09.03.2012 08:03 die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden

art-Exlusiv-Interview mit Hartwig Fischer, ab April 2012 Generaldirektor der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden

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Hartwig Fischer übernimmt als neuer Generaldirektor der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden ein gewichtiges Amt. Ab April 2012 verantwortet er die zwölf einzelnen Institutionen eines der größten Museumsverbünde des Landes.

Im Exklusiv-Interview mit dem Kunstmagazin art sprach Fischer über die Vorbereitung auf seine neue Position und persönliche Wünsche und Vorstellungen für die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden.

"Man bereitet sich vor, indem man sein Leben lang arbeitet, diese Arbeit sehr ernst nimmt und eine wirkliche Passion für dieses Tun entwickelt", erklärt Fischer. Zunächst wäre es seine Aufgabe, den neuen Ort in seiner Besonderheit zu analysieren und mit den eigenen Wünschen und Ambitionen in Bezug zu bringen.

Fischers Wünsche: "Ich möchte die Dresdner Sammlungen zunächst genau kennenlernen. Sammlungen müssen ja nicht nur gepflegt und erforscht werden, sie müssen auch öffentlich wirken. Das ist eine klare Pflicht jedes Museums."

Als Direktor des Essener Museums Folkwang überzeugte Fischer mit dem Chipperfield-Neubau und der großartigen Eröffnungsschau "Das schönste Museum der Welt". Nun tritt er in die Fußstapfen des Kulturmanagers Martin Roth. Besonders vielversprechend an dem neuen Arbeitsplatz sei die Vielfalt der zwölf unterschiedlichen Sammlungen:

"In der Zusammenschau dieser Werke liegt ein unglaubliches Potential". Als neuer Generaldirektor möchte Hartwig Fischer einen neuen Blick wagen, das Museum weiter für fremde Kulturen öffnen: "Internationalität stellt sich ja nicht nur her, indem Europa auf die Welt blickt, sondern auch indem man zulässt, dass andere Kulturen auf uns blicken."

Die Langfassung des Interviews gibt es auf www.art-magazin.de zu lesen

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Maike Pelikan

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