01.11.2012 07:36 INSTITUT FÜR AUSLANDSBEZIEHUNGEN

Dänemark rückt in den europäischen Fokus - Intensiver Austausch der Zivilgesellschaften

"Der Charakter der bilateralen Beziehungen zwischen Nachbarländern in der Europäischen Union hat sich in den letzten Jahrzehnten gewandelt", so Botschafter Zenner, "grenzüberschreitende Zusammenarbeit, kulturelle Begegnungen, enge Wirtschaftsbeziehungen

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Von: GFDK - IFA

Der deutsche Botschafter in Dänemark, Michael Zenner, über die bilateralen Beziehungen

Dieses Jahr rückte Dänemark in den europäischen Fokus: Das Land, welches der politischen Integration eher reserviert gegenübersteht und bislang einen Beitritt zur Währungsunion ablehnt, lenkte im ersten Halbjahr mit der Ratspräsidentschaft die Geschicke des europäischen Kontinents.

Die zwei EU-Nachbarstaaten Deutschland und Dänemark verbinden seit langem enge politische und diplomatische Beziehungen. Doch die bilateralen Beziehungen lassen sich längst nicht mehr nur auf die staatliche Ebene herunterbrechen.

"Der Charakter der bilateralen Beziehungen zwischen Nachbarländern in der Europäischen Union hat sich in den letzten Jahrzehnten gewandelt", so Botschafter Zenner, "grenzüberschreitende Zusammenarbeit, kulturelle Begegnungen, enge Wirtschaftsbeziehungen und ein intensiver Austausch der Zivilgesellschaften spielen eine zentrale Rolle mit einem immer stärkeren Engagement nichtstaatlicher Akteure". Botschafter Zenner beleuchtet diesen Paradigmenwechsel in seinem Vortrag. Im Anschluss gibt es Zeit für Fragen aus dem Publikum.

Vortrag: "Deutschland und Dänemark: Bilaterale Beziehungen zweier Nachbarn in Europa"
am Montag, den 29.10.2012 um 19.00 Uhr
in der Hermann Ehlers Akademie, Niemannsweg 78, 24106 Kiel
Der Eintritt ist frei. Die Veranstaltung ist öffentlich.

Quelle und weitere Informationen:
http://www.ifa.de/presse/pm/ar...