23.07.2014 09:37 architekturwettbewerb

Göttinger Wettbewerb "Stadthalle meiner Träume" - Ausstellung und Bekanntgabe der Preisträger

Wettbewerb Goettinger Stadthalle - Jan Peter Pfuhlmann

Der 1. Preis geht an den Architekturstudenten Jan Peter Pfuhlmann, der einen Anbau an die jetzige Stadthalle und eine interessante Umgestaltung der Fassade sowie eine Tiefgarage und einen Platz vor der Halle vorschlägt. alle Bilder (c) kunst.eV

Wettbewerb Goettinger Stadthalle  - Rolf-B. Klieme

Rolf-B. Klieme erhält den 2. Preis für seine umfangreiche Bewertung der langfristigen kulturpolitischen Bedeutung einer Konzerthalle für die überregionale Attraktivität unserer Stadt und seinen daraus abgeleiteten Vorschlag eines Neubaus hinter der Lokhalle.

Wettbewerb Goettinger Stadthalle - Reinhold Wittig

Der 3. Preis wurde zweimal vergeben: zum einen an Reinhold Wittig und Stephan Herminghaus für ihre Ideen zur Umgestaltung des gesamten Geländes um die Stadthalle und eines „Wintergarten“-Anbaus an der Südseite der Halle und zum anderen an Stefan Lipski.

Wettbewerb Goettinger Stadthalle - Stephan Herminghaus

Den Schülerpreis erhält der 10-jährige Matti von Taube für seinen Entwurf eines Stadthallen-Neubaus auf dem jetzigen Gelände mit Wasserspielen, Restaurant und Konzertsaal-Anbau.

Wettbewerb Goettinger Stadthalle -  Schuelerpreis
Von: GFDK - Nils König

Die Ausstellung mit allen eingesendeten Beiträgen zum Wettbewerb des Vereins KUNST „Stadthalle meiner Träume“ wurde am 23.7. im Foyer des neuen Rathauses eröffnet und ist nun für 3 Wochen zu besichtigen.

Nils König für den Verein KUNST begrüßte alle TeilnehmerInnen und Preisträger und dankte für die vielen Ideen, die nun der Stadtverwaltung als Anregung für die Diskussion um die Stadthalle übergeben werden. Stadtbaurat Dienberg bedankte sich und lud alle Beteiligten und weitere Interessierte zu einem Workshop Ende des Jahres ein.

Danach trugen die Jurymitglieder Hansjochen Schwieger, Lia Eastwood, Carola Gottschalk, Johanna Meyer und Nils König jeweils eine Laudatio auf die 5 Preisträger vor und übergaben ihnen ihre Urkunden. Anschließend hatten die Preisträger Gelegenheit, ihre Ideen und Entwürfe den Besuchern zu erläutern. Im Anschluss gab es lebhafte Gespräche zwischen den Preisträgern, weiteren Teilnehmern, Gästen, Politikern und Verwaltungsmitgliedern über die ausgestellten Beiträge.

Beim Wettbewerb „Stadthalle meiner Träume“ des Vereins KUNST e.V. hatte die Jury am 17.6.2014 alle Beiträge begutachtet und über die Preisvergabe entschieden.

Architekturwettbewerb

Die 32 Beiträge wurden unter den Aspekten Funktionalität, städtebauliche Eingliederung, äußere Gestaltung, Umgang mit der Bausubstanz, Energie und Ökologie sowie Visionen im Hinblick auf kulturelle Möglichkeiten und Nutzungskonzepte geprüft und bewertet, wobei sich die meisten Beiträge erwartungsgemäß nur mit Teilaspekten beschäftigt haben. In die engere Wahl kamen 10 Beiträge und 3 Schülerbeiträge.

Die Jury, in der der Architekt Hansjochen Schwieger, Pro City Vorstand Phillip Bremer, sowie Lia Eastwood, Carola Gottschalk, Johanna Meyer, Nils König und Tobias Wolff vom Verein KUNST vertreten waren, war überrascht von der Vielfalt und dem bunten Mosaik der Ideen in den Beiträgen und das breite Altersspektrum der TeilnehmerInnen. Die meisten Beiträge schlagen einen Erhalt der alten Halle mit Umgestaltungen oder Anbauten vor. Dazu kommen Beiträge, die sich einen Neubau am alten Ort oder direkt gegenüber auf dem Parkplatz wünschen. Ein Beitrag wünscht einen Neubau hinter der Lokhalle.

Bekanntgabe der Preisträger

Der 1. Preis geht an den Architekturstudenten Jan Peter Pfuhlmann, der einen Anbau an die jetzige Stadthalle und eine interessante Umgestaltung der Fassade sowie eine Tiefgarage und einen Platz vor der Halle vorschlägt. Rolf-B. Klieme erhält den 2. Preis für seine umfangreiche Bewertung der langfristigen kulturpolitischen Bedeutung einer Konzerthalle für die überregionale Attraktivität unserer Stadt und seinen daraus abgeleiteten Vorschlag eines Neubaus hinter der Lokhalle. Der 3. Preis wurde zweimal vergeben: zum einen an Reinhold Wittig und Stephan Herminghaus für ihre Ideen zur Umgestaltung des gesamten Geländes um die Stadthalle und eines „Wintergarten“-Anbaus an der Südseite der Halle und zum anderen an Stefan Lipski, der ebenfalls den gesamten Albaniplatz neu gestalten möchte, allerdings mit einem Hallenneubau auf dem jetzigen Stadthallenparkplatz und diversen Veränderungen, was die Kooperation und die Spielorte verschiedener Kultureinrichtungen betrifft. Den Schülerpreis erhält der 10-jährige Matti von Taube für seinen Entwurf eines Stadthallen-Neubaus auf dem jetzigen Gelände mit Wasserspielen, Restaurant und Konzertsaal-Anbau.

Einige Bilder und Graphiken der Preisträger sind ab sofort auf der KUNST-Website (www.kunst-ev.de) zu bewundern.

nilskoenig1@gmx.de