01.02.2015 18:53 alte feuerwache

Literaturfestival in Mannheim: lesen.hören 9 unter der Schirmherrschaft von Roger Willemsen

Marie Baeumer zu Gast in der Alten Feuerwache

An diesem rauschenden Abend wird Marie Bäumer uns die Bücher ihres Lebens vorstellen. (c) Christian Schoppe

Literaturfestival lesen.hoeren 9

Literaturfestival lesen.hören 9

Von: GFDK - Katharina Tremmel

Die Alte Feuerwache öffnet 2015 zum neunten Mal ihre Pforten für das literaturbegeisterte Publikum der Metropolregion Rhein-Neckar. Was 2007 anlässlich des 400jährigen Stadtjubiläums mit 15 Veranstaltungen und 3000 Besuchern begann, hat sich über die Jahre zu einem festen Bestandteil des Mannheimer Kulturlebens mit über 36.500 Besuchern etabliert und bietet im neunten Jahr eine besonders facettenreiche Auswahl und auserlesene Abbildung der gegenwärtigen deutschsprachigen Literaturlandschaft.

Ein Literaturfestival muss viele Aufgaben erfüllen: Es sollte die wichtigen Bücher der Gegenwart ins Zentrum stellen – unsere Auswahl in diesem Jahr ist vielfältig. Es sollte preisgekrönte neben zu entdeckende Autorinnen und Autoren stellen – was gleich an mehreren Abenden vorgesehen ist. Es sollte von seiner Gegenwart wissen – was wir durch starke Abende zu Afrika, dem Alltag in Afghanistan und der globalen Situation zu dokumentieren suchen. Es sollte Klassiker pflegen und neue Zugänge zu ihnen eröffnen – was wir uns an den Abenden zu Matthias Claudius und Alfred Polgar vorgenommen haben. Es sollte Themen reflektieren – wie es Katja Kraus in ihrem neuen Buch über die Freundschaft tut. Es sollte unterschiedliche Gattungen berücksichtigen - und so wenden wir uns in diesem Jahr dem „Brief“ und den „Kontaktanzeigen“ zu. Es sollte Korrespondenzen ermöglichen – wie wir es etwa in der Begegnung zwischen Wolf Wondratschek und Michael Lentz vorsehen. Es sollte nicht zuletzt auch persönlich sein - so wird Marie Bäumer erzählend und lesend die Bücher ihres Lebens vorstellen.

Wir haben uns bemüht, einige der besten Literaturvermittler nach Mannheim zu holen, die Veranstaltungsformen zu variieren, den Ernst neben das Humorvolle zu stellen, Brücken zu schlagen zwischen Dichtung und Musik, zwischen Genres und Generationen, damit es der Literatur ein Fest werde!

2009 wurde das Konzept um ein Literaturprogramm für Kinder und Jugendliche erweitert, welches von Kindergärten, Schulklassen und Familien gleichermaßen angenommen und aufgrund des großen Zuspruchs jährlich ausgebaut wird.


Programm „lesen.hören 9“

Freitag, 20. Februar 2015

Roger Willemsen eröffnet „lesen.hören 9“. Sie und Er. Ein Polgar-Abend mit Senta Berger

Alte Feuerwache

Einlass 19 Uhr / Beginn 20 Uhr

VVK 25 EUR (zzgl. Gebühren) / AK 30 EUR

Senta Berger ist nicht allein in Wien geboren, sie hat ihr Talent auch immer wieder in den Dienst der literarischen Kultur ihrer Heimatstadt gestellt, u.a. durch ihre preisgekrönte Interpretation von Schnitzlers „Fräulein Else“. An diesem Abend stellt sich Senta Berger in den Dienst des zu Unrecht weitgehend vergessenen Wiener Feuilletonisten und Kritikers, eines Meisters der Kurzprosa, Alfred Polgar (1873-1955) und nimmt die Mannheimer Zuschauer mit durch die Straßen einer Stadt, deren literarische Tradition in Europa einzigartig ist. Senta Bergers persönliche Textauswahl unter dem Motto „Sie und Er“ hilft, einen literarischen Schatz zu heben: Polgar ist ein literarischer Virtuose der kleinen Form, der vor allem bekannt ist für seine spitzfindigen und geistreichen Erzählungen über Menschen, die er als leidenschaftlicher Besucher des Wiener Kaffeehauses auch dort gerne beobachtete. Nicht allein deshalb gilt Alfred Polgar als ein Großmeister der literarischen Miniatur. Auf der Oberfläche sind diese Texte nämlich amüsant, voller Esprit und Witz. Tiefer gesehen enthalten sie manches menschliche Drama, und das im gesellschaftskritischen wie im psychologischen oder gar existentiellen Sinn. Die aus feinster Seelenkenntnis herrührende geistige Brillanz, die sprachliche Treffsicherheit und Fantasie verlangen im Vortrag jene einzigartige Mischung aus Leichtigkeit und Gewicht, die ihnen Senta Berger geben kann.


Samstag, 21. Februar 2015

Gipfeltreffen. Michael Lentz und Wolf Wondratschek. Eine lyrische Begegnung

Alte Feuerwache

Einlass 19 Uhr / Beginn 20 Uhr

VVK 14 EUR (zzgl. Gebühren)/ AK 18 EUR

Mit Michael Lentz und Wolf Wondratschek begegnen sich zwei der wichtigsten Vertreter deutschsprachiger Gegenwartslyrik auf der Mannheimer Bühne.

Wolf Wondratschek feierte 2013 seinen 70. Geburtstag. Von Beginn seiner Karriere an begab er sich mit einer an die Lakonie von Songtexten erinnernden Lyrik und Prosa in Opposition zum Markt, auf dem er gleichwohl große Erfolge feierte, etwa mit den gefeierten „Kelly-Briefen" und den Lyrikbänden „Die Einsamkeit der Männer" und „Carmen oder Bin ich das Arschloch der achtziger Jahre". In Wondratscheks Werk liegt alles nebeneinander: das Geheimnisvolle und Schwermütige, das Unstete und Exzentrische, Scheitern und Triumphieren. Er wurde als Rock ’n’ Roller der Literatur bekannt, eine im deutschen Sprachraum relativ einzigartige Einordnung, angeregt von seinem frühesten Werk „Früher begann der Tag mit einer Schußwunde“, von seinen Gedichten und Songs, mit ihrer Sympathie für die Halbwelt, für Huren und Boxer.

Michael Lentz, Jahrgang 1964, promovierte über Lautpoesie nach 1945, ist Schriftsteller, Autor und Musiker und weiß als brillanter Vortragskünstler und Interpret von experimentellen Texten sein Publikum zu bannen. Das Sprachpferd kann mit dem Kind wie noch mit dem Erwachsenen durchgehen - vielleicht das Lentz’sche Lieblingsthema. Und die Sprache kann schließlich gar zum Trojanischen Pferd werden: plötzlich etwas ganz anderes offenbaren, das zuvor unentdeckt in ihrem Bauch schlummerte. Dies geschieht vor allem, wenn Sprache zur Stimme wird: „Die Stimme ist mehr als alles Sagen.“

Dies Gipfeltreffen der modernen deutschen Lyrik verrät, wie gegenwärtig, kraftvoll, vielseitig und realitätsnah sie sein kann. Machen Sie sich auf einen einzigartigen lyrischen Dialog gefasst, getragen von zwei starken Stimmen.

* Festivalpass „Literatur pur“
Sonntag, 22. Februar 2015

Karen Köhler liest aus „Wir haben Raketen geangelt“

Alte Feuerwache

Einlass 19 Uhr / Beginn 20 Uhr

VVK 9 EUR (zzgl. Gebühren) / AK 12 EUR

„Wollt ihr Geschichten, die euch wärmen in kalten, kalten Nächten? Wollt ihr noch mal Indianer sein? Wollt ihr Raketen? Ja, hier! Hier! Hier!“ Saša Stanišić

Es gibt diesen Moment, in dem das eigene Universum zerbricht und weit und breit kein neues in Sicht ist: Eine junge Frau sitzt mittellos und dehydriert vor einer Tankstelle im Death Valley. Als plötzlich ein Indianer vor ihr steht und ihr das Leben retten will, glaubt sie zu phantasieren. Doch schon bald teilen sie sich einen Doppelwhopper, gehen gemeinsam ins Casino und stranden schließlich in einem dieser schäbigen Motels, die es eigentlich nur im Film gibt. Über diesen Moment und über das Danach schreibt Karen Köhler in ihrem ersten Buch „Wir haben Raketen geangelt“ – bildintensiv, zupackend und lakonisch. Sie schreibt über die dramatischen Momente im Leben. Und sie tut das mit einer solchen Leichtigkeit und Nonchalance, dass man bereit ist, ihr überall hin zu folgen. Karen Köhlers rauschhafte Erzählungen führen von der westeuropäischen Zivilisation bis in die Wüste und die Wildnis Sibiriens. Sei es die Krebspatientin, die in einem Krankenhaus liegt und einen kubanischen Commandante zum Gefährten hat, oder die Animateurin, die sich auf einem Kreuzfahrtschiff vor ihrem eigenen Leben versteckt: Diese Figuren sind wahre Meisterinnen im Überleben. Kapitulieren kommt nicht in Frage.

 

Karen Köhler wurde 1974 in Hamburg geboren. Sie wollte Kosmonautin werden, hat Fallschirmspringen gelernt und in Bern Schauspiel studiert. Nach einigen Jahren in Festengagements als Schauspielerin lebt sie heute wieder in Hamburg und schreibt Theaterstücke und Prosa und arbeitet als Illustratorin.

* Festivalpass „Literatur pur“
Montag, 23. Februar 2015

Zwei alternde Enthusiasten. Klaus Nüchtern und Tex Rubinowitz

Alte Feuerwache

Einlass 19 Uhr / Beginn 20 Uhr

VVK 11 € (zzgl. Gebühren) / AK 14 €

Der Ingeborg-Bachmann-Preisträger 2014 Tex Rubinowitz und der legendäre Essayist Klaus Nüchtern wurden beide im letzten Quartal des Jahres 1961 geboren und leben seit 1970 bzw. 1984 in Wien, wo sie beide seit über einem Vierteljahrhundert für die Stadtzeitung „Falter“ tätig sind. Weitere gemeinsame Aktivitäten umfassen Marathonlaufen, Biertrinken und Lesungen aus eigenen Werken. Nüchtern betätigt sich zudem mit großem Engagement als Eintänzer, wenn Rubinowitz öffentlich Doowop-Singles aus seiner Sammlung auflegt. Des weiteren können sich die beiden auf folgende Kulturleistungen einigen: die Bücher von John Cheever, die Musik von Robert Wyatt, die Filme von Robert Bresson, das britische Original der Serie „The Office“ mit Ricky Gervais, Ringelshirts. Mit kaum nachlassendem Enthusiasmus begeistern sie sich darüber hinaus für: Buster Keaton, Londoner Pubs, Cloudspotting (Nüchtern); Japan, Finnland, Eurovisionscontest (Rubinowitz). Beide verfolgen seit vielen Jahren den Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb. Nüchtern war von 2004 bis 2008 in der Jury, Rubinowitz hat ihn 2014 dann einfach gewonnen. Hin und wieder greifen die beiden zu einem Instrument: Nüchtern übt Klarinette, Rubinowitz spielt Posaune (ohne zu üben). Nüchtern hat einen Führerschein, Rubinowitz nicht, beide können circa gleich gut Autofahren. Einigen der hier aufgeführten Passionen werden die beiden auch in ihrem „Abend mit zwei alternden Enthusiasten“ in Mannheim nachgehen.


Dienstag, 24. Februar 2015

So long, Longlist. Mit Teresa Präauer und Martin Lechner

Alte Feuerwache

Einlass 19 Uhr / Beginn 20 Uhr

VVK 11 EUR (zzgl. Gebühren) / AK 14 EUR

Es gibt Bücher, die stehen auf der Longlist. Es gibt Bücher, die weiterkommen auf die Shortlist und damit eine realistische Chance auf die Auszeichnung mit dem Deutschen Buchpreis haben. Es gibt aber auch Bücher, die es gar nicht erst auf die Longlist schaffen oder auf dem Weg zur Shortlist verloren gehen. Wir möchten bei der Betrachtung von Literatur unseren Blick aus dem schnelllebigen Tagesgeschäft heraus über den selektierenden Tellerrand von Prämien und Preisen lenken. Wir möchten eigene Akzente setzen und an diesem Abend zwei Bücher und deren Autoren würdigen, die unser aller Aufmerksamkeit verdienen.

Teresa Präauer, geboren 1979, hat in Berlin, Salzburg und Wien Germanistik und Malerei studiert - und schreibt und zeichnet. 2012 erhielt sie den aspekte-Literaturpreis für das beste deutschsprachige Prosadebüt, ihren Roman „Für den Herrscher aus Übersee“. In ihrem zweiten Roman „Johnny und Jean“ erfindet Teresa Präauer in zahlreichen Episoden das abenteuerliche Leben zweier junger Männer, an dessen Beginn ein Sprung ins kalte Wasser steht, und die sich lustvoll und temporeich in der Kunst und im Leben üben.

Martin Lechner, 1974 geboren, studierte Philosophie und Literaturwissenschaft in Potsdam. Nach seinen Erzählungen „Bilder einer Heimfahrt“ (2005) und „Covering Onetti“ (2009) ist Martin Lechner mit „Kleine Kassa“ ein turbulentes, atemloses Romandebüt über die Geschichte vom Lehrling Georg Röhrs gelungen, der der Schlauste zwar nicht ist, aber der rennt - um sein Glück, seinen Verstand und sein Leben.

Moderiert wird der Abend von Marion Bösker, der Pressesprecherin des Münchner Literaturhauses, der zu beiden Romanen vor allem ein gemeinsamer Gedanke aufkommt: Schreiben um zu reisen. Kopfreisen.

* Festivalpass „Literatur pur“
Mittwoch, 25. Februar 2015

Christian Ankowitsch liest aus „Warum Einstein niemals Socken trug“

Alte Feuerwache

Einlass 19 Uhr / Beginn 20 Uhr

VVK 9 EUR (zzgl. Gebühren) / AK 12 EUR

Wer hungrig ist, denkt kreativer. Wer einen Laborkittel überzieht, agiert aufmerksamer. Und wer Schüler in die erste Reihe setzt, macht sie klüger. Wie wir denken, hängt von jeder Menge kleiner Details ab. Denn wir denken nicht mit dem Kopf allein – sondern mit dem ganzen Körper. Christian Ankowitsch, Erfolgsautor und Spezialist für die Prüfungen des Alltags, erklärt uns die Wechselwirkungen zwischen Körper und Gehirn, die wir sonst nicht wahrnehmen oder unterschätzen: Wer hätte beispielsweise vermutet, dass man etwas besser versteht, wenn man eine dazu passende Bewegung macht? Dass wir unsere Mitmenschen positiver beurteilen, sobald wir eine wärmende Tasse in den Händen halten? Und bei manchen Problemen kommt man der Lösung schon näher, wenn man Kleinigkeiten ändert: sich auf den Boden legt; andere Schuhe anzieht; die Faust ballt. Unterhaltsam und lebensklug führt uns Christian Ankowitsch in „Warum Einstein niemals Socken trug“ vor Augen, auf welch überraschende Weise Umgebung und Körpergefühl unser Denken beeinflussen – und verrät so verblüffende wie praktikable Tricks, wie wir dieses Zusammenspiel zu unserem Vorteil nutzen können.

Christian Ankowitsch, geboren 1959 in Klosterneuburg bei Wien, war von 1993 bis 2001 Redakteur der „ZEIT“. Er veröffentlichte zahlreiche Bücher, u.a. „Dr. Ankowitschs Kleines Konversationslexikon“, „Dr. Ankowitschs Kleiner Seelenklempner“ und „Mach’s falsch, und du machst es richtig“. Seit 2011 moderiert Christian Ankowitsch das Literaturmagazin „les.art“ im ORF, 2013 moderierte Ankowitsch zum ersten Mal den Ingeborg Bachmann-Preis.

* Festivalpass „Literatur pur“

Buchpremiere!
Donnerstag, 26. Februar 2015

Habe Häuschen. Da würden wir leben. Die wunderbare Welt der Kontaktanzeigen mit Roger Willemsen und Katrin Bauerfeind

Alte Feuerwache

Einlass 19 Uhr / Beginn 20 Uhr

VVK 17 EUR (zzgl. Gebühren) / AK 21 EUR

Es gibt eine Literatur neben der Literatur, eine, die auf eigene Weise von dem spricht, was ist, was fehlt, was sein soll, eine Literatur von massenhafter Verbreitung, eine, in der die kollektive Fantasie frei wird und die aus allen Menschen Autoren und Autorinnen macht: die Kontaktanzeige. Hier zeigen sich Menschen seit Jahrhunderten unverblümt, komisch, auch fordernd oder bitter, hier sagen sie, wie sie selbst sich sehen oder gesehen werden möchten, hier entwickeln sie ihre Ideale eines geglückten Liebeslebens. Das ist oft komisch, öfter unfreiwillig komisch, aber vor allem sagt diese Literatur etwas über den suchenden Menschen, seine Bedürftigkeit, seine Ideale aus, und sie ist in dieser Hinsicht auch ernst zu nehmen.

Roger Willemsen hat lange und an entlegenen Publikationsorten recherchiert und allerlei Rührendes, Abstruses, Groteskes und Komisches ausgegraben. In einer szenischen Lesung mit der Moderatorin, Schauspielerin und Autorin Katrin Bauerfeind führt er uns ein in die wunderbare Welt der Kontaktanzeigen, denkt laut über die unterschiedlichen Facetten der „Verpartnerungsprosa“ nach und streift durch seine Funde.

PREMIERE!


Freitag, 27. Februar 2015

Robert Seethaler liest aus „Ein ganzes Leben“

Alte Feuerwache

Einlass 19 Uhr / Beginn 20 Uhr

VVK 11 EUR (zzgl. Gebühren) / AK 14 EUR

Als Andreas Egger in das Tal kommt, in dem er sein Leben verbringen wird, ist er vier Jahre alt, ungefähr – so genau weiß das keiner. Der Bauer Kranzstocker nimmt ihn widerwillig bei sich auf, und Egger wächst zu einem gestandenen Hilfsknecht heran, dem von seiner eigenen Herkunft nur ein vages Gefühl der Wärme geblieben ist. Als junger Mann schließt er sich einem Arbeitstrupp an, der eine der ersten Bergbahnen baut und mit der Elektrizität auch das Licht und den Lärm in das Tal bringt. Dann kommt der Tag, an dem vor seinen Augen der alte Hörnerhannes dem Tod von der Schippe springt und Egger zum ersten Mal vor Marie steht, der Liebe seines Lebens, die er jedoch bald wieder verlieren wird. Erst viele Jahre später, als die Welt längst eine andere geworden ist und Egger seinen letzten Weg geht, wird sie noch einmal bei ihm sein. Robert Seethaler erzählt von dem Seilbahnarbeiter Andreas Egger, über den die Zeit hinweggeht, dem Unglück und Glück widerfährt und der am Ende staunend auf die Jahre blickt, die hinter ihm liegen. Es ist eine einfache und tief bewegende Geschichte. Die Geschichte eines ganzen Lebens.

Robert Seethaler, 1966 in Wien geboren, besuchte die Schauspielschule in Wien und wirkte in einer Vielzahl von Filmproduktionen sowie an Theatern in Wien, Berlin, Stuttgart und Hamburg mit. Seethaler ist ein vielfach ausgezeichneter Schriftsteller und Drehbuchautor. Der Film nach seinem Drehbuch „Die zweite Frau“ erhielt 2009 drei Grimme-Preise, sein vierter Roman „Der Trafikant“ wurde zu einem großen Publikumserfolg. Robert Seethaler lebt in Wien und Berlin.

* Festivalpass „Literatur pur“
Samstag, 28. Februar 2015

Warum die Sache schief geht. Mit Karen Duve und Gregor Gysi

Technoseum

Einlass 19 Uhr / Beginn 20 Uhr

VVK 14 € (zzgl. Gebühren) / AK 18 €

Ohne Frage: Wir stehen näher am globalen Kollaps als die meisten glauben. Weiteres Wirtschaftswachstum wird in den nächsten Jahren vielleicht noch zu mehr Wohlstand führen, längerfristig aber nur zu mehr Müll, mehr Hunger, mehr Tornados, mehr Dürrekatastrophen und mehr Überschwemmungen. Sehr viel mehr Überschwemmungen. Überleben ODER Beibehaltung des jetzigen Lebensstils – das ist der Entscheidungsradius, in dem wir uns bewegen. Schade nur, dass in Politik und Wirtschaft immer noch meist diejenigen das Sagen haben, die am allerwenigsten dazu geeignet sind. In ihre Positionen sind sie gekommen, weil sie Eigenschaften besitzen, die sich bei genauerer Betrachtung auch für eine Verbrecherlaufbahn eignen: Knallhartes Durchsetzungsvermögen, Risikobereitschaft, Selbstvertrauen und unbegrenzte Einsatzbereitschaft. Nette, verantwortungsvolle und sozial funktionierende Menschen schaffen es meist gar nicht erst bis in die Führungsetagen. Das ist ein Problem. Solange der technische Fortschritt und das Bankenwesen bloß ein überschaubares Maß an destruktiven Möglichkeiten boten, war es ein überschaubares Problem. In Zeiten von Klimawandel, Artensterben, Atombomben, Überbevölkerung, multiresistenten Keimen und unregulierten Finanzmärkten ist es eine Katastrophe.

In „Warum die Sache schiefgeht. Wie Egoisten, Hohlköpfe und Psychopathen uns um die Zukunft bringen“ haut Karen Duve auf den Tisch und ihrem Leser die Fakten um die Ohren, die nicht nur zeigen, wie viel mehr in der hunderttausendjährigen Menschheitsgeschichte drin gewesen wäre, sondern auch, dass kurz vor zwölf endlich mal die anderen dran sein sollten. An diesem Abend präsentiert Karen Duve ihre Streitschrift und spricht mit Gregor Gysi über eine Menschheit, die dabei ist, sich selbst abzuschaffen.

Durch den Abend führt Jenny Friedrich-Freksa, Chefredakteurin von KULTURAUSTAUSCH, Zeitschrift für internationale Perspektiven.


Sonntag, 1. März 2015

Freundschaft. Geschichten und Gespräche mit Katja Kraus, Claudia Roth und Christoph Metzelder

Alte Feuerwache

Einlass 19 Uhr / Beginn 20 Uhr

VVK 14 € (zzgl. Gebühren) / AK 18 €

Gibt es die „Freundschaft fürs Leben“? Wie ist es, wenn eine Freundin plötzlich zur Konkurrentin wird? Und was ist eigentlich das richtige Verhältnis von Nähe und Distanz? Acht Jahre lang war Katja Kraus im Vorstand des Hamburger SV und damit die einzige Frau im Management des deutschen Profifußballs auf Vorstandsebene. Zuvor war die studierte Germanistin und Politologin Pressesprecherin bei Eintracht Frankfurt. In ihrer aktiven Karriere als Torfrau wurde sie mit dem FSV Frankfurt drei Mal Deutscher Meister und vier Mal Pokalsieger, bestritt sieben Länderspiele und nahm an den Olympischen Spielen 1996 teil. 2013 erschien ihr beeindruckendes Werk „Macht. Geschichten von Erfolg und Scheitern“ über Macht und Machtverlust, über die Situation, in der die öffentliche Bedeutung eingebüßt wird und eine neue Art der Selbstbestimmung gefunden werden muss und stieß damit eine Diskussion über Gelingen und Scheitern und den Umgang mit Selbstbildern an.

In Kraus’ neuem Buch „Freundschaft. Geschichten von Nähe und Distanz“ geben ihre Gesprächspartner aus Politik, Kultur und Sport ungewöhnlich offen Auskunft über ihr Verständnis von Freundschaft, deren Bedeutung in ihrem Leben, aber auch über den Umgang mit Brüchen in persönlichen Beziehungen. Ein Buch, das sich klug mit den verschiedenen Spielarten der Freundschaft auseinandersetzt – und mit den Menschen, die uns oft näher stehen als unsere Familien.

Zu uns nach Mannheim kommt Katja Kraus mit ihren Gesprächspartnern Claudia Roth, der ehemaligen Vorsitzenden der Partei Bündnis 90/Die Grünen und Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages, dem ehemaliger Fußballnationalspieler Christoph Metzelder und einem Überraschungsgast.


Montag, 2. März 2015

Die Welt in Briefen. Mit Richy Müller und Marion Mainka

Alte Feuerwache

Einlass 19 Uhr / Beginn 20 Uhr

VVK 11 € (zzgl. Gebühren) / AK 14 €

Dieser Abend sei den bedeutsamsten, unterhaltsamsten und ungewöhnlichsten Briefen der Weltgeschichte gewidmet. Gesammelt hat diese Briefe der englische Autor Shaun Usher in dem Buch „Letters of Note. Briefe, die die Welt bedeuten“, welches auf der Website gleichen Namens – einer Art Online-Museum des Schriftverkehrs basiert, das bereits von über 70 Millionen Menschen besucht wurde.

Von Virginia Woolfs herzzerreißendem Abschiedsbrief an ihren Mann bis zum höchst eigenen Eierkuchen-Rezept von Queen Elizabeth II. an US-Präsident Eisenhower, vom ersten aktenkundigen Gebrauch des Ausdrucks „OMG“ in einem Brief an Winston Churchill bis zu Gandhis Friedensersuch an Adolf Hitler und von Iggy Pops wundervollem Brief an einen jungen weiblichen Fan in Not bis hin zum außergewöhnlichen Bewerbungsschreiben von Leonardo da Vinci zelebriert dieser Abend die Faszination der geschriebenen Korrespondenz mit all dem Humor, der Ernsthaftigkeit, der Traurigkeit und Verrücktheit, die unser Leben ausmachen.

Die verlorene Kunst des Briefeschreibens wird wiederbelebt von dem Schauspieler Richy Müller, in Mannheim aufgewachsen und seit 2008 in der Rolle des Stuttgarter Tatort-Kommissars Thorsten Lannert zu sehen, sowie der Schauspielerin und Moderatorin Marion Mainka, die seit 1996 zum festen Sprecherensemble des WDR gehört. Durch den Abend führt der Moderator und leidenschaftliche Briefeschreiber Jörg Thadeusz.


Dienstag, 3. März 2015

Ausgerechnet Kabul. Ronja von Wurmb-Seibel aus dem Alltag in Afghanistan 

Alte Feuerwache

Einlass 19 Uhr / Beginn 20 Uhr

VVK 11 € (zzgl. Gebühren) / AK 14 €

Ronja von Wurmb-Seibel ist gerade einmal 27 Jahre alt, als sie 2013 – als damals einzige deutsche Journalistin – nach Kabul zieht. Als junge Reporterin hat sie sich vorgenommen, Afghanistan nach Geschichten zu durchstöbern, die mehr erzählen als Burka, Taliban und Bundeswehr. Sie findet Geschichten zum Staunen und erlebt Momente zum Verzweifeln. „Ich kann den Krieg beobachten, ich kann versuchen, ihn zu beschreiben; aber ich habe keine Ahnung davon, wie es ist, im Krieg zu leben. Und ich glaube immer weniger daran, dass wir Deutschen beurteilen können, was unser Krieg am Hindukusch gebracht hat. Ich denke, es gibt bessere Experten für diese Frage: Die neunjährige Madina etwa, die vor dem NATO-Hauptquartier in Kabul jeden Tag bunte Armbänder verkauft; oder Kommandeur Hakimi, dem die Leute unter der Hand wegsterben, seit die Bundeswehr aus Faisabad abgezogen ist“, heißt es in „Ausgerechnet Kabul“. Wo mittlerweile alle gegangen sind, ist Ronja von Wurmb-Seibel unabhängig von journalistischen Aufträgen geblieben und schreibt auf ihrem eigenen Blog weiter ergreifende Kolumnen aus dem Leben in Kabul. Ronja von Wurmb-Seibels Buch ist eine Hommage an den Lebensmut der Afghanen – und eine ungewöhnliche Bilanz von 13 Jahren Afghanistan-Einsatz der Deutschen.

Ronja von Wurmb-Seibel, 1986 geboren, studierte Politikwissenschaften in München. Zunächst war sie als Redakteurin im Politik-Ressort der ZEIT tätig. Von Kabul aus schrieb sie die wöchentliche Kolumne „Ortszeit Kabul“ für die ZEIT, den Blog „Kabul, 2014“ für ZEIT Online sowie Reportagen für diverse Magazine. Zusammen mit ihrem Partner Niklas Schenck produzierte sie für den NDR Dokumentarfilme über Afghanistan. Ihre Arbeiten wurden mehrfach ausgezeichnet. Ronja von Wurmb-Seibel lebt immernoch in Kabul. 

Der Abend wird musikalisch begleitet von dem afghanischen Percussionisten Hakim Ludin.

BUCHPREMIERE!


Donnerstag, 5. März 2015

Gelassen stieg die Nacht ans Land. Abendlieder und Nachtgedichte gelesen von Christian Brückner

Planetarium

Einlass 19.30 Uhr / Beginn 20.00 Uhr

VVK 14 € (zzgl. Gebühren) / AK 18 €

„Der Mond ist aufgegangen, die goldnen Sternlein prangen, am Himmel hell und klar.“

Kaum ein Kind, welches nicht einmal mit diesem Lied in den Schlaf gesungen wurde, kaum ein Erwachsener, dem es bei diesen Zeilen nicht warm ums Herz würde. Zu verdanken haben wir sie dem Dichter Matthias Claudius, dessen 200. Todestag wir im Januar 2015 feiern.

Ihm zu Ehren versammeln wir an diesem Abend Abendlieder und Nachtgedichte u.a. von Goethe, Eichendorff, Mörike, Novalis, Hölderlin und natürlich Claudius selbst.

Die Nacht ist beinahe aus unserem Leben verschwunden, jedenfalls in den Städten, wo die Lichter nicht ausgehen, der Verkehr nie zum Stillstand kommt. Aber seit es Poesie gibt, beschäftigt sie sich wieder und wieder mit dem Abend und der Nacht, denn der bestirnte Himmel und seine Stille lassen den Menschen mehr zu sich kommen und bei sich selbst sein als irgend eine andere Zeit im Ablauf eines Tages. Die Nacht regt an zum Nachdenken, zum Philosophieren, lässt uns im Angesicht der Sterne fragen, warum wir da sind und wie lange; wir werden klein "sub specie aeternitatis" oder unendlich groß, denn Abend und Nacht sind auch Zeiten der Liebenden. In der ruhigen Konzentration dieser einsamen Zeit kommen die Worte und sind zu den schönsten Gedichten und Liedern geworden, die heute noch treffen und anrühren und immer noch, in einigen Fällen, volkstümlich sind.

Wer könnte uns besser durch diesen Abend tragen und die Verse glänzen lassen wie den klaren Mond am nächtlichen Himmel als Christian Brückner? Das Planetarium wird dazu Himmelsprojektionen inszenieren, die einen einzigartig stimmungsvollen Abend garantieren.

Christian Brückner, geboren 1943 in Waldenburg/Schlesien, ist ein deutscher Schauspieler, Hörspiel- und Synchronsprecher. Er ist vor allem als feste Synchronstimme von Robert De Niro und als Off-Stimme in Dokumentarfilmen bekannt.


Freitag, 6. März 2015

Zweimal Afrika. Mit Charlotte Wiedemann und Rainer Merkel

Alte Feuerwache

Einlass 19 Uhr / Beginn 20 Uhr

VVK 11 € (zzgl. Gebühren) / AK 14 €

Acht Tage verbringt der Psychologe, Reporter und Romancier Rainer Merkel, dessen Buch „Das Unglück der anderen“ 2012 gar hymnisch besprochen wurde, im November 2014 in Liberia. Er kehrt zurück in das Land, in dem er für Cap Anamur fünf Jahre zuvor das einzige psychiatrische Krankenhaus geleitet hat. Nur wenigen Menschen erzählt er von seiner Reise, Freunde reagieren alarmiert. Denn Liberia ist eines der von Ebola am schlimmsten betroffenen Länder, mit unzähligen Todesopfern. Rainer Merkel erzählt in „Go Ebola Go“, einem der beeindruckendsten Bücher über Afrika der jüngsten Zeit, von den Vorbereitungen auf die Reise, von der Woche dort und der Wiederkehr nach Berlin, wo er 21 Tage in Quarantäne verbringen musste.

Mali gehörte einst zu den Zentren islamischer Wissenschaft und Kultur, das sagenumwobene Timbuktu war eine Handelsmetropole der alten Welt. Heute leidet das Land in der Sahelzone an Armut und Abhängigkeit, in jüngster Zeit wurde es obendrein durch Rebellion und Krieg geschwächt. Dennoch passt Mali nicht in das Klischee vom scheiternden Afrika. Die Auslandsreporterin und politische Journalistin Charlotte Wiedemann, deren Reportagen und Essays u.a. in der ZEIT, in GEO und Le Monde Diplomatique erscheinen, beschreibt in „Mali oder das Ringen um Würde. Meine Reisen in einem verwundeten Land“ eine Gesellschaft, die voller Stolz ihren Weg in die Moderne und ihre Werte von Solidarität und Toleranz in den Wirren der Globalisierung zu verteidigen sucht.

Durch den Abend führt die Literaturkritikerin, Moderatorin und Publizistin Insa Wilke.
Samstag, 7. März 2015

Die Bücher meines Lebens mit Marie Bäumer 

Alte Feuerwache

Einlass 19 Uhr / Beginn 20 Uhr

VVK 14 € (zzgl. Gebühren) / AK 18 €

Marie Bäumer zählt zu den vielseitigsten und überraschendsten Schauspielerinnen unserer Zeit, die u.a. sowohl als beste deutsche Darstellerin in „Der Schuh des Manitu“ (2001), als beste Darstellerin als „Marie“ in „Der alte Affe Angst“ mit dem Bayerischer Filmpreis (2002) als auch für die Thriller-Serie "Im Angesicht des Verbrechens“ (2010) mehrfach ausgezeichnet wurde. Ihre Schauspielausbildung begann 1992 an der Scuola Teatro Dimitri in Verscio (Tessin) und im Studio 033 in Hamburg. Von 1994 bis 1996 studierte sie an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Bereits während dieser Zeit gelang ihr der Durchbruch in Detlev Bucks Filmkomödie „Männerpension“. 2007 folgte sie dem Ruf der Salzburger Festspiele und spielte die Buhlschaft in Hugo von Hofmannsthals „Jedermann“. 2011 führte Marie Bäumer dann erstmals selbst Regie bei der Inszenierung des von ihr verfassten Theaterstücks „Abschied“ an den Hamburger Kammerspielen.

„Lesen ist“, so sagte uns Marie Bäumer, „der Herz- und Phantasieraumöffner. Ein Buch kann einen neuen Lebensentwurf provozieren, deinen Schmerz teilen, oder du mit ihm, ungeahnte Dimensionen eröffnen, Trost spenden, Klarheit schaffen, Widerstände erzeugen, Verwirrung stiften, Höhe gewinnen, Sinnlichkeit erzeugen... Ach, alles im Grunde. Vorgelesen bekommen ist mit der Stimme gestreichelt werden... Geborgenheit, und immer eine Reise. Für Kinder lebensprägend - eine der innigsten Momente - ein Kind auf dem Schoß, Buch vor der Nase: Wir waren lebende Hörbücher und haben vorgelesen bis...“

An diesem rauschenden Abend wird Marie Bäumer, der man quecksilberartiges Temperament nachsagt, uns die Bücher ihres Lebens vorstellen. Bücher aus allen Stationen ihres Lebens, untrennbar gebunden an wichtige persönliche Situationen ihres Lebens.

Marie Bäumer wird musikalisch begleitet von dem Gitarristen Maxime Dumas.


Sonntag, 8. März 2015

Vier Leser im Gespräch IV. Maike Albath. Insa Wilke. Peter Hamm. Roger Willemsen

Alte Feuerwache

Einlass 10 Uhr / Beginn 11 Uhr

VVK 11 € (zzgl. Gebühren) / AK 14 €

Die Wahrheit und Kraft eines Textes entstehen erst durch seine verschiedenen Lesarten. Wenn sich mehrere Perspektiven ergänzen, entfaltet sich die ganze Wirkung eines Romans, Gedichts, eines Erzähltexts, und man begreift immer neu, was es bedeutet, dass Texte auf individueller Erfahrung basieren, also individuell verstanden werden müssen, ehe man das Allgemeine in ihnen auf den Begriff zu bringen sucht.

Bei unserer Matinee kommen zum vierten Mal vier eigensinnige, kluge, verständige Leser/innen und Autoren/innen zusammen, die sich über neue und alte Bücher unterhalten – und dabei nicht nur gemeinsam zum Kern dieser Texte vordringen wollen, sondern obendrein auch noch etwas anderes erreichen dürften: im Reden über Literatur eben jene Begeisterung für die Literatur zu erzeugen, die sie selber antreibt. Die Protagonisten dieser Matinee, die sich in den letzten Jahren eines besonderen Publikumszuspruchs erfreut hat, beweisen immer neu, wie man Literatur im Gespräch spannend aufbereiten kann, und das selbst für ein Publikum, das die besprochenen Bücher vielleicht nicht gelesen hat. Maike Albath, Insa Wilke, Peter Hamm und Roger Willemsen mögen seit vielen Jahren Literaturkritiker, bisweilen auch Literaturwissenschaftler sein, auf der Bühne sind sie vor allem Enthusiasten.

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