26.10.2018 07:38 Kein Schwein feiert gern allein

Netzwerkeffekte und geile Partys mit Magenta TV

Tatort-Stars Christian Ulmen und Fahri Yardim werben fuer Magenta TV und versprechen geile Partys

Tatort-Stars Christian Ulmen und Fahri Yardim werben für Magenta TV. Foto: Deutsche Telekom

Von: GFDK - Marketing News - W&V Rolf Schröter

Rolf Schröter, Ressortleiter Marketing von W&V steht genau wie wir auf geile Partys, aber nur wenn die Gästeliste stimmt. Die Telekom rüstet auf und verspricht eine Mega-Party für die Massen. Die Massen erreicht auch schon lange Ikea, wie uns die Erfolgsgeschichte zeigt. Ikea wächst mit E-Commerce, ohne die klassischen Kanäle zu vernachlässigen.

Lieber Herr Böhmer,

wann ist eine Party eine geile Party? Eine Party ist dann eine geile Party, wenn man auf die Party MUSS, weil nicht nur die Kumpels, sondern auch VIPs auf der Party sind. Beim Blick auf die brechend volle Tanzfläche der Party würden Kartellrechts-Nerds von „Netzwerkeffekten“ sprechen.

Die Party der Telekom hieß bisher „Entertain TV“ und dümpelte so vor sich hin. Jetzt soll es eine geile Party werden. Telekom goes streaming. Wie?

ARD und ZDF liefern Stoff ohne Sperrstunde

Erstens: Die Location wird aufgepeppt. Auf dem Klingelschild steht jetzt nicht mehr „Entertain TV“, sondern „Magenta TV“. Klingt schon mal hotter. Und die Benutzeroberfläche wird geschmeidiger.

Zweitens: Der Türsteher verschwindet. Aus dem gemütlichen Kundenclub für Telekom-Klienten soll eine Mega-Party für die Massen entstehen. Denn: Kein Schwein feiert gern allein.

Drittens: Die VIPs tanzen vor Ort. ARD und ZDF liefern Stoff, inklusiv „Tatorte“ – und zwar ohne Sperrstunde. Heißt: Anders als in deren eigenen Mediatheken ohne zeitliche Begrenzung. Auch NBC Universal wird sich übrigens auf der Telekom-Partyplattform tummeln.

Viertens: Der Gastgeber gibt selbst den großen Gatsby. Die Telekom schickt Eigenproduktionen und Prominente wie Christoph Maria Herbst ins Geschehen.

Fünftens: Wenn man von Typen wie Christian Ulmen und Fahri Yardim auf die Party geladen wird – kann man da Nein sagen? 15 Spots mit den beiden Tatort-Kommissaren bitten zum Tanz.

Die deutsche Plattform-Masche als Antidot gegen Amazon, Netflix & Co. – das ist das große Thema auf den Medientagen, die gerade in München stattfinden.

Auf Netzwerkeffekte durch eine Plattform-Strategie hofft übrigens auch Verimi. Damit möglichst viele Menschen ihre Daten nicht in die USA verschenken, sondern von einem deutschen Login-Parkplatz aus das Internet erkunden, hat die Identitätsplattform eine Kampagne von Serviceplan Corporate Reputation gestartet.

Wär doch blöd, wenn wir die Amerikaner allein feiern ließen.

Einen schönen Abend wünscht

Ihr Rolf Schröter

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