23.12.2014 08:42 limitierte auflage

Künstlerbuch: Almanach für Kunst & Literatur COMMON SENSE 2014

Gestaltung von Hans Scheib

Künstlerbuch: Almanach für Kunst & Literatur COMMON SENSE 2014, Gestaltung von Hans Scheib, alle (c) Künstler

Gestaltung von Felix Droese

Gestaltung von Felix Droese

Gestaltung von Ulrich Tarlatt

Gestaltung von Ulrich Tarlatt

Attersee, Gestaltung von Christian Ludwig

Attersee, Gestaltung von Christian Ludwig

Von: GFDK - Heidi Tarlatt/ Ulrike Erber-Bader

Das Künstlerbuch – den Almanach für Kunst & Literatur COMMON SENSE – gibt es seit 1989. Das erste Buch ist noch vor der Wende entstanden. Die Texte wurden damals nachts im Keller eines Pfarrhauses auf einem russischen Wachsmatritzen-Vervielfältiger gedruckt. Nun ist gerade das 26. Buch erschienen.

Über die Jahre waren ca. 450 Künstler und Literaten  beteiligt. Was für eine Liste. Alle Beiträge – Texte, Gedichte, Grafiken – entstehen für das Buch bzw. sind Erstveröffentlichungen. Die Grafiken aber auch die literarischen Beiträge sind signiert. Auch der Einband ist ein Orginalsiebdruck auf Leinwand jedes Jahr von einem anderen Künstler gestaltet. Die Buchauflage – 75 Exemplare. Dem Herausgeber Ulrich Tarlatt ist es seit Beginn gelungen, das Buch in der 2. Dezemberwoche vorzulegen, so daß die Freunde und Sammler Weihnachten IHR Buch auf den Selbstgabentisch legen können. So auch heuer. Es gibt nur sehr wenige  noch verfügbare Exemplare. Interessenten sollten sich sehr schnell melden.

Die Beteiligten: Christian Ludwig Attersee, Artur Becker, Boris Becker, Jürgen Brodwolf, Klaus vom Bruch, Werner Büttner, Walter Dahn, Gunter Damisch, Felix Droese, Georges-Arthur Goldschmidt, Eugen Gomringer, Felicitas Hoppe, Walter Kappacher, Uwe Kolbe, Alfred Kolleritsch, Friederike Mayröcker, Franz Mon, Ursula Neugebauer, Osmar Osten, Thomas Ranft, Hans Scheib, Peter Schnürpel, Ingo Schulze, Thomas Stangl, Ulrich Tarlatt, Wolfgang Troschke, Max Uhlig, Timm Ulrichs, Franz Erhard Walther, Olaf Wegewitz, Bernd Zimmer

Ulrike Erber-Bader bezeichnete COMMON SENSE als den wichtigsten gegenwärtigen Künstleralmanach im deutschsprachigen Raum

Deutschsprachige Verlagsalmanache des 20. Jahrhunderts : eine Bibliographie ; mit einer Auswahl von Sortimenter-Almanachen

 

Die beteiligten Künstler:

 

Christian Ludwig Attersee

1940 in Pressburg/Slowakei geboren; er übersiedelte 1944 nach Österreich; heute lebt er in Wien und am Semmering in Niederösterreich; Attersee verbrachte seine Jugend in Aschach bei Linz und am Attersee in Oberösterreich; er war einer der großen Segelsportler Österreichs – daher das Pseudonym Attersee; er wirkt nicht nur als bildender Künstler, sondern auch als Musiker, Schriftsteller, Objektmacher, Designer, Bühnenbildner und Filmemacher; Attersee ist einer der bedeutendsten Vertreter der gegenständlichen Malerei; er ist Einzelgänger der österreichischen Kunst der 60er Jahre, Gegenpol zum Wiener Aktionismus; in der zweiten Hälfte der 70er Jahre ist Attersee der Gründer der „Neuen österreichischen Malerei“; 1984 vertritt Attersee Österreich auf der Biennale von Venedig; 1990-2009 Professor an der Universität für angewandte Kunst in Wien für Malerei, Animationsfilm und Tapisserie

 

Artur Becker

1968 in Bartoszyce (Masuren) geboren, lebt seit 1985 in Deutschland; er schreibt Romane, Novellen, Erzählungen, Essays und Gedichte, auch Publizistisches, vor allem für die Frankfurter Rundschau; seit 1997 vierzehn Bücher; er war Stipendiat in Krakau, New York, Berlin, Olevano Romano und Venedig; 2009 Adelbert-von-Chamisso-Preis der Robert Bosch Stiftung für das Gesamtwerk, 2012 für die europäische Verständigung den DIALOG-Preis der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Bundesverband e. V. in Berlin; lebt in Verden (Aller)

 

Boris Becker

1961 in Köln geboren; 1982–84 Studium an der Hochschule der Künste Berlin; 1984–90 an der Kunstakademie Düsseldorf; zahlreiche Preise u.a. 1996/97 Villa Massimo, Rom und 1996 Chargesheimer, Preis der Stadt Köln; 2004–05 Gastprofessur an der Hochschule für Künste Bremen; 2011 Vertretungsprofessur an der Kunsthochschule für Medien Köln; seit 1990 Einzel-und Gruppenausstellungen: Galerie Sonnabend New York, Kunstmuseum Bonn, Galerie Conrads/Düsseldorf, Galerie Fiedler/Köln, Galerie Holtmann/Köln, Kunstverein Nürnberg, Die Photographische Sammlung Köln, Fotomuseum Antwerpen, Rosphoto St.Petersburg; 2012 Gründung des Sprungturm Verlags

 

Klaus vom Bruch

1952 in Köln geboren; 1975-76 Studium am California Institute of the Arts; Teilnahme an der documenta 8 und anderen nationalen und internationalen Ausstellungen; 1992-98 Professur für Medienkunst an der HfG Karlsruhe, seit 1999 Professor an der Akademie der Bildenden Künste München, 2000 Gastprofessur an der Columbia University New York; lebt und arbeitet in Berlin

 

Jürgen Brodwolf

1932 in Dübendorf bei Zürich geboren; 1948-52 Ausbildung als Zeichner und Lithograph; 1950-52 Kunstgewerbeschule Bern; 1955-60 Freskorestaurator; 1959 Entdeckung der Tubenfigur; 1961-68 alljährliche Aufenthalte in Berlin; 1976-82 Professur für Zeichnen an der Fachhochschule für Gestaltung, Pforzheim; 1977 Teilnahme an der documenta 6; 1981 Hans-Thoma-Preis des Landes Baden-Württemberg; 1982-94 Professur für Bildhauerei an der Staatlichen Akademie für Bildende Künste Stuttgart; 1982 Teilnahme an der Biennale Venedig; 1993 Kunstpreis der Künstler, Düsseldorf; 1995 Umzug von Vogelbach nach Kandern in das ehemalige Städtische Krankenhaus, das zur neuen Kunst-, Arbeits- und Lebensstätte wird; 2005 Gründung der Jürgen Brodwolf Stiftung in Kandern; 2011 Erich-Heckel-Preis des Freundeskreises des Künstlerbundes Baden-Württemberg

 

Werner Büttner

1954 in Jena geboren; 1960 Übersiedlung nach Westdeutschland; 1974 beginnt er ein Jurastudium und gründet noch währenddessen mit Albert Oehlen die "Liga zur Bekämpfung des widersprüchlichen Verhaltens"; nach dem Abbruch des Studiums 1977 Wechsel nach Hamburg; dort veröffentlicht er im mitgegründeten "Dum-Dum-Liga-Journal" erstmals eigene Schriften und Zeichnungen; gemeinsam mit Oehlen führt Büttner Wandgemälde aus und nimmt eine Schallplatte auf; beide Künstler gründen weitere spektakuläre Vereinigungen, etwa die "Samenbank für DDR-Flüchtlinge" mit Georg Herold 1980; er bedient sich aus allen Gattungen der Malerei, malt Stilleben, Genrebilder, Selbstbildnisse, Tierstücke, Historienbilder und emblematische Bilder; seit den 1990er Jahren widmet er sich verstärkt der Zeichnung und Druckgrafik und arbeitet an großformatigen Collagen; seit 1989 Professur an der Hochschule für Bildende Künste Hamburg; lebt in Geesthacht

Walter Dahn

1954 in St. Tönis bei Krefeld (Niederrhein) geboren; 1971-77 Studium an der Kunstakademie Düsseldorf bei Joseph Beuys (Meisterschüler); seit 1976 mehr als 400 Einzel- und Gruppen-ausstellungen im In- und Ausland; zuletzt 2012 Museum Wolfsburg (E), Galerie Figge und Rosen, Köln (G), Galerie Th. Rehbein, Köln (G), Kunstverein Schwäbisch-Hall (E), Venus over Manhattan, NYC (E), Galerie David Zwirner, NYC (G), Art Berlin Contemporary, Sprüth/Magers (G)

 

Gunter Damisch

1958 in Steyr in Oberösterreich geboren; von 1977-83 Studium an der Akademie der bildenden Künste Wien; ab 1982 regelmäßige Ausstellungen in Galerien und Institutionen, zuletzt 2013 Albertina/Wien, Landesmuseum St. Pölten, Museum Moderner Kunst/Passau, Egon Schiele Zentrum/ Krumau, Galerie Hilger NEXT/ Wien; seit 1992 Professur an der Akademie der bildenden Künste in Wien; lebt in Wien und Freidegg

 

Felix Droese

1950 in Singen am Hoentwiel geboren; 1970-76 Studium an der Kunstakademie in Düsseldorf bei Peter Brüning und Joseph Beuys; 1980 „Schattenrisse“ – erste große Papierschnitte; 1981 Ausstellung „Westkunst“, Köln; 1982 Teilnehmer an der documenta 7; 1988 Deutscher Pavillon auf der 43. Biennale Venedig mit dem „Haus der Waffenlosigkeit“; seit 1990 lebt und arbeitet er auf dem Gut Am Höchsten in Mettmann

 

Georges-Arthur Goldschmidt

1928 in Reinbek bei Hamburg geboren; Vater Oberlandgerichtsrat jüdischer Abstammung; im Krieg Kinderheim in Savoyen; dann Versteck bei Bauern; lebt seit Kriegsende in Paris; Gymnasiallehrer, Übersetzer (P. Handke), Romanautor u.a. „Der Spiegeltag“, „Ein Garten in Deutschland“, „Die Absonderung“; für sein umfangreiches Werk wurde er u.a. mit dem Bremer Literatur-Preis, dem Nelly-Sachs-Preis und dem Joseph-Breitbach-Preis ausgezeichnet, 2013 erhielt er den Prix de L’Académie de Berlin; zuletzt erschien seine Erzählung „Ein Wiederkommen“

 

Eugen Gomringer

1925 in Cachuela Esperanza/Bolivien geboren, Mutter Bolivianerin, Vater Schweizer (Zürich); Schulbesuch in Zürich; 1944–1950 Studium an der Universität Bern Nationalökonomie, Kunst- und Literaturgeschichte; erste Begegnung mit konkreter Kunst (Bilder von Max Bill in Zürich); 1950–53 Volontariat bei der Tageszeitung „Der Bund“, Bern; 1953 Mitgründer der Kunstzeitschrift spirale mit Marcel Wyss und Diter Rot; erste Gedichtsammlung der Konkreten Poesie: konstellationen constellations constelaciones; 1954-57 Sekretär von Max Bill an der Hochschule für Gestaltung (HFG) Ulm; 1959-67 Propagandachef der Schweizer Schmirgel- und Schleifindustrie; 1967-85 Kulturbeauftragter der Rosenthal AG in Selb; 1978-90 Professor an der Kunstakademie Düsseldorf, 1986 Gastprofessur für Poetik an der Universität Bamberg; seit 1992 Vorlesungen an der Hochschule für Technik und Wirtschaft Zwickau, Abteilung Angewandte Kunst Schneeberg; 2000 Gründung des Instituts für Konstruktive Kunst und Konkrete Poesie - Archiv Eugen Gomringer in Rehau; zahlreiche Veröffentlichungen z.B: "worte sind schatten" Konstellationen 1951-68, "vom rand nach innen" 1951-1995, "das stundenbuch" 1980, "Biografische Berichte" 2006, 88 Sonette von 2008-13; zahlreiche Publikationen über Kunst und Künstler; lebt in Rehau

 

Felicitas Hoppe

1960 in Hameln geboren; lebt als Schriftstellerin in Berlin und ist lesend und lehrend in der ganzen Welt unterwegs; sie schreibt Erzählungen, Romane, Kinderbücher und Essays; für ihr Werk, das im Fischerverlag erscheint und vielfach übersetzt ist, wurde sie mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, zuletzt mit dem Georg Büchner Preis 2012

 

Walter Kappacher

1938 in Salzburg geboren; Lehre als Motorrad-Mechaniker, Schaupielschüler, Reisebüro-Angestellter; seit dem 40. Geburtstag Schriftsteller; zahlreiche Preise und Auszeichnungen, u.a. Cawler-Hermann-Hesse-Stipendium, Hermann-Lenz-Preis, Großer Kunstpreis des Landes Salzburg, Georg-Büchner-Preis; Ehrendoktorat der Universität Salzburg; lebt in Salzburg

 

Uwe Kolbe

1957 in Berlin-Mitte geboren; zuletzt erschienen der Gedichtband Lietzenlieder 2012 und der Roman Die Lüge 2014 im S. Fischer Verlag sowie Mein Usedom 2014 im mare Verlag; lebt als freier Schriftsteller in Hamburg

Alfred Kolleritsch

1931 in Brunnsee geboren; lebt als Schriftsteller und Herausgeber der Literaturzeitschrift „manuskripte“ in Graz; zahlreiche Auszeichnungen, u.a. Petrarca-Preis und Franz-Nabl-Preis der Stadt Graz; letzte Veröffentlichungen: Tröstliche Parallelen (Droschl, 2006), Schönheit ist die erste Bürgerpflicht. Briefwechsel mit Peter Handke (Jung und Jung, 2008) und Es gibt den ungeheuren Anderen (Droschl, 2013)

 

Friederike Mayröcker

1924 in Wien geboren, wo sie heute lebt; von 1946-69 unterrichtete sie Englisch an verschiedenen Wiener Hauptschulen; bereits 1939 erste literarische Arbeiten; im Jahre 1954 lernte sie Ernst Jandl kennen, mit dem sie zunächst eine enge Freundschaft verbindet, später wird sie zu seiner Lebensgefährtin; nach ersten Gedichtveröffentlichungen in der Wiener Avantgarde-Zeitschrift "Plan" erfolgte 1956 ihre erste Buchveröffentlichung; seitdem folgten Lyrik und Prosa, Erzählungen und Hörspiele, Kinderbücher und Bühnentexte; zahlreiche Literaturpreise so 2001 Büchner-Preis; zuletzt erschienen „études“ und „cahier“ im Suhrkamp Verlag 2013 und 2014

 

Franz Mon

1926 in Frankfurt am Main geboren; langjährige Tätigkeit in einem Verlag; seit den 50er Jahren literale, visuelle und akustische Texte; die wichtigsten Publikationen u.a. „artikulationen“ (1959), „ainmal nur das alphabet gebrauchen“ (1967), „herzzero“ (1968), „fallen stellen“ (1981), „Knöchel des Alphabets“ (1989), „Nach Omega undsoweiter“, „Wortbilder“ (2008); seit Anfang der 60er Jahre akustische Texte und Hörspiele; Organisation des Typos-Verlags 1962-71; „Gesammelte Texte“, Band 1-4, 1994-97; Mitglied des Bielefelder Colloquiums für neue Poesie; neu: „Zuflucht bei Fliegen“ Lesebuch - Michael Lentz (Herausgeber), Franz Mon (Autor); Petrarca-Preis für europäische Literatur 2014: lebt in Frankfurt am Main

 

Ursula Neugebauer

1960 in Hamm/Westfalen geboren; studierte Bildende Kunst an der Kunstakademie Münster, wo sie von Timm Ulrichs zur Meisterschülerin ernannt wurde, sowie Literaturwissenschaften an der Westfälischen Wilhelms-Universität; sie unterrichtete kurz als Studienrätin und arbeitete anschließend als Kunsttherapeutin an der Universitätsklinik Münster; von 1999 – 2002 Dozentin am Fachbereich Architektur an der Technischen Universität Berlin; seit 2003 Professorin an der Universität der Künste Berlin für Bildende Kunst; lebt in Berlin

 

Osmar Osten

1959 in Chemnitz geboren; Lehre als Landschaftsgärtner; Studium an der Hochschule für Bildende Künste Dresden; lebt und arbeitet seitdem freiberuflich in Chemnitz

 

Thomas Ranft

1945 in Königssee/Thüringen geboren; 1961–66 Baumschulgärtner in Weimar und Markkleeberg; 1967–72 Studium an der Hochschule für Grafik und Buchkunst, Leipzig; 1972 Übersiedlung nach Karl-Marx-Stadt; seit 1974 organisiert er Pleinairs und Künstlerfeste auf Hiddensee, in Ahrenshoop, Bad Schandau, Leussow, Gager, Gallentin, Groß-Zicker, Tabarz, Wernigerode, Kolkwitz; ab 1976 Zusammenarbeit mit Carlfriedrich Claus; 1977 Mitglied im Vorstand der Galerie Oben; Gründungsmitglied der Künstlergruppe und Produzentengalerie „clara mosch“; 1978 Reisen nach Mulhouse/Frankreich zur Biennale de Gravure; Zusammenarbeit mit Gerhard Altenbourg; erste Kaltnadelradierungen; 1985 Begegnung mit Ernst Jandl; 1986–89 Lehrtätigkeit an der Fachschule für angewandte Kunst in Schneeberg; 1991 erste Schieferritzungen; seit 1993 Mitglied der Freien Akademie der Künste, Leipzig; 1994 Gründungsmitglied und Vorsitzender des Vereins „Kunst für Chemnitz“; 1995 grafische Objekte mit Lithosteinen und Radierplatten; 2003 Auszeichnung mit dem Hans-Theo-Richter-Preis (Akademie der Künste Dresden); lebt und arbeitet in Chemnitz

 

Hans Scheib

1949 in Potsdam geboren; Schule; Schriftsetzerlehre in Berlin, 1971-76 Studium der Bildhauerei in Dresden; seit 1976 freiberuflich in Berlin

 

Peter Schnürpel

1941 in Leipzig geboren; 1960-65 Studium an der HfGB in Leipzig bei Harry Blume, Karl Krug, Wolfgang Mattheuer und Bernhard Heisig; ab 1965 Lehrtätigkeit am Institut für Kunsterziehung der Karl Marx Universität Leipzig; 1966 Heirat, 1967 Geburt der Tochter Katja; 1973 Übersiedlung nach Altenburg; Dozent am Studio Bildende Kunst am Lindenau Museum Altenburg; ab 1990 Direktor der Fachschule für angewandte Kunst Schneeberg; 1992 Berufung zum Professor und Gründungsdekan der westsächsischen Hochschule Zwickau; seit 1989 Zusammenarbeit mit den Druckern Jeanette und Reinhard Rössler; Geburt der Enkeltochter Luise; 1991 Reise nach Paris; lebt und arbeitet in Altenburg

 

Ingo Schulze

1962 in Dresden geboren und dort aufgewachsen; nach dem Grundwehrdienst Studium der Klassischen Philologie in Jena; 1988-90 Schauspieldramaturg am Landestheater Altenburg; 1990-92 Arbeit als Zeitungsredakteur und –verleger; 1993 Gründung des Anzeigenblattes „Priwet Peterburg“ in St. Petersburg; seit Herbst 1993 in Berlin als freischaffender Schriftsteller; sein erstes Buch „33 Augenblicke des Glücks“ erschien 1995, es folgten die Romane „Simple Storys“ (1998), „Neue Leben“ (2005), „Adam und Evelyn“ (2008), die Erzählungenbände „Handy“ (2007) und „Orangen und Engel“ (2010) sowie Aufsätze und Reden, zuletzt „Unsere schönen neuen Kleider“ (2012); Übersetzungen seiner Bücher in dreißig Sprachen; seit 2010 Direktor der Sektion Literatur der Akademie der Künste Berlin

 

Thomas Stangl

1966 in Wien geboren; Studium der Philosophie und Hispanistik; veröffentlichte mehrere Romane, zuletzt Regeln des Tanzes (2013) sowie den Essayband Reisen und Gespenster (2012) und Texte in diversen Anthologien, Zeitungen und Zeitschriften; zahlreiche Preise und Stipendien, u.a. 2004 aspekte-Preis, 2007 Telekom-Preis beim Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb und Literaturpreis der Deutschen Wirtschaft, 2009 manuskripte-Preis und 2011 Erich-Fried-Preis; lebt in Wien.

 

Ulrich Tarlatt

2014 - frohsinnig gemalt über- und irdisches

 

Wolfgang Troschke

1947 in Helmarshausen geboren; 1966 -70 Studium an der Werkkunstschule Münster, intensive Beschäftigung mit Druckgrafik; von 1978 bis 2010 Professur an der Fachhochschule Münster;

Mitglied im Deutschen Künstlerbund, im Westdeutschen Künstlerbund und der Neuen Münchner Künstlergenossenschaft; zahlreiche Kunstpreise: 1969 Kunstpreis der Künstlergemeinschaft Schanze in Münster, 1974 und 76 Internationale Grafik-Biennale Krakau, 1975 und 81 Internationale Grafik-Biennale Ljubljana, Grand Prix der internationalen Grafik Triennale Jävyskylä, Internationale Grafik-Biennale Tokyo, Preis des Museum of modern Art Kyoto, 1981 Wilhelm-Mogener-Preis für Malerei/Soest, 1982/84/86 Internationale Grafik-Biennale Bradford, 1982 Grand Prix der internationalen Grafik-Biennale Listowel/Ireland, Grand Prix der internationalen Grafik-Biennale Fredrikstad/ Norwegen, 1989 Internationale Grafik-Biennale Taipei/ Taiwan, 2001 Bharat Bhavan international Biennal of Print-Art, Bhopal-India; lebt und arbeitet in Münster

 

Max Uhlig

1937 in Dresden geboren; 1951-54 nach Grundschulbesuch Lehre als Graphischer Zeichner (Schriftmaler); 1955-60 Studium an der Hochschule für Bildende Künste Dresden (vor allem bei Hans Theo Richter und Max Schwimmer); 1961-63 Meisterschüler an der Deutschen Akademie der Künste Berlin bei Hans Theo Richter; 1964-95 freischaffend tätig; 1966-79 Nebentätigkeit als Handdrucker für Lithographie und Radierung zur Sicherung des Lebensunterhalts; 1979 Preis bei der „Sixth British International Printbienale Bradford“; 1987 Käthe-Kollwitz-Preis der Akademie der Künste Berlin (DDR), 1991-21. Bienal international de Sao Paulo 2. Preis; 1992-96 Mitglied der Jury für die Kunstsammlung der Bundesrepublik Deutschland; 1995-2002 Professur an der Hochschule für Bildende Künste Dresden (Leitung der Klasse für Malerei und  Graphik); 1995/96 Berufung zum Gründungsmitglied der Sächsischen Akademie der Künste; 6.1.1996 Vernichtung großer Teile der Werke durch einen übergreifenden Atelierbrand im Künstlerhaus Dresden Loschwitz; 1998 Hans Theo Richter Preis der Sächsischen Akademie der Künste; 2003 Kunstpreis der Landeshauptstadt Dresden, Ehrengast der Deutschen Akademie Rom (Villa Massimo), „Kunstpreis der Künstler“ der Großen Kunstausstellung, Nordrhein-Westfalen/Düsseldorf, 2006 und 09 Preis der 14th und 15th International Print Biennale Seoul/Südkorea; 2011/12 Entwürfe für Glasfenster der Johanniskirche in Magdeburg (als Konzert-und Festhalle der Stadt); 2011/12 Staatliche Kunstsammlungen im Kupferstichkabinett Dresden „Max Uhlig Druck“; 2014 Beginn der Ausführung der Fenster für Magdeburg in Dresdner Atelier und im Glasstudio Derix; 2014 Ausstellung mit Katalog im Kunstmuseum Magdeburg; seit 1954 Zeichnung, Graphik und Malerei; lebt in Dresden; bis 2010 viele Pleinairs, zuletzt in Südfrankreich

Timm Ulrichs

1940 in Berlin geboren; 1959-66 Architekturstudium an der Technischen Hochschule Hannover; 1961 Gründung der „Werbezentrale für Totalkunst & Banalismus“ mit „Zimmer-Galerie & Zimmer-Theater“ (Selbstausstellung als „Erstes lebendes Kunstwerk“) und 1969 einer „Kunstpraxis“ („Sprechstunden nach Vereinbarung“); 1972-2005 Professur an der Kunstakademie Münster; 1977 Teilnahme an der documenta 6; Ausstellungen der letzten Jahre: 2010 Blick zurück nach vorn, Museum Ritter/Waldenbuch, Betreten der Ausstellung verboten! Werke von 1960-2010, Kunstverein Hannover und Sprengel Museum Hannover, 2012 Bilder-Finder – Bild-Erfinder, Museum für Konkrete Kunst Ingolstadt; lebt in Hannover, Münster und Berlin

 

Franz Erhard Walther

1939 in Fulda geboren; 1957 Studienbeginn an der Werkkunstschule Offenbach/Main ab 1959 an der Städelschule Frankfurt/Main; 1962 Beginn des Studiums an der Kunstakademie Düsseldorf bei Karl Otto Götz; 1962-63 Hand- und Körperstücke; 1963 Lager als Werkform, Entdeckung der Nähung als Technik zur Werkherstellung; 1964 Beendigung des Studiums; 1967 Übersiedlung nach New York; 1970-71 Gastprofessur an der Hochschule für bildende Künste Hamburg, ab 1971 Professur; 1973 Umzug von New York nach Hamburg; 1973-78 Schreit- und Standstücke, Wortformationen, Beginn der Arbeit an den Wortwerken; 1978-85 Wandformationen, Wortwerke; 1985-86 Schlusssteine; 1987-92 Configurations; 1989 Entwurf der Kunsthalle Ritter; seit 1990 Die Verlangsamung der Bilder, Das Neue Alphabet; seit 1993 Formabnahmen; seit 1997 Raumabnahmen; 1997-2003 Handlungsbahnen; seit 2004 Körperformen; 2006 Beendigung der Lehrtätigkeit an der HBK Hamburg; 2007-09 Arbeit an Sternenstaub; lebt und arbeitet in Fulda

 

Olaf Wegewitz

Naturbeobachter, Künstler, Zeichner, Maler, Poet

1949 in Schönebeck geboren; lebt mit seiner Familie in Huy-Neinstedt; seit 1978 Malerbücher; 1984 Mitglied des 1. Leipziger Herbstsalons; 1987/88 Mitgründung desKunstverein Röderhof, der bis heute für die Gegenwartskunst aktiv ist; 1994 Erwerb eines 5 ha großen Areals mit Steinobstbeständen, das seit 1989 zu einer Symbiose zwischen Menscheninteresse und Naturinteresse gebildet wird, daselbst Studien zur Natursoziologie; 2009 Deutschlandwanderung mit Lienhard Wegewitz auf dem 11. Längengrad von Fehmarn zur Zugspitze; 2013 Wanderbücher und Bildrolle „Geradewegs durch Deutschland“

 

Bernd Zimmer

1948 in Planegg bei München geboren; 1968–70 Lehre als Verlagsbuchhändler; 1970–75 grafischer Gestalter in verschiedenen Verlagen; 1973–79 Studium der Philosophie und Religionswissenschaften an der Freien Universität Berlin; 1975/76 Reise nach Mexiko und in die USA; anschließend Aufnahme der künstlerischen Arbeit als Maler; 1977 Mitbegründer der Galerie am Moritzplatz in Berlin; 1979 Karl Schmidt-Rottluff Stipendium, 1982 /83 Villa Massimo Stipendium, Rom; 1983–84 Aufenthalt in Rom dann Umzug von Rom nach Polling/Oberbayern; 1987 Ausstellung Berlinart 1961-1987, The Museum of Modern Art, New York und The Museum of Modern Art, San Francisco, 1988 Ausstellung Refigured Painting. The German Image 1960-1988, Solomon R. Guggenheim Museum, New York; 1991 Bezug des Ateliers in Monteventano/Emilia Romagna; 1993 Erste Ausgabe des Künstlermagazins „PlantSÜDEN“ im Eigenverlag; 1994 Verlegung des Ateliers von Polling nach Oberhausen/Oberbayern; 1996 Aufenthalt in Salerno, erste Tonskulpturen entstehen; 2007 Bezug eines weiteren Ateliers in Warthe/Uckermark; lebt und arbeitet in Polling (Oberbayern), Monteventano (Italien) und Warthe

 

Common Sense 2014

Edition Augenweide, Bernburg 2014.

78 Blatt n. p.; 30,5 x 21,5 cm.

Auflage: 75 Exemplare.

Verzeichnis der Beteiligten.

Ulrich Tarlatt: Titelblatt.

Common Sense 2014, Holzschnitt.

Hans Scheib: „Reptil I“, 2Farbsiebdruck.

Ulrich Tarlatt: Geleit.

Bernd Zimmer: „Baumspiegel I“, 2Farbholzschnitt.

Uwe Kolbe: „Handarbeiten - 1, 2, 3 Ornis“,

3 Gedichte.

Thomas Ranft: „Der Traum vom Fliegen“,

Radierung.

Uwe Kolbe: „Handarbeiten - 4, 5, 6“,

3 Gedichte.

Bernd Zimmer: „Baumspiegel II“, 2Farbholzschnitt.

Uwe Kolbe: „Handarbeiten - 7“, Gedicht.

Werner Büttner: „KLAGEEINREICHUNG“,

„ NACH DER STRASSENSCHLACHT...“,

„JOHANNES, DER ANGENEHM BEUTE-

LOSE ...“ 3 Digitaldrucke nach Collagen.

Georges-Arthur Goldschmidt: „Das in der

Kindheit erlebte Exil ...“, Text.

Peter Schnürpel: „Burleske mit Börsenblatt I“, 3Farbsiebdruck.

Artur Becker: „Ach Jętka“, „Hier kommt die Armee“, „Was würde geschehen“, 3 Gedichte.

Peter Schnürpel: „Burleske mit Börsenblatt II“, 3Farbsiebdruck.

Artur Becker: „Herr Cogito lernt das Jenseits kennen“,  Gedicht.

Gunter Damisch: „o. T.“, Linoldruck.

Thomas Stangl: „Ein Toubab geht aus dem

Bild“, Text. 

Gunter Damisch: „o. T.“, Linoldruck.

Olaf Wegewitz: „arche mit rotem stein – für Beuys“, Holzschnitt, Farbe.

Franz Erhard Walther: „Zur Überblendung

eingerichtet“, 2 Offsetdrucke.

Christian Ludwig Attersee: „VON GLAS ZU GLAS“, Gedicht und „TROPFENARTISTIN“, Siebdruck.

Felix Droese: „Das Ende der Selbsterschließung“ , Holzschnitt.

Klaus vom Bruch: „IN THE FUTURE I + II“, 2 Digitaldrucke.

Franz Mon: „ORAKEL : ORKAN“, 2 Wortbilder Siebdruck + Text.

Eugen Gomringer: „nachwehen“, Sonett.

Timm Ulrichs: „black & white“, Stempeldruck

1966/2014.

Felicitas Hoppe: „Safari“, Text.

Boris Becker: „Via Ettore Ferrari, Roma“, Foto.

Timm Ulrichs: „ein lippen-(ab)druck“, Stempeldruck 1972/2014.

Ursula Neugebauer: „75 Schritte“, Digitaldrucke.

Artur Becker: „Warum ich ein Christ bin“,  „Tiberius auf Capri“, „Castle Romeo“, „Die Schuhputzerei“, „Die schwarze Federboa“, Gedichte.

Osmar Osten: „EU I+II“, 2 Siebdrucke.

Alfred Kolleritsch: 3 Gedichte.

Jürgen Brodwolf: „Esel“, 2Farbsiebdruck.

Ingo Schulze: „Aus einem Manuskript“, Text.

Jürgen Brodwolf: „Vogel“, 2Farbsiebdruck.

Alfred Kolleritsch: 5 Gedichte.

Wolfgang Troschke: „o. T.“, Zinkografie.

Uwe Kolbe: „Handarbeiten -  8 Norder Wallgraben, 9, 10 Corvus monedula“, 3 Gedichte.

Ulrich Tarlatt: „brautkleid und stundenglas“, Holzschnitt.

Friederike Mayröcker: „Eine Träne. Eine Umnachtung. ...“, Text.  

Ulrich Tarlatt: „2 rucksäcke im wald“, „2 wolken über landschaft“, Holzschnitte.

Walter Kappacher: „Neue Aufzeichnungen“, Text.

Walter Dahn: „Affentatze“, 2Farbsiebdruck.

Artur Becker: „Gilgamesch und Enkidu“,  

Gedicht.

Max Uhlig: „zweiarmige pflanzliche Figur“,

Radierung.

Uwe Kolbe: „Fortschritt“, Gedicht.

Hans Scheib: „Reptil II“, 2Farbsiebdruck.

Verzeichnis der Beteiligten mit Kurzbiografie;

eingefügt „Timm Ulrichs hinterlässt Fingerabdrücke“, Abdruck des rechten Daumens als Stempel, 1968/70/2014.

Impressum.