06.11.2012 07:47 Offene Architektur fördert Erfahrungsaustausch

Kulturstaatsminister Bernd Neumann hat das Archäologische Zentrum eröffnet

Die Berliner Museumsinsel zählt zu den bedeutendsten Museumskomplexen der Welt. Platz für Werkstätten, Archive und Depots bietet das neue Archäologische Zentrum gegenüber der Insel. Kulturstaatsminister Bernd Neumann hat es eingeweiht.

Bernd Neumann - (c)Heinrich-Böll-Stiftung Wikipedia

Von: GFDK - Bundesregierung.de

Die Berliner Museumsinsel zählt zu den bedeutendsten Museumskomplexen der Welt. Platz für Werkstätten, Archive und Depots bietet das neue Archäologische Zentrum gegenüber der Insel. Kulturstaatsminister Bernd Neumann hat es eingeweiht.

"Das neue Archäologische Zentrum fasst nicht nur all jene Funktionen zusammen, die zum Betrieb eines modernen Museums gehören, wie Restaurierungswerkstätten, Archive oder Depots. Hier ist auch ein einzigartiges wissenschaftliches Forschungszentrum entstanden", erklärte der Kulturstaatsminister anlässlich der Eröffnung.

Mit der Einweihung des Archäologischen Zentrums sei ein weiteres Etappenziel des Masterplans erreicht. Er schreibe eine der schönsten Erfolgsgeschichten im Zuge der deutschen Wiedervereinigung, freute sich Neumann.

Plattform für Wissenschaftler aus aller Welt

Auf rund 6800 Quadratmetern entstand auf den so genannten Museumshöfen eine moderne interdisziplinäre Plattform für die fünf Berliner Archäologiemuseen: das Ägyptische Museum und die Papyrussammlung, die Antikensammlung, das Museum für Islamische Kunst, das Museum für Vor- und Frühgeschichte und das Vorderasiatischen Museum.

Labore, Werkstätten und Forschungseinrichtungen bieten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern dort optimale Arbeitsbedingungen. Untergebracht ist im Zentrum auch das Zentralarchiv der Staatlichen Museen zu Berlin. In der neuen archäologische Zentralbibliothek stehen Forschern aus aller Welt rund 150.000 Medien zur Verfügung.

Ein Angebot, das das Archäologische Zentrum zum Anziehungspunkt für Fachkollegen aus dem In- und Ausland, für Studierende und den wissenschaftlichen Nachwuchs machen soll.
 

Offene Architektur fördert Erfahrungsaustausch

Realisiert wurde das Zentrum nach einem Entwurf des Stuttgarter Architekturbüros harris + kurle architekten bda. Seine offene und transparente Architektur unterstützt die Idee des interdisziplinären Erfahrungs- und Ideenaustauschs.

Die Kosten in Höhe von 40 Millionen Euro für die Baukosten und sieben Millionen Euro für die Ersteinrichtung wurden aus dem Haushalt des Kulturstaatsministers finanziert.

Quelle:
http://www.bundesregierung.de/...