24.06.2017 13:14 beim Augenarzt abklären lassen

Sehstörungen ernst nehmen - Ursachen frühzeitig klären und behandeln

Sehstoerungen sind relativ haeufig werden aber oftmals unterschaetzt Das ist gefaehrlich

Sehstörungen sind relativ häufig, werden aber oftmals unterschätzt. Das ist gefährlich. Foto: GFDK

Von: GFDK - Redaktion

Sehstörungen sind relativ häufig, werden aber oftmals unterschätzt. Das ist gefährlich, denn eine Sehstörung deutet häufig auf eine Krankheit oder auf eine Schädigung des Auges hin, die unbehandelt weiter fortschreiten und im schlimmsten Falle bis zur Erblindung führen kann.


Darüber hinaus können Sehstörungen auch durch Schädigungen und Erkrankungen anderer Organe hervorgerufen werden, die dringend behandlungsbedürftig sind. In vielen Fällen lassen sie sich jedoch durch einen chirurgischen Eingriff wie beispielsweise das Augenlasern dauerhaft beheben.


Welche Formen von Sehstörungen gibt es und wie viele Menschen sind davon betroffen?

 

Grundsätzlich kann sich der Begriff Sehstörung auf jede Form von Beeinträchtigungen des menschlichen Sehapparats beziehen. Dabei treten einige Sehstörungen permanent auf oder verstärken sich im Laufe der Zeit, während andere sporadisch auftreten oder irgendwann wieder verschwinden. Bei älteren Menschen sind schätzungsweise bis zu 30 Prozent in irgendeiner Weise davon betroffen.

 

Häufig sind alterungsbedingte Veränderungen am Auge die Ursache, so beispielsweise eine Trübung der Augenlinsen, auch als Katarakt oder Grauer Star bezeichnet, ein erhöhter Augeninnendruck (Glaukom) oder die sogenannte Alterssichtigkeit, die sich durch eine abnehmende Sehschärfe auf kurze Distanzen bemerkbar macht.

 

Auch Gefäßerkrankungen des Sehnervs und der Netzhaut, Diabetes, Tumorerkrankungen, Infektionen oder Schlaganfälle können das Sehvermögen beeinträchtigen. In der Praxis machen sich Sehstörungen auf ganz unterschiedliche Weise bemerkbar.

 

Das Spektrum reicht dabei von Ausfällen im Gesichtsfeld über Doppeltsehen, Farbenfehlsichtigkeit, Flimmern, Lichtempfindlichkeit, Scheinbewegung und Wahrnehmen von Lichterscheinungen bis hin zu unscharfem, verschwommenem Sehen.

 

Wie sollte man auf eine Sehstörung reagieren und wann kommt ein chirurgischer Eingriff infrage?

 

Wer Sehstörungen bei sich bemerkt, sollte deren Ursache so schnell wie möglich durch entsprechende Untersuchungen beim Augenarzt abklären lassen. Das ist allein schon deshalb wichtig, um irreparable Schädigungen zu vermeiden oder möglicherweise ernste Grunderkrankungen schnell diagnostizieren und behandeln zu können.

 

Zudem kann im Rahmen einer umfassenden augenärztlichen Diagnostik auch festgestellt werden, ob eventuell ein chirurgischer Eingriff infrage kommt, um die Sehstörungen zu beheben.

Insbesondere bei unscharfem oder verschwommenem Sehen, das meist auf einer Fehlsichtigkeit beruht, kann eine Augenlaserbehandlung als Alternative zu einer Brille oder zu Kontaktlinsen eine geeignete Lösung sein.

 

Spezialisierte Augenärzte beraten Patienten in dieser Hinsicht gern und können anhand der Diagnose sowie ihrer eigenen Erfahrungen beurteilen, ob ein operativer Eingriff wie das Augenlasern im individuellen Einzelfall Aussicht auf Erfolg verspricht.

 

Ist dies der Fall, hat der betreffende Patient gute Chancen, eine ohne Brille eine dauerhafte Besserung seiner Sehstörungen zu erreichen, - ganz gleich, ob diese nun durch Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit, Alterssichtigkeit oder eine Hornhautverkrümmung verursacht worden sind.

 

Und dank modernster Technik und neuesten Operationsverfahren handelt es sich beim Augenlasern heute längst um einen vergleichsweise schonenden Eingriff.