09.06.2012 07:17 ermöglicht durch die Ilse und Dr. Horst Rusch-Stiftung

Jazz aus Hamburg präsentierte sich in Berlin - Wege aus den Nischen finden und mehr Publikum für die Vielfalt und Lebendigkeit des Jazz gewinnen

Barbara Kisseler auf dem roten Teppich zum Studio Hamburg Nachwuchspreis 2012 (c)Martina Nolte - Quelle Wikipedia

Von: Gabriele Benedix

Gestern abend hat die Hamburger Kulturbehörde in Berlin die Hamburger Jazzszene präsentiert. Unter der Überschrift „Jazz City Hamburg Moves“ stellte Kultursenatorin Prof. Barbara Kisseler am Abend in der Landesvertretung die Clubs, Festivals und Initiativen der Hansestadt vor. Über 20 Musiker spielten auf drei Bühnen in der Landesvertretung auf:

Das Gabriel Coburger Quartett, Die Sängerin Ulita Knaus, das KaKo Weiss Ensemble, Benny Brown Band, Tadeusz Jakubowski & Band und Dirk-Achim Dhonau mit einem Drum-Solo. Mehr als 500 Gäste verfolgten darüber ihre Auftritte. Die Veranstaltung ist Teil einer Reihe, die den Jazzaustausch zwischen Hamburg und Berlin beleben soll.

Kultursenatorin Prof. Barbara Kisseler: „Jazz City Hamburg Moves ist nicht nur Titel des Abends, sondern auch Programm für die Zukunft: Die größte Aufgabe der Jazz-Szene besteht derzeit darin, Wege aus den Nischen zu finden und mehr Publikum für die Vielfalt und Lebendigkeit des Jazz zu gewinnen.

Das Selbstbewusstsein der Szene in Hamburg hat dazu geführt, dass der Jazz in der Hansestadt ein eigenes musikpolitisches Thema geworden ist.“ Die Hamburger Jazzszene hat sich in den vergangenen Jahren stetig weiterentwickelt:

Zwei neue Festivals –Elbjazz und Überjazz feiern in Hamburg bereits große Erfolge, das Jazz-Open in Planten un Blomen hat bereits Kult-Status, des Weiteren organisiert die Initiative Jazz Moves internationale Austauschprojekte.

Bereits auf dem Elbjazz-Festival haben sich Hamburger und Berliner Jazzmusiker im Rahmen der Fat-Jazz-Reishe auf einer eigenen Bühne präsentiert, nach der heutigen Veranstaltungen werden zwei weitere „Austausch-Konzerte“ – eines in Hamburg und eines in Berlin – folgen.

Der Abend in der Landesvertretung wurde ermöglicht durch die Ilse und Dr. Horst Rusch-Stiftung und das Engagement des Jazzbüro Hamburg sowie der Landesvertretung Hambu

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