25.09.2017 14:12 Tina Müller verlässt Opel

Vorstandsvorsitz für Tina Müller, eine Frau will ganz nach oben

Umparken im Kopf Tina Mueller warum nicht eine Frau an der Spitze eines Autokonzerns fragt sich die Redaktion der GFDK

"Umparken im Kopf" Tina Müller, warum nicht eine Frau an der Spitze eines Autokonzerns, fragt sich die Redaktion der GFDK. Foto: (c) Adam Opel AG

Von: Gottfried Böhmer

"Umparken im Kopf" - Mit dieser Kampagne hat Tina Müller Opel auf Erfolgskurs gebracht, aber nicht in die Gewinnzone. Nun parkt sie selber um, und nicht nur im Kopf. Die ehemalige Henkel-Managerin und der neue Opel Eigentümer PSA sind sich wohl nicht ganz grün oder Tina Müller hat ein Angebot bekommen, das sie nicht ablehnen kann.

Und Müller hat es ganz eilig. Sie hat darum gebeten ihren Vertrag als Marketing-Vorstand bei Opel schnellstmöglich aufzulösen. Schon Ende Oktober will Tina keinen Opel mehr fahren wie das "Handelsblatt" berichtete.

Vorstandsvorsitz für Tina Müller

Beim "Handelsblatt" will man erfahren haben, dass Müller Ende Oktober aus dem Unternehmen ausscheiden will, um den Vorstandsposten bei einem großen deutschen Konzern zu übernehmen.

Tina Müller selbst und Opel wollten sich gegenüber dem "Handelsblatt" bislang nicht äußern. Zuvor war Opel-Chef Karl-Thomas Neumann schon gegangen.

Spekulationen der GFDK Redaktion

Ja ja, auch die GFDK Redaktion kann nun vier bis sechs Wochen spekulieren wohin es Tina Müller zieht. Die 49-jährige Marketing-Expertin könnte sogar Matthias Müller, der ja auch nicht mehr so sicher im Sattel sitzt ersetzen oder auch Rupert Stadler den Vorstandsvorsitzenden der Audi AG.

Aber das sind natürlich nur wilde Spekulationen von uns. Aber so abwegig ist das gar nicht. Erst im August hat die VW-Tochter vier Vorstände ausgewechselt, und der Audi-Chef steht auf Abruf. Rupert Stadler steht wie auch Matthias Müller in der Diesel-Affäre massiv unter Druck.

Und gegen VW-Konzernchef Matthias Müller laufen Ermittlungen wegen des Verdachts der Marktmanipulation wie die Staaatsanwaltschaft Stuttgart bestätigt hat. Wir sagen mal so: Nichts ist unmöglich für Tina Müller.

VW und Audi brauchen dringend ein neues Image, und davon versteht Tina Müller einiges, und warum auch keine Frau an der Spitze eines Autokonzerns?

Merkwürdig ist, dass sie ihr Aufsichtsratsmandat an den Investoren verkauften Pharma-Hersteller Stada auch am Montag niedergelegt hat. Soll hier einem Interessenkonflikt vorgebeugt werden? Wird Tina Müller ein Pharma-Boss? Wie auch immer, in sechs Wochen werden wir es wissen.

 

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