29.01.2018 13:00 Neues von Facebook

Mark Zuckerberg will die Welt und uns gleich mit verbessern

Adele, der Redaktions Mops der GFDK hat auch schon die Nase voll von Mark Zuckerberg. Facebook geht es nur noch um die Gewinne

Adele, der Redaktions Mops der GFDK hat auch schon die Nase voll von Mark Zuckerberg. Facebook geht es nur noch um die Gewinne. Foto: GFDK

Von: GFDK - Marketing News - W&V Holger Schellkopf

Facebook will mehr Beiträge von Freunden und Familie im Newsfeed, dafür weniger von Unternehmen, Prominenten, Medien und politischen Gruppen anzeigen, teilte Zuckerberg erst kürzlich mit.

Dass es ihm ausschließlich nur um seine Gewinne geht, hat er lieber verschwiegen, wie es Marco Saal so schön auf den Punkt gebracht hat. Nun sollen wir auf Facebook zweifelhafte oder falsche Berichte mit Warnhinweisen versehen, wir spielen dann mal Polizei auf Facebook.

Nutzer von Facebook sollen Polizei spielen

Um die Ausbreitung gefälschter Nachrichten zu stoppen, setzt Facebook künftig auch auf die Dienste seiner eigenen Nutzer. "Als Teil unserer laufenden "Qualitätsüberprüfungen" werden wir die Leute nun fragen, ob sie eine Nachrichtenquelle kennen - und wenn ja, ob sie ihr vertrauen", erklärte Gründer und Chef Mark Zuckerberg in einem Posting. Die Änderung würde auf die Wünsche von Nutzern zurück gehen. Na ja, wer will das überprüfen?

Nun habe ich wieder Post von W&V bekommen. Nachdem mir schon Jochen Kalka Chefredakteur von W&V, Rolf Schröter, der Ressortleiter Marketing von W&V, und der Redaktionsleiter Online von W&V, Frank Zimmer geschrieben haben, ist es diesmal der Chefredakteur Holger Schellkopf.

Lieber Herr Böhmer,

man kann es nicht anders sagen: Facebook hält die Branche in diesem noch recht jungen Jahr bereits ganz schön auf Trab. Erst die heiß diskutierte Änderung des Newsfeeds beim Flaggschiff des Konzerns, jetzt die Business-Offensive in Sachen WhatsApp. Nein, langweilig wird es nicht.

Es ist auch alles andere als langweilig, sich mit Facebooks Europa-Chef Martin Ott zu unterhalten. Ott, auch direkt für das Deutschland-Geschäft verantwortlich, ist ein in jeder Hinsicht angenehmer Gesprächspartner: freundlich, interessiert und am Ende des Tages dann auch ziemlich klar in der Ansage.

So erklärt er im W&V-Interview, dass die Neuerung des Newsfeeds eine Reaktion von Facebook auf die Anforderungen der Nutzer sei - und ja, sie könne dafür sorgen, dass sich die Reichweite und Interaktionen von Seiten verringern. Ott hat für Marken und Medien aber auch eine klare Empfehlung.

Als Innovationsthema hat Facebook den ganzen Bereich Messenger für sich schon lange identifiziert. Nur logisch also, dass es jetzt auch bei WhatsApp daran gehen soll, den Business-Bereich aufzumischen . In einigen Ländern ist WhatsApp-Business jetzt schon verfügbar. Deutschland ist bis dato noch außen vor. Aber sicher auch nur eine Frage der Zeit, bis sich auch dies ändert und Facebook die Branche ein weiteres Mal in Bewegung bringt.

In diesem Sinne ein bewegtes Wochenende wünscht

Holger Schellkopf

Wenn sie noch mehr Informationen über Content-Marketing, Storytelling, Digitale-Transformation, Influencer-Marketing, Produkt und Markenwelten sowie Geschichten und Informationen aus der Werbebranche erfahren wollen, besuchen sie unsere Rubrik - Marketing News

P.S.: Martin Ott ist einer der 100 Köpfe 2018 im W&V-Ranking. 100 Menschen aus Marketing, Werbung und Medien, die 2017 Weichen gestellt haben und von denen wir 2018 und in Zukunft noch mehr erwarten dürfen.