01.04.2015 08:34 inhaltlich keine Grenzen gesetzt

Das Rennen um den NDR Kultur Sachbuchpreis geht in eine neue Runde

Roger Willemsen mit Axl Klein

Auch Roger Willemsen redet bei der Auswahl der Preisträger wieder mit. Hier auf einer Ausstellung mit dem Fotografen Axl Klein (c) GFDK

Von: GFDK - NDR

Vom 1. April an bis einschließlich 15. August können Verlage ihre Beiträge für die mit 15.000 Euro dotierte Auszeichnung einreichen. Im Anschluss entscheidet eine Jury, welchen Autoren es am besten gelingt, komplexe Zusammenhänge einer breiten Öffentlichkeit zu vermitteln. Dabei sind inhaltlich keine Grenzen gesetzt: So stand auf der Shortlist 2014 neben einer analytischen Chronik der NSU-Mordserie eine alternative Geschichte der Naturwissenschaften.

Deutschlands bestes Sachbuch gesucht

Eingereicht werden können Sachbücher, deren Veröffentlichung zwischen dem 1. Oktober 2014 und dem 15. Oktober 2015 liegt. Über die Preisvergabe entscheiden sieben Jurymitglieder: Joachim Knuth, Jury-Vorsitzender und NDR Programmdirektor Hörfunk, Prof. Katajun Amirpur, Islamwissenschaftlerin, Dr. Franziska Augstein, Süddeutsche Zeitung, Hendrik Brandt, Hannoversche Allgemeine Zeitung, Dr. Wilhelm Krull, VolkswagenStiftung, Patricia Schlesinger, Leiterin Programmbereich Kultur und Dokumentation NDR Fernsehen und Roger Willemsen, Autor, Literatur- und Musikexperte.

NDR Kultur Sachbuchpreis - bisherige Gewinner

Ein Blick auf die bisherigen Gewinner macht das große Themenspektrum deutlich, das der NDR Kultur Sachbuchpreis abbildet: "Die Büchse der Pandora" von Jörn Leonhard (2014), "Spieltage" von Ronald Reng (2013), "Kongo" von David Van Reybrouck (2012), "Eichmann vor Jerusalem" von Bettina Stangneth (2011), "Das Tagebuch 1880-1937" von Harry Graf Kessler (2010) und Jürgen Osterhammels "Die Verwandlung der Welt" (2009).

Der Preis wird am Mittwoch, 25. November, im Herrenhäuser Schloss in Hannover verliehen. Im Rahmen der feierlichen Gala wird auch der Nachwuchspreis Opus Primum der VolkswagenStiftung vergeben. Einreichungen hierfür sind ebenfalls bis zum 15. August möglich.

Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.NDR.de/ndrkultur

Norddeutscher Rundfunk, Ralph Coleman