Reden ist silber, Schreiben ist gold

13.06.2018 Unsterblichkeit und Ruhm

GFDK - Reden ist Silber

Unsterblichkeit und Ruhm, davon konnten und können die meisten Künstler nur träumen. Auf jeden renommierten Namen kommen zigtausende, die niemand kennt. Und Frauen haben es seit jeher noch ungleich schwerer, ernst genommen zu werden.

Unsterblichkeit und Ruhm

Wer kennt schon Edouard Manets Schwägerin Berthe Morisot außer in ihrer Rolle als sein Modell? Die 1841 geborene Französin malte impressionistische Gemälde, die im Laufe der Zeit auch die Anerkennung ihrer männlichen Kollegen, darunter Auguste Renoir, erfuhren. Ruhm und Lob der (männlichen) Kritik und Kunstgeschichte blieben ihr dennoch verwehrt.

Im Schatten der Männer

Die Mexikanerin Frida Kahlo ist heutzutage die lateinamerikanische Malerin schlechthin. Ihre farbenprächtigen, symbolhaften Bilder, mit denen sie ihr von Kindesbeinen an durch Unfall und Krankheit geprägtes Dasein verarbeitet hat, und ihr skandalöser Lebensstil mit bisexuellen Affären haben sie zum Haushaltsnamen gemacht.

Ihre Bilder sind inzwischen in Mexiko zum nationalen Kulturgut erklärt worden. Dennoch stand sie selbst in ihrem Heimatland jahrelang im Schatten ihres Ehemannes, dem Maler Diego Rivera.

Ähnlich wie in der Malerei geht es auch im Sport zu. Die Fußballerinnen lehnen sich allerdings mehr und mehr gegen die Ungleichbehandlung im Profisport auf. Wo die männlichen Kicker millionenschwere Verträge bekommen, müssen laut einer FIFPro-Studie von 2017 rund 60 Prozent der Profi-Fußballerinnen weltweit noch einen Nebenjob ausüben, um ihren Lebensunterhalt zu bestreiten.

Häufig bleibt ihnen keine andere Wahl, als den Sport als Beruf aufzugeben. Doch in immer mehr Ländern schließen sich die Kickerinnen zusammen um gerechtere Bedingungen durchzusetzen.

Die Idee, gemeinsam für gleiche Ziele zu arbeiten, ist nicht neu. Der Verein der Berliner Künstlerinnen 1867 e. V. ist aus dem Verein der Künstlerinnen und Kunstfreundinnen zu Berlin hervorgegangen. Da Frauen vor 150 Jahren nicht rechtsfähig waren, mussten männliche Gründungsmitglieder aushelfen.

Die Herren bekamen die Ehrenmitgliedschaft, ohne ordnungsgemäße Mitglieder zu sein. Dadurch bekamen die Künstlerinnen und Kunstfreundinnen einen Platz im Bürgertum, Respektabilität – und eine finanzielle Basis.

Und an der zum Verein gehörigen Damenakademie wurden Künstlerinnen ausgebildet. Zu den Schülerinnen gehörte die Grafikerin, Bildhauerin und Malerin Käthe Kollwitz, eine der einflussreichsten deutschen Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts. Ihre Lithografien, Radierungen, Kupferstiche, Holzschnitte und Plastiken wurden von persönlichen Erfahrungen geprägt und verbanden häufig Realismus und Expressionismus. Käthe Kollwitz blieb später der Damenakademie als Lehrerin verbunden.

Auch Paula Modersohn-Becker studierte an der Akademie – ein echtes Kunststudium an einer regulären Akademie war Frauen damals noch verweigert. Doch auch ohne die gleichen Privilegien wie männliche Künstler zu genießen, setzte ihr Talent sich durch.

In den rund 14 Jahren ihrer künstlerischen Tätigkeit arbeitete sie fast unermüdlich. Rund 750 Gemälde, etwa 1000 Zeichnungen und 13 Radierungen machten die Norddeutsche zu einer der bedeutendsten Vertreterinnen des frühen Expressionismus.

Das allgemeine Frauenstudium wurde in den einzelnen deutschen Ländern verschiedentlich geregelt, aber erst nach dem Ersten Weltkrieg hatten die Frauen überall mit ihrer Forderung nach Zulassung Erfolg – Männerbastionen mögen standhaft sein, aber wo Frauen an einem Strang ziehen, lässt sich vieles bewegen, von der Staffelei bis zum Fußballtor.

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12.06.2018 Danke Donald Trump. Du bist das Beste

GFDK - Christian Weilmeier und Gottfried Böhmer

Beinahe hatte ich gestern schon die Befürchtung, der G7-Gipfel würde ein formaler Erfolg und es gelänge wie immer die Differenzen zuzukleistern. Die Europäer wären wieder dazu bereit gewesen nachzugeben. Trump aber hat im Nachgang alles zerschlagen.

Ein Spielchen könnte  den Staatschefs helfen

Während Trump den Europäern und Verbündeten vor dem Kopf stößt, feiert er im Ausland seinen bisher größten Erfolg. Aber was ist zu tun? Also wir, die GFDK Redaktion, würden den Staatschefs mal empfehlen sich zu entspannen, vielleicht bei einem Spielchen im Casino, wo es sogar noch einen Bonus gibt. Und eines ist doch klar, den Vertrauens-Bonus, haben die meisten Politiker ja schon verspielt.

Bei google lassen sich viele Artikel finden, die belegen, das Spiele zu Ruhe und Entspannung führen, und die Welt braucht Entspannung gerade sehr dringend.

GEGEN den Willen von Merkel und Co

Danke Donald Trump. Du bist das Beste, was unserem alten Kontinent passieren konnte. Du verschärfst die Widersprüche, du tobst und beleidigst alle diejenigen, die doch sehnlichst weiter sich an Amerika ausrichten wollen und drängst sie geradezu dazu, eigene Wege zu gehen.

Noch nie war die Chance so groß, dass Deutschland und Europa endlich wieder eigenständig werden. Man muss Trump inzwischen ja sogar noch eine zweite Amtszeit wünschen. Er ist die Abrissbirne für ein Gebäude, das schon lange morsch war.

Das Europa, das ich will, ist natürlich kein Europa so wie jetzt. Wenn der Westen torkelt, dann torkeln auch Weltbilder und schaffen neue Handlungsmöglichkeiten.

Der Denkfehler

Einen Denkfehler lese ich die Tage immer wieder: Man könne Trump aussitzen, warten bis er weg ist und dann wieder dort einsteigen, wo Obama aufgehört hat. Dieser Irrglaube reicht bis in die Bundesregierung. Trump verändert die Welt nachhaltig, er schafft jeden Tag Fakten.

Man kann das Rad der Geschichte nicht mehr zurückdrehen. Es verändern sich auch Mentalitäten, Geisteshaltungen, die Funktionsweise der Politik. Zudem schließt sich Trump vielleicht noch mehr kurz mit den rechten Regierungen in Europa, dann kommt das Rad erst recht in Schwung. Schon vier Jahre Trump reichen dafür locker.

Es gibt auch unter den Etablierten Leute, die Trump toll finden, weil er gegen den Iran ist oder auch sonst irgendwie Einzelpunkte vertritt. Auch sie aber werden nur das Gesamtpaket bekommen. Darüber hinaus bringt Trump ohnehin nur Dinge ans Licht, die lange schlummerten.

Die Krise des Westens besteht ja untergründig schon seit Jahren. Manchmal braucht es in der Geschichte einfach den Auslöser.

Gerald Hacker schreib dazu auf Facebook: Wer hat den G7 Gipfel ruiniert? Trudeau der Trottel. Trump hatte doch schon unterschrieben. Da pisst Trudeau ihm hinterher verbal ans Bein. Was Trump dazu bringt seine Unterschrift zu revidieren. Was Trudeau gemacht hat, kann man mit Merkel machen, aber nicht mit Trump. So ein Idiot nennt sich Politiker.

Historisches Treffen - „Gegner können zu Freunden werden“

Historisches Gipfeltreffen in Singapur. Die Denuklearisierung werde „sehr bald beginnen, sagte Trump bei der Unterzeichnung des Gipfelkommuniques. Trump ist voller Lob für Kim Jong-un, und er sei „ein sehr begabter Mann. Und er liebt sein Land sehr.“ „Fantastisch“ sei das Gespräch gewesen, sagte Trump.

Die Welt wird einen großen Wandel erleben“, versprach Kim. Trump lobte Kim als “ehrenwerten Verhandlungspartner“. „Wir haben eine sehr besondere Verbindung aufgebaut“, so Trump. Das Treffen mit Kim sei „ehrlich, direkt und produktiv“ gewesen, so Trump. US-Präsident Donald Trump unterzeichnete mit Nordkoreas Machthaber ein "umfassendes" Dokument.

Trump kündigte die offizielle Beendigung des Korea-Kriegs an. „Der Krieg ist seit 70 Jahren nicht beendet, aber er wird bald enden“, sagte Trump. „Die Vergangenheit muss nicht die Zukunft definieren“, betonte der US-Präsident. Der Nordkorea-Konflikt müsse nicht zu einem Krieg in der Zukunft führen.

Stimme aus dem Netz: Ich finde es schon bemerkenswert, wie einige geradezu krampfhaft versuchen, den Verhandlungserfolg von Singapur kleinzureden. Es darf nicht sein, was nicht sein darf. Schließlich war der böse Donald dabei. Bei Obama hätte man sich dagegen tagelang nicht mehr eingekriegt. Das ist schon fast eine psychologische Betrachtung wert.

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11.06.2018 Deutschland ist machtpolitisch fertig

GFDK - Christian Weilmeier und Gottfried Böhmer

Trump twittert nach dem G-7-Gipfel einen Satz aus dem Flieger und die Welt erstarrt. Die internationale Presse ist entsetzt: Die "Zeit" schreibt:  „Vier Jahrzehnte transatlantischen Zusammenhalts aus der Air Force One mit ein paar Tweets in Stücke gehauen.“

Deutschland ist machtpolitisch fertig

Die Deutsche und internationale Presse zeigt sich schockiert. Aber Hallo, was ist aus der "mächtigsten Frau" der Welt geworden? Angela Merkel hat wohl nichts mehr zu sagen, hatte sie es jemals? NEIN. Trump macht alles zunichte wird nun gejammert.

Einen derartigen Skandal wie diesmal hat es bei einem solchen Treffen jedenfalls noch nicht gegeben, schreibt Clemens Wergin auf "Welt-Online".

Und dann wird der "Welt-Autor" wie immer, richtig blöde: Die Russen sind schuld. "Nicht zuletzt Russland, dessen Wiederzulassung zum G-7-Gipfel Trump forderte, obwohl Moskau weiter die Krim besetzt hält, in der Ostukraine weiter zündelt, in Syrien schwere Kriegsverbrechen begeht und westliche Gesellschaften weiter mit Cyberkrieg überzieht".

Gegen Donald Trump ist kein Kraut gewachsen

Christian Weilmeier hat vor dem Gipfel geschrieben: Einfach faszinierend, was jetzt mit Trump bei den Deutschen alles an die Oberfläche kommt. Gerade wieder im Radio ein Anrufer: Trump sei der "absolute Herrscher", da könne man gar nichts machen. Hilflosigkeit. Nur ein Beispiel. Bei vielen, vielen Menschen ist die Macht der USA tief in die Seele gesunken und dort auch eingepflanzt worden.

US-Hörigkeit wird zum Bumerang

Sie stehen stramm, wenn Washington ruft oder zumindest haben sie insgeheim wahnsinnige Angst vor der Allmacht der USA, die Deutschland zweimal Schachmatt gesetzt haben. Dieses Untertanen-Gefühl schlummerte über Jahre, jetzt bei einem offenen Streit kommt es ans helle Tageslicht. Ja, auch das ist Deutschland, das sind wir.

Trump ist der absolute Weltherrscher, wir zittern und reden uns das schön mit herbeigezerrten Argumenten oder Selbsthass. Mein ceterum censeo seit langem wird hier wieder bestätigt: Letztlich kann nur Europa wieder eine eigenständige politische Einheit werden, Deutschland hat machtpolitisch fertig, schon im Kopf fängt das an.

Die Strafzölle sind in Kraft. Man sollte seitens Europa durchaus stufenweise antworten, aber die Keule in der Hinterhand behalten. Auch die Beherrschung der digitalen Welt durch die USA ist für Europa ein Risiko für die nationale Sicherheit.

Da könnte man hinlangen, wo es wehtut, bis der Zuckerberg zu Trump fährt und Druck macht, weil sein Geschäft in Europa bedroht ist. Trump versteht nur die Sprache der Macht, jeder der sanft auftritt, wird verhöhnt. Ein guter Lernprozess für Europa.

Die transatlantische Lobby empfiehlt Europa aus ökonomischer Sicht den Kotau, es geht denen aber nur darum, dass sie die Interessen der USA in Europa vertreten. Man sollte nicht darauf hören.

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10.06.2018 Elefant aus Zirkus ausgebrochen

GFDK - Reden ist Silber

Hunderte Tiger, Giraffen und Elefanten sind in Deutschland noch immer im Zirkus unterwegs und damit muß Schluß sein, auch Tiere haben eine Würde, wie die GFDK-Redaktion Reden ist Silber - Schreiben ist Gold schon im März diesen jahres geschrieben hat.

Elefant aus Zirkus ausgebrochen

ein Kommentar von VIER PFOTEN Kampagnenleiterin Denise Schmidt

Anlässlich des aus dem Zirkus ausgebrochenen Elefanten, der gestern Nachmittag in Neuwied (Rheinland-Pfalz) durch die Stadt lief, kommentiert Kampagnenleiterin Denise Schmidt von der Stiftung für Tierschutz VIER PFOTEN:

Bundesweites Wildtierverbot

„Immer wieder bringen aus Zirkussen ausgebrochene Wildtiere Bürger in Gefahr. 2015 wurde in Buchen ein Passant von einem freilaufenden Zirkus-Elefanten getötet.

Dass nicht einmal Circus Krone für die Sicherheit seiner Wildtiere garantieren kann, sollte für die Bundesregierung ein Zeichen sein, endlich ein bundesweites Wildtierverbot für Zirkusse zu beschließen!“

Circus Krone – jede Eintrittskarte bezahlt auch Tierquälerei, schreibt "peta" - "Die Zurschaustellung von Tieren bei Circus Krone basiert auf dem Prinzip der Ausnutzung und Ausbeutung von Schwächeren – oftmals bis zum Tod. Dabei missachtet Circus Krone seit Jahren immer wieder wichtige Tierschutzbestimmungen.

Das Münchner Unternehmen steht an der Spitze einer tierquälerischen Form der Unterhaltung. Hinter den Glitzerkulissen des Circus Krone ist das Leid der Tiere immens und immer wieder von Behörden und Tierschützern dokumentiert".

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10.06.2018 Renditeobjekte

GFDK - Reden ist Silber - Uli Gellermann

Uli Gellermann, ist Filmemacher und Journalist und schreibt auch für "sputnik-news". Er ist Herausgeber der RATIONALGALERIE, einer Website, die neben aktueller Politik auch Literatur-Rezensionen und Filmkritiken verbreitet.

"Der soziale Tarnanstrich noch brutaler: Im Pflegebereich, in dem es längst nicht mehr um die Pflege alter Menschen geht, wie mancher immer noch glaubt, sondern um den Profit einer Industrie, die mit der Verwahrung welken Fleisches dealt.

Eine knallharte Profitmaschine für die "Pflege" alter Menschen

Gerade erst kursiert ein offener Brief von Angehörigen und Betreuern an die Führung der Vitanas-Pflegekette: „Schmutzige Flure und Zimmer, verdreckte Balkone, Reparaturen, die nicht mehr erledigt werden“, darüber hinaus „immer weniger Betreuungspersonal, unwissendes, täglich wechselndes Leasingpersonal“.

Im August 2017 wurde der kleine Vitanas-Pflegekonzern mit zu der Zeit 4400 Mitarbeitern an die „Oaktree Capital Management“ verkauft. Was so romantisch nach Eichenlaub klingt, ist eine knallharte Profitmaschine von 82 Milliarden US-Dollar (Stand 2008) Anlagekapital. Die heutige Summe dürfte ein vielfaches sein.

Angela Merkel und der wahre Standard

Bei Wikipedia heißt es: " OCM ist aufgrund seiner risikobetonten Anlagestrategie zudem als Hedgefonds einzustufen."

Patienten werden als Renditeobjekte begriffen. Die Angestellten der Heime, die der „Oaktree“ gehören, gelten als Akkord-Arbeiter zur Produktionder wahre Standard von Profit. Der schönste Merkel-Satz zum Pflegenotstand:

Es wird mehr Standard da reinkommen.“ Aus dem Merkelschen ins Deutsche übersetzt: Scheiß auf die Verantwortung gegenüber den Alten und Kranken. – Das ist der wahre Standard".

Vorsätzliche Körperverletzung und Misshandlungen von Schutzbefohlenen: Die Mainzer Staatsanwaltschaft überprüft Seniorenheime in Wiesbaden und Mainz.

"FAZ" am 5. Juni 2018

Die Mainzer Staatsanwaltschaft prüft mutmaßliche Missstände in Seniorenheimen in Mainz und Wiesbaden. Es gehe um einen Anfangsverdacht vorsätzlicher Körperverletzung oder der Misshandlung von Schutzbefohlenen, einen Anfangsverdacht der Freiheitsberaubung sowie der gefährlichen Körperverletzung, teilte die Leitende Oberstaatsanwältin Andrea Keller am Dienstag auf Anfrage mit.

Sie legt einen Bericht der „Allgemeinen Zeitung“ aus Mainz vom 28. März zugrunde, in dem ein Mitarbeiter eines Seniorenheims anonym von Mängeln berichtet. Die Zeitung berichtete am Dienstag von der Prüfung durch die Strafbehörde.

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03.06.2018 Wann beginnt es in Deutschland?

GFDK - Reden ist Silber - Gottfried Böhmer

Was ist los in Europa? Wann beginnt es in Deutschland? Während wir und viele Prominente sich für den Tierschutz stark machen, sehen das die Muslime ganz anders, wie sich nun immer dreister zeigt. Ist das die schleichende Islamisierung im Kampf gegen „unreine“ Tiere.

Wehret den Anfängen und Finger weg von unseren Hunden

Es wir höchste Zeit, dass wir unseren Gästen klar und sehr deutlich zeigen, wer hier das Hausrecht hat. In Deutschland hat man immer noch nicht kapiert wie wir hier unterwandert werden.

Bisher habe ich mich in  der Zuwanderungsdebatte zurückgehalten als Tier, Hundefreund und Hundehalter ist für mich aber bei diesem Thema schluß mit lustig. Die geforderte „Öffentliche Reinheit“ der Muslime, könnten wir auch anders anwenden.

Noch vor ein paar Tagen haben sich Prominente wie Ellen DeGeneres, Cameron Diaz und Kate Beckinsale  gegen die grausame Hunde- und Katzenfleischproduktion in Indonesien aus ausgesprochen. In einem Brief an den indonesischen Präsidenten Widodo fordern sie, das "herzzerreißende und schockierende" Schlachten von Millionen von Haustieren zu stoppen.

Lebendig mit dem Schweißbrenner verbrannt

Brutale Aufnahmen von Hunden, die auf öffentlichen Straßenmärkten in Nord-Sulawesi mit einem Knüppel erschlagen oder lebendig mit dem Schweißbrenner verbrannt werden haben mehr als 90 international bekannte Schauspieler, Musiker und Sportler dazu bewegt, sich gegen den Horror der indonesischen Hunde- und Katzenfleischproduktion auszusprechen.

Organisiert wird der Protest von der Koalition Dog Meat Free Indonesia, in der sich auch die deutsche Stiftung für Tierschutz VIER PFOTEN engagiert.

Muslime fordern öffentliches Verbot von Hunden

Im englischen Manchester werden seit einigen Wochen Flugblätter verteilt, die ein öffentliches Verbot von Hunden fordern. Unter dem Slogan „Zeigen Sie Respekt für uns und unsere Kinder und begrenzen die Anwesenheit von Hunden in der Öffentlichkeit“ fordert die muslemische Kampagnengruppe „Öffentliche Reinheit“ zum radikalen Hundeverbot auf.

Aber auch in Europa kommt es immer öfter zu Gewalttaten gegenüber Hunden – insbesondere in Städten mit einem hohen Muslim-Anteil. Wie die „Kronenzeitung“ jetzt berichtet, wurde jüngst eine „54jährige Hundebesitzerin vor ihrem Gartentor von einer muslimischen Somalierin niedergeschlagen.

Ein Hund der Wienerin war ihr nahe gekommen.“ Der Ehemann der Angreiferin fügte hinzu: „Wir wollen keine Hunde, die sind schmutzig“.

Diese Prominente haben den Brief unterzeichnet: Alfie Boe, Alicia Silverstone, Andrea Parker, Bellamy Young, Ben Stein, Brian May, Bryan Greenberg, Cameron Diaz, Chan Luu, Chelsea Handler, Claire Holt, Courtney Cox, Danielle Panabaker, David Boreanaz, David Duchovny, Denise Richards, Dwight Yorke, Elizabeth Hurley, Ellen DeGeneres, Emile Heskey, Erin Foster, Frank Leboeuf, Gabby Reece, Geoff Stults, Gianfranco Zola, Goran Visnjic, Helen Hunt, Holly Marie Combs, Jack Huston, Jai Courteney, Jane Fallon, Dame Jane Goodall, Jedediah Bila, Jennifer Morrison, Joanna Lumley, Joaquin Phoenix, Joely Fisher, Josh Peck, Dame Judi Dench, Kate Beckinsale, Katheryn Winnick, Katie Cleary, Keely & Pierce Brosnan, Kristin Bauer, Laird Hamilton, Leona Lewis, Lucy Lawless, Melissa Benoist, Michael Essien, Minka Kelly, Moby, Myles Kennedy, Natalie Dormer, Owen Wilson, Parker Young, Paul O'Grady, Peter Berg, Peter Egan, Rainn Wilson, Rick Wakeman, Ricky Gervais, Scott Eastwood, Shay Mitchell, Shepard Fairey, Simon Cowell, Tea Leoni, Thomas Sadoski, Tyrese Gibson, Uzo Aduba, Wendi McLendon Covey, Wendie Malick, Whitney Cummings, Wilmer Valderrama

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28.05.2018 Genfer Abrüstungskonferenz

GFDK - Reden ist Silber

Die Genfer Abrüstungskonferenz ist das einzige weltweite zwischenstaatliche Forum, das sich mit Fragen der Abrüstung, Rüstungskontrolle und der Nichtverbreitung von Waffen befasst.

Bei der Genfer Abrüstungskonferenz beraten Delegationen aus 65 Staaten regelmäßig über Rüstungskontrolle und Abrüstung. Syrien soll heute den Vorsitz übernehmen und das geschrei ist groß. Na ja, nicht bei allen, Deutschland hat nur ein wenig Bauchschmerzen, muß aber nicht zum Arzt.

UN-Watch protestiert

"Wir fordern führende Demokratien wie Deutschland, Frankreich, Großbritannien, die Vereinigten Staaten und Kanada auf, den Raum zu verlassen, sobald der syrische Botschafter die Präsidentschaft übernimmt", sagte Hillel Neuer, Geschäftsführer von UN-Watch, einer Organisation, die Aktivitäten und Beschlüsse der Vereinten Nationen kritisch untersucht.

"Wenn das syrische Regime von Bashar al-Assad den Vorsitz über die weltweite Abrüstung von chemischen und nuklearen Waffen führt, dann ist das so, als würde man einen Massenvergewaltiger in ein Frauenhaus stecken", sagte Neuer. "Syrien wird versuchen, diese Position auszunutzen, um sein mörderisches Regime zu legitimieren. Die Demokratien sind verpflichtet, diesem Missbrauch der UN und der Abrüstungskonferenz entgegenzuwirken.“

USA protestiert

"Syrien hat weder die Legitimation noch die moralische Autorität, um als Präsident dieses erhabenen Gremiums zu dienen", sagte US-Botschafter Robert Wood. "Ich fordere Russland auf, seine blinde Unterstützung für das Regime in Damaskus zu beenden und ich möchte, dass Russland das Regime auffordert, sich von der Übernahme des Vorsitzes zurückzuziehen. Die Präsidentschaft Syriens wird dieses Gremium untergraben und diese Institution erniedrigen."

Syrien bleibt unbeeindruckt

Botschafter Hussam Edin Aala beteuerte, Damaskus habe mit dem Einsatz chemischer Waffen nichts zu tun und man sei sich der Verantwortung bewusst, die sich mit der Präsidentschaft verbindet: "Lassen Sie mich klarstellen: Ich habe nicht die Intention, die Funktion des Vorsitzes zu nutzen, um politische Kampagnen zu starten."

UN hält sich raus

UN-Sprecherin Allessandra Velluci verwies darauf, dass die UN zwar eng mit der Abrüstungskonferenz zusammenarbeite, das Gremium selbst aber formell unabhängig sei: "Ich kann das nicht kommentieren aus dem einfachen Grund, dass die Frage dieser Präsidentschaft eine Verfahrensfrage ist. Es gibt Regeln und die besagen: Der Vorsitz dieser Konferenz wechselt unter allen Mitgliedern. Und die Rotation, die im Januar 1979 begann, folgt der Liste der Mitglieder in Reihenfolge des englischen Alphabets."

Es sei wichtig, so die UN-Sprecherin, dass die Abrüstungskonferenz ihre Arbeit fortsetzt und alle Mitglieder an der Debatte teilnehmen. Erst in der vergangenen Woche hatte UN-Generalsekretär Antonio Guterres dazu aufgerufen, das Gremium mit neuem Leben zu füllen.

Deutschland hat nur Bauchschmerzen

Aus dem Auswärtigen Amt hieß es, das syrische Regime besitze keine Glaubwürdigkeit für eine angemessene inhaltliche Ausübung der Präsidentschaft.

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27.05.2018 Rufmord an Joseph Beuys

GFDK - Reden ist Silber - Ernst Föll

Hans Peter Riegel beschwerte sich vor wenigen Tagen in der "Westdeutschen Zeitung „In Düsseldorf sei er immer angepöbelt worden.“ Nun ja, das sollte Herrn Riegel auch nicht wundern. 

Wer behauptet "Joseph Beuys hätte sich nie von seiner Jugend oder NS-Zeit distanziert" und eine unheimliche Nähe zu ehemaligen Nationalsozialsten, Anthroposophen und Vertretern völkischen Gedankenguts gepflegt, sollte sich in Düssedorf auch nicht mehr sehen lassen.

Über Riegel hat die GFDK Redaktion schon 2013 geschrieben "In Düsseldorf haben wir solche Leute Aufschneider genannt." Riegel hatte schon 2013 behauptet: Zeitlebens wäre Beuys von einflussreichen NS und SS-Männern, die ihn geschützt und finanziert hätten umgeben gewesen.

Beuys so Riegel war ohne Skrupel in der HJ, der Schwiegervater Hermann Wurmbach, ein Rassismusforscher und seine Mäzene Karl Ströher und Erich Marx hätten eine tiefe braune Vergangenheit. Beuys hätte Zeit seines Lebens mit Nazis und Rechtsradikalen kooperiert.

Nun meldet sich Ernst Föll zu Wort.

An die Kulturredaktion der Süddeutschen Zeitung: Betr.: Ihr Artikel in der Ausgabe vom 9.5.2018
“Der Gestrige”


Sehr geehrte Damen und Herren


Wer ist und was will eigentlich Hans Peter Riegel?
Nun reicht ́s aber,


Mir ist vollkommen unverständlich, warum Sie, die Kulturredaktion der Süddeutschen Zeitung, einem solchen Mann, der auf eigene Faust Geschichtsklitterung betreibt, ein derart grosses Forum in Ihrem Blatt bereitstellen. Diese perfiden Äusserungen und Einlassungen von Herrn Riegel gegen Beuys haben Methode und geraten hart an die Grenze des Rufmordes.

Beuys Biographie – Ein Frontalangriff auf die Wahrheit und Rufmord

Als ehemaliger Werbefachmann müsste Herrn Riegel bewusst sein, dass er eine Meinungsmanipulation übelster Sorte betreibt. Es ist das schmutzige Geschäft politischer Brunnenvergiftung. Er bedient sich genau der gleichen Strategiemethoden wie die Nazis, die er angeblich am Beispiel Beuys bekämpfen möchte.


Es handelt sich hier um die Beugung und Verdrehung von Wahrheiten zu Halbwahrheiten mit den Appell an den gesunden Menschenverstand. Anscheinend hat sich Herr Riegel in seiner Zeit als Privatsekretärbei dem Beuys-Schüler Jörg Immendorf, der übrigens ein sehr ambivalentes Verhältnis zu seinem Lehrer hatte, kenntnisreich schlau gemacht, gemäss dem Motto “Herr Lehrer, ich weiss was”


Unter dem Vorwand einer Entmythologisierung wühlt Herr Riegel im Leben meines Lehrers zugegebenerm
assen detailreich herum, dass ich mich mittlerweile aufgerufen fühle, dagegen aufzustehen. Sicherlich war Beuys eine charismatische und schillernde Persönlichkeit.

Doch die Rückschlüsse die Herr Riegel zieht und zwischen den Zeilen raffiniert platziert sind einfach nur krude und falsch, herabwürdigend und respektlos. Ich selbst begann im Sommersemester 1970 das Studium der “Freien Kunst” in seiner Klasse.

Nach seinem Rausschmiss durch den damaligen Wissenschaftsminister Johannes Rau, verwaltete ich mit einem Kommilitonen die Klasse Beuys, die mittlerweile auf ca. 350 Mitglieder angewachsen war. Besonders in dieser Zeit lernte ich meinen Lehrer sehr intim und emotional kennen.


Niemals wieder habe ich einen derartig kenntnisreichen und quer- denkenden Menschen wie ihn kennengelernt, was ihn damals auch als Pädagogen äusserst kompetent gemacht hat.

Als Beispiel möchte ich an dieser Stelle erwähnen, dass ich nach einer Arbeitsreise mit dem Bildhauer Ulrich Rückriem nach Korsika mehrere gezeichnete und aquarellierte Blätter von mediterranen Blüten und Blumen zur Begutachtung vorlegte.


Beuys wusste auf Anhieb nicht nur den artverwandten deutschen Namen zu sagen, sondern er nannte mir auch die korrekte lateinische Bezeichnung. Das war einfach beeindruckend. So waren denn auch unsere Gespräche in der Klasse von einer intensiven Wahrheitsfindung über Kunst und Leben geprägt.


Diese Gesprächskultur wurde dann oft in unserer Stammkneipe “Zur Uehl” auf der Ratinger Strasse fortgesetzt. Dort erzählte Beuys auch einmal von seinem Flugzeugabsturz in Russland, “unangespitzt in den Boden” Doch dies war in keiner Weise wörtlich zu nehmen. Beuys war eben auch ein begnadeter Märchen- und Mythenschöpfer.

Die Erzählung seines Lebens war ja sprichwörtlich “sagenhaft” und Bestandteil seiner Kunst. Die poetische Schilderung seiner eigenen Biografie und Werkdarstellung muss man als Sinn- und Bildschöpfungsprozess betrachten.Wer solche Erzählungen für bare Münze hielt und hält, hat überhaupt nichts verstanden.


Überhaupt war Beuys einer der wenigen Menschen, der das allbekannte Schweigen über den Nationalsozialismus nach dem Krieg konsequent brach und die Schrecken der Gewaltherrschaft enttabuisiert hat. So analysierte er oft für uns glasklar den Zusammenhang von Ästhetik und Politik, wenn er uns über die martialische Ästhetik nationalsozialistischer Waffentechnik aufklärte.


Ganz im Geiste von Walter Benjamin, nur eben mit eigenen Worten aus seinen erlebten Erfahrungen heraus gespeist.In diesem Zusammenhang möchte ich noch Stellung nehmen zu diesem unverschämten Seitenhieb gegen Johannes Stüttgen. Was masst sich Herr Riegel da an? Hat er die Hermeneutik der Kunstgeschichte für sich persönlich gepachtet?

Ausgerechnet Johannes Stüttgen, der sich seit Jahrzehnten buchstäblich für Demokratie und die Freiheit der Kunst selbstlos den “Arsch aufreisst”, in die rechte Ecke zu stellen, ist absurd. Ich habe von Herrn Riegel noch keinerlei Invest und Engagement für die Werte unserer abendländischen Tradition vernommen.


Und zu seinem inkompetenten Gemeckere und haltlosen Unterstellungen sage ich mit Angelus Silesius:


Mensch werde wesentlich” So möchte ich dann zum Ende meines Briefes in Analogie zur Beuys-Riegel-Konstellation mit einem Zitat des Jugendfreundes von Beuys, Reinhard Lynen schliessen, der alles andere als in Sachen Rudolf Steiner mit seinem “Jupp” d ́acor war.


Dieser Aphorismus aus dem unveröffentlichten Nachlass, den ich verwalte, lautet so:

“Dort hängt Prometheus und dort hängt Faust. Den ersten, einen Giganten pickt der Geier. Den zweiten, einen Oberstudienrat, mag der Teufel holen”


Mit freundlichem Grüssen aus Portugal


Ernst Föll


Olhão den 12.Mai 2018

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19.04.2018 Mediale Einheitsfront gegen Russland

GFDk - Reden ist Silber

Trump wirft die guten Bomben, Assad und Putin die bösen? Nein. Nirgends entlarvt sich westliche Heuchelei so wie in Syrien. Auch wir tragen Schuld an diesem Krieg. Die ganze Welt lacht über Donald Trump und verachtet ihn. Es gibt nur eine Sache, für die er Lob bekommt: Bombenwerfen, schreibt Jakob Augstein in seiner Kolumne.

Zuletzt hat die GFDK Redaktion geschrieben: Oskar Lafontaine zu den Raketenangriff auf Syrien - Verlogenes Pack.

Na sowas, und was sagt nun Angela Merkel, nichts. Der Luftangriff auf mutmaßliche Chemiewaffeneinrichtungen in Syrien war ein Bruch des Völkerrechts. Zu diesem Ergebnis kommt ein Gutachten des Wissenschaftlichen Dienstes des Bundestages.

Mediale Einheitsfront gegen Russland

Antje Vollmer und Edmund Stoiber haben Deutschland und die Europäische Union eindringlich zu einer Deeskalation des Konfliktes mit Russland aufgerufenund vor der Gefahr „eines dritten und letzten Weltkrieges“ gewarnt.

Man könnte denken, dass diese Nachricht dem ein oder anderen deutschen Medium eine Meldung wert wäre, aber dem ist nicht so. Fast ausnahmslos ignorieren sie einen Gastbeitrag, der am Donnerstag in der FAZ erschienen ist.

Verfasst wurde er von der früheren Bundestagsvizepräsidentin Vollmer (Bündnis 90/Die Grünen) und dem ehemaligen Bayerischen Ministerpräsidenten Stoiber (CSU) gemeinsam mit Horst Teltschik (CDU), Günter Verheugen (SPD) und Helmut Schäfer (FDP).

Gemeinsam fordern sie den Westen auf, Russland „als einen gleichberechtigten Partner in allen globalen Fragen“ anzuerkennen:

Die Autoren beklagen: „Die rhetorische Eskalation und die Produktion von Feindbildern in Politik und Medien bleibt nicht ohne Wirkung“, und mahnen eine „Überwindung der Sprachlosigkeit“ an.

Wer nicht auf Linie ist, ist ein Russenversteher

Usprünglich sollte der Beitrag in der vergangenen Woche in der „Süddeutschen Zeitung“ erscheinen. Doch die lehnte eine Veröffentlichung in ihrer Gastbeitragsrubrik „Außenansicht“ ab. Auch bei der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ war das Interesse offenbar gering.

Kurzfristig finde sich dafür kein Platz im Blatt, hieß es am vergangenen Freitag, ob die Autoren sich nicht lieber einen anderen Publikationsort suchen wollten. Mit ein paar Tagen Verzögerung erschien der Aufruf schließlich am gestrigen Donnerstag dann doch in der FAZ-Gast-Rubrik „Fremde Federn“.

Keine Nachrichtenagentur berichtete über das bemerkenswerte überparteiliche Bündnis altgedienter Politiker, keine Zeitung, kein Online-Medium. Die einzige Ausnahme bildete die „Deutschen Welle“.

Sahra Wagenknecht schreibt:

Die USA, Frankreich und Großbritannien haben Syrien angegriffen und dadurch erneut das Völkerrecht mit Füßen getreten. Wieder einmal wurde nicht darauf gewartet, ob die zuständigen OPCW-Inspekteure überhaupt Belege für den mutmaßlichen Chemiewaffeneinsatz finden.

Wir können jetzt nur hoffen, dass Moskau besonnener reagiert als Washington, London und Paris und die angedrohten „Konsequenzen“ nicht zu einer weiteren gefährlichen Eskalation führen.

Ich sage: hört auf mit diesem Irrsinn. Syrien braucht endlich Frieden. Aber wer Frieden will, muss das Völkerrecht achten. Nicht militärische Eskalation, sondern Diplomatie ist gefragt

Anne Will und die Atlantik Brücke

Oft wird an der Gästeauswahl der politischen Talkshows der öffentlich-rechtlichen Sender herumgemeckert. Das gehört längst zur Kritik-Folklore. Am Sonntag eröffnete Anne Will jedoch ohne Not eine ganz neue Flanke: Sie lud gleich drei Vorstandsmitglieder des deutsch-amerikanischen Netzwerkes Atlantik-Brücke ein, ohne die Mitgliedschaft der Gäste beim Thema Syrien-Konflikt transparent kenntlich zu machen.

Der Ex-Pink-Floyd-Sänger Roger Waters bei einem Konzert:

Weißhelme sind Propagandawerkzeug des Westens. Waters richtete die klaren Worte am Freitag während eines Gigs in Barcelona an seine Fans, als die USA, Großbritannien und Frankreich einen Angriff auf Syrien vorbereiteten, der auf Berichten der Weißhelme basierte.

Waters erklärte, warum er die von den Weißhelmen geförderte Sache nicht unterstütze. "Wenn wir auf die Propaganda der Weißhelme und anderer hören würden, würden wir unsere Regierungen dazu zu ermutigen, Bomben auf Menschen in Syrien zu werfen. Das wäre ein Fehler von monumentalem Ausmaß für uns Menschen", erklärte er.

"Was wir tun sollten, ist, unsere Regierungen davon zu überzeugen, keine Bomben auf Menschen zu werfen. Und schon gar nicht, solange wir nicht alle notwendigen Untersuchungen durchgeführt haben, damit wir eine klare Vorstellung davon haben, was wirklich vor sich geht", fügte er hinzu.

"Weil wir in einer Welt leben, in der Propaganda wichtiger zu sein scheint als die Realität dessen, was wirklich vor sich geht."

Wer sind diese "Weißhelme?

Die Weißhelme geben an, eine "Zivilschutzorganisation" sein, die in Teilen Syriens unter der Kontrolle verschiedener bewaffneter Gruppen, einschließlich Islamisten, gegen die Zentralregierung in Damaskus operiert.

Sie wird von mehreren westlichen Ländern, darunter den USA und Großbritannien, finanziert. Die Gruppe wurde von den westlichen Medien vielfach gelobt und ein Dokumentarfilm darüber sogar mit einem Oscar ausgezeichnet.

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16.04.2018 die Lügen der Vergangenheit

GFDK - Reden ist Silber

Vor ein paar Wochen haben wir noch geschrieben "Donald Trump ist eine Figur aus dem Theaterstück". Das Welt-Theater von Donald Trump kann uns alle in den Ruin treiben.

Oskar Lafontaine schreibt: Man könnte erleichtert aufatmen, weil es den Militärs offensichtlich gelungen ist, den Irren im Weißen Haus zu mäßigen, und keine Toten zu beklagen sind. Aber auch der begrenzte "Militärschlag" ist völkerrechtswidrig.

Die Untersuchung der OPCW wird gar nicht erst abgewartet. Die Berufung auf die "gesicherten Informationen" der Geheimdienste erinnert an die Lügen der Vergangenheit.

Wer das Völkerrecht mit Füßen tritt, will keinen Frieden

"Was für eine Art von Nation würde in Zusammenhang stehen wollen mit dem Massenmord an unschuldigen Männern, Frauen und Kindern?", fragt der Irre in Washington. Mit dem Massenmord an Millionen unschuldigen Männern, Frauen und Kindern nach dem Zweiten Weltkrieg steht vor allem eine Nation im Zusammenhang: die USA.

Dabei denke ich nicht an die Farmer in den USA, die ebensowenig Krieg wollen wie die Kaufleute in Syrien oder die Bauern in Sibirien. Ich denke an das verlogene Pack, das von den Kriegen um Rohstoffe und Absatzmärkte profitiert und dafür jedes Verbrechen begeht.

Oskar Lafontaine

Eine Stimme aus Syrien: Der Student Hafez Ahmed hat die ganze Nacht nicht geschlafen und sagt: "Um ehrlich zu sein, wir waren draußen auf der Straße, um unsere Unterstützung für die Armee zu demonstrieren, vor allem für die Luftabwehr, die die Raketen runtergeholt hat. Seit vielen Jahren greifen sie uns an und verschwören sich gegen Syrien. Aber unser Land ist stark."

Ein Facebook-User schreibt dazu:

Liebe russische freunde, vor allem aber liebe Freunde in SYRIEN (davon einige in meiner Freundesliste hier auch direkt aus damaskus): ich schäme mich für dieses Land. Seit vielen jahren. Aber ganz sicher noch nie SO SEHR, wie in diesen tagen.

Seid versichert, eine GROSSE Menge vernunftbegabter, gebildeter, kommunikativer und denkender Menschen in diesem land steht EUCH in Damaskus und in Moskau viel, viel näher - als den neoliberalen Nato-Marionetten, die sie "regieren".

Ich bitte euch nicht um Entschuldigung für das, was gerade passiert. oder für den Fakt, dass es soweit gekommen ist. Jedoch bitte ich euch von Herzen um Verzeihung für all die meiner ungeschätzen Mitbürger, die in ihrer entsetzlichen, stumpfsinnigen Lethargie nicht spätestens JETZT die stimme erheben gegen die Verbrecher, die sie laut unserer verfassung VERTRETEN.

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