27.11.2018 07:12 beunruhigende Rechnung

Welt der Werbung - Es geht nicht selten vor allem ums Kassieren

Im W&V-Interview machen die Chefs von Ebiquity Deutschland eine für Werbekunden beunruhigende Rechnung auf

Im W&V-Interview machen die Chefs von Ebiquity Deutschland eine für Werbekunden beunruhigende Rechnung auf. Ebiqutiy-Chef Hellmut Fischer. Foto: W&V

Von: GFDK - Marketing News - W&V Holger Schellkopf

Holger Schellkopf, Chefredakteur bei W&V, hat einige Neuigkeiten aus der wunderbaren Welt der Werbung für uns.

Lieber Herr Böhmer,

manchmal macht ja nicht erst der Ton die Musik, sondern schon die Betonung. Gute Beispiele dafür finden sich immer wieder in der wunderbaren Welt der Werbung.

Schaut man sich mal genauer an, was die Herrschaften von Ebiquity in Sachen automatisierte Werbung so vorgerechnet haben, dann gewinnt eine Formulierung wie „Zahlen, bitte“ mehrfach Bedeutung. Erstens geht es offenbar nicht selten vor allem ums Kassieren.

Bis zu 85 Prozent eines Werbeeuros versickern bei automatisierten Kampagnen auf dem Weg zur Zielgruppe, sagen die Ebiquity-Chefs.

Das ist ziemlich viel. Klarer Auftrag für Auftraggeber: Sie sollten sich genau erklären lassen, wofür sie ihr Geld ausgeben, eben um Zahlen bitten.

Zahlen in Form von Geld spielen nicht ganz überraschend auch eine wichtige Rolle, wenn es um die Neuentwicklung von Inhalten, gar um neue Shows geht. So etwas ist nicht ganz billig und wird gemeinhin nur gemacht, wenn man sich zumindest auf Sicht davon Gewinn verspricht.

Umso interessanter also, dass gleich eine ganze Handvoll deutscher Medienunternehmen jetzt mit neuen Inhalten bei Snapchat an den Start geht.

Der Hype um die Plattform mit dem Geist mag sich zwar ein wenig gelegt haben, nicht nur die neuen Shows sprechen aber dafür, dass Snapchat gerade bei jüngerem Publikum sehr beliebt ist.

Was braucht eine Firma wie Snap, um auch in Zukunft mit ihren Produkten punkten zu können? Genau, Tech-Profis können kein Schaden sein. Das gilt natürlich nicht nur für Digital-Native-Brands wie eben Snap, sondern im Grunde für alle Unternehmen.

Warum sich viele Personaler mit Digitalos aber schwer tun und wie es trotzdem klappt, erklärt die auf genau diese Spezies spezialisierte Headhunterin Katharina Wolff.

Einen schönen Abend wünscht

Holger Schellkopf

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