31.10.2012 07:53 GOETHE-INSTITUT

Heidi Specogna hat die Leitung der Jury - Der Dokumentarfilmpreis des Goethe-Instituts - zum zweiten Mal bei DOK Leipzig

Preis des Goethe-Instituts prämiert einen Film aus dem Deutschen Wettbewerb von DOK Leipzig, finanziert die Untertitelung des Werks in bis zu zehn Sprachen und macht ihn einem weltweiten Publikum zugänglich.
Von: GFDK - GOETHE-INSTITUT

Der Dokumentarfilmpreis des Goethe-Instituts wird in diesem Jahr bereits zum zweiten Mal im Rahmen des Internationalen Leipziger Festivals für Dokumentar- und Animationsfilm verliehen. Der Preis des Goethe-Instituts prämiert einen Film aus dem Deutschen Wettbewerb von DOK Leipzig, finanziert die Untertitelung des Werks in bis zu zehn Sprachen und macht ihn einem weltweiten Publikum zugänglich.

Seit 2003 ehrt das Goethe-Institut einmal jährlich eine herausragende filmische Arbeit mit seinem Dokumentarfilmpreis. In diesem Jahr findet die Auswahl und Preisverleihung zum zweiten Mal im Rahmen des Internationalen Leipziger Festivals für Dokumentar- und Animationsfilm statt. DOK Leipzig zählt zu den wichtigsten Dokumentarfilmfestivals weltweit. Der diesjährige Gewinner wird bei der Preisverleihung am 3. November bekannt gegeben.

Der Preis des Goethe-Instituts prämiert einen Film aus dem Deutschen Wettbewerb von DOK Leipzig und macht ihn einem weltweiten Publikum zugänglich: Das Goethe-Institut finanziert die Untertitelung des Werks in bis zu zehn Sprachen, erwirbt die Lizenzen und zeigt den Film innerhalb seines weltweiten Netzwerks. Dieses umfasst 136 Auslandsinstitute und Partnerinstitutionen in mehr als 90 Ländern. Die Auszeichnung umfasst darüber hinaus ein Preisgeld von 2.000 €. Neben primär cineastischen Kriterien sollte der Film einen Deutschlandbezug in Verbindung mit einer interkulturellen oder globalen Perspektive aufweisen, so dass er weltweit eingesetzt werden und einen Beitrag zu den gesellschaftspolitischen Diskursen in den Gastländern leisten kann.

2011 wurde der Dokumentarfilmpreis des Goethe-Instituts an „Peak“ von Hannes Lang vergeben, in dem der aus Südtirol stammende Regisseur eine Bestandsaufnahme des Alpenraums unternimmt. Aufgrund des hohen Niveaus der Wettbewerbsfilme des vorigen Jahres, hatte sich das Goethe-Institut entschlossen, zusätzlich zum Siegerfilm auch die Rechte von „Carte Blanche“ von Heidi Specogna (2011) zu erwerben.

Der Dokumentarfilmpreis des Goethe-Instituts - zum zweiten Mal bei DOK Leipzig

Die Filmemacherin Heidi Specogna hat nun in diesem Jahr die Leitung der Jury. Seit 2003 ist sie Dozentin für Dokumentarfilm an der Filmakademie Baden-Württemberg. Aus den Reihen des Goethe-Instituts sind 2012 in der Jury vertreten: Dr. Christian Lüffe (Bereichsleiter Film, Zentrale München), Dr. Almuth Meyer-Zollitsch (Institutsleiterin Hanoi) und Klaus Krischok (Institutsleiter Tel Aviv / Jerusalem).

Das Goethe-Institut ist Botschafter des deutschen Films weltweit und zeigt die neuesten Entwicklungen der deutschen Filmkunst. Der deutsche Dokumentarfilm war im Repertoire des Goethe-Instituts schon immer eine feste Größe. Gerade in Zeiten, in denen der Dokumentarfilm verstärkt um Aufmerksamkeit kämpft, ist die Förderung dieses Genres für das Goethe-Institut eine vordringliche Aufgabe: Derzeit ist mehr als die Hälfte aller Filme, die das Goethe-Institut unter Lizenz hat, dokumentarisch. Das Goethe-Institut kooperiert mit internationalen Filmfestivals, besitzt 40 eigene Filmarchive und führt jährlich ca. 25.000 Filmveranstaltungen mit mehr als 2 Millionen Zuschauern durch.

Am Mittwoch, den 31. Oktober, von 12:00-13:00 Uhr lädt das Goethe-Institut akkreditierte Festivalgäste zum Empfang in das Museum der bildenden Künste auf die Trillerpfeifenterrasse.

Quelle und weitere Informationen:
http://www.goethe.de/prs/prm/a...