Reden ist silber, Schreiben ist gold

19.03.2021 Fotokunst aus Amerika

GFDK - Reden ist Silber - Sönke C. Weiss

„Off Worlds“ ist ein ausgesprochen eindrucksvoller Fotoband, der jetzt im Dortmunder Verlag Kettler (www.verlag-kettler.de) erschienen ist.

Auf 48 großformatigen Seiten nehmen uns die Fotokünstler Louise Amelie und Aljaz Fuis mit in die amerikanische Seele und lassen uns in die Randgebiete der US-Gesellschaft blicken.

Es sind nicht die oftmals typischen Bilder der West- und Ostküste, die man so häufig präsentiert bekommt, sondern Empfindungen aus dem Herzen der Vereinigten Staaten, wo das „periphere Gefühl von Abgeschiedenheit“ auch das Weltbild der Menschen spiegelt:

Stolz und Freiheit, Unabhängigkeit und Selbstbestimmtheit. Ich habe selbst sechs Jahre lang in den US-Bundesstaaten Indiana und Texas gelebt, wohin es kaum Europäer verschlägt.

Umso mehr begeistert mich „Off Worlds“, da es ein Leben zeigt, das schon beinahe archetypisch für die USA ist. Es geht um die gesellschaftsferne Weite des Menschen, wie ich sie nur in den USA habe kennenlernen dürfen.

Genau das haben die Fotokünstler zwischen 2017 und 2020 eingefangen. Die Portraits wie Landschafts- und Architekturaufnahmen ergeben ein Gesamtbild, in dem man sich nicht nur verlieren kann, sondern auch wieder Raum zum Atmen findet. „Off World“ kostet 38 Euro und ist in der Tat eine Perle der Fotokunst. 

Sönke C. Weiss

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14.03.2021 Geschichte und Kultur

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Jeder, der sich für China interessiert, wird bemerkt haben, dass jedes Jahr mehr Bücher über dieses Land veröffentlicht werden. Die meisten von ihnen befassen sich mit politischen und wirtschaftlichen Themen, aber auch Geschichte und Kultur erhalten langsam ihren angemessenen Anteil an Aufmerksamkeit.

„About Us - Young Photography in China“ ist ein neuer wie wunderbarer Fotoband aus dem Münchner Hirmer Verlag (www.hirmerverlag.de), der dem Betrachter einen einzigartigen Blick in die Welt der modernen chinesischen Fotokunst gewährt.

Zusammengestellt von den Kuratorinnen Eva-Maria Fahrner-Tutsek und Petra Giloy-Hirtz, erzählen die 40 vorgestellten Fotokünstler*Innen in 220 Arbeiten über ihre Lebensformen und Mentalität angesichts eines rapiden gesellschaftlichen Wandels in der Volksrepublik zwischen Coolness und Konfusion, Metropolen und ländlicher Peripherien, Natur und Zementbauten.

Auf der Suche nach ihrer Identität erkunden sie das Medium der Fotografie und geben uns Einblick in die individuellen Gefühls- und Erfahrungswelten ihrer Generation als - eben - Fotografen.

Sie sprechen oder schreiben nicht über ihr Land; vielmehr sehen sie es mit ihren Augen durch eine Kamera. Ihre visuelle Sprache ist unkompliziert.

Sie enthüllt ihre persönlichen Ansichten. Diese Künstler suchen nach ihrem Geburtsort, nach ihrer Heimat und finden dabei Freunde ihres Alters in ähnlichen oder inszenierten Lebenssituationen. Grandios! „About Us - Young Photography in China“ kostet 39,90 Euro. 

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13.03.2021 Die südafrikanische Fotokünstlerin

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Vielfach als eine der „versiertesten und am meisten unterschätzten Fotografinnen ihrer Zeit“ beschrieben, präsentiert der Steidl Verlag (www.steidl.de) gemeinsam mit der Walther Collection (www.walthercollection.com) aus Neu-Ulm, die sich insbesondere afrikanischen Fotograf*Innen widmet, das erste Buch, das die südafrikanische Fotokünstlerin umfassend und in Gänze darstellt.

„Jo Ractliffe: Photographs 1980s - now“ umfasst 456 Seiten mit 291 Abbildungen und enthält darüber hinaus zahlreiche überaus aufschlußreiche Texte wie Gespräche mit der Fotografin.

„In Ractliffes Werk bedeutet ‚Sehen‘ - insbesondere im besonders schwierigen Fall Südafrikas, wo die Dinge trotz des Anscheins einer moralischen Klarheit weitaus undurchsichtiger sind, als sie oft dargestellt werden.

Über das hinauszugehen, als was sich das Bild ausgibt“, schreibt der 2019 verstorbene nigerianische Kurator, Autor und Hochschullehrer Okwui Enwezor, der von 2011 bis 2018 Direktor des Hauses der Kunst in München war.

So enthält das Buch künstlerische Arbeiten der frühen 80er Jahre, vornehmlich Landschaften, wendet sich dann Angola zu, beziehungsweise den Nachwirkungen des dortigen Krieges, der von 1975 bis 2002 andauerte. Grundsätzlich stellt sich Ractliffe immer die gleiche Frage:

Wie verhält sich die geistige Mentalität der Menschen in Bezug auf die Landschaft und was hinterläßt Gewalt? Apartheid in Südafrika und der Krieg in Angola eben.

„Jo Ractliffe: Photographs 1980s - now“ kostet 95 Euro und ist eine faszinierende Zeitreise durch die Augen einer Künstlerin, die zwar menschenscheu zu sein scheint, aber das Prinzip Mensch immer wieder im Fokus hat, selbst wenn sie sich selbst davon distanziert. 

Sönke C. Weiss

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09.03.2021 Bravo für dieses Buch

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In „Becoming - Erzählt für die nächste Generation“ schreibt die Ex-First-Lady der USA, Michelle Obama, insbesondere jugendliche Leser*innen ab 13 Jahren an. Es ist die Überarbeitung ihres internationalen Bestsellers, in dem sie über ihren Weg ins Weiße Haus berichtet. (Natürlich an der Seite ihres Mannes Barack.)

Während sie aber ihre eigene Story erzählt, fragt sie insbesondere junge Menschen: „Wer seid ihr, und was wollt ihr werden?“

Michelle Obama führt ihr Publikum zu ihren Kindertagen an der South Side von Chicago, ein sozialer Brennpunkt, bis zu ihren Jahren in einer juristischen Führungsposition, als sie Muttersein und Berufstätigkeit unter einen Hut bringen mußte, bis nach Washington D.C., der Hauptstadt der Macht.

Wie das Original, ist auch „Becoming - Erzählt für die nächste Generation“ ungemein ehrlich und freimütig und setzt meines Erachtens nach neue Maßstäbe hinsichtlich Autobiografien.

(Die ihres Mannes ist übrigens gleichermaßen grandios, wie wir hier bereits berichtet haben.)

Darüber hinaus ist Michelle Obamas Apell, den eigenen Weg zu finden und die eigene Stimme zu erheben, eine überaus wichtige und mutmachende Botschaft in einer Zeit, in der es immer schwerer fällt, Individuen zu erkennen.

Bravo für dieses Buch! Erschienen in der Penguin Random House Verlagsgruppe (www.cbj-verlag.de), hat „Becoming - Erzählt für die nächste Generation“ 608 Seiten und kostet 20 Euro. P.S. Die Übersetzerinnen Kristin Lohmann und Heike Brillmann-Ede haben einen vorzüglichen Job gemacht.

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03.03.2021 Geschichte der Sklaverei

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Dass Sachbücher in keiner Weise langweilig sein müssen, zeigen folgende Neuerscheinungen: Zum einen erzählt Andreas Eckert, Professor für die Geschichte Afrikas an der Humboldt-Universität zu Berlin, die „Geschichte der Sklaverei“ in dem gleichnamigen C.H. Beck Wissensband (www.chbeck.de) von der Antike bis ins 21. Jahrhundert.

Denn noch heute leben schätzungsweise 40 Millionen Menschen in „moderner Sklaverei“. Auf 128 kurzweiligen Seiten zeichnet Eckert die düstere Geschichte einer Institution nach, die schon seit der Antike in unterschiedlichen Ausprägungen in allen Weltregionen anzutreffen ist.

Der Autor geht den Motiven von Sklavenhändlern wie -käufern nach, zeigt Ursachen auf und führt uns die Sklaverei als wohl akzeptiertes gesellschaftliches Übel bis hin zu einer dem Zeitgeist geschuldeten Abscheulichkeit vor.

Die „Geschichte der Sklaverei“ ist ein bitterer Augenöffner und kostet 9,95 Euro. Absolut köstlich dagegen ist „Im Wald der Metropolen“.

Der Autor und Journalist Karl-Markus Gauß erzählt in seinem neuen Buch beispielsweise von der Erfindung Jugoslawiens, von schlesischen Täuschungen und sprachlosen Sprachen und nimmt uns so mit auf eine epische Kulturreise durch Europa, die nicht nur vortrefflich geschrieben, sondern auch beachtenswert durchdacht ist.

Die 13 Kapitel auf gut 300 Seiten sind meisterhaft verwoben und das Werk eines Fachmanns der Alltagsbeobachtung, eines Chronisten der Ambivalenzen, die diesen Kontinent so sehr ausmachen. Grandios! „Im Wald der Metropolen“ ist im Unionsverlag (www.unionsverlag.com) erschienen und kostet 12,95 Euro. 

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02.03.2021 Die Tat beim Namen nennen

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Mit ihrem neuen Buch „Alle Drei Tage“ wollen die Spiegel-Redakteurin Laura Backes und die investigative Journalistin  Margherita Bettoni ihre Leser über Verbrechen aufklären, die oftmals als schlichte Eifersuchtsdramen, Ehrenmorde oder Beziehungstaten abgearbeitet werden und nicht bei dem Namen genannt werden, den diese Taten verdienen: Femizide nämlich, Morde, die an Frauen verübt werden, weil sie Frauen sind.

Auf 204 Seiten zeigen die Autorinnen, dass die Tötung von Frauen aufgrund ihres Geschlechts auch in Deutschland ein ernsthaftes gesamtgesellschaftliches Problem ist, was indes immer noch verharmlost wird.

Backes und Bettoni haben mit Überlebenden gesprochen, Experten gefragt, die Motive männlicher Gewalttäter untersucht und ihre Taten rekonstruiert.

Es sind Schilderungen sexualisierter Gewalthandlungen, die, so die Warnung am Anfang des Buches, für den Leser belastend sein können. Nichtsdestotrotz, jeden Tag, so die Statistik, versucht bei uns ein Mann, seine Frau umzubringen.

Alle drei Tage wird eine Frau von ihrem Partner oder Ex-Partner getötet. Hinzu kommen die Morde an Frauen durch ihnen unbekannte Täter.

„Alle Drei Tage“ ist ein eindrückliches wie wichtiges Buch, das in der Deutschen Verlags-Anstalt (www.dva.de) erschienen ist und 20 Euro kostet. 

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19.02.2021 Der Monopolist Facebook

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Als Facebook heute den Australiern untersagte, Nachrichteninhalte auf seiner Plattform zu teilen, enthüllt eine Untersuchung des Press Gazette, wie der Technologieriese von der Förderung irreführender staatlich geförderter Nachrichten in anderen Ländern profitiert.

Unsere Untersuchung zeigt, wie China einerseits seinen eigenen Bürgern das Ansehen von Facebook verbietet, andererseits seine eigenen Medien auf der Plattform bewirbt.

Insbesondere nutzt China Facebook, um dem evidenzbasierten Journalismus über die Unterdrückung der uigurischen muslimischen Minderheit zu widersprechen.

Imran Ahmed, Geschäftsführer des Zentrums zur Bekämpfung des digitalen Hasses, stellte die Ergebnisse der Untersuchung des Press Gazette vor und sagte:

„Es ist nicht widerlich, dass Facebook Geld nimmt, um die Propaganda des chinesischen Staates zu fördern, die die Realität leugnet, dass ihr Staat an Verbrechen gegen die Menschlichkeit beteiligt ist gegen uigurische Muslime. “

Dominic Ponsford, Chefredakteur der Press Gazette, sagte: „Unsere Untersuchung zeigt, dass Facebook erneut von der Verbreitung schädlicher Inhalte auf seiner Plattform profitiert.

„In Australien ist es den Bürgern verboten, Inhalte von echten Nachrichtenorganisationen inmitten einer Pandemie zu teilen, als evidenzbasierter Journalismus noch nie so wichtig war. Sie hat dies getan, weil sie befürchtet, dass sich das Angebot der australischen Regierung zur Regulierung weltweit ausbreiten könnte.

„Unsere Untersuchung zeigt jedoch, dass die Notwendigkeit dieser Regelung noch nie so dringend war. Wir wussten bereits, dass Facebook Leben gefährdet, indem es die Verbreitung von Fehlinformationen über Coronaviren zulässt.

"Die Nachricht, dass es mitschuldig ist, die Notlage der uigurischen Muslime zu vertuschen, und dass es davon profitiert, markiert einen neuen Tiefpunkt für das Unternehmen."

Facebook hat in Australien den Zugang zu journalistischen Nachrichten blockiert, weil ihm ein dortiges Mediengesetz nicht gefällt. Der Fall zeigt: Wo Monopole entstehen, sind Machtmissbrauch und Hybris nicht weit. Die Politik muss endlich reagieren schreibt auch WELT-Chefredakteur Ulf Poschardt

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18.02.2021 Fotopreis Prix Picet

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Unter dem Titel „confinement“, auf Deutsch Haft, hat der Verlag teNeues (www.teneues.com) jetzt eine beeindruckende fotografische Auseinandersetzung mit der Corona-Pandemie veröffentlicht.

43 internationale Künstlerinnen und Künstler zeigen auf 111 Seiten Werke, die sich mit ihrer ganz persönlichen Sichtweise während der noch immer anhaltenden Isolation beschäftigen.

Es sind Landschaftsaufnahmen, Portraits, Architekturaufnahmen und Stillleben, die diese nie dagewesene Situation spiegeln, einen schier nie enden wollenden Lockdown, in dem Künstler weltweit meist als nicht systemrelevant bezeichnet werden und schlussendlich auf sich selbst gestellt, vielleicht sogar verlassen worden sind.

Die in dem großformatigen Buch vorgestellten Künstlerinnen und Künstler wurden allesamt für den renommierten Fotopreis Prix Picet nominiert.

Die Auszeichnung wird an Fotografen vergeben, die sich insbesondere der Nachhaltigkeit der Natur verschrieben haben.

„confinement“ ist ein einzigartiges wie wertvolles Zeitdokument aus einer außergewöhnlichen Epoche, von der die Welt plötzlich überrascht wurde und kostet 39,90 Euro.

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11.02.2021 Die USA sind rassistisch wie sexistisch

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Die „männliche Vorherrschaft“ in den USA ist Inhalt des neuen Buches der New York Times-Bestsellerautorin Ijeoma Oluo mit dem deutschen Titel „Das Land der weißen Männer“, das im amerikanischen Original treffender „Mediocre. The Dangerous Legacy of White Male America“, übersetzt also „Mittelmäßig.

Das gefährliche Erbe des weißen, männlichen Amerikas“, heißt. Nichtsdestotrotz, es geht ja um den Inhalt, und der hat es in sich. Auf 383 Seiten rechnet Oluo gnaden- wie schonungslos mit einem Land ab, dessen Mythos auf Lügen gebaut wurde.

Denn schon immer ging es ihrer Überzeugung nach um weiße Männer, die sich über andere hinwegsetzten. Angefangen beim Genozid an den Ureinwohnern über die Sklaverei bis hin zu Donald Trump,

Oluo analysiert, auch anhand ihrer eigenen Biografie, wie Gewalt und Machtmissbrauch die USA zu dem Land gemacht haben, was es heute ist:

Eine rassistische wie sexistische Weltmacht. Darüber hinaus zeigt sie aber auch auf, wie Wunden geheilt und Vertrauen wieder hergestellt werden könnten.

Durch progressive Weiße, wie der neu gewählte Präsident Joe Biden, zum Beispiel. Ich meine indes, dass dies schon ein Generationenvertrag sein müßte, keine Amtszeit oder zwei können das reparieren, was in über 250 Jahren zerstört wurde, denn kaum ein Land kultiviert seinen eigenen Mythos, wahr oder unwahr, so geschickt und manipulativ wie die USA.

„Das Land der weißen Männer“, erschienen bei Hoffmann und Campe (www.hoca.de) für 25 Euro, ist ein überaus wichtiges Buch, denn es deckt auf, was wirklich hinter der Propaganda des angeblich „Amerikanischen Traums“ steckt: oft nur ein Albtraum. 

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05.02.2021 „Blase gut - alles gut.“

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Eigentlich, so dachte ich zumindest, ist eine gemeine Blasenentzündung eher reine Frauensache. Weit gefehlt. Als es mich erwischte, dazu muß ich sagen, dass ich Antibiotika zu vermeiden versuche und bei Krankheiten erstmal nach Hausmitteln recherchiere, fand ich im Internet folgendes Buch mit dem leider unglücklichen Titel: „Blase gut - alles gut.“

Geschrieben von einem echten Arzt, Prof. Dr. med. Stephan Roth, Direktor der Urologischen Universitätsklinik Wuppertal, Lehrstuhlinhaber für Urologie an der Universität Witten/Herdecke und den das Nachrichtenmagazin Focus als einen der besten Ärzte Deutschlands gekürt hat, findet man das geballte Wissen über die Blase und wie sie bei Entzündungen, Inkontinenz, Harndrang und anderen Unannehmlichkeiten selbst, aber auch durch eine Fachperson zu behandeln ist.

Denn die Hoffnung auf eine Wunderpille gegen diese Probleme werde leider oft enttäuscht, schreibt Roth. Mit seinem Buch will er bewirken, dass Blasenprobleme kein Tabuthema mehr sind und wir mit unseren Beschwerden nicht mehr, wie es seine Erfahrung ist, zu spät zum Arzt gehen.

So sind die 288 Seiten eine Art Blasenschule für alle. Mir auf jeden Fall haben seine Ratschläge geholfen, und ich gehe jetzt auch bewußter mit diesem lebenswichtigen Organ um. „Blase gut - alles gut“ ist bei Books on Demand (www.bod.de) erschienen und kostet 14,99 Euro. Weitere Informationen zum „Herz im Unterleib“ gibt es darüber hinaus auf www.blasendoktor.de

Sönke C. Weiss

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