31.10.2013 09:06 Trendmarke des Jahres 2013: RuhrKunstMuseen

Trendmarke des Jahres - RuhrKunstMuseen bekam den Kulturmarken-Award 2013

Axel Biermann, Stefanie Reichart, Müjde Kalayci, Hans Guenter Golinski, Pedro Munoz nehmen den Preis entgegen.

V.l.n.r.: Axel Biermann, Stefanie Reichart, Müjde Kalayci, Hans Günter Golinski, Pedro Munoz, Foto: Peter Volmer

Von: GFDK - Stefanie Reichart

Auf der feierlichen Preisverleihung der diesjährigen Kulturmarken-Awards wurden die RuhrKunstMuseen für ihre Marketingaktivitäten durch die Ruhr Tourismus GmbH als „Trendmarke des Jahres“ ausgezeichnet. Eine Jury von Experten aus Kultur, Wirtschaft und Medien wählte die Preisträger aus 92 Bewerbungen aus.

Die Kulturmarken-Awards werden verliehen für die besten Marketingstrategien und -trends von Kulturanbietern und Städten, für die kreativsten Investitionsformen im Kulturbereich und an die engagiertesten Kulturmanager im deutschsprachigen Raum. In der Begründung der Jury heißt es: „Ausgezeichnet wird die diesjährige Trendmarke des Jahres 2013 für den Modellcharakter der kulturtouristischen Vermarktungsstrategie.


20 Kunstmuseen in 15 Städten unterstützen durch ihren Zusammenschluss die moderne Ausrichtung des Ballungsraums Ruhrgebiet und betonen gemeinsam die vielfältige Kunstlandschaft der Region.“
Axel Biermann, Geschäftsführer der Ruhr Tourismus GmbH: „Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung. Durch den Zusammenschluss der RuhrKunstMuseen wird die hohe touristische Qualität der Museumslandschaft Ruhr erst sichtbar. Gemeinsam arbeiten wir daran, das Ruhrgebiet auch nach der Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010 als spannendes Reiseziel mit einer überraschenden und vielfältigen Kulturlandschaft zu positionieren.

In der Zusammenarbeit zwischen den RuhrKunstMuseen und der Ruhr Tourismus GmbH treffen künstlerische Positionen auf touristisches Marketing für eine starke Kulturmetropole Ruhr. Es ist eine inspirierende Arbeit für beide Seiten und wir freuen uns darauf, diese fortzusetzen.“

Dr. Hans Günter Golinski, Sprecher der RuhrKunstMuseen, ergänzt: „Die Auszeichnung zur Trendmarke ist kulturpolitisch ein wichtiges Signal, sich weiterhin für die kulturelle Vielfalt des Ruhrgebiets zu engagieren und das Netzwerk der RuhrKunstMuseen auf regionaler und nationaler Ebene dauerhaft zu institutionalisieren.“

Anlässlich der Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010 haben sich die zwanzig Kunstmuseen in fünfzehn Städten der Metropole Ruhr zum Netzwerk der RuhrKunstMuseen zusammengeschlossen. Mit den RuhrKunstMuseen verfügt das Ruhrgebiet über eine herausragende Museumsdichte und eine der international größten Sammlungen moderner und zeitgenössischer Kunst. Im Sinne der Nachhaltigkeit von RUHR.2010 arbeiten die RuhrKunstMuseen und Ruhr Tourismus gemeinsam daran, die Metropole Ruhr auf dem kulturtouristischen Markt zu etablieren.

Karola Geiß-Netthöfel, Regionaldirektorin des Regionalverbandes Ruhr, bestätigt: „Der Kulturmarken-Award in der Kategorie Trendmarke des Jahres ist auch eine Auszeichnung für die Kooperationsbereitschaft in der Metropole Ruhr. Die RuhrKunstMuseen zeigen anschaulich, wie erfolgreich die im Kulturhauptstadtjahr begonnene Vernetzung der existierenden Kultur weiter geführt wird.“

Die Kulturmarken-Awards wurden bereits zum achten Mal vergeben. Die feierliche Preisverleihung fand vor 550 Entscheidungsträger und Kommunikatoren aus Kultur, Wirtschaft, Politik und Medien im TIPI am Kanzleramt in Berlin statt.

Anmerkung der Redaktion

Am 24. Oktober 2013 kamen die führenden Kulturmarketingstrategen, Kommunalpolitiker, Wirtschaftskapitäne und Stadtmarketingvertreter aus dem deutschsprachigen Raum nach Berlin, um die Preisträger der Kulturmarken-Awards zu ehren. Die Kulturmarken-Gala ist der größte Branchentreff für Kulturmanagement, -marketing und -investment. 2012 nutzten 570 Entscheidungsträger aus Kultur, Wirtschaft, Politik und Medien die Möglichkeit, im ausverkauften TIPI am Kanzleramt in exklusiver Atmosphäre entspannt Kontakte zu knüpfen und miteinander ins Gespräch zu kommen.

Nachrichten, Stories, Meinungen und Unterhaltung

Freunde der Künste,
das Sprachrohr der Kreativwirtschaft