07.07.2012 07:34 K. O. Götz über seine Gelassenheit im Alter

K. O. Götz fühlt sich mit 98 "wie 65, 70", obwohl er seit acht Jahren fast blind sei:

Die Kunstakademie in Düsseldorf, an der Karl Otto Götz von 1959 bis 1979 als Professor lehrte Foto Kunstakademie Düsseldorf Wikipedia

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K. O. Götz, 98, einer der bedeutendsten deutschen Maler abstrakter Kunst, hadert nicht mit seinem Alter: "Was heißt es schon, 98 Jahre alt zu sein? Dass man den Blödsinn, den man früher gemacht hat, weniger oft wiederholt", sagte Götz dem ZEITmagazin.

Heute fühle er sich "wie 65, 70", obwohl er seit acht Jahren fast blind sei: "Stur, wie ich bin, lamentiere ich nicht. Ich nehme mein Alter wie das Wetter, das lässt sich auch nicht ändern. Aus dem Gegebenen zu schöpfen, anstatt sich daran abzuarbeiten, das Schicksal verändern zu wollen - das schafft Freiheit."

Er wünsche sich, "klar im Kopf zu bleiben". "Nur nicht dement werden. Wenn es ernst wird, verschont mich mit lebensverlängernden Maßnahmen." Angst vor dem Tod kenne er nicht.

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