14.02.2017 08:22 ohne Konsum und Luxus

Günter Garbers - Mit Leib und Seele für die Tiere

Guenter Gabers kaemft mit Leidenschaft für die Rechte und die Wuerde von Nutztieren

Günter Gabers kämft mit Leidenschaft für die Rechte und die Würde von Nutztieren. (c) alle Bilder Günter Gabers

Der Highland Bulle Schmusi von Guenter Gaberts

Ein massiger 600-Kilogramm schwerer Highland-Bulle, der nach einem Unfall mit seinem Vorbesitzer getötet werden sollte. Schmusi ist jetzt fünf Jahre alt und genießt wie alle anderen Tiere bei Günter sein Gnadenbrot.

Der Tierfreund aus Seevetal hat sein Leben den Tieren verschrieben

Der Tierfreund aus Seevetal hat sein Leben den Tieren verschrieben.

50 Schafe leben auf seinem Hof

50 Schafe, die Landschaftspflege auf den Deichen an der Seeve betreiben leben auch auf dem Hof.

Drei Ziegen sind auch dabei

3 Ziegen sind auch dabei.

Von: GFDK - Gottfried Böhmer

Ein Leben für Tiere - Eine bemerkenswerte Geschichte aus Deutschland. "Er will den sogenannten Nutztieren eine Würde geben und erreichen, dass immer mehr Menschen das anerkennen und darauf hin auf Fleisch- und Milchkonsum verzichten".

Ohne Günter Garbers wären der Highland-Bulle Schmusi und die Schweine Rudolf und Steiner längst auf dem Schlachthof gelandet. Der Tierfreund aus Seevetal hat sie gerettet. Immer wieder nimmt er Tiere bei sich auf.

Menschen, Marken und Produkte

Die kleine Schafherde von Günter Garbers betreibt Landschaftspflege auf einem Deich an der Seeve. Sie genießt bei ihm ihr Gnadenbrot, ebenso wie seine kleine Ziegenherde. Zehn Hektar Ackerland bewirtschaftet er zur Gewinnung von Heu und ist als einer der letzten Schafscherer in der Region gefragt.

Ohne Konsum und Luxus

Ein Leben für die Tiere, das ist die Mission von Günter Garbers. Der kauzige Bartträger aus Glüsingen, der ursprünglich Landschaftsarchitektur studiert hat, lebt heute ein ungewöhnliches, selbst gewähltes Leben, ohne Strom, Konsum und Luxus.

Seine Tierrettungsaktionen bringen ihn regelmäßig in die Schlagzeilen der Lokalpresse und halten den 63-Jährigen immer auf Trab. In seinem Arbeitsleben ist Garbers viel herumgekommen. Als gelernter Schäfermeister hat er in Großbritannien und Neuseeland gearbeitet.

Und er hat in seinem Beruf viel erreicht: 1984 gewann er sogar die Deutschen Schafschurmeisterschaften. 20 Jahre lang zog er mit einer Herde von 1.000 Tieren durch die Lüneburger Heide, lebte damals vom Schlachten der Schafe und Fleischverkauf.

Ein würdiges Leben bis ins hohe Alter für seine Tiere

Vor 20 Jahren kam die große Wende: Er entschied sich aus Liebe zu den Tieren für ein veganes Leben und gab den Beruf des Schäfers auf. Er beschloss, keine Tiere mehr zu töten, und wurde Tierschützer. Der 63-Jährige lebt vom Biogemüseverkauf auf Wochenmärkten und ist als einer der letzten Schafscherer in der Region gefragt. Das Wohl der Tiere ist jetzt sein Leben, seine Mission.

Der streitbaren Tierschützer am 22.02.2017, 21:00 Uhr, NDR Fernsehen

Der Hof von Günter Gabers erwirtschaftet natürlich keine Profite, aber bei der Haltung und Pflege der Tiere fallen hohe Kosten und viel Arbeit an. Neben dem täglichen Futter sind tierärztliche Untersuchungen notwendig, auch müssen Zäune erneuert und am Hof immer wieder Kleinigkeiten ausgebessert werden. Wenn sie seinen Hof unterstützen möchten setzen sie sich direkt mit Günter Garbers in Verbindung.

Die Dokumentation aus der Reihe "Tierische Typen" begleitet Günter Garbers bei Tierrettungsaktionen und porträtiert einen streitbaren Tierschützer mit seinem außergewöhnlichen Engagement.

Die Ziele des Tierschützers

Die vegane Bewegung zu unterstützen und bundesweite Patenschaften für seine Tiere zu ermöglichen.

Medienberichten über die Arbeit von Günter Garbers finden Sie unter:

Günter Garbers bei Blogsport
Hallo Niedersachsen – Eine zentnerschwere Freundschaft

Günter Garbers
Am Mühlenbach 17
21217 Seevetal
Tel: 004916091355112