24.07.2012 07:03 feiert am 06. August 2012 Weltpremiere

DER GLANZ DES TAGES - Philipp Hochmair ist mit seinem Film im Wettbewerb des 65. Festival del film Locarno

Philipp Hochmair (c)Georg Tedeschi

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Berlin, Juli 2012Die Dreharbeiten zum Fernsehdrama DIE AUSLÖSCHUNG wurden gerade beendet, nun stellt Philipp Hochmair nach DIE VATERLOSEN sein neues Kinoprojekt DER GLANZ DES TAGES beim 65. Festival del film in Locarno vor. Österreichs Wettbewerbsbeitrag DER GLANZ DES TAGES  feiert am 06. August 2012 Weltpremiere in der Reihe “Concorso internazionale“. Philipp Hochmair spielt unter der Regie von Tizza Covi und Rainer Frimmel (u.a. „La Pivellina“) die Hauptrolle.

DER GLANZ DES TAGES thematisiert das zwischenmensch­liche Spannungsfeld zweier Personen, die aus unterschied­lichen Lebenswelten stammen und sich annähern: Philipp Hochmair ist ein erfolgreicher Theaterschauspieler in Ham­burg und Wien. Eines Tages steht sein bis dato unbekann­ter Onkel Walter – seinerzeit Bärendompteur – vor der Tür. Während sich die beiden Einzelgänger langsam kennenler­nen, entwickeln sie eine Art Freundschaft zueinander. Durch Walter wird Philipp mit dem Schicksal seines Nach­barn Viktor konfrontiert und erkennt zum ersten Mal, wie hart und erbarmungslos das tägliche Leben sein kann.

 

DER GLANZ DES TAGES ist der zweite semidokumentari­sche Spielfilm des Regie-Ehepaares Covi-Frimmel. Bereits 2009 sorgten sie mit LA PIVELLINA weltweit für Aufmerksamkeit, der vielfach prämierte Film wurde u.a. bei den Filmfestspielen in Cannes als „Bester Europäischer Film“ ausgezeichnet und als öster­reichischer Beitrag für die Oscarverleihung 2011 vornominiert.

 

Zuletzt stand Philipp Hochmair für DIE AUSLÖSCHUNG unter der Regie von Nikolaus Leytner an der Seite von Klaus Maria Brandauer, Birgit Minichmayr und Martina Gedeck vor der Kamera. Das Drama handelt von einem an Alzheimer erkrankten Kunsthistori­ker, der sich mit seiner Krankheit und den damit verbun­denen Konsequenzen für seine Familie auseinandersetzt. Philipp Hochmair war – wie Birgit Minichmayr – Meister­schüler von Klaus Maria Brandauer am Max Reinhardt Seminar in Wien und stand für dieses Projekt erstmals gemeinsam mit ihm vor der Kamera.

 

Produziert wird der Film von Mona Film (Produzenten: Thomas Hroch und Gerald Podgornig) in Zusammenarbeit mit dem ORF und dem SWR für das Erste, unterstützt durch den Fernsehfonds Austria und die Fern­sehfilmförderung des Filmfonds Wien.

 

Nach Nicolas Stemanns Inszenierung FAUST 1 & 2, die beim diesjährigen Theatertreffen in Berlin als Festival Gewinner ausgezeichnet wurde, ist Philipp Hochmair in Heinrich von Kleists Bühnenstück DER ZEBROCHENE KRUG ab dem 22. September 2012 erneut in einer Hauptrolle am Thalia Theater in Hamburg zu sehen.

Vita Philipp Hochmair

AUSBILDUNG (Auswahl)

 

1996                     Studium am Conservatoire National Supérieur d'Art Dramatique Paris

1993 – 1995     Schauspielausbildung Max-Reinhardt-Seminar Wien, Meisterschüler von Klaus Maria Brandauer

KINO (Auswahl)

 

2012                Die Werkstürmer | Regie Andreas Schmied | Novotny & Novotny Filmprod.

2012                     Der Glanz des Tages | Regie Tizza Covi, Rainer Frimmel
2010                     Arschkalt | Regie André Erkau | Wüste Medien GmbH
2010                     Die Vaterlosen | Regie Marie Kreutzer | Novotny & Novotny Filmproduktion
2009                     Tag und Nacht | Regie Sabine Derflinger | Mobilefilm, Kusturica & Testor
2008                     Die blaue Stunde | Regie Nicolai Max Hahn | Kurzfilm
2007                     Zwillinge | Regie Matthew Way | Kurzfilm
2005                     Winterreise | Regie Hans Steinbichler | Wega Film, d.i.e Film GmbH
2002                     Die rote Jacke | Regie Florian Baxmeyer | Kurzfilm
2000                     Das Experiment | Regie Oliver Hirschbiegel | Senator Filmproduktion
1999                     Nachtfalter | Regie Franz Novotny
1999                     Tigermilch | Regie Elisabeth Fiege

1999                     Marthas Töchter | Regie Oliver Dommenget | Kurzfilm

1996                     Luci Aubrac | Regie Claude Berri

FERNSEHEN (Auswahl)

 

2012                     Die Pfefferkörner - Strahlender Tee | Regie Klaus Wirbitzky | Studio Hamburg Filmprod. GmbH | ARD

2012                     Die Auslöschung | Regie Nikolaus Leytner | Mona Film | SWR/ORF

2011                     Schnell ermittelt | Regie Andreas Kopriva | ORF

2011                     Paul Kemp - Der Mediator | Regie Harald Sicheritz | Dor Film | ORF

2011                     Blutadler | Regie Nils Willbrandt | Tivoli Filmproduktion GmbH | ARD

2008                     SOKO Donau Nachts kaum Abkühlung | Regie Erwin Keusch | ORF/ZDF

2007                     Polly Adler | Regie Peter Gersina | ORF

2007                     Tatort - Exitus | Regie Thomas Roth | ARD

2003                     Doppelter Einsatz - Die Wahrheit stirbt zuletzt | Regie Dror Zahavi | RTL

2002                     Mörderische Elite | Regie Florian Baxmeyer | Pro Sieben

2002                     Tatort - Tödliche Souvenirs | Regie Peter Sämann | ARD/ORF

2001                     Die Hoffnung stirbt zuletzt | Regie Marc Rothemund | ARD

2001                     Boomtown - Es leckt | Regie Tom Zenker | ARD/DFFB

2000                     Die Manns - Ein Jahrhundertroman | Regie Heinrich Breloer | ARD

2000                     Ein mörderischer Plan | Regie Matti Geschonneck | ARD

1999                     Die Biester | Regie Jürgen Bretzinger | ZDF

1999                     Bella Block | Regie Sherry Hormann | ZDF

1999                     Tatort - Der Duft des Geldes | Regie Helmut Förnbacher | ARD

1999                     Himmel, Harz & Hölle | Regie George Moorse | ZDF

THEATER (Auswahl)

Thalia Theater Hamburg | Ensemblemitglied seit 2009     

 

2012                     Der zerbrochene Krug | Regie Bastian Kraft | „Pastor Adam“ 

2011                     Faust 1 & 2 | Regie Nicolas Stemann | "Mephisto" | Ko-Produktion Salzburger Festspiele

2010 – 2011     Der gestiefelte Kater | Regie Wolf Dietrich Sprenger | "Der gestiefelte Kater"

2008 – 2011     Die Räuber | Regie Nicolas Stemann | "Franz Moor" | Eingeladen zum Theatertreffen in Berlin 2009, Ko-Produktion Salzburger Festspiele 2008

Deutsches Theater Berlin

 

2007 – 2009     Don Karlos | Regie Nicolas Stemann | "Don Karlos"

Burgtheater Wien | Ensemblemitglied 2003 – 2009

 

2007 – 2009     Die Brüder Karamasow | Regie Nicolas Stemann | "Dimitri Karamasow" |

2006 – 2008     Die Unvernünftigen sterben aus | Regie Friederike Heller | "Hermann Quitt"

2006 – 2007     Torquato Tasso | Regie Stephan Kimmig | "Torquato Tasso"

2005 – 2009     Untertagblues | Regie Friederike Heller | "Der wilder Mann"

Staatstheater Hannover

 

2002 – 2009     Hamlet | Regie Nicolas Stemann | "Hamlet" | Eingeladen zum Theatertreffen in Berlin 2002

Hamburger Kammerspiele

 

1998                     Gesäubert | Regie Peter Zadek | "Carl" | Eingeladen zum Theatertreffen in Berlin 1999, Ko-Produktion Wiener Festwochen

seit 1997             Werther! | Regie Nicolas Stemann | "Werther" | weltweit - Solostück, auf Tour