17.04.2012 07:11 Unter dem Jahresmotto »Metamorphosen«

»Heidelberger Frühling« steuert zur Halbzeit Rekordergebnis an - das größte Musikfestival der Metropolregion Rhein-Neckar

Von: Karsten Füllhaase

Das am 23. März gestartete internationale Musikfestival »Heidelberger Frühling« wird voraussichtlich das Rekordergebnis aus dem Vorjahr erreichen. Das Streichquartettfest im Januar eingeschlossen, zählte das größte Musikfestival der Metropolregion Rhein-Neckar bislang rund 14 000 Menschen bei 37 hochkarätigen Veranstaltungen.

Für die noch bis zum 29. April anstehenden 56 Konzerte, Akademiekurse und Vorträge der zweiten Festivalhälfte rechnet Intendant Thorsten Schmidt mit 17 000 weiteren Gästen.

Unter dem Jahresmotto »Metamorphosen« wirft das Festival in seiner 16. Saison einen Blick auf den Aspekt der Verwandlung im kompositorischen Prozess und das Phänomen der Nachahmung von Natur, also deren Metamorphose in künstlerische Schöpfungen.

»Es ist großartig, dass das Interesse am 'Heidelberger Frühling' längst nicht mehr an der Landesgrenze endet«, so Schmidt. »Gerade einzigartige Projekte wie unsere Festival Akademie, die Konzertinstallation mit Musik von Vivaldi und Hosokawa oder unsere erste Produktion mit dem Bundesjugendballett sind auch für auswärtige Besucher interessant.

Denn solche Abende kann man nicht überall erleben.« Neben der Festivaleröffnung war die Uraufführung einer vertanzten Version von Franz Schuberts »Die schöne Müllerin« mit John Neumeiers Bundesjugendballett und Stipendiaten der Festival Akademie die am schnellsten ausverkaufte Veranstaltungen.

Auch für einige noch anstehende Konzerte wie die Abschlussgala mit den Baritonen Thomas Hampson und Luca Pisaroni, den Auftritt der King's Singers oder das Fest zu Ehren des Jubliars Wolfgang Rihm sind die Tickets bereits knapp oder schon vergriffen.

Für andere Programmhighlights stehen die Chancen auf Karten aber noch gut, so etwa für die Konzerte mit den renommierten Dozenten der Kammermusik Akademie, unter anderem die Pianistin Ewa Kupiec, die Klarinettistin Sharon Kam und das Quatuor Danel. Auch für die Gesprächsrunde »Heidelberger Dialoge« mit dem Stargast Nikolaus Harnoncourt am kommenden Sonntag sind noch Karten erhältlich.

»Der enorme Publikumszuspruch birgt natürlich immer die Gefahr, dass Leute denken, sie hätten keine Chancen mehr auf Tickets«, meint Festivalleiter Schmidt. »Dabei gibt es für Kurzentschlossene oft noch Restkarten an der Abendkasse.

Und wenn nicht, verkaufen wir bei vielen Konzerten Stehplätze.« Karten und Informationen gibt es telefonisch unter (06221) 584 00 44, deutschlandweit an allen bekannten Vorverkaufskassen und unter www.heidelberger-fruehling.de.

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