25.07.2011 07:12 täglich bis zum 10. September 2011

Ein opulent gestaltetes Programm - ARD Radiofestival 2011 - Ausgewählte Höhepunkte vom 25. bis 31. Juli

©ard

Von: Ralf Pleßmann

Mit einem opulent gestalteten Programm sorgen die Kulturradios im ARD Radiofestival wieder gemeinsam für wunderbare Sommerabende. Acht Wochen lang – täglich bis zum 10. September 2011 – sind von 20.05 Uhr bis 24.00 Uhr herausragende Produktionen zu hören:

Konzerte und Opernübertragungen, Geschichten rund um bedeutende Künstler und renommierte Festivals, Gespräche und Lesungen, Jazz und Hörspiel. Hier die Höhepunkte der Woche vom 25. bis 31. Juli.

Konzert (Mo bis Fr, 20.05 bis 22.30 Uhr; So 20.05 bis 22.00 Uhr)/Oper (Sa, ab 20.05 Uhr)


Richard Wagners romantische Oper „Tannhäuser oder der Sängerkrieg auf der Wartburg“ stand auf dem Programm der Bayreuther Festspiele. Thomas Hengelbrock dirigierte das Festspielorchester und Sebastian Baumgarten führte Regie. Tenor Lars Cleveman ist in der Rolle des Tannhäuser am Montag, 25. Juli, zu hören.

Bei den BBC Proms gab Sir Roger Norrington mit Gustav Mahlers Sinfonie Nr. 9 D-Dur sein letztes Konzert als Chefdirigent des RSO Stuttgart, das er seit 1998 leitete, zu hören am 2011 am Dienstag, 26. Juli.

Das Freiburger Barockorchester unter der Leitung von Anu Tali brachte Christoph Willibald Glucks „Telemaco, ossia l'isola di Circe” während der Schwetzinger SWR Festspiele zur Aufführung. Am Sonnabend, 30 Juli, ist das Dramma per musica in zwei Akten zu hören.

Das Hörspiel (So, 22.00 bis 22.30 Uhr)
In Jens Sparschuhs „Ein Nebulo bist du“ soll Martin Lampe, seit 30 Jahren Diener Immanuel Kants, „abgeschafft“ werden. Am frühen Morgen seines letzten Tages rechnet er mit seinem Herrn ab: mit diesem Provinzphilosophen, der nie über Königsberg hinausgekommen ist: zu hören am Sonntag, 31. Juli.

Die Lesung (Mo bis Fr, 22.30 bis 23.00 Uhr)
Im ersten der fünf Bände seiner „Autobiographie“ bricht Thomas Bernhard den Stab über Salzburg: „Meine Heimatstadt ist in Wirklichkeit eine Todeskrankheit“.

In einem nationalsozialistischen Internat erleidet der 13-Jährige Verzweiflungs- und Angstzustände unter der brutalen Aufsicht von Direktor Grünkranz. Schauspieler Ulrich Matthes präsentiert von Freitag, 29. Juli, an „Die Ursache“ in acht Teilen als „große Beschimpfung“ präzise und subtil.

Das Gespräch (Mo bis Fr, 23.05 bis 23.30 Uhr)
Der US-Schriftsteller John Irving hat am liebsten einen täglich gleichen Rhythmus: acht bis neun Stunden schreiben, jeden Tag Sport und dann mit der Familie oder Freunden ein wenig Zeit verbringen.

Wie er den „Straßenplan“ für seine Romane entwirft beschreibt, er am Montag, 25. Juli, im Gespräch mit Annemarie Stoltenberg. Mit „Out of Rosenheim“ und weiteren Filmen ihres Entdeckers Percy Adlon hat sich Marianne Sägebrecht in den 80er-Jahren weltweit in die Herzen des Kinopublikums gespielt. Ulrike Schneiberg erklärt sie am Donnerstag, 28. Juli, warum eine Hollywoodkarriere für die heute 66-Jährige nicht so wichtig war.

Jazz (Mo bis Fr, 23.30 bis 24.00 Uhr; Sa im Anschluss an die Oper)
Der Gitarrist Charlie Christian gilt als einer der Mitbegründer des Bebop. 1939 kam er nach New York, wo er dem Produzenten John Hammond vorspielte.

Hammond war so von dem jungen Virtuosen auf der E-Gitarre begeistert, dass er ihn Benny Goodman empfahl. Im ARD Radiofestival Jazz erinnert Thomas Mau am Montag, 25. Juli, an den Begründer des modernen Jazzgitarrenspiels.

Das Logo zur ARD-Programmreihe "ARD Radiofestival 2011 - Das Beste genießen"

Foto: hr/NDR

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