11.04.2012 12:53 Das Wegsehen funktioniert nicht, geehrte Herren!

Berlin - Kunsthaus Tacheles - 175 000 Unterschriften für den selbst ernannten Kunstsenator und seine neoliberalen Zombies

KUNDGEBUNG-AKTION 13.04.2012--175 000 Unterschriften für das Kunsthaus Tacheles

(c)Kunsthaus Tacheles

Von: Martin Reiter

KUNDGEBUNG-AKTION 13.04.2012 - 175 000 Unterschriften für das Kunsthaus Tacheles -

Ab 14 Uhr werden vor dem Hotel Adlon am Pariser Platz, dem Ort an dem der bankrotte Investor Anno August Jagdfeld weiter munter seine Geschäfte macht, ein weiteres Mal die 175 000 Unterstützer-Unterschriften des Kunsthauses Tacheles präsentiert.

Nach mehreren gescheiterten Versuchen die, mitlerweile, 175 000 bisher gesammelten Unterstützer-Unterschriften (es werden sekündlich mehr) den Investoren, der HSH Bank, der Rechtsanwaltsindustrie und dem Herrn Kultursenator Wowereit zu übergeben.

Und der darauf folgenden Repressionen, in Form von kalten Räumungsversuchen mittels vorbestrafter - rechtsgerichteter Security. haben sich die Künstler und Supporter des Kunsthaus Tacheles zu einer weiteren Aktion am Freitag den 13.April entschlossen.


Diese Aktion ist eine visuelle Hommage des Tacheles an die 175 000 Unterstützer aus Berlin und der ganzen Welt. Berlin hat eine sophistische "Vogel Strauss-Politik" zu Themen wie Gemeinwesen und kulturelle Freiräume dieses selbst ernannten Kunstsenators und der unnahbaren aber grenzlegalen Investoren nicht verdient.

Das Wegsehen funktioniert nicht, geehrte Herren!

175 000 Unterschriften können vom Kultursenat, Justiz und scheiternden Investoren nicht ignoriert werden um kommentarlos in Kisten zu vergammeln, die Unterschriften sind Zeuge der internationalen Bedeutung des Kunsthaus Tacheles als selbstbestimmter zeitgenössischer Kulturstandort in Berlin.

Sie sind auch Zeugniss eines breiten Unwillens gegenüber einer Behübschung von Stadt, um Mieten in die Höhe zu treiben und die Gesellschaft als Ganzes in eine Konsumuniform zu zwingen. Die Menschen wollen keinen Leerstand zu Mietsteigerungszwecken die Menschen der Stadt wollen eine Leerstandsabgabe um Investoren und die Finanzmärkte in die Schranken zu weisen.

Die andauernde Bedrohung des Kunsthauses Tacheles ist ein Symbol für den Umgang und die systematische Vernichtung des Gemeinwesens in Berlin bzw. der von der Krise überholten neoliberalen Berliner Politik zu Gunsten privater (Pleite) Profit-Interessen.

Die Rechtsanwaltsindustrie wird das Problem nicht lösen können nur eine politische Lösung kommt für das Tacheles in Frage. Es geht nicht darum, dass die Kulturverwaltung Steuergelder an Mieten für Ateliers an private Investoren überweist. Es geht um Freiräume, Atlierhäuser, Bühnen und Kunsträume in kommunalem Eigentum, die sind zu halten und zurückzuerobern, wie in Mitte so in Pankow und Spitzbergen.....

Der neoliberale Zombie muss gestoppt werden, kommt ALLE nehmt ein Kunstwerk mit und zeigt friedlich und kultiviert "we are Berlin"(Slogan der Koalition der freien Szene).

„Keep the pressure to save the Arthouse Tacheles !! 13 April 2012 at 1 PM Pariser Platz in Front of Hotel Adlon and Brandenburger Tor 175 000 signatures for Kunsthaus Tacheles and Berlin“


Pressekontakt:
Linda Cerna (+49 (0)151 25699371 | office@tacheles.de)
Martin Reiter (+49 (0)163 1565916)

Kunsthaus Tacheles
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D-10117 Berlin

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