Reden ist silber, Schreiben ist gold

16.04.2021 Das Widerstandsrecht

GFDK - Reden ist Silber - Gottfried Böhmer

Betr:  Änderung des Infektionsschutzgesetzes und die Folgen:

Deutschland habe keinen Rechtsanspruch auf Demokratie und sozialer Marktwirtschaft für alle Ewigkeit", sagte Merkel schon im Jahr 2005. Nun zeigt uns Merkel, was sie damit gemeint hat. Die Ermächtigung der Bundesregierung ist nach ihrer Meinung alternativlos.

Geplanter Machtzuwachs für die Bundesregierung

Oder kommt hier der GG Art 20 §4. schon zum tragen? „Zudem wird die Bundesregierung ermächtigt, Rechtsverordnungen mit Zustimmung des Bundesrates zu erlassen (Absatz 6).“ Der Gesetzesvorschlag enthält mehrere Grundgesetz-Ausserkraftsetzungen“, wie z.B. die „Unversehrtheit der eigenen Wohnung“. Das Ganze ist eine gesetzlich geregelte Willkür von Angela Merkel und co.

Der Artikel 20 des Grundgesetzes für die Bundesrepublik Deutschland normiert die rechtliche Grundordnung Deutschlands. Inhalt sind Verfassungsgrundsätze und das Widerstandsrecht.

Das Widerstandsrecht ist allgemein ein naturrechtlich bzw. durch ein positives Gesetz statuiertes Recht jedes Menschen, sich unter bestimmten Bedingungen gegen staatliche Gesetze oder Maßnahmen aufzulehnen bzw. ihnen den Gehorsam zu verweigern.

Bundes-Lockdown wie in autoritären Staaten

Der Schweregrad der Pandemie werde nicht nur durch Fallzahlen abgebildet, antwortet die Regierung auf eine Frage von Wolfgang Kubicki (FDP). Beim geplanten Bundes-Lockdown ist die Inzidenz aber zentraler Maßstab.

Sein Urteil über das Kanzleramt hat Rechtsanwalt Kubicki bereits gesprochen: „Dieser Vorgang zeigt, mit welcher Nonchalance das Bundeskanzleramt Verfassungsgrenzen überspringt. Eine solche Denkweise kannte ich bisher nur aus autoritären Staaten.

Daher könnten Union und SPD den Gesetzentwurf zur Änderung des Infektionsschutzgesetzes im Bundestag nicht verabschieden, „wenn ihnen unsere verfassungsmäßige Ordnung noch etwas wert ist."

Thomas Kutschaty will Bürger jagen

SPD-Politiker Thomas Kutschaty redet davon, Menschen, die Lockdown-Maßnahmen missachten, „erwischen“ zu wollen.

In einem Interview mit dem WDR sagte der Fraktionsvorsitzende der SPD im nordrhein-westfälischen Landtag zur Verschärfung des Infektionsschutzgesetzes - „Es ist nicht unser oberstes Ziel“, so Kutschaty, „in private Wohnungen zu gucken, aber auf dem Weg dahin kann ich Menschen erwischen.“

Menschen auf offener Straße „erwischen“? Der Typ will also auf Menschen Jagd machen. Ich frage, welche Deppen den ins Parlament gewählt haben. Das Beste: vom 15. Juli 2010 bis zum 30. Juni 2017 war er Justizminister des Landes Nordrhein-Westfalen.


Adele. S findet in einem Kommentar auf "Welt-Online", die richtigen Worte:

In Berlin wurde im Gesetz ein wesentlicher Punkt vergessen: Bei einer Inzidenz von 100 an drei folgenden Tagen werden die Diäten aller Abgeordneten auf Harz4 Satz gekürzt.

Eine null Evidenz basierte und an Dreistigkeit und Ignoranz nicht zu überbietende Gesetzesinitiative der Bundesregierung und Angela Merkel.

Querdenker-Demostranten sind Verfassungsfeinde?

Die Corona-Protestbewegung wird vom Berliner Verfassungsschutz als „neue Form des Extremismus“ eingestuft – und künftig auch in der Hauptstadt als Verdachtsfall behandelt. Die Einstufung als Verdachtsfall ermöglicht dem Verfassungsschutz die Nutzung geheimdienstlicher Mittel wie beispielsweise das Anwerben von V-Leuten.

Nur sollte man ja wissen, dass der Verfassungsschutz nicht von selber aus aktiv wird. Er handelt auf Anweisung der Rot-Rot-Grünen Machthaber in Berlin mit Zustimmung von Angela Merkel.

Und die Klatschhasen von CDU, CSU und SPD sind schon am jubeln. Der ganze Akt ist eine Machtdemonstration von Leuten, die auf die Rechte der Bürger scheißen. Was kommt noch?

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12.04.2021 dilettantische, inkompetente Dullies

GFDK - Reden ist Silber - Gottfried Böhmer

Merkels Warnung vor den „Orgien“ ? Es darf bezweifelt werden, ob Angela Merkel jemals an einer Orgie teilgenommen hat. Eher vermuten wir, sie weiß einfach nicht wovon sie spricht. Und ja, mit Blindflügen kennt sich Markus Söder gut aus. Wie sagte doch der Youtuber Rezo, dilettantische, inkompetente Dullies.

Man beachte nur Söders riesige Corona-Erfolge in Bayern. Angela Merkels und Söders Strategie lautet, „einsperren, aussperren, zusperren“, mehr haben die beiden nicht zu bieten.

Das ist geballter Aktionismus ohne Hirn und Verstand, was hier betrieben wird. Die Allmachtsfantasien von Frau Merkel kennt keine Grenzen mehr. Jetzt will sie auch noch die Länder entmachten, und das ist ein Anschlag auf unseren Föderalismus, und nur ein weiterer Schritt demokratische Prozesse auszuhebeln.

Der Preußenschlag

Das Ganze erinnert mich stark an den Preußenschlag von 1932. Was ich damit meine, kann man auf Wikipedia nachlesen.

"Mit dem Preußenschlag (auch als Staatsstreich in Preußen bezeichnet) wurde am 20. Juli 1932 durch eine erste Notverordnung des Reichspräsidenten die geschäftsführende, aber nicht mehr durch eine parlamentarische Mehrheit gestützte Regierung des Freistaates Preußen durch den Reichskanzler Franz von Papen als Reichskommissar ersetzt. Eine zweite Verordnung vom selben Tag übertrug dem Reichswehrminister die vollziehende Gewalt in Preußen und schränkte die Grundrechte ein.

So ging die Staatsgewalt, im von der Preußenkoalition unter dem Sozialdemokraten Otto Braun geführten größten Land des Deutschen Reiches, auf die Reichsregierung von Franz von Papen über. Alle zivilgesellschaftlichen wie auch staatlichen Möglichkeiten des Protests oder Widerstands waren durch den Reichspräsidenten Paul von Hindenburg für illegal erklärt.

Folgen des Preußenschlages waren die Schwächung der föderalistischen Verfassung der Weimarer Republik und die Erleichterung der späteren Zentralisierung des Reiches unter Adolf Hitler".

Angela Merkel hält es wie Walter Ulbricht, der sagte:

"Es muß demokratisch aussehen, aber wir müssen alles in der Hand haben. Dass in Deutschland in der Perspektive der Sozialismus siegen wird, davon sind wir fest überzeugt.“

So und nun will die Merkel nur noch ein Treffen mit 1 Person pro Tag zulassen. Wer soll das überwachen? Und was ist das für ein Unsinn?

Früher hieß es mal, "Der größte Lump in ganzen Land ist immer noch der Denunziant."
In Kürze hängen wir alle in den Fenstern und beobachten, wie viele Menschen beim Nachbarn ein- und ausgehen, um dann....? Was dann? Die Polizei rufen?

Ein Kommentar von Dirk S. auf "Welt-Online" hat uns sehr gut gefallen.
Jetzt mal ganz ehrlich, wen in der Regierung interessieren schon Zahlen? Nach über einem Jahr kann mir immer noch keiner klar erläutern, was es bedeutet, wenn man "mit" und nich "an" Corona stirbt.

Angenommen, jemand säuft jeden Tag bis zum umfallen. Dabei fällt er dann in betrunkenem Zustand in einen Fluß und ertrinkt. Dann stirbt er auch "mit" einer Leberzirrhose, aber mitnichten "an" ihr. 

Solange dieses ganze Wirrwar nicht valide ist, kann es keiner ernst nehmen. Also leben wir "mit" einem Lockdown, es wird sich nur kaum jemand daran halten, weil jegliches Verständnis für die Maßnahmen komplett verschwunden ist.

Anna Clauß, Spiegel-Autorin schrieb über Markus Söder "Im Comic wäre er der Superschurke"
Die Autorin beobachtet und begleitet Markus Söder seit knapp zehn Jahren. Sie erlebt einen Mann ohne Prinzipien und Charisma, herrschsüchtig, aber erfolgreich. Über die seltsame Popularität eines Politikers, dem die Leute plötzlich die Kanzlerschaft zutrauen. Und ja, seit Sonntag wissen wir, Söder will Kanzler werden.

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07.04.2021 Keine weiße Musik mehr?

GFDK - Reden ist Silber - Klaus Miehling

Irgendwo las ich, man könne eigentlich keine Aprilscherze mehr erfinden, weil die Realität genauso absurd ist. Diese Meldung bestätigt das:

„Ungewöhnliche Pläne an der renommierten britischen Universität Oxford: Professoren der Musikwissenschaft wollen den Lehrplan ‚dekolonialisieren‘ und die ‚weiße Vorherrschaft‘ in den Kursen beenden. 

Einige Wissenschaftler beklagen, dass das in Oxford unterrichtete klassische Repertoire, das Werke von Mozart, Bach und Beethoven umfasst, sich zu sehr auf "weiße europäische Musik aus der Sklavenzeit‘ konzentriere.“

Kolonialistisch!“ Uni Oxford will weniger Mozart, Bach & Co. – DIE ACHSE DES GUTEN. ACHGUT.COM

Wenn man das zu Ende denkt, müsste man fast jede wissenschaftliche Forschung verbieten, weil sie auf Erfindungen und Entdeckungen von Weißen beruht. Ja, die Universitäten selbst sind eine europäische Erfindung – man müsste sie alle schließen!

Man mag es bedauern – aber fast alles, was unser modernes Leben mit seinem technischen Fortschritt und seinen Bequemlichkeiten ausmacht, haben wir Weißen zu verdanken.

Sogar die Ostasiaten sind nur deshalb so erfolgreich, weil sie „unsere“ Erfindungen und Technologien übernommen haben. Die Ehre der Erfindung von Porzellan, Feuerwerk und Papiergeld überlassen wir weiterhin gerne den Chinesen.

Und auch in der Musik waren es nun einmal die Europäer, die eine Sprache gefunden haben, die offenbar überall in der Welt verstanden und geschätzt wird, die zudem in ihrer Komplexität weit über dem steht, was andere Kulturen hervorbrachten (abgesehen vom Rhythmus, der anderswo komplizierter ist, was aber zu einer mehr körperlichen als geistigen Wirkung der Musik führt).

Offenbar kennen Europäer und ihre auf dem amerikanischen Kontinent beheimateten Nachfahren nur noch Selbsthass und Selbsterniedrigung.

Das ist nicht nur eine Beleidigung unserer Vorfahren, sondern setzt auch die technischen und kulturellen Errungenschaften aufs Spiel, von denen die ganze Welt profitiert.

Klaus Miehling

„Das ist der kulturelle Selbstmord des Westens“

Ausgerechnet im Dante-Jahr wurde eines der größten Werke der abendländischen Literatur verstümmelt. In den Niederlanden erscheint die „Göttliche Komödie“ ohne die Passagen über Mohammed.

Ein Triumphs des neuen politisch Korrekten, der sich einzig und allein gegen das westliche Erbe richtet, meint der Historiker Christophe de Voogd, auf "Welt-Online".

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06.04.2021 Grundrechte keine Gnadenrechte

GFDK - Reden ist Silber

Von Journalismus kann in den Medien von "Welt", "Spiegel", "FAZ", "Süddeutscher", etc keine Rede mehr sein. Die vielen Regierungssprecher in den Medien machen nur noch Stimmung gegen die Corona-Demonstranten von Kassel und Stuttgart, ohne deren berechtigte Anliegen zu berücksichtigen.

Gesicht zeigen

So heißt es dort: "Die „Corona-Demonstranten von Kassel und Stuttgart, waren kein Widerstand, sondern politische Geisterfahrerei". 15.000 Menschen machten sich am Ostersamstag in der Landeshauptstadt von Baden-Württemberg auf den Weg für ihre Freiheit und Gesicht zu zeigen, ohne Maske.

"Den Demonstrierenden sei es nicht um Freiheitsrechte gegangen, sondern darum, die demokratische Grundordnung zu stören" sagt der Baden-Württembergs Gesundheitsminister, und Grünenpolitiker Manne Lucha".

Dabei hatte doch der Aerosolexperten Dr. Gerhard Scheuch in der WELT ein Interview gegeben, in dem er klar macht, dass man sich im Freien nicht anstecken kann, das sei bei dieser Pandemie kaum möglich. Er meint. "Kontaktreduzierung im Außenraum bringt überhaupt nichts. Die Kontaktreduzierung muss in Innenräumen erfolgen.  Ansteckungen im Freien sind einfach bei dieser Pandemie kaum oder überhaupt nicht möglich.

Es ist immer noch so, dass die Ansteckungsgefahr im Freien mindestens um den Faktor 20 geringer ist als in Innenräumen". Selbst die Gesellschaft für Aerosolforschung kommt in einem Positionspapier zur gleichen Auffassung wie Scheuch.

Um es einmal deutlich zu Sagen: Wer mit Maske im freien rumrennt, hat einen an der Klasche. Vorneweg der Lauterbach.

Da müßte man ja nun mal fragen, was die Forderungen nach nächtlichen Ausgangsperren bringen sollen. Aber auch dazu schweigen die medialen Helfershelfer der Corona-Politik in den Medien. "Corona-Demo in Stuttgart: Tausende ohne Masken - SWR Aktuell".

Für unsere Politiker und Medien sind die Demonstranten Rechte, Extremisten, und Corona-Leugner, die man bekämpfen muß. Am liebsten wollen sie die Querdenker«-Demos ganz verbieten. Der Landesvorsitzende  der Deutschen Polizeigewerkschaft, Ralf Kusterer scheint auch ein richtiger Freiheitsheld zu sein, er möchte ein Verbot der Querdenker-Demos, das wäre  mit dem Grundgesetz vereinbar gewesen.

Wer sich nicht an die unsinnigen Corona-Maßnahmen hält, verhält sich asozial und macht sich strafbar, meinte er. Kusterer möchte in die Lage versetzt werden, "konsequent einzuschreiten", am liebsten würde er wohl auf die Demonstranten schießen dürfen. Aber immerhin, die Polizei vor Ort, teilte mit, dass die Demonstranten ja überwiegend friedlich seien.

Gefahr für die öffentliche Ordnung?????

Nicht die Friedfertigkeit der meisten Demonstranten, sondern ihr enges Zusammenstehen ohne Maske ist die "Gefahr für die öffentliche Ordnung", die sehr wohl eine Auflösung gerechtfertigt hätte, schreibt Torsten Krauel, Chefkommentator bei "Welt-Online".

Wie es um die Pressefreiheit bestellt ist, wenn man nicht regelkonform berichtet, kann man daran sehen. Der YouTube Kanal des Journalisten Boris Reitschuster wurde anläßlich einer Live Berichterstattung für 1 Woche gesperrt. Kennt man sonst nur aus totalitären Staaten.

Die einzigen politischen Geisterfahrer sitzen in den Medien und im Reichstag, von der MPK mal ganz zu schweigen. Grundrechte sind keine Gnadenrechte, gewährt von der Regierung für wohlgefälliges Verhalten. Das ist unsere Ansage an die Regierenden. 

Die Querdenken-Bewegung und ihre Mitstreiter werden vom Landesamt für Verfassungsschutz in Baden-Württemberg beobachtet, was wir sehr lustig finden. Wer das Demonstrationsrecht hintertreibt und pauschal diskreditiert, der sollte vom Verfassungsschutz beobachtet werden.

Und noch eines müssen wir mal loswerden. Auf allen Corona-Demos ging die Gewalt fast immer von den Gegendemonstranten aus, was in den Medien niemals thematisiert wurde. Wer sind die? Was wollen die? Wer organisiert die? Und wer bezahlt sie? Wir sind der Meinung, dass die doch einmal vom Verfassungsschutz beobachtet werden sollten. PS: Die gefährlichen Corona-Demonstranten könnt ihr euch im angehängten Video anschauen.

Lüge der Woche

„Wieler am 29.1.: Durch Impfen mehr Mutationen. Wieler am 26.3.: Durch Impfen weniger Mutationen“

https://youtu.be/x6IQS9xfxG0

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03.04.2021 „Hard Land“, sein nunmehr fünfter Roman

GFDK - Reden ist Silber - Sönke C. Weiss

Wer Filme wie „The Breakfast Club“ oder „Stand by me“ mag, der ist in dieser Geschichte wohl aufgehoben. „Hard Land“ spielt in Missouri, 1985:

Um sich einige Zeit von den Problemen zu Hause zu verabschieden, nimmt der 15-jährige Sam einen Ferienjob in einem alten Kino an, was sein Leben für immer verändert.

Er findet neue Freunde, verliert sein Herz, entwickelt sich von einem Außenseiter zu einem jungen Mann, der unentbehrlich wird und dabei lernt, wie schmerzhaft es sein kann, erwachsen zu werden.

Dem Autoren Benedict Wells, 1984 in München geboren, gelingt es, einen Ton zu treffen, der die Brücke zwischen Jugend und Erwachsenensein perfekt spiegelt.

„Hard Land“, sein nunmehr fünfter Roman, berührt sehr, zumal er nie in Klischees abdriftet, nie zu witzig oder zu dramatisch ist, sondern mit einer Ehrlichkeit überzeugt, von der alle guten Stories leben, der Wahrheit eben.

„Hard Land“ ist bei Diogenes (www.diogenes.ch) erschienen, hat 343 Seiten und kostet 24 Euro. Ein ganz tolles Buch, das wirklich rockt. Apropos:

Im Herbst 2021 gehen der Autor und der Musiker Jacob Brass auf die große „Hard Land Club Tour“ durch Deutschland, Österreich und die Schweiz. Wells stellt sein Buch vor, Brass sein neues Album „Circle Town“. Vorverkauf auf www.hard-land.de. 

Sönke C. Weiss

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01.04.2021 Über die Macht von Männern

GFDK - Reden ist Silber - Sönke C. Weiss

Kim Jiyoung ist ein Mädchen, dessen Großeltern sich einen Jungen gewünscht hatten; eine Tochter, deren Vater sie dafür verantwortlich macht, wenn sie belästigt wird; die perfekte Angestellte, die trotzdem nicht befördert wird; eine Ehefrau, die ihren Beruf aufgibt für ein Leben als Hausfrau und Mutter, die sich plötzlich seltsam benimmt.

„Kim Jiyoung, geboren 1982“ ist der literarische Sensationserfolg aus Südkorea. Weltweit millionenfach verkauft, entführt uns ihre Geschichte in das schmerzhaft gewöhnliche Leben einer Frau in Korea, die eine männlich geprägte Feindlichkeit erlebt, wie sie unter Umständen archetypisch ist.

„Kim Jiyoung, geboren 1982“ hat 207 Seiten und ist der erste Roman der Drehbuchautorin Cho Nam-Joo und hoffentlich nicht ihr letzter, denn der Autorin gelingt es mit einer unheimlichen Leichtigkeit, kollektive Erfahrungen, die oftmals im Dunkeln bleiben, greifbar zu machen.

Erschienen bei Kiepenheuer & Witsch (www.kiwi-verlag.de), kostet „Kim Jiyoung, geboren 1982“ 18 Euro.

Ebenfalls ein Debütroman ist das Buch „Mado“ des Theatermannes Wolfgang Franßen und erzählt eine ebenso beeindruckende Geschichte, wie die der Kim Jiyoung: Mado Kaaris ist inmitten von Gewalt aufgewachsen und flieht nach Paris, wo sie ein neues Leben erhofft.

Nachdem sie ihren Freund, der sie aus Eifersucht einsperrt, erschlägt und wieder zurück in die Bretagne kehrt, um dort unterzutauchen, gerät sie erneut in ein Strudel von männlicher Vorherrschaft und Macht und beschließt, sich dagegen ein für allemal zu wehren.

Sie will nicht länger in einer Welt leben, in der Männer vorgeben, wie eine Frau zu sein hat.

Dass der Autor vom Theater kommt, spürt man bei jeder Seite seiner Geschichte, da diese von visueller Kraft nur so strotzt, den Leser immer im Auge behält, ohne dabei die Authentizität der Protagonistin zu verlieren.

„Mado“ hat 372 unheimlich wuchtige Seiten, kostet 22 Euro und ist im EuropaVerlag (www.europa-verlag.com) erschienen. Beide hier vorgestellten Roman gehören meiner Überzeugung nach zu den Highlights des literarischen Frühlings.

Sönke C. Weiss

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31.03.2021 „Sapeur“ und „Sapeuse“

GFDK - Reden ist Silber - Sönke C. Weiss

Tagsüber arbeiten sie als Taxifahrer, Schneider oder Gärtner, doch wenn der Job erledigt ist, verwandeln sie sich in lässig-elegante Dandys.

„Sapeurs - Ladies and Gentlemen of the Congo“ ist ein Fotobuch des Londoner Fotografen Tariq Zaidi, an dem er über drei Jahre lang in den kongolesischen Metropolen Kinshasa und Brazzaville gearbeitet hat.

Es geht um die subkulturelle Modebewegung der „Stimmungsmacher und eleganten Menschen“, La Sape, Société des Ambianceurs et des Personnes Èlégantes.

Ihre Anhänger nennen sich „Sapeur“ und „Sapeuse“, auffällig gekleidete Männer und Frauen in einem deutlichen Gegensatz zu ihrem Umfeld. Und wenn sie durch die Straßen stolzieren, werden diese zu ihrer Bühne und sie wie Rockstars bejubelt.

Ja, sie wollen auffallen, Leichtigkeit und Schönheit in den Alltag bringen. „Weiße haben die Kleidung erfunden, aber wir machen Kunst daraus,“ sagte Papa Wemba, 1949 - 2016, kongolesischer Musiker und Stilikone der Sapeur-Bewegung, die Tariq Zaidi so wirklich einzigartig dokumentiert hat „Sapeur“ und „Sapeuse“ tragen Dolce & Gabbana, Versace Gucci und Pierre Cardin, sparen oftmals jahrelang auf ein Kleidungsstück, das sie dann mit Stolz und Würde in 40 Grad Hitze präsentieren.

Ein Gesamtoutfit kann schon mal 2.000 Euro oder mehr kosten, eine enorme Summe, bedenkt man, dass das durchschnittliche Jahreseinkommen bei etwa 750 Euro liegt.

Aus meiner eigenen Erfahrung durch meine Reisen in der Demokratischen Republik Kongo (DRC) kann ich bestätigen, dass Kongolesen stolz auf ihr Aussehen sind und es zelebrieren, wann immer sie können.

Die „Sapeur“ und „Sapeuse“ würden sich lieber gut anziehen als gut essen. Denn sie sind Berühmtheiten geworden.

Sie bringen Hoffnung und Lebensfreude in Gemeinschaften, die von jahrelanger Gewalt und Konflikten heimgesucht wurden. Die meisten Menschen in der DRC und im benachbarten Republik Kongo leben in Armut.

Die Bewegung „La Sape“ möchte mehr als nur Menschen helfen, ihre Probleme zu vergessen. Es ist eine subtile Form des sozialen Aktivismus geworden.

Eine Möglichkeit, den Spieß umzudrehen und die wirtschaftlichen Bedingungen, unter denen die Bevölkerung lebt, zu rebellieren. „Sapeurs - Ladies and Gentlemen of the Congo“, verlegt im Kehrer Verlag (www.kehrerverlag.com), ist von daher nicht nur ein wunderschönes, sondern auch ein politisches Buch, das ich uneingeschränkt empfehle. Es hat 176 Seiten mit 121 Farbabbildungen und kostet 35 Euro. 

Sönke C. Weiss

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31.03.2021 teilanonymisierte Handydaten

GFDK - Reden ist Silber

Als wirksames Mittel schlägt Karl Lauterbach erneut Ausgangsbeschränkungen ab 20 Uhr vor, sagte er der "Zeit" im Interview. Aber es kommt noch besser.

„Wir sehen anhand von teilanonymisierten Handydaten, dass viele Leute abends ins Taxi oder in ihre Autos steigen, durch die Städte fahren.

Und dann sieht man für ein paar Stunden Handys in Wohnungen zusammen, die man normalerweise nicht zusammen sieht.

Die bleiben für ein paar Stunden und fahren wieder zurück“, erläutert er das Problem. Restaurantbesitzer berichteten, sie brächten jeden Abend Speisen für bis zu acht Leute in kleine Wohnungen.

„Die (Menschen) gehen zu Freunden, entkorken vielleicht die eine oder andere Weinflasche, essen zusammen.“

So so, Herr Lauterbach, Sie wollen also wissen, wer sich mit seinen Freunden trifft, und was die sogar trinken. Und Handys in Wohnungen können Sie auch schon mitzählen. Und was heißt "teilanonymisierte Handydaten" Da läßt doch die Stasi grüssen. Aber wir sagen mal so: Solange der Lauterbach nicht unsere Schuhgröße und unser Autokennzeichen kennt, kann der uns den Buckel runterrutschen, mitsamt der Merkel. Obwohl dem Lauterbach ist alles zuzutrauen.

Dass die deutschen Gerichte, nicht den Bürger schützen, sondern nur Handlager der Regierenden sind, zeigt dieses Urteil vom 1. April 2021. Das Hamburger Oberverwaltungsgericht erklärt eine Maskenpflicht für Jogger an Elbe und Alster für angemessen. 

Die Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts ist unanfechtbar.

Das Gericht geht in seiner Entscheidung davon aus, dass eine Ansteckung mit dem Coronavirus auch im Freien möglich ist. Aha, die Richter sind anscheinend zu Virologen mutiert.

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23.03.2021 Freiheitsbedrohung in Deutschland

GFDK - Reden ist Silber

Vor rund zehn Jahren am 13.Mai 2011 hielt der damalige Chef der Liberalen Guido Westerwelle, eine Rede zur Freiheit, in der er sich nicht den politischen Gegner, sondern die Bürger vorknöpfte.

Es war die bewegendste und die leidenschaftlichste Rede seiner Karriere, die in der heutigen Situation nichts von ihrer Aktualität verloren hat: Das dumme ist nur, die Bürger deutschlands haben ihre Freiheit aufgegeben. Das Video seiner Rede, unten angehängt, sollte man sich unbedingt ansehen, und einmal darüber nachdenken.

"Die Freiheitsbedrohung in Deutschland kommt nicht mit Gewalt und laut daher, sondern sie kommt leise. Sie kommt mit allerlei Begründungen, mit oftmals auch gut gemeinten Begründungen.“     

"Und Freiheit stirbt nicht durch Politiker, stirbt nicht dadurch, dass man Bürgerrechte und Freiheitsrechte von Politik wegen einschränken will, sondern es wird dann gefährlich für die Freiheit, wenn die Bürgerinnen und Bürger ihr eigenes Immunsystem vergessen, das sie wappnen muss gegen jede Freiheitsbedrohung.“     

"Wir wollen ein Volk von selbstbewussten Staatsbürgern sein und nicht von Untertanen. Bürgerrechte zu verteidigen, das ist eine heilige Aufgabe zu allen Zeiten. In der Vergangenheit und auch in Zukunft.“

Neues aus dem Corona-Führer-Bunker

Merkel und die Landeschefs wollen im Kampf gegen Corona schalten und walten, wie es ihnen beliebt. Stufenpläne und andere Vorfestlegungen sind ihnen ein Gräuel. Ostern auch.

Der Bürger wird mit einer dürren Zahl abgespeist, die virologisch ohne Belang ist, schrieb Olaf Gersemann Ressortleiter Wirtschaft, Finanzen, Immobilien von "Welt-Online" Er meinte auch:  Die Ziele werden absichtlich verschoben – damit es schwerer wird.

Im Vorfeld hatte Gabor Steingart in seinem Mornig-Briefing schon geschrieben:befeuert vom Schattenkabinett der Virologen will Angela Merkel heute die Verlängerung des Lockdowns durchsetzen – Geschäftsschließungen, Kontaktverbote, Reisebeschränkungen und womöglich auch nächtliche Ausgangssperren. Schluss mit den Jo-Jo-Effekten. Durchziehen, jetzt! Angela Merkel denkt, was die Hardliner sagen. Oder ist es umgekehrt?

Fest steht, dass die Puritaner unter den Experten für staatliche Härte und autoritäre Strenge plädieren und die Idee von Eigenverantwortung und politischem Interessenausgleich in Zeiten der Pandemie nicht sonderlich goutieren.

Fazit: Im Bundeskanzleramt regiert der virologische Imperativ. Man könnte meinen, das Virus hat nicht nur die Atemwege, sondern auch die Denkapparate der Regierung befallen. Dass die Zustimmung der Bevölkerung bröckelt, ist kein Wunder. Ein Wunder ist es, dass sie so lange hielt.

Weidel nannte den Bund-Länder-Gipfel eine „Kungelrunde“

 „Das unwürdige Schauspiel geht in die nächste Runde“, sagt Fraktionschefin Alice Weidel als erste Rednerin der Opposition nach Merkels Regierungserklärung im Bundestag am 11. Februar 2021. Eine „Kungelrunde“ habe erneut massive Eingriffe im Leben der Menschen beschlossen.

Die Regierung setze auf die Methode von „Einsperrung und Dichtmachung“ und springe mit den Bürgern um „wie mit Untertanen“. Weidel wies auf die volkswirtschaftlichen Schäden des Lockdowns hin: „Die Kollateralschäden wachsen ins Unermessliche“, sagte sie – und fügte an die Regierung gerichtet hinzu: „Wollen Sie Deutschland auf den Stand eines Entwicklungslands bringen?“

FDP-Vizechef Kubicki wirft Merkel und Ministerpräsidenten „offenen Rechtsbruch“ vor „Es ist gestern keine Öffnungs-, sondern eine Schließungsstrategie verabschiedet worden“

Diesen Kommentar haben wir heute auf "Welt-Online" zu den am 23.03.2021 beschlossenen Corona-Maßnahmen von Angela Merkel gefunden.

"Das Licht am Ende des Tunnels ist nicht die Hoffnung auf Besserung sondern Grün-Rot-Rot!
Da geht 's nicht mehr voran sondern wieder rückwärts.

Da kommen noch mehr Verbote, noch mehr Gängelung, noch mehr Einschränkungen der Grundrechte, noch mehr Gehirnwäsche, noch mehr und höhere Steuern, noch mehr Obrigkeit aber dafür weniger Freiheit! Das Grundgesetzt wird der neuen Ideologie angepasst und alles ist gut. Ob der deutsche Michel das bis zur Wahl im Kurzzeitgedächnis behält ist jedoch fraglich."

Nur Lauterbach jubelt

SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach hält die geplante Osterruhe für dringend nötig, hätte sie sich aber noch härter und mit Ausgangssperre gewünscht. „Wir brauchen noch einmal einen Lockdown-Beschluss, den haben wir ja jetzt auch gefasst, ich hoffe, er wirkt ausreichend, ich hätte ihn früher gefasst und auch härter“, sagte Lauterbach im WDR. 

Katarina Witt, glaubt sie wäre in der DDR

 „Die Ähnlichkeit ist verblüffend, was man im Namen "zum Wohle des Volkes" so kollektiv, früher im Sozialismus und gegenwärtig im Kapitalismus, in so kleinem Kreise einfach durchsetzten kann“, schrieb Katarina Witt auf ihrer Facebook-Seite. „Ich mag es gar nicht aussprechen, aber ein kleines Teufelchen auf meiner Schulter flüstert mir fast schelmisch ins Ohr – ‚Willkommen zurück in der DDR‘.“

„Natürlich will ich nicht die DDR zurück. Aber wir leben seit 30 Jahren in einem Rechtsstaat und erleben seit einem Jahr, dass wir gesagt bekommen, was wir zu tun und zu lassen haben“, sagte Katarina Witt am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur. „Und die, die uns das sagen, kriegen ihren eigenen Job nicht auf die Reihe.“

Katarina Witt betont in ihrem Facebook-Beitrag: Das „lebensgefährliche Virus ist da, und es gilt, Menschen zu beschützen!“ Inzwischen gebe es aber „sichere Öffnungskonzepte, die ein gesellschaftliches und wirtschaftliches Leben, wenn auch eingeschränkt, zulassen würden“.

Ganz Deutschland, so Katarina Witt, verspüre nun „einen Hauch“ davon, wie es sei, „von einer Handvoll Regierungsmitgliedern bestimmt, gelenkt und beeinflusst zu werden“. Vielleicht könne diese Erfahrung auch dazu führen, „dass wir ehemaligen DDR-Bürger uns nicht mehr erklären und verteidigen müssen“.

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22.03.2021 Beutekunst aus Afrika

GFDK - Reden ist Silber - Sönke C. Weiss

Beutekunst sind Kulturgüter, die sich jemand in einem Krieg oder konfliktähnlichen Zustand widerrechtlich aneignet. Kunstraub also. Afrikas Bemühungen um seine in der Kolonialzeit nach Europa verschleppte Kunst sind keineswegs neu.

Schon bald nach 1960, als 18 ehemalige Kolonien die Unabhängigkeit erlangten, wurde von afrikanischen Intellektuellen eine ungeheure Dynamik in Gang gesetzt, die auch Bénédicte Savoys neues Buch „Afrikas Kampf um seine Kunst“ reflektiert:

Der Kontinent kämpfte um seine Kunst, fand viele Befürworter, doch schlußendlich war der Kampf nicht nur vergebens, sondern ist so gut wie vergessen.

Auf Grundlage von zahlreichen bislang unbekannten Quellen aus Europa und Afrika erzählt die Professorin für Kunstgeschichte an der TU Berlin und am Collège de France in Paris die Geschichte einer verpassten Chance, einer Niederlage, die heute mit umso größerer Wucht auf uns zurückschlägt.

Denn statt auf postkoloniale Solidarität zu bauen, sorgten zahlreiche Akteure dafür, dass die faire Rückgabe von Kulturgütern bis dato meist traurig scheiterte, was in der Tat erneut kein Ruhmesblatt für Europa ist.

Wer sich für Kunst interessiert, insbesondere die versteckten Interessen des internationale Kunstmarktes, kommt an diesem Buch nicht vorbei.

Bénédicte Savoy ist eine der ehrlichsten Stimmen in der Debatte um die Rückgabe geraubter Kunst in westlichen Sammlungen.

„Afrikas Kampf um seine Kunst“ ist bei C.H. Beck (www.chbeck.de) erschienen, hat 256 Seiten und kostet 24 Euro.

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