Reden ist silber, Schreiben ist gold

10.02.2018 Gabor Steingart überraschend gestürzt?

GFDK - Reden ist Silber - Gottfried Böhmer

Anfang des Jahres haben wir noch geschrieben "Der Handelsblatt-Herausgeber Gabor Steingart bringt jeden Morgen mit seinem "Morning Briefing" seine Leser zum Nachdenken oder zum Schmunzeln". Das ist nun vorbei und viele seiner Leser werden das bedauern, wir auch.

Gabor Steingart überraschend gestürzt?

Der „Handelsblatt“-Verleger Gabor Steingart stürzt über Martin Schulz, von dem er nie etwas gehalten hat, und daraus hat er auch nie einen Hehl gemacht hat. Ob Schulz der wahre Grund ist darf aber bezweifelt werden, er hat vieleicht nur das Faß zum überlaufen gebracht.

Dieter von Holtzbrinck soll den Stab über Gabor Steingart gebrochen haben berichtete zuerst der "Spiegel" und anschließend "Welt-Online". "Medienmanager Gabor Steingart wird von Verleger Dieter von Holtzbrinck überraschend gestürzt. Steingart soll es mit seiner Kritik an Martin Schulz übertrieben haben."

Was ist da los?

Dieter von Holtzbrinck soll Steingarts Kampagne gegen den SPD-Vorsitzenden Martin Schulz missfallen haben. Erst am Mittwoch hatte Steingart in seinem "Morning Briefing" geschrieben, der "mittlerweile ungeliebte" Schulz wolle "den derzeit beliebtesten SPD-Politiker, Außenminister Sigmar Gabriel, zur Strecke bringen".

Analyse hat ins Schwarze getroffen

In dem Newslettertext, der den Ausschlag für Holtzbrincks Entscheidung gegeben haben soll, schrieb Steingart, Schulz habe den „Mord“ an Gabriel „minutiös geplant“: „Der andere soll stolpern, ohne dass ein Stoß erkennbar ist. Er soll am Boden aufschlagen, scheinbar ohne Fremdeinwirkung. Wenn kein Zucken der Gesichtszüge mehr erkennbar ist, will Schulz den Tod des Freundes aus Goslar erst feststellen und dann beklagen.“

Journalistischer Telepathie

Schon nach der Wahl von Schulz zum Parteivorsitzenden der SPD hatte Gabor Steingart geschrieben:
„Dass viele Medien diesem im Volk weithin unbekannten Mann — der die Zulassung zum Abitur nicht schaffte, wenig später zum Trinker wurde, bevor er als grantelnder Abstinenzler für 22 Jahre im Brüsseler Europaparlament verschwand — plötzlich die Befähigung zur Kanzlerschaft zutrauen, ist nur mit journalistischer Telepathie zu erklären.“

Laut „Spiegel“ soll sich Dieter von Holtzbrinck in einem persönlichen Brief bei Martin Schulz entschuldigt haben.

Ist das noch Pressefreiheit?  

Holtzbrinck hatte sich gestern per Brief bei Schulz entschuldigt. "Das heutige 'Morning Briefing' von Gabor Steingart hat mich schockiert. Inhalt und Stil des Sie betreffenden Textes entsprechen weder meinen publizistischen Qualitäts- und Wertevorstellungen noch denen der Handelsblatt-Redaktion." Er entschuldige sich "vielmals" auch "im Namen des Handelsblatt".

Wir sagen mal so:„Pressefreiheit ist die Freiheit von zweihundert reichen Leuten, ihre Meinung zu verbreiten“ – dieser Satz stammt von Paul Sethe, einem der Gründungsmitherausgeber der FAZ aus dem Jahr 1965.

Auch das ist Herrn Holzbrinck sauer aufgestoßen

Schon 2014 warnte Gabor Steingart in aller Eindringlichkeit vor einem Krieg mit Russland und bekam dafür vor allem von der FAZ harsche Kritik. Gabor Steingart kritisierte auch den Tagesspiegel, FAZ, Süddeutscher Zeitung und SPIEGEL, die sich „auf Schießschartengröße verengt“ hätten, und empfahl seinerseits die Entspannungspolitik von Willy Brandt. Hier noch mal Steingarts Essay „Der Irrweg des Westens

Für den WELT-Herausgeber Thomas Schmid zählte Gabor Steingart zu „Putins kleinen Helfern“ und auch die "taz" kritisierte Steingart für seine „zunehmend Putin-Freundlichen Positionen“ Der Satz sagt alles: "Im Kollegenkreis war in letzter Zeit bereits aufgefallen, dass Handelsblatt-Herausgeber Gabor Steingart in seinen Kommentaren eine zunehmend Putin-freundliche Position vertritt".

Die lieben Kollegen

Nun ja, die "Kollegen" von der ZEIT, FAZ, Spiegel, Süddeutscher, der WELT, Tagesspiegel und der taz dürften sich über den Abgang von Gabor Steingart besonders freuen.

Zum Schluß die warmen Worte: In der Pressemitteilung zum Weggang Steingarts heißt es:

"Nach sieben Jahren äußerst erfolgreicher und freundschaftlicher Zusammenarbeit haben sich Handelsblatt-Verleger Dieter von Holtzbrinck und der Vorsitzende der Handelsblatt-Geschäftsführung, Gabor Steingart, der zugleich auch Herausgeber des Handelsblatts war, auf eine Beendigung ihrer beruflichen Partnerschaft verständigt.

Zwei Gründe sind hierfür entscheidend. 1. Differenzen in wesentlichen gesellschaftsrechtlichen Fragen. Hinzu kam 2. eine - nicht generell, aber im Einzelfall - unterschiedliche Beurteilung journalistischer Standards."

Schockiert und fassungslos

Am Freitag schrieben die Chefredakteure und Geschäftsführer der Verlagsgruppe einen Brief an Verleger Dieter von Holtzbrinck, in dem sie sich "schockiert und fassungslos" zeigen und Kritik am Vorgehen äußern. Der Brief ist unter anderem von Handelsblatt-Chefredakteur Sven Afhüppe, Wirtschaftswoche-Chef Beat Balzli und Wirtschaftswoche-Herausgeberin Miriam Meckel unterzeichnet.

Gottfried Böhmer

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Steingart darf die 700.000 Abonnenten seines "Morning Briefing" für das "Handelsblatt mitnehmen und sie "in eigener Eigentümerschaft als unabhängige journalistische Stimme" mit einem Morgennewsletter beschicken. - derstandard.at/2000073912480/Bestaetigt-Handelsblatt-Herausgeber-Steingart-muss-gehen





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08.02.2018 Gerettet: Zwei Löwenjungen aus Bulgarien

GFDK - Reden ist Silber - Melitta Töller

Zuletzt hatten wir ja keine guten Nachrichten, da die GroKo wenig für den Tierschutz und die Tierhaltung in Deutschland tuen will. Nun vermeldet die Tierschutz Organisation VIER PFOTEN  sehr erfreuliche Nachrichten. Schluss mit Tieren im Zirkus, war und ist auch eine unserer Hauptforderungen, der Zirkusschimpanse Robby muß heute noch leiden.

Ein besseres Leben für die Kleinen Löwen

Hamburg, 6. Februar 2018 – Ab heute beginnt für die beiden bulgarischen Löwenjungen Masoud und Terez ein besseres Leben in der niederländischen Großkatzenstation von VIER PFOTEN.

Die Löwenjungen sind gestern Abend wohlbehalten dort angekommen. VIER PFOTEN hatte Masoud und Terez aus illegaler Haltung im Zoo in Razgrad, Bulgarien, gerettet.

Die anfängliche Weigerung lokaler Behörden, die Tiere in die Obhut von VIER PFOTEN zu übergeben, führte zu einer angespannten Lage für das Team vor Ort. Denn die gesundheitliche Verfassung eines der beiden Löwen machte einen schnellen Transfer notwendig.

Massenproteste der Bevölkerung für die Löwen Babys

Nach Massenprotesten gegen die Unterbringung der Löwen in einem weiteren Sub-Standard-Zoo konnte der Transfer schließlich mit mehr als einer Woche Verspätung stattfinden. Nun haben Masoud und Terez ein neues Zuhause gefunden, wo sie sich von ihrem Leid erholen können.

Das Team der Großkatzenstation FELIDA wird ihnen die nötige Pflege zukommen lassen und sie auf einen eventuellen endgültigen Transfer in ein noch größeres Schutzzentrum vorbereiten.

Dr. Marina Ivanova, Tierärztin und Leiterin des bulgarischen Länderbüros von VIER PFOTEN:
„Wir sind sehr froh, dass sich die Situation zum Positiven gewendet hat und wir Masoud und Terez in ein artgemäßes Umfeld bringen konnten.

Löwen Babys waren sehr krank

Der Gesundheitszustand von Terez erfordert dringend eine tägliche Überwachung und eine spezielle Diät, um seine Fehlentwicklung zu behandeln. Die Löwen können sich jetzt von ihrer Vergangenheit erholen.“

Während das VIER PFOTEN-Team vor Ort in Bulgarien wartete und sich unermüdlich für die für den Transfer notwendigen Genehmigungen einsetzte, untersuchte Dr. Marc Gölkel vom Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) Berlin beide Löwenjungen.

Es stellte sich heraus, dass Terez an den Vorderläufen unter einem schweren Knochenwachstumsdefekt leidet, der eine Spezialbehandlung erfordert, die VIER PFOTEN leisten kann.

Ein solcher Defekt ist auf die unprofessionellen Zuchtpraktiken des Zoos von Razgrad zurückzuführen, denn Masoud und Terez entstammen mindestens in zweiter Generation einer Inzuchtlinie.

Dank der Unterstützung des bulgarischen Premierministers sowie der bulgarischen Bevölkerung wurde die Genehmigung für die Überstellung der Löwen schließlich erteilt. Das VIER PFOTEN Team verlor keine Zeit und machte sich schnellstmöglich auf den Weg in die Niederlande.

Der dreijährige Löwe Ivan-Asen wird vorläufig im Sofia Zoo bleiben. Er reagiert sehr gut auf die Behandlung, die er dort erhält, und ist laut den Untersuchungen gesund. VIER PFOTEN plant, auch ihn in die Großkatzenstation FELIDA zu übersiedeln, da die Gemeinde Razgrad die Tierschutzorganisation bereits mit der Pflege von Ivan-Asen betraut hat.

Zoo ohne Lizenz

Der Zoo von Razgrad liegt im Nordosten Bulgariens und wurde 1960 eröffnet. Obwohl seine Lizenz bereits 2014 auslief, blieb er weiter kostenlos für Besucher geöffnet. Mit der unprofessionellen Zucht und dem Verkauf von Löwen versuchte man, den Betrieb zu finanzieren.

Derzeit leben über 25 Tiere – darunter Löwen, Hirsche, Rentiere, Lamas, Füchse, Schweine und Vögel – in dem illegalen Zoo. Da der Zoo im Besitz der Stadt ist, überzeugte VIER PFOTEN den Bürgermeister von Razgrad einzuschreiten.

Ein internationales Tierärzte-Team versorgte Ende letzten Jahres alle sieben Löwen medizinisch und sterilisierte zusätzlich zwei erwachsene Männchen.

Heimat vieler Großkatzen

Die Löwenjungen werden vorübergehend in der von VIER PFOTEN geführten Großkatzenstation FELIDA leben, die in dem niederländischen Ort Nijeberkoop liegt. Mit der Übernahme des Projekts im Jahr 2014 übernahm die internationale Tierschutzorganisation gleichzeitig die Verantwortung für die darin untergebrachten 26 Großkatzen.

Da FELIDA primär als Transit- und Rehabilitierungsstation dient, übersiedelte VIER PFOTEN den Großteil der Wildtiere in das ebenfalls eigene Großkatzenschutzzentrum LIONSROCK in Südafrika. Heute leben in der niederländischen Großkatzenstation sechs weitere Großkatzen, unter anderem zwei junge Tiger, die VIER PFOTEN aus Syrien retten konnte.

Die meisten von ihnen sind allerdings zu alt oder schwach für eine Weiterreise. VIER PFOTEN plant, FELIDA auszubauen, um noch mehr Großkatzen aus schlechten Haltungsbedingungen retten und in naturnahen Gehegen aufnehmen zu können.

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06.02.2018 wo bleibt der Tierschutz

GFDK - Reden ist Silber

Den Tierschützern steht das Entsetzen im Gesicht geschrieben. Auch die GFDK-Redaktion ist von den GroKo Verhandlungen wenig begeistert. Die Deutschen wollen, das ist in unzähligen Umfragen bestätigt, einen viel besseren Tierschutz und eine viel bessere Tierhaltung.

Warum geht die Poitik nicht darauf ein? Nun bei der CDU/CSU liegt es ja auf der Hand, die großen Tierverarbeiter und Fleischpoduzenten, gehören seit eh und je zu ihrem Wahl Klientel. Aber was treibt die SPD? Warum geht die SPD dem Thema aus dem Weg?

LIDL macht es vor - So kann man Tierschutz unterstützen

Erst vor wenigen Tagen hat der Discounter LIDL die CDU/CSU und SPD blamiert indem das Unternehmen mitteilte, das es ab April 2018, freiwillig alle Frischfleischprodukte (Schwein, Rind, Pute, Hähnchen) seiner Eigenmarken nach dem Vorbild der Eierkennzeichnung durch ein 4-stufiges Modell kennzeichnen will, damit der Verbraucher weiß woher das Fleisch kommt.

Der sogenannte „Haltungs-Kompass“ soll vom gesetzlichen Mindeststandard in der niedrigsten Stufe bis zu Tierhaltung nach Bio-Standards auf dem höchsten Level reichen.

Koalitionsvertrag noch schlechter als vor vier Jahren

Hamburg, 5. Februar 2018 – Die Koalitionäre aus CDU, CSU und SPD haben sich auf ein gemeinsames Regierungsprogramm für die nächsten vier Jahre geeinigt. Die internationale Tierschutzstiftung VIER PFOTEN kritisiert, dass der Koalitionsvertrag im Bereich Tierschutz noch ernüchternder ausfällt, als vier Jahre zuvor bei der letzten GroKo.

Kristin Karnbach, Politische Referentin von VIER PFOTEN:
„Keine der großen Missstände im Tierschutz werden von den Koalitionären angesprochen. Weder in der Nutztierhaltung noch in anderen Bereichen. Wir brauchen dringend Maßnahmen gegen den illegalen Welpenhandel und eine Regulierung des Verkaufs von Tieren im Internet und auf Tierbörsen.

Es gibt noch immer kein Wildtierverbot in Zirkussen – Deutschland ist hier absolutes Schlusslicht in Europa. Mit diesen wenig ambitionierten Vorhaben zeigt die GroKo, welche geringe Rolle das Wohl der Tiere in den nächsten vier Jahren spielen wird. Das ist schon jetzt ein Armutszeugnis.“

Heftige Kritik an GroKo-Plänen für Nutztierhaltung
VIER PFOTEN kritisiert die GroKo-Pläne im Bereich der Nutztierhaltung. Sauen dürfen weiterhin wochenlang in Kastenständen eingesperrt werden, Ferkeln dürfen weiterhin routinemäßig die Schwänze abgeschnitten werden.

Freiwilliges Tierwohllabel: keine Verbesserungen im Stall
Das von den Koalitionären vorgeschlagene freiwillige Tierwohllabel wird dem Wunsch nach Transparenz nicht gerecht und wird kaum zu Verbesserungen im Tierschutz führen.

Deswegen fordert VIER PFOTEN eine verpflichtende Haltungskennzeichnung für Fleisch, Milch sowie für Produkte mit verarbeiteten Eiern, nach dem Vorbild der Frischeier-Kennzeichnung (0-3).

Diese verpflichtende Haltungskennzeichnung bietet langfristig nicht nur eine flächendeckende Verbesserung des Tierschutzes in der Nutztierhaltung und Transparenz für Verbraucher, sondern schafft ebenfalls eine Planungssicherheit für Landwirte.

Stall-TÜV: Alter Hut
Das als "Stall-TÜV" bezeichnete bundeseinheitliche Prüf- und Zulassungsverfahren für serienmäßig hergestellte Tierhaltungssysteme stand bereits im letzten GroKo-Koalitionsvertrag, wurde aber nicht umgesetzt.

Ein Stall-TÜV ist notwendig, um tierschutzrelevante, serienmäßig hergestellte Stallhaltungssysteme und -elemente gar nicht erst auf den Markt zu bringen. Eine Bewertung nach Tierschutzkriterien würde nur positiv geprüfte Stallhaltungssysteme zulassen.

Küken-Töten bleibt
Statt das längst überfällige Verbot des Tötens männlicher Küken auszusprechen, setzt die Politik weiterhin auf eine freiwillige Vereinbarung mit der Wirtschaft und wartet auf die Praxisreife der Geschlechts-Früherkennung im Ei. Diese wird vermutlich erst 2019 marktreif sein.

Richtiger wäre laut VIER PFOTEN eine Förderung in Richtung Zweinutzungshuhn. Dies würde einen Weg bereiten, der weg von der Hochleistungszucht mit ihren vielfach tierschutzrelevanten Nachteilen für die Tiere hin zu einer nachhaltigen Tierzucht führt. Viele Hochleistungsrassen leiden an schmerzhaften Entzündungen der Lege-Organe.

Die Zucht auf extrem hohe Ei-Leistung macht die Tiere systematisch krank. Männliche Tiere dieser Legelinien werden getötet, sie setzen zu wenig Fleisch an und eignen sich daher nicht zur Mast, da Legeleistung und Fleischansatz negativ korreliert sind.

Zweinutzungshühner dagegen legen weniger Eier, bleiben dadurch länger gesund und die männlichen Küken setzen besser Fleisch an und könnten zur Mast genutzt werden.

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02.02.2018 Sprach, Sing und Textverbot?

GFDK - Reden ist Silber - Gottfried Böhmer

Laut einem Bericht der Münchner „Abendzeitung“ hat die Kabarettistin Lisa Fitz das falsche Lied gesungen, und nun heißt es Skandal, Skandal, Skandal. Und umgehend meldet sich eine Expertin zu Wort. Die deutsche Kabarettistin, Schauspielerin und Sängerin Lisa Fritz macht sich unbeliebt.

Ich sehe was, was du nicht siehst, ja was denn?

Am Freitag veröffentlichte der YouTube-Kanal SchrangTV den Song „Ich sehe was, was du nicht siehst“. In dem Lied singt die 66-jährige Lisa Fitz: „Die Welt wird fieser und an wem mag’s liegen?“/„Der Schattenstaat, die Schurkenbank, der Gierkonzern,/Wer nennt die Namen und die Sünden dieser feinen Herrn?/Rothschilds, Rockefeller, Soros & Consorten,/die auf dem Scheißeberg des Teufels Dollars horten.“

Sprach, Sing und Textverbot für Lisa Fritz?

Die "Expertin für Verschwörungstheorien", Giulia Silberberger Geschäftsführerin von „Der Goldene Aluhut“, einer Berliner Initiative gegen Verschwörungstheorien sieht darin auch gleich eine Verschwörung. Silberberger, „Denn der ganze Liedtext ist voll von Codes.“

Lisa Fitz bediene sich klassischer antisemitischer Verschwörungstheorien, erklärte Silberberger, indem sie die Namen von bekannten jüdischen Bankern nenne, die angeblich die weltweite Politik steuerten. Das vieleicht Lisa Fritz die Namen nur gewählt hat weil die jeder kennt, läßt Frau Guila Silberberger außer acht.

Die Codes die Guila Silberberger erkannt hat

Das sollen die von Frau Silberberger erkannten "Codes" sein. In dem Lied heißt es: "Wer kann den Tango besser tanzen, die Eliten oder die dummen Schranzen" Sie Singt von Lügen und betrügen, von Mastermids und grauen Eminenzen, von JP-Morgen, Goldmann Sachs und deren Schranzen. Vom Teufel, und das der Glaube an Gott tot ist.

Der Goldene Aluhut geht an Frau Silberberger

Auch heißt es in dem Song, "Und wir sind zu blöd, um zu kapieren, zu träge und zu faul zum informieren. Mach den Mund auf, was du siehst, die Wahrheit ist oft leider fies." "Ich sehe was, das du nicht sehen willst, mach die Augen auf und sieh wie sie betrügen".

Lisa Fitz wehrte sich auf Facebook in einer Stellungnahme, in der sie sich von der „Unterstellung“ distanziert, antisemitisch zu sein. „Auch bin ich keine Verschwörungstheoretikerin“, schrieb sie in dem Posting.

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31.01.2018 Tierschützer sind entsetzt

GFDK - Reden ist Silber

Haben wir uns zu früh gefreut? Im April 2017 war der Jubel auf Seiten der Tierschützer groß: Das Verwaltungsgericht Lüneburg hatte geurteilt, dass die angeordnete Abgabe von Zirkus-Schimpanse Robby aus dem Circus Belly durch das Kreisveterinäramt Celle rechtskräftig ist.

Robby ist der letzte Menschenaffe in einem deutschen Zirkus

Damals sagte Dr. Signe Preuschoft, Primatologin von VIER PFOTEN zum "Fall Robby": "Wir sind unsagbar froh über das heutige Gerichtsurteil. Nach 32 Jahren im Zirkus hat es Robby wirklich mehr als verdient, ein artgemäßes Leben zu führen.

Endlich ist Schluss mit den unnatürlichen Fahrten auf dem Tret-Roller, dem engen Smoking-Kostüm, dem Lärm und dem Stress der Manegenauftritte, den endlosen Stunden im tristen, kargen Gehege. Robby hatte sein Leben lang keinerlei Recht auf Selbstbestimmung und war immer ein Wesen zweiter Klasse."

Immer noch viel zu viele Tiere im Zirkus

Hunderte Tiger, Giraffen und Elefanten sind in Deutschland noch immer im Zirkus unterwegs und damit muß schluß sein, auch Tiere haben eine Würde wie die GFDK-Redaktion meint. Zuletzt haben wir geschrieben - Mehr Tierwohl? - Das Label ist Betrug am Tier.

Tierschützer sind entsetzt, wir auch

Lüneburg / Hamburg, 24. Januar 2018 - Gestern hat das Niedersächsische Oberverwaltungsgericht einem Berufungsverfahren um den Zirkusschimpansen Robby zugestimmt. Die Stiftung VIER PFOTEN ist über die Entscheidung entsetzt, vor allem da verschiedene Gutachten bestätigten, dass das Tier an schweren Verhaltensstörungen leidet.

Der etwa 43 Jahre alte Schimpanse Robby aus dem Circus Belly wurde 2015 durch das Kreisveterinäramt Celle beschlagnahmt. 2017 entschied das Verwaltungsgericht Lüneburg die Abgabe von Robby an eine Auffangstation. VIER PFOTEN nimmt den erneuten Gerichtsprozess um Schimpanse Robby zum Anlass, die Aufnahme eines bundesweiten Wildtierverbots in den Koalitionsvertrag zu fordern.  

Denise Schmidt, Kampagnenleiterin von VIER PFOTEN:
"Für uns ist unverständlich, warum das Gericht die Berufung zugelassen hat. Vorausgegangen ist bereits ein jahrelanger Prozess, der die Leiden von Robby durch mehrere Gutachter bestätigte. Nach Jahrzehnten im Zirkus hätte es Robby mehr als verdient, ein artgemäßes Leben zu führen."

Wildtierverbot im Zirkus scheitert an CDU/CSU
Der Bundesrat hat die Bundesregierung in den letzten Jahren dreimal dazu aufgefordert, ein Verbot zu erlassen. Fast alle Bundesländer sowie Bundesparteien fordern ein Wildtierverbot in Zirkussen, wogegen sich die CDU/CSU sträubt.

Eine von VIER PFOTEN in Auftrag gegebene repräsentative Umfrage durch das Meinungsforschungsinstitut Integral hat ergeben, dass 70 Prozent der Deutschen gegen Wildtiere im Zirkus sind.

Schutzzentrum für Schimpansen
Gutachten von Primatologen bestätigen, dass in Gefangenschaft gehaltene Schimpansen jeden Alters wieder mit Artgenossen zusammengeführt werden können. Dies ist ein langwieriger, stufenweiser Prozess und muss unter genauer Beobachtung der Tierpfleger geschehen.

Die Auffangstation Stichting Aap weist entsprechende Erfahrungen mit Schimpansen auf, die teils über Jahrzehnte in menschlicher Gefangenschaft lebten. Stichting Aap hält für Robby seit Jahren einen Platz bereit.

Das Berufungsverfahren wird vor dem Oberverwaltungsgericht unter dem Aktenzeichen 11 LB 34/18 geführt. Wann mit einem Termin zur mündlichen Verhandlung zu rechnen ist, ist derzeit noch nicht absehbar.

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29.01.2018 negative Nachrichten und Fake News

GFDK - Reden ist Silber - Gottfried Böhmer

Die Medien sind voll von schlechten und negativen Nachrichten und Berichten. Wo fragt man sich bleiben die tollen Geschichten über Menschen, die etwas richtig und gutes gemacht haben?

63 Prozent erkennen Qualitätsjournalismus nicht

Aus Mücken werden Elefanten gemacht und alles und jeder wird niedergeschrieben. Personen des öffentlichen Lebens wird das Wort im Mund verdreht, falsch zitiert, oder sie werden von den Medien regelrecht diskreditiert, wenn es ihren eigenen Vorstellungen widerspricht.

Nora Heer schrieb: "Die Medienkanäle sind bis zum Überlaufen gefüllt mit Negativnachrichten, Katastrophen, düsteren Zukunftsaussichten und beklagenswerten menschlichen Fehlleistungen. Die Flut von Negativmeldungen nährt Gefühle der Resignation in einer Welt, die kaum mehr zu retten scheint."

Wer ständig bei allem und jedem das Haar in der Spuppe sucht, und selbst wenn er keines findet, noch negativ schreibt, muß sich nicht wundern, dass man ihm nicht mehr vertraut und nicht mehr gelesen wird. Das Vertrauen der Bürger in die schreibende Zunft hat ihren Tiefpunkt erreicht, könnte man meinen, aber wir glauben, dass es noch tiefer gehen wird.

Auch die Tagesschau manipuliert das Publikum

Hier haben wir ein Beispiel wie tief die Medien gesunken sind und wie sogar die "tagesschau" die Bürger manipuliert. Während der Rede von US-Präsident Trump auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos regte sich Unmut im Publikum, schrieben die Medien, und taten so als ob Teilnehmer (geladene Gäste, Wirtschaftsführer oder Politiker) Donald Trump mit Buhrufen bedacht hätten.

Die Buhrufe kamen, kaum zu hören, aber nur von den Medienvertretern der Qualitätsjournalisten, denen Trump ein weiteres mal Fake News vorwarf. Trump:

"Hinterhältige, gemeine, bösartige, falsche Presse". Von seiten der Journalisten im Saal erntete der US-Präsident dafür Unmut und offenbar auch einige Buhrufe. Weil die Buhrufe kaum zu hören waren, drehte die ARD am Ton, so dass es sich anhörte, als ob hier viele Leute gegen Trump protestierten. Dem war nicht so.

Technisch verstärkte Manipulation

Sogar "Welt-Online" schrieb: "Insgesamt verlief der Auftritt Trumps zwar deutlich reibungsloser als viele Beobachter zuvor vermutet hatten – doch insbesondere diese angeblichen Buhrufe wurden in der deutschen Presse größer thematisiert."

In einen Tweet räumte die Tagesschau Redaktion der ARD-Sendung offen ein, die Unmutsäußerungen gegen Donald Trump noch technisch verstärkt zu haben.

In den sozialen Medien machte sich großer Unmut breit

„Merkt Ihr noch was? Ihr bestätigt genau das, was Trump Euch allen vorwirft“, schreibt User @neythomas. Bild-Chefredakteur Julian Reichelt äußerte sich ebenfalls, er adressierte die Causa dabei umgehend an „Tagesschau“-Chefredakteur Kai Gniffke:

„Die @tagesschau hilft ein bisschen nach, damit Buh-Rufe gegen Trump lauter und deutlicher zu hören sind. Klare Grenzüberschreitung bei einer Nachrichtensendung, lieber @KaiGniffke. Und schwer vorstellbar, dass Sie dasselbe bei Applaus getan hätten“, schrieb Reichelt.

Gniffke nennt den Vorfall "journalistische Präzision"

“Wenn ein Trump nahe stehender Sender wie Fox den kaum hörbaren Applaus hochdrehen würde, wie wäre Ihr Kommentar zu dieser Berichterstattung?”, fragte ein User "Tagesschau“-Chefredakteur Kai Gniffke.

In den sozialen Medien wurde sich lustig gemacht. Viele fragten, ob es die Buhrufe überhaupt gab oder ob sie möglicherweise sogar reingeschnitten wurden. Weitere Twitter-User überlegten laut, wer denn die Buhrufer wohl waren: ausländische Journalisten, deutsche Journalisten oder möglicherweise sogar ARD-Kollegen selbst?

Kai Gniffke, Chef der “Tagesschau”-Redaktion, reagierte am Samstag, und das halten wir für einen Witz, hier sein Statment.

Zuletzt hat Gottfried Böhmer geschrieben:

"Ein Jahr Trump, und was nun? - Seit über 400 Tagen verfolgen wir die Berichterstattung der Deutschen Medien, "TAZ", "Welt-Online, "FAZ", "Süddeutsche", "Spiegel-Online", "Die Zeit", Tagesspiegel und so weiter, über Donald Trump. Täglich haben diese Medien uns über 30 Artikel über Trump serviert.

Das macht zusammen sage und schreibe 12.000 Artikel, in denen Donald Trump nicht in einem einzigen gut davon kam. Hier sind die negativen TV-Beiträge über Trump noch nicht mitgezählt."

Reichweite geht vor ehrlicher Berichterstattung

Knapp sieben von zehn Befragten weltweit haben Angst vor Fake News, zeigen Daten des "Edelman Trust Barometers 2018", die die Absatzwirtschaft zitiert. In Deutschland liegt die Quote bei 61 Prozent. 63 Prozent der Befragten gaben an, nicht zu wissen, wie sie Falschinformationen von Qualitätsjournalismus unterscheiden sollen. In Deutschland zeigen hier 54 Prozent Unsicherheiten.

66 Prozent der Menschen weltweit glauben, dass Nachrichtenorganisationen mehr an Reichweite interessiert sind als an ehrlicher Berichterstattung. 59 Prozent sind zudem überzeugt, die Medien hätten eine politische Agenda und würden nicht neutral über Weltereignisse berichten.

Allerdings richtet sich der Vertrauensverlust vor allem an Plattformen wie Suchmaschinen oder soziale Medien. Journalismus von traditionellen Medien wie Zeitungen und TV-Sender gewinnen hingegen an Vertrauen: Sie legten gegenüber der letzten Befragung global fünf Punkte auf 59 Prozent zu.

Erstes: Leider wird hier was vergessen. Erstens sind die Tageszeitungen wie IVW berichtet im Sinkflug, die Auflagen fallen von Quartal zu Quartal in den Keller, und somit wird der Journalismus von traditionellen Medien fast kaum noch gelesen.

Zweitens: Auch die Einschaltquoten der TV-Sender sinken ständig, 67 Prozent der Deutschen schauen keine Nachrichten mehr und erstmals seit Erhebung des "Edelman Trust Barometers" ist die Institution Medien diejenige, der weltweit am wenigsten vertraut wird.

Vertrauen in die Medien implodiert

"In Deutschland geben 67 Prozent (global 50 Prozent) der Befragten an, dass sie weniger als einmal pro Woche Nachrichten lesen, hören oder sehen. In den USA implodiert das Vertrauen geradezu, und zwar besonders deutlich bei der sogenannten "informierten Öffentlichkeit", also bei Menschen mit Hochschulabschluss, einem überdurchschnittlichem Haushaltseinkommen und intensiver Mediennutzung".

Journalisten, die Menschen erziehen wollen

„Focus“-Gründer Helmut Markwort hatte in einem Interview die Medienlandschaft scharf kritisiert. Auch Journalisten, "die Menschen erziehen" wollen, bekamen von ihm ihr Fett weg.

„Focus“-Gründer Helmut Markwort hat sich in einem Interview äußerst kritisch zur deutschen Medienlandschaft geäußert. Den Begriff „Lügenpresse“ findet er völlig inakzeptabel, über Lücken, Einseitigkeit und Tendenzen in der Medienlandschaft könne man jedoch reden, sagte er gegenüber „Tichys Einblick“.

Der 80-jährige Journalist und Manager benennt ganz konkret, warum er für das Misstrauen gegenüber den Medien Verständnis hat.


Beispiel Talkshows:

Agitatorische Einspielfilme, permanente Unterbrechungen unkonventioneller Positionen durch politisch korrekte -Gesprächsteilnehmer, Einer-gegen-alle-Besetzungen. Außenseiter dürfen kaum ausreden. Das empfinden die Leute als unfair.“

Auch über „Aktualitätssendungen in ARD und ZDF“ müsse er sich „genauso ärgern“, so Markwort.

„Da werden sogenannte Experten aufgeboten, die keiner kennt, die auch nicht eingeführt werden, was sie denn nun als Experten ausweist – nur um eine abwegige These zu stützen. Das merken die Leute, und das verärgert sie.“

Dämonisierung unliebsamer Politiker

Das Problem sei jedoch nicht nur auf die öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten beschränkt. In gedruckten Medien finde man „die gleichen Fehlleistungen.“ Die Dämonisierung Donald Trumps durch den „Spiegel“ zum Beispiel: Der künftige US-Präsident war auf dem Cover als brüllende Supernova dargestellt worden, die auf die Erde zurast. Dazu die Zeile „Das Ende der Welt“.

Markwort kommentiert:

Diese Dämonisierung eines Politikers, der den Journalisten nicht passt – erst im Wahlkampf und dann sogar nach der Wahl, (…) auch das stößt den Leuten sauer auf.“ „Journalisten seien tendenziell grün-rot“ so Markwort.

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22.01.2018 wir werden weiter leiden müssen

GFDK - Reden ist Silber - Gottfried Böhmer

Zu Beginn der Flüchtlingskrise 2015 war Wolfgang Schäuble einer der wenigen CDU Politiker, der es wagte, Angela Merkel zu kritisieren, während der Rest der Partei 2015 zehn Minuten standing Ovations klatschte. Das meldeten die Medien 2015: "Begeisterungsstürme für die Kanzlerin". Die Halle tobte als Merkel erscheint.

Rainer Kahni hat damals hier geschrieben: Standing Ovations der demütigen Klatschaffen für leere Worthülsen, Schlagwörter, Füllwörter, nichtssagende Redewendungen

"Und zu diesem semantischen Durchfall standen die Delegierten des CDU Parteitages auf und klatschen zehn Minuten. Es gab standing Ovations. Wie tief ist die Politik gesunken. Sie hat nichts mehr zu sagen. Sind die CDU - Delegierten das Volk ? NEIN!"

Das ist eine fein selektierte Auswahl von demütigen Klatschaffen, die nur dazu da sind, dem Etablishment die Macht zu erhalten, in der sehnsüchtigen Hoffnung, einmal selbst am Vorstandstisch der Macht Platz nehmen zu dürfen.

Dafür würden sie alles tun. Die Bürger haben mit diesen rundlackierten Proleten nichts zu tun. Die Bürger und ihre Ängste und Sorgen kommen auf diesen von Lobbyisten finanzierten Partei - Galas gar nicht vor."

Wolfgang Schäuble am 11. November 2015

Wolfgang Schäuble hatte am 11. November 2015 auf einer Veranstaltung in Berlin die Flüchtlingsbewegung nach Deutschland mit einer Lawine verglichen. "Lawinen kann man auslösen, wenn irgendein etwas unvorsichtiger Skifahrer an den Hang geht (...) und ein bisschen Schnee bewegt."

Und weiter: "Ob wir schon in dem Stadium sind, wo die Lawine im Tal unten angekommen ist, oder ob wir in dem Stadium im oberen Drittel des Hanges sind, weiß ich nicht." Darauf hin hatte Heiko Maas (SPD) Schäuble verbale Brandstiftung vorgeworfen.

Nun legt Wolfgang Schäuble nach

Dem „Focus“ sagte Wolfgang Schäuble - Dass Deutschland und Österreich im Herbst 2015 den Flüchtenden geholfen hätten, habe „Nebenwirkungen“ gehabt, die Europa erschütterten, „unser Land auch“. Schäuble weiter: „Das wissen wir. Wir leiden noch immer darunter. Ich will das auch nicht verharmlosen. Aber ich will auch das ursprüngliche Problem nicht kleinreden lassen.“

Im Zusammenhang mit der Flüchtlingskrise dürfe verantwortliche Politik „nicht nur das Gute wollen“. Sie müsse auch darauf achten, dass die „menschliche Ordnung“ funktioniere.

Die "Nebenwirkungen" und das "Leiden der Deutschen"

Das hypermoralische Wohlfühlsprech der Jahre 2015 und 2016 scheint angesichts der Tatsachen, die uns überrollt haben, vorbei zu sein. Nur die SPD und die Grünen wollen das immer noch nicht begreifen. Leider ist Herr Schäuble auf die "Nebenwirkungen" und "das Leiden der Deutschen" nicht näher eingegangen. Braucht er auch nicht, wir wissen ja was er gemeint hat.

Mittlerweile haben fast 60 Prozent der Bevölkerung die Nase von Merkel voll und viele fragen sich, warum geht sie nicht und tritt zurück?

Der Welt"-Autor Henryk M. Broder ließ schon 2015 kein gutes Haar an Angela Merkel

Er schrieb damals: "Angela Merkel regiert im Stile eines Feudalfürsten, wozu auch die Drohung gehört, sie werde dem Land, dem sie dienen wollte, adieu sagen, falls das Volk ihr die Gefolgschaft verweigert. Dermaßen ausfällig zu werden, das hat sich noch kein Kanzler der Bundesrepublik gewagt."

"Es sieht danach aus, als wäre die Bundesrepublik nun auf dem gleichen Weg, auf dem die DDR in den Abgrund der Geschichte geschliddert ist. Die Politik der Kanzlerin ist die späte Rache der DDR an der BRD. Das mag ihr nicht bewusst sein, aber gerade das Unbewusste zeichnet sich durch besondere Nachhaltigkeit und Zuverlässigkeit aus."

Broder stellte die Frage: "Weiß diese Bundeskanzlerin noch, was sie tut?"

2015 haben wir auch geschrieben "Die Willkür-Politik von Angela Merkel zerstört das Bürgertum und den inneren Frieden"

Gottfried Böhmer hatte die Frage gestellt

"Wie bitte soll 2017 der innere Friede in Deutschland dann aussehen? Schon heute, im Jahr 2015, geht ein tiefer Riss durch die gesamte Gesellschaft, Familien entzweien sich, langjährige Freunde wollen nichts mehr miteinander zu tun haben, Arbeitskollegen gehen sich aus dem Weg und Merkel-Kritiker und Befürworter beschimpfen sich aufs übelste. Die Kritiker werden in die rechte Ecke gesteckt und als Nazis und Fremdenfeinde gebranntmarkt." Das Ergebnis war dann, dass die AfD im Bundestag sitzt.

Grüne Politik, damals wie heute

Durch die Flüchtlinge wird Deutschland religiöser, bunter, vielfältiger und jünger. Das meint 2015 die Fraktionsvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen im Bundestag, Katrin Göring-Eckardt, bei der Aussprache zum EKD-Ratsbericht am 8. November vor der Synode in Bremen.

Ihr zufolge profitiert die Gesellschaft von den Asylbewerbern: „Wir kriegen jetzt plötzlich Menschen geschenkt.“ Durch die Zuwanderung bekämen Unternehmen die benötigten Fachkräfte. Es sei eine schöne Ironie der Geschichte, dass Flüchtlinge künftig die Renten von Wählern der „Alternative für Deutschland“ (AfD) bezahlten.

Verfassung und Gesetz spielen für die SPD keine Rolle

Wir stellten uns 2015 die Frage: Stehen die Parteien über dem Gesetz? Wollen sie einen Polizeistaat? Der SPD-Politiker Ralf Stegner sagte in der Talkshow Maischberger "die Verfassung und die Gesetze kümmerten ihn nicht, wenn es um eine konkrete Notsituation geht". Die Regierung unter Angela Merkel hat somit die ersten Schritte zur Zerstörung des Rechtsstaates unternommen.

Nun sind wir im Jahr 2018 und in der Politik hat sich praktisch nichts verändert, wie auch, Angela Merkel, Ralf Stegner und Katrin Göring-Eckardt sind immer noch im Amt und Würden. Also werden wir weiter leiden müssen.

Gottfried Böhmer

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22.01.2018 Trumps Fake News Awards

GFDK - Reden ist Silber - Gottfried Böhmer

Ein Jahr Trump, und was nun? - Seit über 400 Tagen verfolgen wir die Berichterstattung der Deutschen Medien, "TAZ", "Welt-Online, "FAZ", "Süddeutsche", "Spiegel-Online", "Die Zeit", Tagesspiegel und so weiter, über Donald Trump. Täglich haben diese Medien uns über 30 Artikel über Trump serviert.

Das macht zusammen sage und schreibe 12.000 Artikel, in denen Donald Trump nicht in einem einzigen gut davon kam. Hier sind die negativen TV-Beiträge über Trump noch nicht mitgezählt.

Wieviele davon, von den Qualitätsmedien, der Wahrheit entsprechen, oder ob es sich um Fake-News handelte, konnten die Leser in Deutschland nie überprüfen. Wichtig war nur, dass Trump schlecht aussieht und seine Politik für Amerika und den Rest der Welt der Untergang ist.

Das Vertrauen in die Nachrichtenmedien sinkt von Jahr zu Jahr tiefer, und Trump und die Medien, haben zu gleichen Teilen auch dafür gesorgt. In Deutschland sinken die Auflagen der großen Tageszeitungen immer weiter, wie IVW berichtete. So verlor die "Bild" und "Bild am Sonntag" weitere 162.576 Leser zum Vorjahr. Die "FAZ", "Spiegel" und "Stern" verloren teilweise bis zu 15 Prorent ihrer Leser.

Vor einem Jahr hat Gottfried Böhmer geschrieben: Die Presse schäumte zum Amtsantritt von Donald Trump. "Keine 100 Tage Toleranz für Trump". Journalisten mahnen uns alle vor einem "bauernschlauen Geschäftsmann", so die "ZEIT". Der stellvertretende Chefredakteur des "ZDF" Elmar Theveßen meinte, " Trump sei eine Gefahr für sein Land und die ganze Welt", und kündigte ihm den Kampf an.

Bezeichnend ist, was der Washington Post Redakteur Farhi zu den Fake News Awards sagte, "Von unseren erfolgreichsten Storys sind fast alle über Trump und seine Regierung." Auf den Punkt: Trump ist ein gutes Geschäft für die Medien.

Die "Süddeutsche" schrieb: "Reihenweise machten sich US-Journalisten über die "Awards" lustig und erklärten, sie seien die eigentlichen Sieger." Wie Recht sie haben. Auch für die Deutschen Medien ist Donald Trump ein wahrer Segen.

Donald Trumps Erfolge

Dumm ist nur, dass Trump immer mehr Erfolge einfahren kann. Apple will in den kommenden fünf Jahren 30 Milliarden US-Dollar in den USA investieren und 20 000 neue Stellen schaffen. Als Ergebnis der Steuerreform von Donald Trump will Appel 38 Milliarden Dollar als Steuer auf im Ausland angesammelte Gewinne an den US-Fiskus zahlen und mehr als 250 Milliarden Dollar zurück in die USA holen, die im Ausland gelagert wurden. Viele weitere Unternehmen werden dem folgen.

Eine ganze Reihe von US-Konzernen hat schon Milliarden Investitionen angekündigt, wenn nur die 500 größten Firmen der USA durchschnittlich 2 Milliarden Dollar investieren, sind das schon EINE BILLIONEN Dollar. Es könnte auch noch viel mehr werden.

Das soll Trump mal einer nachmachen. In Deutschland wird weiter nur eine Neiddebatte über die Reichen geführt und SPD, Grüne und Linke überbieten sich mit der Forderung nach Steuererhöhungen, wie man noch vor zwei Tagen in der "FAZ" lesen konnte.

Eines sollte man auch in Deutschland wissen, die Amerikaner wählen den Erfolg, das Geld, und die Jobs. Wer das liefert, bleibt Präsident und sollte Trump auch aussenpolitisch Erfolge erzielen, wird er noch lange Präsident bleiben.

Nächst Woche kommt Donald Trump zum Weltwirtschaftstreffen nach Davos, sollte er da auch noch punkten oder sogar einige Kritiker überzeugen, sieht es für ihn noch besser aus. Lassen wir uns überraschen.

Falschberichterstattung der US-Medien

US-Präsident Donald Trump hat seine angekündigten Fake News Awards für besonders falsche und unehrliche Berichterstattungen an die Medien vergeben. Für "Welt-Online" sind Trumps Fake News Awards aber eine große Enttäuschung und eine Propagandaveranstaltung des Präsidenten.

Das sind die „Gewinner“ des Fake News Awards in der Reihenvolge:

1. Paul Krugman schrieb in seinen Meinungsbeitrag „The Economic Fallout“ in der „New York Times“, dass sich die Märkte von Trump „nie erholen“ würden. Aber die US-Wirtschaft und die Börse brummt.

2. Brian Ross, ehemaliger ABC-News-Reporter machte in einem Special Report für den TV-Sender die falsche Angabe, dass Donald Trump seinem Ex-Sicherheitschef Michael Flynn den Auftrag gab, russische Offizielle zu kontaktieren. Flynn würde darüber aussagen, so ein Informant. Diese Information war falsch, was ABC einräumte.

3. CNN berichtete über Donald Trump und seinen Sohn Donald J. Trump, Jr., dass sie Zugang zu gehackten Dokumenten von WikiLeaks hätten. CNN korrigierte die Behauptung und den Kontext der Geschichte.

4. „Time“ berichtete, dass eine Büste des schwarzen Bürgerrechtlers Martin Luther King aus dem Oval Office entfernt wurde. „Time“ entschuldigte sich und erklärte ausführlich, wie der Fehler passierte.

5. Dem Reporter Dave Weigel von der „Washington Post“ wirft Trump vor, seinen Auftritt vor Menschenmassen in Pensacola in Bildern falsch dargestellt zu haben.

6. CNN habe laut Trump ein Video von ihm und dem japanischen Premier Shinzo Abe gezeigt, das suggeriere, er habe Fische in einem Teich überfüttert. Dies sei nicht der Fall, so Trump. Abe habe es ihm so gezeigt.

7. CNN berichtete über eine Verbindung von Trumps zwischenzeitlichem Kommunikationschef Anthony Scaramucci und seinen angeblichen Verbindungen zu Russland. CNN zog den Beitrag zurück und entschuldigte sich bei Scaramucci, drei Reporter kündigten.

8. „Newsweek“ berichtete, dass Polens First Lady Agata Kornhauser dem US-Präsidenten bei seinem Besuch nicht die Hand geschüttelt habe.

9. CNN berichtete, dass der ehemalige FBI-Direktor James Comey aussagen wolle, dass er Präsident Trump nie gesagt habe, dieser sei nicht Gegenstand der Ermittlungen im Zuge der Russland-Affäre. CNN veröffentlichte eine Korrektur.

10. Die „New York Times“ behauptete, dass die Trump-Regierung einen Klimabericht geheim gehalten haben soll. Die „New York Times“ veröffentlichte eine korrigierte Version des Artikels.

11. Platz 11 vergab Donald Trump an alle Medien, die über eine mögliche Kollaboration zwischen dem Trump-Team und Russland berichten. In der veröffentlichten Liste heißt es: „Und zu guter letzt: KOLLABORATION MIT RUSSLAND. Kollaboration mit Russland ist vermutlich der größte Schwindel, der gegenüber dem amerikanischen Volk verübt wird. ES GIBT KEINE KOLLABORATION. And last, but not least: „RUSSIA COLLUSION.“

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18.01.2018 enttäuscht von dem Tierschutz

GFDK - Reden ist Silber - Melitta Töller

VIER PFOTEN fordert von Sondierungsparteien mehr Engagement für Tierschutz

Die Tierschutz-Stiftung VIER PFOTEN zeigt sich enttäuscht über die Ergebnisse der Sondierungsgespräche hinsichtlich des Tierschutzes. Die Stiftung für Tierschutz fordert die GroKo-Verhandler auf, endlich den politischen Willen für wirkliche Verbesserungen im Tierschutz aufzubringen.

Rüdiger Jürgensen, Geschäftsführer VIER PFOTEN Deutschland:
"Die Pläne der GroKo hinsichtlich des Tierschutzes fallen mehr als ernüchternd aus. Statt den politischen Willen und Mut aufzubringen, die dringenden Tierschutzfragen und Missstände in der Tierhaltung anzugehen, setzen die GroKo-Verhandler auf alte Konzepte.

Es bleibt zu befürchten, dass sich auch in den nächsten vier Jahren nur wenig im Tierschutz verbessern wird. VIER PFOTEN erwartet deutlich mehr Engagement von den Parteien.


Zum Beispiel wird ein von den GroKo-Sondierern vorgeschlagenes freiwilliges Tierwohllabel mit schwachen Kriterien wird die Nutztierhaltung in Deutschland nicht voranbringen. Dafür braucht es eine gesetzliche Haltungskennzeichnung aller tierischen Produkte nach dem Vorbild der Eierkennzeichnung."
 

VIER PFOTEN fordert weitere zentrale Kernforderungen für den Schutz von Nutz-, Wild- und Heimtieren in den Koalitionsvertrag mit aufzunehmen:

1. Verbot der Amputationen am Tier wie das Abschneiden der Ringelschwänze bei Ferkeln

2. Verbot der dauerhaften Fixierung von Tieren wie bei der Anbindehaltung von Kühen oder der Kastenstandhaltung von Sauen

3. Die verpflichtende Haltungskennzeichnung für Fleisch, Milch und Produkten mit verarbeiteten Eiern

4. Gezielte Förderung von Tierschutzmaßnahmen

5. Verbot von Qualzuchten bei Heimtieren und Nutztieren

6. Erstellung einer Positivliste für die Haltung von Heimtieren

7. Eine bundesweite Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht von Hunden und Katzen

8. Registrierungspflicht von gewerblichen und privaten Züchtern und Händlern von Heimtieren

9. Die gesetzliche Kennzeichnung aller Echtpelzprodukte mit klaren Angaben zu Tierart, Herkunft und Haltungsform bzw. Fangmethode

10. Verbot der Haltung von Wildtieren in Zirkussen

Tel.: 040-399 249-66
presse-d@vier-pfoten.org
VIER PFOTEN –

Stiftung für Tierschutz
Schomburgstraße 120

D-22767 Hamburg

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10.01.2018 Buch über den Zweiten Weltkrieg

GFDK - Reden ist Silber

Buch über den Zweiten Weltkrieg: Der Historiker und Politologe Randall Hansen hat vor 9 Jahren ein Buch über das Leid der deutschen Zivilbevölkerung während des Zweiten Weltkriegs geschrieben, das nun auf den Bestsellerlisten erscheint. Der Titel: "Fire and Fury".

Der unverhoffte Geschichtsunterricht für die Amerikaner

Dank der gleichnamigen Trump-Enthüllungen stürmt Hansens Buch gerade die Bestsellerlisten. Michael Wolffs Enthüllungsbuch "Fire and Fury: Inside the Trump White House" über US-Präsident Donald Trump verhilft einem alten Schinken zu Höhenflügen.

Der Historiker und Politologe Randall Hansen profitiert von dem Hype über das Trump Buch ganz unerwartet, wie er dem "Handelsblatt" sagte. Sein Buch über den Zweiten Weltkrieg mit dem Titel: "Fire and Fury: The Allied Bombing of Germany 1942-1945" schießt gerade durch die Decke.

Exakte Verkaufszahlen könne er noch nicht nennen, sagte der Historiker Hansen dem "Handelsblatt". Aber allein am Tag der Veröffentlichung der Trump-Enthüllungen sei auch sein Buch auf drei Bestsellerlisten der Verkaufsplattform Amazon in die Höhe geschossen.

Hansen beschäftigt sich in seinem Buch mit den Auswirkungen der britischen und amerikanischen Luftangriffe auf die deutsche Zivilbevölkerung während des Zweiten Weltkriegs, und hat nichts mit den Politik-Enthüllungen über Donald Trump zu tun. Er habe selbst niemals gedacht, dass er Präsident Trump einmal einen Gefallen schulde, so Hansen im "Handelsblatt".

Steve Bannon rudert zurück

PS: Trumps Ex-Chefberater Steve Bannon rudert zurück und relativiert mitlerweile seine im Buch gemachten Äusserungen. Donald Trump hatte nach Bekanntwerden der Bannon-Zitate aus dem Buch erklärt, Bannon habe "nichts mit mir oder meiner Präsidentschaft" zu tun gehabt. "Als er gefeuert wurde, hat er nicht nur seinen Job verloren, sondern auch seinen Verstand."

Das "Enthüllungsbuch" hat Trump rundweg als "Fake-Buch" voller Verleumdungen verurteilt. In dem Buch von Randall Hansen stehen mit Sicherheit keine "Fakes", das sollte Trump auch mal lesen.

Bleibt nur noch die Frage, wie glaubwürdig ist Michael Wolff?

Das Enthüllungsbuch "Fire and Fury" des Journalisten Michael Wolff über das Weiße Haus unter Donald Trump soll am 19. Februar in der deutschen Ausgabe im Rowohlt Verlag erscheinen.

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