste. Mausfeld trifft einen Nerv – seine Analyse zur verdeckten Rolle von Machteliten in unserer Gesellschaft macht verständlich, was viele Bürger zwar fühlen, aber bislang nur schwer in Worte fassen konnten:

Warum die behauptete Demokratie an vielen Stellen nur schöner Schein ist. Seit seinem Erscheinen vor zwei Monaten hält sich das Buch durchgängig in den Top 30 der Sachbuchbestseller, der Verlag druckt bereits die vierte Auflage – und das ganz ohne große Werbung und Pressepräsenz.

Das Meinungs- und Empörungsmanagement der SZ

Wie zu erwarten war: Nachdem totschweigen von Mausfelds Bestseller nicht funktioniert hat, wird jetzt im Mainstream auf Diffamierung umgeschaltet. Braver Jubelperser der Eliten ist wieder mal: Die "linke" SZ, hinter der laut Werbung ja nur "kluge Köpfe" stecken.

"Man möchte lachen über dieses absurde Theater, doch es ist bitterer Ernst. Der „liberale“ Mainstream hat seine Liberalität längst verloren.

Belehren, verdammen, verschweigen, diffamieren

Er belehrt, wo er nichts mehr erklären kann, er verdammt, wo er Konkurrenz wittert, und er verschweigt oder diffamiert, wo er eine offene Debatte nicht mehr fair gewinnen kann. Rainer Mausfeld fasst es so zusammen: „Wir leben in einer Phase der Gegenaufklärung, die es perfiderweise geschafft hat, sich als Aufklärung zu tarnen.“

Das steht dazu bei Wikipedia: "Als Kernthese von Mausfelds Buch "Warum schweigen die Lämmer?" identifiziert der Schriftsteller Bodo Morshäuser, dass in einer neoliberal geprägten Gesellschaft „eine privat finanzierte sogenannte Indoktrinationsindustrie aus Medien, Stiftungen, Thinktanks und Lobbygruppen“ eine „psychologische Kriegsführung gegen die Bevölkerung“ führen und mit Mitteln der Soft power auf deren Unterbewusstsein abzielen würde. Mausfeld habe ein „Empörungsbuch“ vorgelegt, „eine klagende Behauptung“ ohne viele Belege.

Der Kolumnist Milosz Matuschek (Neue Zürcher Zeitung) nennt Mausfeld einen „Volksaufklärer in der Denktradition Humboldts, Deweys und Chomskys, der minuziös dechiffriert, was sonst viele Bürger nur als Grundgefühl hegen: Etwas ist hier faul.“
 

Rainer Mausfeld ist Professor an der Universität Kiel und hatte bis zu seiner Emeritierung den Lehrstuhl für Wahrnehmung- und Kognitionsforschung inne. In seinen gesellschaftspolitischen Beiträgen...

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