23.01.2014 09:20 Lesung von Michael Klonovsky (FOCUS)

Michael Klonovsky liest im Bayerischen Hof über Wein, Kunst, High Heels und andere Freuden

Michael Klonovsky der wunderbarste Schriftsteller und Journalisten unserer Zeit

Michael Klonovsky "Solange Menschen Wein und Oliven anbauen, Sprachen lernen und Gedichte lesen ist nichts verloren".

Von: GFDK - Liane Bednarz Profil bei Google+

Am 28. Januar 2013, 20h, wird Michael Klonovsky im Bayerischen Hof (Palaisstube) aus der erweiterten Ausgabe seines Plädoyers für die Lebensfreude "Lebenswerte - Über Wein. Kunst, High Heels und andere Freuden" lesen.

Couragierter politischer Journalismus

Im November 2013 ist Klonovsky mit dem erstmals verliehenen Dr.-Jörg-Mutschler-Preis geehrt worden. Mit dem Preis soll couragierter politischer Journalismus gewürdigt werden. Marc Felix Serrao von der „Süddeutschen Zeitung“ sagte in einer Laudatio: „Ich kenne keinen deutschen Journalisten, der so schreibt wie Klonovsky – so rücksichtslos gegen den herrschenden Ton und gleichzeitig so schön.

Zornige Kulturpessimisten sind fehl am Platz

Und wir versprechen: wer die Textauszüge hört, ist verzaubert, berührt, zugleich aber enorm motiviert, das Leben zu feiern und nicht in einen Kulturpessimismus zu verfallen, zu jammern und zu meckern. Sondern Wein, Kirchen, Klaviermusik und überhaupt alles Gute und Schöne und Wahre zu genießen und aufzusaugen. Der Klappentext bringt Klonovskys Lebensmaxime so perfekt auf den Punkt, dass selbst den zornigsten Kulturpessimisten und beharrlich-Ewigmorgigen ganz gewiss die Argumente ausgehen:

Michael Klonovsky, der große Optimist und Menschenfreund

"Solange Menschen Wein und Oliven anbauen, Sprachen lernen, Gedichte lesen, beim ersten Sonnenstrahl Tische auf die Straße stellen, solange Glocken läuten, zwischen all den Rentnern hin und wieder ein Kind auftaucht, irgendwo auf einem Klavier Bach gespielt wird und Frauen sich zurechtmachen, bevor sie das Haus verlassen, ist nichts verloren."

Klonovsky, Jahrgang 1962, Romanschriftsteller, Essayist, Aphoristiker, lebt in München. Aufgewachsen in Ostberlin, seit 1989 Journalist, seit 1992 bei Focus, als Redakteur, Chef vom Dienst, Leiter des Debattenressorts, inzwischen Autor. Schrieb u.a. einen Roman über die Entzifferung der ägyptischen Hieroglyphen durch Jean-Francois Champollion ("Der Ramses-Code"), den Deutschland-Roman "Land der Wunder", die Puccini-Hommage "Der Schmerz der Schönheit", den Männlichkeits-Abgesang "Der Held. Ein Nachruf".

Seine "Lebenswerte" pries Peter Sloterdijk in der ZDF-Sendung "Das philosophische Quartett" als "Feuilletons von ungewöhnlicher Brillanz. Man fühlt sich in die Zeit von Tucholsky zurückversetzt, als die deutsche Sprache noch vibrierte." Martin Mosebach nannte sie "eine ganz eigene Art, zu sein".

Außerdem ist Klonovsky Herausgeber des kolumbianischen Aphoristikers und katholischen Reaktionärs Nicolás Gómez Dávila.

Wo: Bayerischer Hof, Palaisstube
Wann: 28. Januar 2014, 20 Uhr

Wir bitten um eine Anmeldung bis zum26. Januar 2014 an:liane.bednarz@web.de

Adelheid Hochreiter

Sandra Putschögl

Dr. Liane Bednarz