10.10.2011 08:53 No 1 in den World Music Charts Europe Oktober

Portrait des Monats - Fatoumata Diawara eine künstlerische Ausnahmeerscheinung - Die Presse überschlägt sich - „..eine Stimme, die zu berühren versteht.“- „(die) …neue Stimme Afrikas.“ etc

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Von: GFDK - Heike Urban - 7 Bilder

Fatoumata Diawara aus Mali ist eine künstlerische Ausnahme-erscheinung. Zum einen genießt sie als Theater- und Musical-Schauspielerin einen hervorragenden Ruf.

Als Musikerin gehört sie zu den vielversprechendsten afrikanischen Talenten. Ihre hochrhythmischen Lieder sind von wunderbaren Melodien untermalt und bringen die alte Wassulu-Musik in eine neue Zeit.

Das Bild von einem Mädchen mit einer Gitarre hat etwas Zeitloses: Die temperamentvolle Folk-Poetin, die die Welt mit ihrer Musik begeistert. Den Archetyp haben Joan Baez und Joni Mitchell erschaffen, und Generationen von Künstlerinnen – von Tracy Chapman bis Laura Marling – haben ihn weiterentwickelt.

Jetzt erfindet Fatou dieses starke Bild neu, für eine andere Zeit und einen anderen Kontinent. Damit gibt sie dem Konzept einer Singer/Songwriterin eine unverwechselbar afrikanische Note.

Ein neues großes Talent

Fatoumata Diawaras Debütalbum bringt ein neues, großes Talent zum Klingen – mit einer Reihe wunderschöner, selbst geschriebener Songs und einer aufregenden Lebensgeschichte dahinter.

Groß, unglaublich souverän und elegant, mit einem einnehmenden Lächeln, verwandelt sie Elemente aus Jazz und Folk zu einem exquisiten, zeitgenössischen Folk-Sound. Dabei bricht sie die rockigen Rhythmen und reichen Melodien ihrer Wassoulou-Tradition mit einer instinkthaften Pop-Empfindsamkeit auf.

Eine warme berührende Stimme

Im Zentrum ihrer Kunst stehen Fatous warme, berührende Stimme, sparsames und rhythmisches Gitarrenspiel und atemberaubend melodische Songs, die oftmals auf ihre zumeist turbulenten Erlebnisse zurückgreifen.

Fatou kam in der Elfenbeinküste zur Welt und wuchs in Mali auf. Heute lebt die 29-Jährige in Paris. Ihr junges Leben vereint eine Vielzahl afrikanischer Erfahrungen der heutigen Zeit:

Der Kampf

Der Kampf gegen den Widerstand ihrer Eltern in Bezug auf ihre künstlerischen Ambitionen. Und die kulturellen Vorurteile, denen Frauen überall in Afrika begegnen. Fatou selbst wurde als Schauspielerin in Film und Theater erfolgreich, bevor sie ihren Platz in der Musik fand.

 „Kanou“, der Eröffnungstrack, typisiert den minimalistischen, dennoch sinnlichen Gestus des Albums – mit Fatous sehnsuchtsvollem Gesang. „Bissa“ unterlegt die ironische Kommentierung des Rechts einer Frau, ihren Ehepartner selbst zu wählen, mit einem Funk-Groove.

Von Herzen kommende Worte

„Boloco“ hingegen stellt Fatous von Herzen kommende Worte über das kontroverse Thema weiblicher Beschneidung mit Anklängen einer exquisit spärlichen Gitarre und dem Ngoni-Spiel der talentierten jungen Künstler Guimba und Moh Kouyate.

Nur mit Stimme und akustischer Gitarre

Das herrlich eingängige „Sowa“ etabliert einen genussvollen Percussion-Klang, nur mit Stimme und akustischer Gitarre. Der Text ist inspiriert von Fatous eigener schmerzhafter Erfahrung mit der afrikanischen Praxis, Kinder bei anderen Menschen aufwachsen zu lassen. „Bevor ihr euer Kinder ins Leid schickt, schaut ihnen in die Augen.“

Damon Albarn, Toumani Diabaté, Herbie Hanckock und John Paul Jones von Led Zeppelin sind nur einige wenige derjenigen, die Fatous musikalischem Zauber erlegen sind. Sie war bei Shows von Africa Express und AfroCubism präsent und hat bei Hancocks Projekt „Imagine“ mitgewirkt.

Ihr Debüt aber ist fast vollständig ihr eigenes Werk: Selbst komponiert und arrangiert, auch Background-Gesang und Percussion stammen von ihr. Das Album atmet mit der natürlichen Wärme, dem Selbstvertrauen und der Spontaneität, die Fatou ausmachen.

Die Presse zum Album:

 

Journal Frankfurt, September 2011

„..eine Stimme, die zu berühren versteht.“

 

Glitterhouse, Oktober 11

“Große Empfehlung”

 

Sound-and-image.de, September 11

“..schon beim ersten Höreindruck ein sanfter Hammer.”

 

Doppelpunkt Nürnberg, Sep-Okt 2011

„(die) …neue Stimme Afrikas.“

 

Good Times, Oktober 2011

„Wie eine dunkelhäutige Joan Baez.“

 

Jazzthing, September 2011

„Neue Empfindsamkeit aus Mali.“

 

Zenith, Zeitschrift für den Orient, September 2011

„Groove, Gitarre und Herzblut.“

 

Vö: 16. September 2011, Indigo/World Circuit

Album wie DVD kann über uns bestellt werden.

Heike Urban

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