06.01.2017 17:32 digital natives

Wie tickt die Generation Z?

Von: GFDK - Redaktion

Immer wieder stößt man im Internet oder in Zeitschriften auf den Begriff "Generation Z", doch was ist das genau? Als Generation Z wird jene Generation bezeichnet, die nach 1999 geboren wurde. Das Leben der Generation Z ist sehr viel stärker als das der vorangegangenen Generationen digitalisiert und darüber hinaus auch schnelllebiger.

Die Jugendlichen wollen Fotos und Erinnerungen mit Freunden und der ganzen Welt teilen. Mediale Trends wie die Mannequin Challenge oder die Musically-App faszinieren weltweit Millionen. Was Teenager begeistert, stößt jedoch oft auf Unverständnis der Erwachsenen – beispielsweise wenn selbst solche YouTube-Videos Millionen von Followern erhalten, in denen die Ersteller lediglich ihre Einkäufe präsentieren. Da kann es schon mal zu Generationskonflikten kommen und selbst Mitdreißiger verstehen auf einmal die Jugend nicht mehr.

Idealisten und Selbstoptimierer – Generation Z in der Arbeitswelt

Aktuelle Studien belegen: Die neue Generation hat andere Werte und Erwartungen als ihre Vorgänger. Generation Z ist selbstbewusst, weltoffen, unabhängig und wünscht sich einen optimalen Mix aus Arbeit und Freizeit. Nicht die Höhe des Gehalts oder ein bestimmter Status sind hierbei ausschlaggebend. Vielmehr stehen Selbstverwirklichung, ein gutes Arbeitsklima oder Spaß im Beruf im Vordergrund.



Digital Natives

Die Generation nach 1999 ist mit digitalen Medien aufgewachsen. Gameboys, iPad, Fernseher oder Handys zählen seit der frühesten Kindheit dazu. Während sich die vorherigen Generationen noch mit Bauklötzen und Puppen beschäftigten, wird heute schon einem 2-jährigen Kleinkind ein iPad in die Hand gedrückt.

Computer und das World Wide Web sind für die Jugendlichen der heutigen Zeit völlig normal und gehören zum Alltag. Für sie gibt es keine klare Trennung zwischen der realen und der virtuellen Welt. Netzwerke, Blogs oder Nachrichtendienste sind fest in das Leben eingebunden.

Neue Apps erobern die Jugend

Erst kürzlich haben Studien gezeigt: Facebook-Nutzer werden älter. Laut einer Umfrage der Bauer Media Group nutzt nur noch jeder dritte Jugendliche die Facebook-App. Auch Apps wie Twitter oder Skype verzeichnen bei den jüngeren Nutzern ein deutliches Minus. Viel beliebter sind bei Jugendlichen mittlerweile der Nachrichtendienst WhatsApp oder auch Instagram. Rund 130 Millionen Menschen weltweit nutzen außerdem Snapchat. Eine App, mit der man nur für Sekunden sichtbare Fotos verschickt.

Influencer Marketing ist auf die neue Zielgruppe ausgerichtet

Da die neue Generation wie selbstverständlich digitale Medien nutzt und überaus aktiv in den sozialen Netzwerken ist, generieren die international vernetzten Social-Media-Apps natürlich auch eine größere Reichweite als noch vor 10 Jahren. Das machen sich viele Unternehmen zunutze: Influencer Marketing ist somit aktuell bei vielen Firmen beliebt.

Blogger, YouTuber oder Instagramer sind die neuen "Meinungsmacher" und prägen mit ihren Bildern und Texten die Meinung von Millionen. Als Markenbotschafter halten die Influencer Kosmetik oder andere Produkte in die Kamera, kooperieren mit Firmen und machen dadurch einige ihrer Fans und Follower zu Kunden der mit ihnen zusammenarbeitenden Firmen.

Die Zuschauer bauen eine Verbindung zu ihren "Stars" auf und vertrauen auf deren Meinungen. YouTuber wie Gronkh oder BibisBeautyPalace haben auf ihren Videos mehr als 3 Millionen Abonnenten und erhalten monatlich zehnfach so viele Klicks. Mit solchen Mengen an meist jüngeren Followern erreichen die Unternehmen die Zielgruppe der Generation Z oft besser als durch Werbemaßnahmen im TV oder Print.